Geschafft
Die Ärztin hab das Ok, das ich heute (nach 7 Wochen) endlich diese Orthese auch nachts weglassen darf. Endlich befreit von diesem eingeengtem Gefühl der mich nachts den Schlaf kostet. Ein großer Schritt in meiner Genesung heute für mich.

Gedankenentsorgung
Die Ärztin hab das Ok, das ich heute (nach 7 Wochen) endlich diese Orthese auch nachts weglassen darf. Endlich befreit von diesem eingeengtem Gefühl der mich nachts den Schlaf kostet. Ein großer Schritt in meiner Genesung heute für mich.

Mit der Tram durch den Wald, und schon blühen die Erinnerungen auf, an die Zeiten in denen dieser Weg was besonderes war.


Wir werden heute hier bleiben über Nacht. Das erste Mal in diesem Jahr im Sommerhaus, an einen herrlichen kräftigen Frühlingstag. Leider auch erstmal der letzte, denn ab morgen soll der Frühling wieder an Kraft verlieren. Heute etwas das draußen genossen, möge die starke Dosis Sonne meine Genesung weiter vorantreiben.

Manche kleine Dinge ändern sich nicht so schnell, zum Glück. So gibt es diesen kleinen Dorfladen noch, der nicht allzu stark frequentiert ..war er noch nie..und trotzdem noch da..war heute mal wieder drin…aber auch hier hat man innen etwas renoviert ..

Wenn die Sonne weg ist , wird’s frisch…aber Tag bis zum letzten warmen Strahl ausgenutzt.

Es ist Sonntag..und für März erstaunlich fantastisches Wetter. So war es eine gute Idee, meine Genesung in den Garten zu verlegen. Wenn ich jetzt so draußen im Garten liege, freue ich mich einfach auf die Zeit, in der ich wieder vollends genesen sein werde und das alles hier richtig genießen werde und zu schätzen wissen werde.

Vor mehr als einem Jahr ergab es sich, das ich eine lange Zeit lebte ohne Alkohol in mein Leben zu lasen. Ich kann nicht leugnen, das mich die positiven Begleiterscheinungen angenehm und grandios wahrgenommen werden, aber irgendwann war es doch wieder an der Zeit als ich die Vorteile gegen gelegentliche Geselligkeit eintauschte. Nun begann dieses Jahr schon mit einer langen Grippe und der folgte ein Sturz mit Knochenbruch und Krankenhausaufenthalt. Klar das ich in dieser Zeit keinen Tropfen Alkohol anrührte, schon um meine eigene Genesung nicht auszubremsen. Außerdem fehlt seit Monaten der soziale Rahmen für ein Bier zwischendurch. Nun ging die Zeit ins Land und in wenigen Stunden werde ich meinen eigenen Rekord der totalen Abstinenz übertreffen, was mich ein wenig stolz macht.
Nach sechs Wochen krank, kam mich heute mal meine alte Freundschaft besuchen. Einfach so zum Pizza essen und Fußball gucken. Ein bisschen quatschen ein bisschen lachen. Es war seine Idee und sie war gut. Es tat so gut das er heute mal da war.
Einmal zum Eisladen an diesem schönen Frühlingstag. In Gedanken über das, was nun anders ist..in Erinnerungen, was nun fehlen wird.

Ich sehe mich immernoch in der Kneipe sitzen, mit meinem Freund als er mir sagte, das er Krebs hat. Es sind keine 18 Monate her und es wirkt wie gestern. Bis zum Schluss ging es ihm gut, dem Umständen wie zum trotz, aktiv und selbstbestimmt. Erst vor drei Tagen hieß es , er muss ins Krankenhaus, es geht ihm nicht gut. Ab da gib es schneller in der Ferne bergab ,als ich das verarbeiten kann. Der Abwärtstrend überschlug sich so, das es dann doch unerwartet kam, das er den Kampf verlor. Ich und alle um mich herum stehen gerade jeder neben sich und keiner kann es fassen, obwohl wir alle wussten das es so enden wird. Mir fällt es schwer Gedanken zu fassen. Die Welt dreht sich weiter, aber es ist eine andere geworden.
Es geht zurück und wäre ich gesundheitlich komplett hergestellt , hätte ich es wohl auch noch länger auf Sylt aushalten können. Aber so war es eine willkommene Abwechslung zum langen und eintönigen Genesungsalltag in den heimischen vier Wänden. An diesem Sonntag in aller Frühe los, und es liegt eine scheinbar entspannte und staufreie Fahrt vor uns.

Eine Woche auf Sylt geht zu Ende und ich denke ich konnte die Zeit hier , entsprechend meiner Situation, gut nutzen. Ein bisschen. Urlaub, ein bisschen Reha..immerhin hat mich diese Umgebung auf viele Spaziergänge gelockt, was zu Hause in den Umfang wohl nicht möglich gewesen wäre. Trotz Einschränkungen, eine Woche die gut tat, mich etwas aus der Monotonie einer heimischen Genesung rausgeholt hat…Morgen um diese Zeit , bin ich wieder zu Hause, aber definitiv etwas erholter und gesünder als ich hier angekommen bin.








Spaziergang durch die Natur..






Klein, aber ausreichend unsere kleine Ferienwohnung. Diese Woche auf Sylt wird für immer als Mischung zwischen Urlaub und Kur in Erinnerung bleiben. Das Beste was mir in meiner Genesungsphase passieren konnte, um wieder so langsam auf die Beine zu kommen , aber dennoch mit vielen Einschränkungen um es komplett als Urlaub genießen zu können.



Wenn man schon mal an der Nordsee ist, gibt’s natürlich auch öfters mal Fisch. Dabei hat es uns ausgerechnet Gosch hier angetan. Für Systemgastronomie schmeckt es wirklich gut und geht schnell.




Einmal hier gewesen sein , um festzustellen , das es sich um eine ganz unscheinbares Strandrestaurant handelt. Immerhin gut gefüllt.



Doch noch was Gutes in Kampen gefunden..die Kupferkanne mit ihrem leckeren Kuchen..


Heute ging’s mal nach Kampen. Hatte hier irgendwie mehr erwartet, als ein paar verlorene Häuser mit überteuerten und hässlichen Klamotten. Aber die erhöhten Strandkörbe , die einen schönen Blick auf die Nordsee erlauben haben es wieder rausgerissen.







Auf meinen Wunsch hin gibt’s heute Jägerschnitzel ..da hatte ich irgendwie spontan Appetit drauf.

..Abendspaziergang durch Westerland…Bewegung an der frischen Luft soll ja gut drin, für meine Genesung…







