Nach 90 Tagen
Seit 90 Tagen keinen Tropfen Alkohol getrunken, aber heute mal bei Gosch in Warnemünde das erste Bier gegönnt. Die enthaltsame Zeit war wichtig und nötig für meine schnelle Genesung, aber die Seele braucht heute ein Bier.


Gedankenentsorgung
Seit 90 Tagen keinen Tropfen Alkohol getrunken, aber heute mal bei Gosch in Warnemünde das erste Bier gegönnt. Die enthaltsame Zeit war wichtig und nötig für meine schnelle Genesung, aber die Seele braucht heute ein Bier.


Mal wieder hier und nicht nur für einen Tag. Schöner Ort, schönes Wetter und schönes Zimmer. Nur wir sind eigentlich total KO. Vielleicht kann man hier trotzdem mehr Kraft tanken als zu Hause. Das Wochenende wird es zeigen.










Nun sind es fast zwei Wochen, in denen ich hier draußen versucht habe an der frischen Luft des Dorfes zu genesen. Morgen wird es wieder zurück gehen in die Stadtwohnung, allerdings nur für eine Nacht. Nehme mir vor, den Tag morgen da mehr zu genießen, schon allein weil es sich eher wie ein Kurzbesuch anfühlt.

Der Spargel kommt, gefühlt etwas später als sonst, aber allein der Anblick dieser Häuschen zeigen mir..es ist soweit..die warme Jahreszeit ist da.



…herrlich…ein Buch zum verschlingen..werd nicht lange brauchen, um es auszulesen.

Es zwar windig und kühl, aber es gibt auch Sonne. Und das selbst noch um 17 Uhr. Genieße den Nachmittag draußen und die erwachende Natur des Frühlings, obwohl ich heute damit beginnen musste meiner Allergie mit Tabletten aus meinem Leben zu sperren.

..und damit mal richtig Appetit auf das Einfache..

Neues Erscheinungsbild meines Replika…bin zufrieden…



..erst wenn die Seele Urlaub hat, kann der Körper genesen.

Sonne und Luft auf mich wirken lassen.

Bin eingerostet die letzten Tage. Deswegen heute mal wieder raus und eine knappe Stunde durch den Ort gelaufen. Ein Weg durch meine Erinnerungen..




Wir haben April und damit das erste Viertel des Jahres hinter uns gelassen. Ein Viertel , in dem ich eigentlich nur krank war und ausgefallen war. Das Jahr begann mit drei Wochen Grippe und dann Ende Januar mit einem Sturz , der einen Bruch in der Schulter mit sich führte, an dem ich aktuell immer noch zu knabbern habe. Was auch immer diese Zeit für eine Lektion des Lebens sein soll, ich versuche mich in Geduld mit mir zu üben, das ich kein härteres Schicksal auf mich gezogen habe und nur mit heilbaren Gebrechen zu tun habe. Trotzdem scheint mich diese Zeit zu verändern, andere Gedanken zuzulassen , als wie es in der bequemen Fahr des Alltags möglich gewesen. Auch wenn es irgendwie einen Plan verfolgt, hoffe ich sehr, das diese Schulstunde bald mal zu Pause klingelt.
Da habe ich nicht viel vom Tag versäumt, wenn ich heute mal so richtig lange ausgeschlafen habe und nun in eine verregnete Umgebung gucke. Es ist Zeit für Drinnen. Zeit mal Ordnung in meine digitalen Bilder zu bringen und danach mich wieder in mein Buch vertiefen.

Was soll ich eine halbe Woche in meiner Stadtwohnung , wenn ich hier in der Nähe eh zwei Termine in der Physiotherapie habe und auch sonst hier draußen viel mehr Ruhe für meine Genesung habe? Also hab ich beschlossen, mir es in der Karwoche hier so angenehm wie möglich zu machen. Frische Luft und ein schönes Buch…sollte Erfolgreich sein…

Es erreicht mich eine Laune des Lesens, die für mich nur typisch in Situationen entsteht, in denen ich mich entspanne. Ich glaube das gesundheitliche Dauerfeuer der letzten Wochen und die vorankommende Genesung lassen nun einen Zustand zu in dem ich endliche etwas zur Ruhe komme..zu einer inneren Ruhe…seit Wochen…Ich lasse mich darauf ein und nehme es einfach an wie ein Geschenk.

So langsam setzt es sich durch …

Es geht los, das erste Grün an dem Bäumen bahnt sich seinen Weg.

Hab schon früher gern hier gesessen ..alles im Überblick, wenn möglich noch mein Notebook vor der Nase..es fängt an, wieder mein Lieblingsplatz zu werden .
