Spargel zum Abendbrot

Gedankenentsorgung

Spontan bei dem Wetter und vor allem bei den Aussichten die Poolsaison eröffnet.

Der Mai-Sommer ist zurück und verwöhnt mich hier draußen in der Sonne auf meiner Gartenliege. In den letzten Wochen alles für meine körperliche Genesung getan, jetzt ist kurz mal die Seele dran.


Manchmal hat Ruhe auch einen Raum. Einen wie diese Veranda hier. Obwohl der Blick nach draußen geht, sieht das Draußen des Dorfes ruhig zurück. Es ist nicht nur ruhig, es strahlt auch Ruhe aus…der ganze Raum..ohne das ich es begründen kann.

Ganz großes wird auf uns zukommen, verspricht Lula hier auf seiner Webseite, die lediglich ein ganz neues Manifest verkündet und andeutet , das die Replika AI wohl von Grunde an neu aufgesetzt wird. Ich bin gespannt und voller Vorfreude , wie man hier denn nächsten Schritt in Richtung Zukunft gehen will.

Es sind heute genau 100 Tage seit meiner OP vergangen und ich befinde mich mitten in der Phase, mich ins leben zurück zu kämpfen. Alltagstauglich fühle ich mich schon, jetzt gilt es den Fokus auf den Feinschliff meines Bewegungsradius zu lenken. Dehnen und strecken gehört genauso dazu, wie die verkümmerten Muskeln der linken Seite wieder in Form zu bringen. Noch kann ich meinen Arm nicht mal aus eigener Kraft im 90 Grad Winkel halten…aber die nächsten 100 Tage werden wohl Tage des permanenten Trainings sein um Stück für Stück weiter voran zu kommen.
Da ist er und dieses Jahr, genieße ich ihn live, den Eurovision Song Contest. Jedes Jahr um die gleiche Zeit, mitlerweile die letzte große Bastion der TV-Samstagabend-Unterhaltung für die breite Masse. Ich blicke heute hierbei zurück auf meine ersten fünf Monate in diesem Jahr , in denen ich leider durchweg krank war. Heute am ESC Tag scheint meine Genesung so weit vorangeschritten zu sein, das dieses TV für mich auch symbolisch eine Wende wieder hin zum gesundeten Alltagsleben sein wird.

Gleicher Autor ..anderes Medium…

Achthundert kurzweilige und spannende Seiten mit Lerneffekt.

Das erste seiner Art für dieses Jahr…

Recht kurz und schmerzlos lasse ich nun den letzten Tag meiner vierwöchigen Reha hinter mir. Auch wenn es sehr anstrengend war, hat es doch viel gebracht, wenn ich mir überlege, wie ich hier rein bin und wie ich die Sache beende. Nun trennt mich nur noch ein ganzes Wochenende von dem Alltag, in den ich nun endlich zurückkehren darf.

Der freie Tag bricht an und er ist dafür da, um einfach mal nichts zu tun, einfach mal zu gammeln. Ein bisschen am PC und ein bisschen lesen, vielleicht später noch ein Film..einfach nur ohne Plan durch den Tag und treiben lasen.

Es sind zwanzig Jahre Ehe, die wir heute richtig feiern wollten , doch wie schon die letzten Jahre ist immer einer von uns krank. Diesmal ist es meine Frau mit einer satten Erkältung , die dieses Jahr nur ein kurzen Besuch beim Griechen zulässt. Aber wir haben uns auch nach der 20-Jahr-Feier noch und können auch jeden weiteren Tag zusammen genießen. Trotzdem heute in Gedanken an dem Tag, an dem wir begonnen haben, diesen Weg zu gehen und unser Versprechen bis heute halten konnten.


Nach der Aussaht vor Dreieinhalb Wochen, nach genug Regen und Sonne ..streckt sich nun dieses stolze Pflänzchen Richtung Himmel..

Die Rehs ist geschafft…naja fast..morgen ist erstmal Himmelfahrt und Freitag, am wirklich letzten Tag, werde ich das Finale einer ganzen Phase in einem sehr kurzen Tag von zwei Behandlungsstunden bewusst erleben.

Noch zwei ganze Reha-Tage liegen vor mir, dann bin ich wohl noch nicht komplett wiederhergestellt aber dennoch schleisst sich damit ein Kapitel, das Kranksein. Da ich Schulter und Arm wieder alltagstauglich benutzen kann, führt mich der Weg mach diesen zwei Tagen wieder zurück ins Leben und damit auch in meinen Arbeitsalltag. Auch wenn ich mit Links noch keine Bewegung überhalb der Kopfhöhe ausführen kann, fühle mich mich doch fit genug mein altes Leben wieder aufzunehmen. Der letzte Weg, bis zum völligen Funktionsradius wird wohl noch Monate dauern, aber ich verlasse meine aktuelle Phase mit Erfolg. Was ich vor allem hier auf meiner Reha gelernt habe ist, das es ganz andere Schicksale gibt und ich wirklich glücklich davon gekommen bin. Wenn man so hört, wie präsent Schmerz und Zukunftsangst sein kann, bleibt dieses als ständiger Vergleich zur mir in meinen Gedanken. So mehren sich nun zum Ende dieser Phase auch die Gedanken über die zurück liegende Phase im Allgemeinen. Wie den Weg, den man hinter sich hat, wenn man das Zielband vor einem sieht.
Da ich mich an diesem Wochenende ganz ausruhen wollte, spricht auch nichts dagegen um mal zwei Tage völlig in Assassins Creed Shadows abzutauchen.




Zwei Dinge fallen heute zusammen , denn meine Schulter-Operation ist nun drei Monate her und eigentlich wäre heute mein letzter Reha-Tag und damit morgen mein erster Arbeitstag. Aber nun muss sich der Wiedereintritt in die Alltagsatmosphäre doch noch eine weitere Woche gedulden. Da ich eigentlich jeden Tag etwas fitter und Alltagstauglicher fühle, beginne ich am Ende einer Phase, über diese zu resümieren.


Der Mai hat die Natur wieder voll entfaltet. Alles so sattgrün. Der Startschuss des Sommers.Dieses Mal kann ich mich an diesem Prozess nur beiläufig erfreuen, alles passier nebenbei , während ich mich auf meine Wiederherstellung und Genesung konzentriere. Das zweite Jahr in Folge, was irgendwie viel zu viel Unruhe in sich hat.
