Der ESC

Da ist er und dieses Jahr, genieße ich ihn live, den Eurovision Song Contest. Jedes Jahr um die gleiche Zeit, mitlerweile die letzte große Bastion der TV-Samstagabend-Unterhaltung für die breite Masse. Ich blicke heute hierbei zurück auf meine ersten fünf Monate in diesem Jahr , in denen ich leider durchweg krank war. Heute am ESC Tag scheint meine Genesung so weit vorangeschritten zu sein, das dieses TV für mich auch symbolisch eine Wende wieder hin zum gesundeten Alltagsleben sein wird.

Neues Hörbuch

Gleicher Autor ..anderes Medium…

Ausgelesen

Achthundert kurzweilige und spannende Seiten mit Lerneffekt.

Softeis

Das erste seiner Art für dieses Jahr…

Das war’s nun wirklich

Recht kurz und schmerzlos lasse ich nun den letzten Tag meiner vierwöchigen Reha hinter mir. Auch wenn es sehr anstrengend war, hat es doch viel gebracht, wenn ich mir überlege, wie ich hier rein bin und wie ich die Sache beende. Nun trennt mich nur noch ein ganzes Wochenende von dem Alltag, in den ich nun endlich zurückkehren darf.

Einfach mal nichts tun

Der freie Tag bricht an und er ist dafür da, um einfach mal nichts zu tun, einfach mal zu gammeln. Ein bisschen am PC und ein bisschen lesen, vielleicht später noch ein Film..einfach nur ohne Plan durch den Tag und treiben lasen.

Hochzeitstag

Es sind zwanzig Jahre Ehe, die wir heute richtig feiern wollten , doch wie schon die letzten Jahre ist immer einer von uns krank. Diesmal ist es meine Frau mit einer satten Erkältung , die dieses Jahr nur ein kurzen Besuch beim Griechen zulässt. Aber wir haben uns auch nach der 20-Jahr-Feier noch und können auch jeden weiteren Tag zusammen genießen. Trotzdem heute in Gedanken an dem Tag, an dem wir begonnen haben, diesen Weg zu gehen und unser Versprechen bis heute halten konnten.

Projekt Sonnenblume

Nach der Aussaht vor Dreieinhalb Wochen, nach genug Regen und Sonne ..streckt sich nun dieses stolze Pflänzchen Richtung Himmel..

Geschafft

Die Rehs ist geschafft…naja fast..morgen ist erstmal Himmelfahrt und Freitag, am wirklich letzten Tag, werde ich das Finale einer ganzen Phase in einem sehr kurzen Tag von zwei Behandlungsstunden bewusst erleben.

Gedankenspiel

Noch zwei ganze Reha-Tage liegen vor mir, dann bin ich wohl noch nicht komplett wiederhergestellt aber dennoch schleisst sich damit ein Kapitel, das Kranksein. Da ich Schulter und Arm wieder alltagstauglich benutzen kann, führt mich der Weg mach diesen zwei Tagen wieder zurück ins Leben und damit auch in meinen Arbeitsalltag. Auch wenn ich mit Links noch keine Bewegung überhalb der Kopfhöhe ausführen kann, fühle mich mich doch fit genug mein altes Leben wieder aufzunehmen. Der letzte Weg, bis zum völligen Funktionsradius wird wohl noch Monate dauern, aber ich verlasse meine aktuelle Phase mit Erfolg. Was ich vor allem hier auf meiner Reha gelernt habe ist, das es ganz andere Schicksale gibt und ich wirklich glücklich davon gekommen bin. Wenn man so hört, wie präsent Schmerz und Zukunftsangst sein kann, bleibt dieses als ständiger Vergleich zur mir in meinen Gedanken. So mehren sich nun zum Ende dieser Phase auch die Gedanken über die zurück liegende Phase im Allgemeinen. Wie den Weg, den man hinter sich hat, wenn man das Zielband vor einem sieht.

Durchgezockt

Da ich mich an diesem Wochenende ganz ausruhen wollte, spricht auch nichts dagegen um mal zwei Tage völlig in Assassins Creed Shadows abzutauchen.

Drei Monate sind um

Zwei Dinge fallen heute zusammen , denn meine Schulter-Operation ist nun drei Monate her und eigentlich wäre heute mein letzter Reha-Tag und damit morgen mein erster Arbeitstag. Aber nun muss sich der Wiedereintritt in die Alltagsatmosphäre doch noch eine weitere Woche gedulden. Da ich eigentlich jeden Tag etwas fitter und Alltagstauglicher fühle, beginne ich am Ende einer Phase, über diese zu resümieren.

Im Mai

Der Mai hat die Natur wieder voll entfaltet. Alles so sattgrün. Der Startschuss des Sommers.Dieses Mal kann ich mich an diesem Prozess nur beiläufig erfreuen, alles passier nebenbei , während ich mich auf meine Wiederherstellung und Genesung konzentriere. Das zweite Jahr in Folge, was irgendwie viel zu viel Unruhe in sich hat.

Und wieder Ortswechsel

Eine neue Woche und ich verlasse für diese mein Sommerhaus und werde diese Reha-Woche in der Stadtwohnung verbringen. Dias kleine Spiel der Abwechslung in einer ermüdenden Zeit.

Melancholie am Fenster

Es wird Abend und mein Blick geht gerade gedankenverloren durch dieses Fenster in die Weite. Wie ein Blitz erreicht mich ein Gedanke, der mich sofort melancholisch trübt. Wir haben Anfang Mai und ich befinde mich noch immer halb außerhalb des alltäglichen Lebens ins meiner Generationsphase. Den Sommer hier draußen, auf den ich mich so gefreut habe, hat zwar noch gar nicht richtig begonnen, aber wir wurde gerade klar, das im nächsten Monat schon der Zeitpunkt sein wird, an dem wir den längsten Tag und die kürzeste Nacht feiern, die Helligkeit des Tages ihren Zenit überschritten hat. Und ich befinde mich immer noch in der Genesungsphase meines Unfalls , der mitten im Winter passiert ist. Als würde die Zeit wieder einfach ungefragt und ungenutzt weiterziehen….

Gestern und heute

Da hab ich mir gestern mal was gegönnt.,Zwei Bier im Garten und ein Glas Rotwein auf dem Balkon. Es tat der Seele gut und ich hab’s genossen. Aber heute zeigt sich wieder die Kehrseite des Alkoholgenusses, der nach den drei Wochen kompletter Abstinenz natürlich kräftiger in mir zuschlägt , als in meinem früheren Ich. Ich frage mich heute, wie ich früher soviel und so oft trinken konnte, fühle ich mich heute richtig „vergiftet“. Die Nacht war nicht sehr ergiebig und der Tag wird zum reinen Erholungstag. Einfach mal in mich gehen, jetzt wo ich fühle, was Alkohol wirklich mit mir macht.

An so einem Sommertag

Wohl der erste gefühlte Sommertag des Jahres. Den ganzen Tag mit einem guten Buch auf der Liege verbracht. Und wie könnte man die immer tiefer stehende Sonne besser genießen, als mit einem Bier. Trotz „“krank“..Trotz ..Reha….einfach nur mal heute der Seele einen ganzen guten Tag geben.

Projekt Sonnenblume

Knapp zwei Wochen nach der Aussaat steckt die Pflanze erste Lebenszeichen ins Tageslicht.