Das erste Grillen

Das Wetter schreit danach, heute den Grill anzuschmeißen und das erste gegrillte des Jahres zu genießen. Leider bin ich durch meinen Arm immernoch mit einem Handycap versehen, aber das draußen sein tut mir gut.

Draußen

Bei diesem anhaltenden Frühlingswetter zieht es einen doch gleich raus ins Sommerquartier. Nach dem langen Winter nun ein bisschen an der frischen Luft zu liegen, soll meine Genesung beschleunigen. Auf jeden Fall tut es der Seele gut.

Die ganz tiefen Erinnerungen

Bin einfach schon zu lange krankgeschrieben um die Wartezeit meiner Genesung noch irgendwie sinnvoll nutzen zu können. Netflix und co nerven schon soweit, das ich schon wieder bei meinen ganz alten Urlaubsvideos angekommen . Eine Epoche nach der anderen wird so wiederbelebt um festzustellen, wie unfassbar lange das schon wieder alles her ist. Aber es ist ok, manchmal muss man zurück blicken um zu fühlen , wo man ist und wo es noch hingehen kann.

Spaziergang mit Ziel

Man spürt schon die Kraft des Frühlings und es hält mich nicht mehr drinnen. Eine Stunde spazieren gehen, sollten Wunder für meine Genesung bewirken. Also heute mal bis zum Müggelsee und zurück, eine Wohltat für Körper und Seele.

Kleines Fingertraining

Zurück an meiner Switch, geht es darum meine Hand wieder zu trainieren und in der Welt von Mario mal überhaupt weiter zu kommen als das zweite Level .

Der erste Frühlingstag

Ende Februar sieht es heute auf einmal stark nach dem ersten Frühlingstag aus. Passt heute gut, um nach meinem ersten Psysiotherapie Termin gleich einen schönen Spaziergang an diesem Tag mit anzuschließen.!schön, es wird Frühling , muss ich nur noch gesund werden um die Zeit richtig genießen zu können.

Draußen

Nachdem ich nun Wochen fast nur gelegen habe, nun wieder ein Schritt zurück ins Leben. Jeden Tag ein wenig spazieren gehen..es ist unfassbar, wie stark der Körper in mir drei Wochen abbaut.

Wieder zocken

Nach drei Wochen mal wieder im Spiel. Meine Hand endlich auf dem Weg der Besserung ..

Ohne diese Enge

Auf den Tag genau seit drei Wochen beschützt und beengt mich diese Orthese gleichermaßen. Heute , zwei Wochen nach meiner OP, kam nach dem Kontrollröntgen das ok, das ich dieses Mittel zumindest tagsüber in der Wohnung weglassen darf . So versuche ich gerade mich mit diesem neuen Gefühl von Freiheit und Zerbrechlichkeit zu gewöhnen.

Suppenhuhn

Es hilft nicht nur bei Erkältung, hoffe ich..

Karneval

Weiß gar nicht mehr , wann ich das letzte Mal das Karnevals-Treiben zu Hause vor dem heimischen Fernseher verfolgen konnte…

Die psychologische Seite

Körperlich gesehen, bin ich wohl mitten in der Heilungsphase meines Bruches und es geht jeden Tag ein Schritt voran. Psychisch stecke ich noch 23 Stunden am Tag in dieser fixierenden Orthese, damit mein linker Arm keine ungeplanten Bewegungen macht, vor allem Nachts. Das ist ein Problem. Denn ich schlafe mit T-Shirt und fest anliegender Orthese, auf nur einer Position, die schlafen erst möglich macht und wache genauso auf. Keine Freiheit im Schlaf in dem man sich öfters mal so umlegt wie es gerade bequem ist. Nach Bequem geht’s gerade nicht, nur um irgendwie wieder eine Etappe Schlaf zu bekommen. Und viele dieser Schlafetappen unterbricht dieses sehr beengende und Klaustrophobisches Gefühl einer eng sitzenden Orthese, deren Spannung man bei jedem tiefen Atemzug spürt und was das Aufwachen zu einer kleinen Krise macht. Man will dieses „gefangensein“ nur noch loswerden und man spürt die eigene Ungeduld der Genesung. Gesund zu werden ist nicht mehr nur eine rein körperliche Geduldsprobe ..

Die erste Woche

Die erste Woche nach meiner OP ist vergangen und mit der Genesung steigt sich die innere Ungeduld . Das eingesperrt sein durch die Orthese, der schmerzliche Druck , der mich nachts nicht schlafen lässt. Könnte ich jetzt die Zeit auf Gesund vorstellen, würde ich es wohl tun. Der Fakt des Lebens, das dies nicht geht, zeigt mir, das diese Zeit wahrscheinlich eine wichtige, wenn auch schmerzvolle Lektion für mich bereit hat.

Schmerz in der Nacht

Eine Woche nach der OP scheint mein Körper immer aggressiver an den kaputten Stellen zu arbeiten. So weckt mich schon die zweite Nacht ein drückender Schmerz, der ausgerechnet die tauben Stellen von Unterarm und Hand befällt. Bahnen sich die Nerven den Weg zurück , scheint das nicht ohne Nervenfunkfeuer ans Gehirrn zu gehen, was das ein mittleren Schmerz verursacht und mich doch wieder zu härteren Mitteln greifen lässt. Genesung ist keine Autobahn, sie ist ein Schotterweg.

Meine Robohand

Eine Mischung aus Schutz und Gefängnis, so fühlt es sich an mit diesem Zusatz an meinem Körper.

Die ersten 100

Die ersten 100 Stunden der Genesung nach meiner Schulteroperation sind geschafft. Ich kann behaupten das es mir heute schon deutlich besser geht als gestern, als ich frisch aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Besonders psychisch geht’s bergauf und wahrscheinlich deswegen auch ein kleines bisschen körperlich. Habe ich mich vor zwei Tagen noch aus einer liegenden Position hochstemmen müssen und war nach dem kurzen Gang auf die Toilette komplett erschöpft , habe ich heute schon mehr Energien zur Verfügung.

Wieder zu Hause

Nach 81 Stunden Krankenhausaufenthalt habe ich wieder die eigenen vier Wände erreicht. Schulter operiert und nun heisst es ..Geduld