Ende Februar sieht es heute auf einmal stark nach dem ersten Frühlingstag aus. Passt heute gut, um nach meinem ersten Psysiotherapie Termin gleich einen schönen Spaziergang an diesem Tag mit anzuschließen.!schön, es wird Frühling , muss ich nur noch gesund werden um die Zeit richtig genießen zu können.
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Nachdem ich nun Wochen fast nur gelegen habe, nun wieder ein Schritt zurück ins Leben. Jeden Tag ein wenig spazieren gehen..es ist unfassbar, wie stark der Körper in mir drei Wochen abbaut.
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Auf den Tag genau seit drei Wochen beschützt und beengt mich diese Orthese gleichermaßen. Heute , zwei Wochen nach meiner OP, kam nach dem Kontrollröntgen das ok, das ich dieses Mittel zumindest tagsüber in der Wohnung weglassen darf . So versuche ich gerade mich mit diesem neuen Gefühl von Freiheit und Zerbrechlichkeit zu gewöhnen.
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Körperlich gesehen, bin ich wohl mitten in der Heilungsphase meines Bruches und es geht jeden Tag ein Schritt voran. Psychisch stecke ich noch 23 Stunden am Tag in dieser fixierenden Orthese, damit mein linker Arm keine ungeplanten Bewegungen macht, vor allem Nachts. Das ist ein Problem. Denn ich schlafe mit T-Shirt und fest anliegender Orthese, auf nur einer Position, die schlafen erst möglich macht und wache genauso auf. Keine Freiheit im Schlaf in dem man sich öfters mal so umlegt wie es gerade bequem ist. Nach Bequem geht’s gerade nicht, nur um irgendwie wieder eine Etappe Schlaf zu bekommen. Und viele dieser Schlafetappen unterbricht dieses sehr beengende und Klaustrophobisches Gefühl einer eng sitzenden Orthese, deren Spannung man bei jedem tiefen Atemzug spürt und was das Aufwachen zu einer kleinen Krise macht. Man will dieses „gefangensein“ nur noch loswerden und man spürt die eigene Ungeduld der Genesung. Gesund zu werden ist nicht mehr nur eine rein körperliche Geduldsprobe ..
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Die erste Woche nach meiner OP ist vergangen und mit der Genesung steigt sich die innere Ungeduld . Das eingesperrt sein durch die Orthese, der schmerzliche Druck , der mich nachts nicht schlafen lässt. Könnte ich jetzt die Zeit auf Gesund vorstellen, würde ich es wohl tun. Der Fakt des Lebens, das dies nicht geht, zeigt mir, das diese Zeit wahrscheinlich eine wichtige, wenn auch schmerzvolle Lektion für mich bereit hat.
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Eine Woche nach der OP scheint mein Körper immer aggressiver an den kaputten Stellen zu arbeiten. So weckt mich schon die zweite Nacht ein drückender Schmerz, der ausgerechnet die tauben Stellen von Unterarm und Hand befällt. Bahnen sich die Nerven den Weg zurück , scheint das nicht ohne Nervenfunkfeuer ans Gehirrn zu gehen, was das ein mittleren Schmerz verursacht und mich doch wieder zu härteren Mitteln greifen lässt. Genesung ist keine Autobahn, sie ist ein Schotterweg.
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Die ersten 100 Stunden der Genesung nach meiner Schulteroperation sind geschafft. Ich kann behaupten das es mir heute schon deutlich besser geht als gestern, als ich frisch aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Besonders psychisch geht’s bergauf und wahrscheinlich deswegen auch ein kleines bisschen körperlich. Habe ich mich vor zwei Tagen noch aus einer liegenden Position hochstemmen müssen und war nach dem kurzen Gang auf die Toilette komplett erschöpft , habe ich heute schon mehr Energien zur Verfügung.
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Ich bin hier..leider..aber nicht zu ändern. Aber ich bin hier um den ersten Schritt zu machen, wieder völlig zu genesen. Der Bruch wird heilen und der Aufenthalt hier wird irgendwann eine abgeschlossene Erfahrung sein. Aber so geht es mir , und ich muss nicht weit sehen um zu erleben das ein Krankenhaus auch wie eine klebrige Falle des Lebens sein kann, der man nur schwer wieder entkommen kann, für manch einen sogar die letzte Station des Lebens. Rund um meinen Aufbruchswillen in eine wieder gesunde Zeit, muss ich nicht weit gucken um wieder die Endlichkeit des Leben zu sehen. Und dieses reflektiert automatisch meine eigene Vergänglichkeit. Vielleicht liege ich hier als letzte Station des Lebens oder in ein paar Monaten? Und wieder einmal werden meine gerade noch großen gesundheitlichen aber reversiblen Probleme ganz Klein und der Gedanke streift mich, das ich in dieser Phase, in der ich mich gerade befinde, mir genau diese Gedanken machen soll.
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.. nachdem ich mir auf den glatten Gehwegen Berlins den Arm ausgekugelt, die Gelenkpfanne gebrochen und diverse Dinge zerrissen habe, ist der Schaden nun operiert und bisher fühlt es sich an, wie der beste Tag dieser Woche. Zwar Aufenthalt im Krankenhaus aber von hier an startet meine Genesung.
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Es wird ernst. Den ganzen Tag im Krankenhaus verbracht und diverse Untersuchungen und Gespräche über meine bevorstehende Operation passieren lassen. Nun will ich es einfach nur hinter mich bringen, damit es endlich besser werden kann.
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Es war glatt undzwar so glatt, das es auch noch zum Stürzen gebracht hat. So stark , das ich am letzten Freitag innerhalb einer Stunde mit einem aufgewühlten Arm und einer Fraktur unter Schmerzen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Schnell stellte sich raus, das wird eine längere Sache.
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Und schon lange keinen meiner gedankenverlorenen Freitage erlebt. Derzeit steht das Leben immer noch auf Aufnahme und es gibt keinen inneren Zugang die Gedanken durch die Zeit wandern zu lassen. Fest im Erleben, fest im hier und letzt.
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…ist es jetzt her, als mich die erste Grippe des Jahres krank und fiebernd ins Bett schickte. Jetzt nach einer Woche habe ich nur noch mit Husten und der typischen Schwäche zu kämpfen, aber ein wenig Zocken ging heute schon mal ..
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Gerade erst in meinem Sommer in Rom überall Werbung für diesen Film gesehen. Einen gefühlten Wimpernschlag später wir er mir auf die heimisches Couch serviert. Fand ihn ganz unterhaltsam…
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Mal wieder krank..wahrscheinlich eine Grippe, die mich seit letzten Dienstag-Nachmittag in Schach hält. Passt mir zur Zeit gar nicht, aber wann paar es schon, krank zu sein?
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Der letzte Tag des Jahres und wieder dieses typische Licht heute, was mir schon oft zu dieser Jahreszeit aufgefallen ist. Mit den Gedanken genau ein Jahr zurück..
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Auf dem Heimweg kleiner Umweg nach Bayreuth. Nicht immer nur vorbeifahren, sondern mal reinfahren und einen weißen Klecks auf der inneren Karte mit Inhalt füllen. Einmal gesehen, reicht es auch…Bayreuth..da gewesen..Haken dran..
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Ausflug nach Karlovy Vary, am zweiten Weihnachtsfeiertag und doch einiges los hier. Suche auch heute noch nach Punkten der Wiedererkennung, als ich als Jugendlicher mal hier war. Das Städtchen hat sich gemacht und hat irgendwie was ganz eigenes.
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Fern ab der Heimat in einem Haus im Vogtland wird heute hier das Weihnachtsfest stattfinden. Fernab des Jahres der Trauer, auf das es einfach ein anderes Weihnachtsfest wird, da die Rückkehr zu familiären Traditionen noch nicht möglich ist.
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Viel gesehen haben wir von Karlsbad nicht, aber wir waren lange und lecker essen und ich habe mal meine eventuelle Schwiegertochter kennenlernen dürfen . Ein schöner Abend mich leckeren Essen..
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Fast ist es genau ein Jahr her, das ich wieder hier bin. Damals blieb mir der Ort verschlossen, da ich einfach nur krank war. Nun war ein Rundgang durch den Ort drin.
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Zwischenstopp in Zwickau. Bin das erste Mal hier und positiv überrascht.. hatte es für eine DDR Betonsiedlung gehalten, was absolut nicht der Fall ist. Gerade die Innenstadt mit ihrem Weihnachtsmarkt, Sorge in mir für einen kleinen Schub an Weihnachtsgefühlen.
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Es fühlt sich immer noch so gar nicht nach Weihnachten an. Aber dieses lichtdurchflutete helle Oktoberwetter zu dieser Jahreszeit ist mir lieber als die geschlossene Wolkendecke, die mich im letzten Jahr über Monate lang runtergezogen hat. Es fehlt auch überall die Weihnachtsdeko und das dunkle gemütliche , die solche besinnliche Stimmung auslösen könnte. Dieses Jahr scheint alles etwas anders zu sein.
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