Wasser lassen kann teurer sein als Wasser trinken

80 cent Eintritt muß man bezahlen , wenn man im Berliner Hauptbahnhof das *WC Center* aufsuchen muß.
Keine Frage , eine saubere und moderne Toilettenanlage.
Aber wenn ich mir überlege , dass ich eine Flasche Wasser im Supermarkt weniger bezahlen muß ,finde ich diese Gebühr zu teuer für ein so menschliches Grundbedürfnis , das man selbst mit leerer Geldbörse nicht ignorieren kann.

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Abschluß-City Tour

Zu guter jetzt hatten wir noch etwas Zeit , bevor unser Besucher seinen Heimweg wieder antreten mußte.
Zum Glück liegt das Regierungsviertel ganz in der Nähe des Hauptbahnhofes.
So konnten wir die Liste der besuchten Sehenswürdigkeiten mit den Dingen vervollständigen ,die wir ebenfalls seit langem nicht besucht haben.
Dabei leben wir in dieser Stadt.

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Berlin City Tour

Über das Wochenende haben wir Besuch aus dem schönen Hessen bei uns.
Da dessen letzter Berlin Besuch schon sehr lange her ist stellt man sich natürlich als Stadtführer zur Verfügung.
Da wir uns im Alltag sehr selten in der Innenstadt aufhalten wird aus der Stadtführung mehr ein gemeinsames Erkunden der Selben.
Eine Stadt wechselt mit der Zeit ihr Gesicht, was einem nur auffällt wenn man sich mal wieder seit langem in ihr pulsierendes Herz wagt und ist dann selbst wie ein Tourist.

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Hubschrauberflug vertagt

Schade.
Soeben rief mich der Flugservice an und teilte mir mit ,das mein Hubschrauberrundflug heute nicht stattfinden kann , zu schlechtes Wetter über Berlin.
Nun haben wir einen anderen Termin ausgemacht.
Bleibt die Hoffnung das am nächsten Freitag das Wetter besser ist.

Hubschrauber Tag

Heute ist es soweit.
Heute nachmittag werde ich mit einem Hubschrauber über Berlin abheben.
Meine Videokamera ist aufgeladen und startbereit.
Ich hoffe es ist mir möglich viel mitzufilmen.

Disco 90

kontrast

Das Bild zeigt meine ehemalige Stammdiscothek.
Hier bin ich nach der Wende „erwachsen“ geworden und hier habe ich meine heutige Frau
kennen gelernt.
Hier habe ich viele viele lustige Abende verbracht.

Vor einer Weile bin ich mal wiede dran vorbei gefahren..tagsüber.
Ich mußte einfach mal aussteigen und mir den Klotz aus der Nähe ansehen.

Die Grüchte stimmen ,der Laden ist schon längst geschlossen und leergeräumt.
Blickt man durch die Scheiben (da wo man es kann) sieht man das drinnen nur Schnutt und Chaos geblieben ist.

So bleibt dieses Gebäude nur in meinen Erinnerungen weiterhin eröffnet.
Das was ich da gesehen hatte ,hatte eh nichts mehr mit dem zu tun ,mit was ich das in meinen Erinnerungen verbinde und wird es auch nichtmehr.

So wird vielleicht das Gebäude irgendwann als Rouine verfallen oder einen anderen Zweck erfüllen.

Wie auch immer, wäre es noch offen ,wär es wohl kein Mythos mehr…
Es ist nur ein Klotz aus den 1990ern.

Alles in den Keller

Dinge die man aus seinem Leben aussortiert nehmen auf dem Weg zum Müll meist den Umweg über den Keller , wo sie erstmal lange zwischengelagert werden.
Egal wieviel Kellerplatz wir haben umso größer wird der Raum von *das schmeißen wir mal noch nicht weg, das kommt erstmal in den Keller*.
Als Jäger und Sammler fällt es einem wohl schwer sich dauerhaft von Dingen zu trennen wenn es noch eine Alternative dazu gibt.

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Dönertier

Da hatten wir mal richtig Heißhunger drauf.
Zum Glück ist man in Berlin nie weiter als 500 Meter von einer Dönerbude entfernt.

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Unsichtbares Schild

Vor der Kita meines Sohnes hängt dieses Schild.
Scheinbar kann es ein Großteil der vorbeifahrenden Autofahrer einfach in dem Bruchteil einer Sekunde nicht lesen , wenn sie an dem Schild vorbeifliegen.
Dabei sollten sie das Schild ernst nehmen ,denn überfahrene Kinder hinterlassen häßliche Beulen am Auto.

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Bildtelefon und Videokonferenz

Anfang der 90er Jahre versprach uns die Telekom ein neues Zeitalter der Kommunikation.
Sie brachten Bildtelefone auf den Markt und bald sollten wir uns alle beim Telefonieren ansehen.
In fast allen futuristischen Filmen telefonierte man ganz alltäglich von Angesicht zu Angesicht.

Trotzdem setzte sich die Videotelefonie bis heute kaum durch.
Trotzdem versuchten es später die Mobilfunker mit ihrer UMTS Videotelefonie und trotzdem habe ich noch nie jemanden gesehen der mit seinem Gegenüber im Handy sich „Face to Face“ unterhielt.

Jeder Messenger verfügt wohl über eine Videotelofonieoption und fast jeder von uns hat eine Webcam.

Vor ein paar Tagen habe ich mir mal wieder Skype installiert und seit dem bin ich öfters mal mit meinem Vater am Videotelefonieren und auch meine Kinder finden das lustig.

Und trotz aller Möglichkeiten telefoniert man wie immer und chattet und macht aus den Möglichkeiten der Videotelefonie kaum Gebrauch.

Ich muß ehrlich gestehen ,das ich das selbst für einen guten Schritt hielt ,als die Telekom mit ihren Bildtelefon auf den Mark kam.
Ich ging davon aus ,das man sich bald immer öfters beim Telefonieren sehen würde und ich dachte das auch als die Mobilfunker UMTS als die Lösung für Videotelefonie vorstellte.

Irre ich mich gänzlich oder wollen wir das in der Mehrheit überhaupt nicht?
Gut ich führe 99,9 Prozent meiner Ferngespräche auch ohne Video (selbst wenn ich könnte) aber hielt das ,neben vielen Science Fiction Autoren, für die Zukunftslösung des Telefonierens schlechthin.

Oder liegt es wirklich an der Frage ,das wohl niemand von sich behaupten kann ,sein Bildtelefon für alle Anrufer generell auf „Sofort jederzeit Videotelefonie starten“ zu stellen?

Was für ein trüber Tag

Ein weiteres Bild des Monats April.
Heute wird es garnicht richtig hell und feinster Nieselregen schiebt den Frühling wieder von der Bühne.

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Myspace.com

Vor ein oder zwei Jahren redeten alle um mich rum immer wieder von der Internetplattform myspyce.com…..

Heute habe ich mich da mal selbst angemeldet und ein bisschen darin gestöbert und mich ausprobiert.
Bisher bin ich da aber noch nicht so richtig durchgestiegen wie was geht und warum.

Aber vertreten bin ich schonmal und vielleicht bringen die nächsten Tage mehr ,wenn ich da immer mal wieder reinschaue und immer wieder was neues entdecke.

Radtour

Da habe ich von einem Freund sein altes ausgedientes Fahrrad bekommen.
Als ich das letzte mal mit einem eigenen Fahrrad gefahren bin ,hatte ich die Pubertät noch weit vor mir.
Da nun jeder in der Familie ein eigenes Fahrrad hat ,wollte ich dann heute gleich mal eine Probetour wagen und bin mit meiner Frau zu 20-minütigen Fahrt durch den Park aufgebrochen.
Das waren 20 Minuten der grenzlosen Selbstüberschätzung der eigenen Kräfte.
Ich hatte große Mühe ,meine Frau auf dem Fahrrad nicht aus den Augen zu verlieren und am Horizont verschwinden zu sehen ,obwohl ich mit voller Kraft in die Pedale trat.
Schlimmer war es noch auf dem Rückweg ,als wir dann noch einen kleinen Berg hinauf mußten.
Und das obwohl wir beide gleichwertige Gangschaltungen hatten.

Als wir dann nach einer knappen halben Stunde wieder zu Hause waren (ach was für eine kleine Radtour) quälte ich mich noch damit ,die Räder wieder in den Keller zu bringen und dann ging nichts mehr.
Erstmal was trinken um im Stillstand den sich andeutenden Kreislaufkollaps aufzuhalten.
Cola trinken und ruhig verhalten ,bis der Tunnel vor den Augen wieder verschwindet und man aus der akustischen Bahnhofshalle (in der immer wieder mein Name ausgerufen wurde) wieder nach Hause kam.

Für den Rest des Tages bin ich wohl zu nichts mehr zu gebrauchen.

Aber eins steht fest…ich muß was tun.

Die nächste Fahrt habe ich schon im Auge ..etwas ruhiger und kein Rennen mehr …aber ich muß mich wohl nach den ganzen Jahren des „Couchsportes“ öfters mal in Bewegung halten.

Noch ein Eisbär

Es soll ja nicht so aussehen ,als würde ich als verwöhnter Berliner den Nürnbergern ihre Eisbären-Dame und den Trubel darum nicht gönnen! Das soll schonmal klar sein.

Aber irgendwie weis ich nicht ob man bei einem Witz noch lauter lacht ,wenn man ihn gleich nochmal erzählt.
Nach dem Rubel um ein einfaches Eisbären-Baby nahmens Knut im letzten Jahr ,besteht doch die Gefahr das ,bei dem Medien und Volksinteresse, der erste Bedarf an Eisbären-Babys gedeckt ist.
Sicherlich wird es regionale Fans geben ,die bei einem Zoobesuch auch die kleine Eisbären-Dame sehen wollen ,aber ob es so ein Ansturm geben wird ,weis ich nicht.
Ich gibt ja auch wenige die am 3.Januar nochmal Silvester feiern.

Auf jeden Fall scheinen sich die Medien wieder auf einen Kampf um die nebensächlichste Nachricht einzuschießen.
Der erste Freigang von Eisbärmädel „Flocke“ lief heute schon als „Top News“ auf n-tv…also da wo wirklich überraschende weltpolitische Ereignisse hingehören.

Eine Telefonzelle

Dieses Bild schoß ich instinktiv.
Genauso spontan binde ich es mal hier in meinen Blog ein.
Wer weis ,wie lange es diese Zellen noch gibt.
Wir alle haben sie mal benutzt und keinem fällt auf das sie aussterben.

Big Brother wohnt in einer Laube

Da hat aber einer Angst oder ist technisch sehr verspielt.
Ein Gartengrundstück und am Grundstückseingang zielt eine Überwachungskamera auf einen.
Nicht das diese Kamera dezent und unscheinbar an der Hauswand montiert wurde ,nein ein eigener Pfahl mit aufmontierter großer Videokamera …so das jeder sie sehen kann und wohl auch soll.
Eigentlich ist es nur eine Laube ,aber wenn sie schon so gesichert ist…gibts da vielleicht doch was zu holen…werden da so einige denken.
Leute gibts.

Leinenlose Hunde

Ich habe mein Sohn aus dem Kindergarten abgeholt und direkt vorm Kindergarten rannte ein Hund auf uns zu.
Ich (zu allem entschlossen) stellte mich vor meinen dreijährigen Sohn und hielt den Hund (der wohl eher nur neugierig war) mit dem Turnbeutel auf Distanz.
Der Hund tanzte um uns herum und schnüffelte da ,wo Hunde eben immer schnüffeln müssen.

Irgendwann kam auch man die Herrin des Hundes dazu ,die dann auch irgendwann bemerkte das wir ein Problem mit dem Köter hatten , vor dem Kindergarten eine ausgewiesene Leinenpflicht war und mein Sohn sichtlich Angst vor dem Tier hatte.

Auf ihr leises Bitten regierte das Tier nicht und zeigte klar ,wer hier den Ton angab.

Ein paar Sekunden später riß sie ihn dann am Halsband weg und ließ ihn weiter ohne Leine laufen.
Weiter hinten sah ich schon das nächste Kind panisch fragen ,ob ihre Mama es auf den Arm nimmt.

Bei soviel Rücksichtslosigkeit konnte ich mir meinen Standardkommentar nichtmehr unterdrücken und rief ihr hinterher ,was ich bei jedem Hunbesitzer denke ,der seinen Köter ungeleint rumlaufen läßt ,obwohl er das Tier nicht im Griff hat.

„Bitte anleinen oder einschläfern!!“