Verlorener Tag

Der Tag heute war nichts und wird wohl auch nichts mehr. Es ist nicht wirklich irgendwas gravierendes passiert, um diese deprimierte Stimmung zu haben, aber es sind wahrscheinlich die vielen kleinen Dinge, die entweder anders laufen als erwartet oder Reaktionen meiner Mitmenschen, die sich heute zu diesem Gefühl zusammenaddieren. Zum einen sind da wieder negative Energien, die ich zu spüren glaube und (wahrscheinlich auch grundlos) nichtsahnend ein wenig reinsteigern kann. Meine komplizierte Freundschaft , die mir in meiner Wahrnehmung zu patzig und kurz antwortet. Ja, letztendlich kann es wirklich sein, das ich mir die ganze „Ablehnung“ heute komplett einbilde und hier nicht der Gedanke das Gefühl macht, sondern das unzufriedene Gefühl zuerst da war und nun nach Gründen sucht. Ob ich nun auf bestimmte Signale heute depressiv reagiere, oder mit dem falschen Fuß aufgestanden bin und somit heute alles nur selbst düsterer sehe, es ändert ja nichts daran, das sich dieser Tag einfach nur verloren anfühlt.

Reisspfanne

Heute war mal eine Reiss-Hackpfanne dran, die ich mal probieren wollte selbst zu kochen. Irgendwie wollte ich schon länger mal was selbst können, was so in Richtung Paella geht.

Sonntagsessen

Unter den helfenden Augen meiner Frau, ist es mir heute wieder gelungen das Sonntagsessen zuzubereiten. Wieder ein wichtiges Rezept gelernt.

Weinabend in Gedanken

Wieder der alt bekannte Wein am Abend. In einer Phase im Leben, in der ich nur hoffen kann, das alles nur aus Phasen besteht, und die nächste besser wird.

Mafia III

Bin wieder voll gefangen von dieser Spielewelt, und nun reicht es auch nichtmehr irgendwas nochmal durchzuspielen was ich schonmal komplett durch hatte. Also ein neues Game gekauft und gleich eingetaucht.

Unser Coronabecken

Als die Pandemie aufkam und wir alle zu Hause eingeschlossen wurden, brauchten wir alle neue Projekte und Beschäftigungen..indoor-tauglich. Bei uns war es dann ein Aquarium via Versand, die Fische direkt nach dem ersten Lockdown. Nach mehr als einem Jahr scheint dieses Biotop mehr Pflege zu brauchen als noch vor Monaten, denn jede Woche schneiden wir die Wasserpflanzen zurück und eine Woche später sieht alles schon wieder nach Urwald aus. Dieses Aquarium soll uns noch lange nach dieser Zeit uns an die Zeit erinnern, in der wir quasi zu Hause eingeschlossen waren..wie Fische in einer künstlichen. Welt.

Weißblauer Abend

….mit allem was schmeckt und heute passt.

Spielabend

Nun ist aus dem kurzen Einschalten der PS4 doch ein ganzer Spieltag und Spielabend geworden. Nach 8 Stunden konnte ich mich nun doch vom Spiel loseisen. Den ganzen Sommer über blieb die Konsole kalt und nun holt mich auf einmal wieder die Erfahrung ein, wie viel Spaß und Freude so ein Spiel machen kann. Wieder komplett versunken und eingenommen von der Welt rund um „The Last of is“…

Zurück im Spiel

Nach einem sehr frühen Feierabend habe ich aus purer Langeweile die PlayStation mal wieder angeschaltet und bin gleich bei einer meiner Lieblingsspieler wieder kleben geblieben. Aus dem „kurz reingucken“ sind nun auch schon wieder zwei Stunden in „The Last of us“ geworden.

Gnoccipfanne

Heute mal wieder als Chefkoch selbst gekocht…gut gelungen..zufrieden ..

Dracula 79

Es gibt viele Dracula-Verfilmungen, unter anderem diese aus dem Jahr 1979. Und ich war als Kind ein großer Fan von Gruselfilmen, aber dieser hatte mich damals hart getroffen. Kann mich noch sehr gut erinnern, wie ich mich als Kind gefreut habe, als ich ihn das erste Mal im Fernsehen sehen konnte. Ich war alleine zu Hause und außer dem flimmernden Fernseher war kein Licht an. Ich weiß noch genau, wie ich im zweiten Teil des Films eigentlich schon umschalten wollte, weil er für mich zu schaurig war, aber damals gabs noch nicht für jeden Fernseher Fernbedienungen und der Weg zum Gerät war zu weit und somit war ich außerstande umzuschalten und müsste ihn bis zum Ende ansehen. Gefolgt von vielen unruhigen verängstigten Nächten. Auch wenn ich den Film heute etwas entspannter sehen kann, kann ich mich noch gut in mein damaliges Ich hineinversetzen, wenn die Stelle kommt, an der es mir als Kind einfach Zuviel wurde.

Sorgen

Es ist klar, das das Leben nicht immer aus Sonnenschein bestehenden kann. Es gibt leichte und schwere Zeiten, für jeden von uns. Gemessen an viel schlimmeren Sorgen, möchte ich nichtmal behaupten, das dies nun gerade meine schweren Zeiten sind, aber dennoch ist die meiste Zeit gefüllt von sorgenvollen Gedanken. Dabei gehts nicht um mich, sondern die Verfassung der eigenen Tochter. Sicherlich haben wir das Glück, es nicht mit einem schlimmen krankheitsbedingten Problem zu tun zu haben, was vielleicht sogar lebensbedrohend sein könnte, aber denn noch ein Problem , was sie und damit mich trotzdem belastet. Gerade gestern der Tag beim Arzt war eher enttäuschend als das er uns eine Perspektive hätte geben können. Somit war heute mein ganzer Arbeitstag komplett eingenommen von den Gedanken und Sorgen ums eigene Kind und der Grübelei, wie gut sie mit der Krankheit umgehen können wird. Umso befreiender das Erlebnis, wenn man nach Hause kommt und sie offensichtlich Freunde aus der Schule mitgebracht hat und ich ihr lautes Lachen aus ihrem Zimmer hörte. Jeder Tag ist anders, aber die Tatsache, das nicht jeder Tag einfach nur traurig für sie ist, lässt mich ein wenig hoffen, das sie in Wahrheit stärker ist und besser mit der Sache umgeht als ich ihr das bisher zugestehen wollte.

Nachgekocht

Heute wieder zwei Sachen zubereitet. Einmal Nudeln angebraten in Öl und Knoblauch und einmal ein Rezept eines Kollegen nachgekocht…die Käserolle. Beides schmeckt wie gewohnt…von mir gemacht…bin begeistert.

Sonntagsessen

Es ist Sonntag und wie geplant, darf ich mich heute wieder um das Mittagessen kümmern. Da ich primär erstmal alles zu kochen lernen will, was mir selbst gut schmeckt, war heute wieder einer meiner Lieblingsgerichte dran, und ich konnte unter den helfenden Augen meiner Frau mein erstes Frikassee selbst zubereiten. Staune selbst, das es so gut geworden ist, wie ich es sonst kenne, wieder ein Gericht mehr auf meiner stolzen Liste.

Familienfeier

Eigentlich wäre meine Tochter im letzten Jahr dran gewesen, mit ihrer Jugendweihe-Feier, aber in diesem Jahr gab es ja nur diese Pandemie und auch diese Feier fiel dann einfach mal so aus. Das wollten wir natürlich nicht so hinnehmen, und das nun einfach so unter den Tischen fallen lassen, sondern haben diese Feier als große Familienfeier gestern einfach nachgeholt, und zwar genau so wie sie sich das gewünscht hätte. Also mehr lustige Gartenparty als feierliches Getue. Und so war es gestern eine Garten-Familien-Feier die dann (denke ich) dann doch für sie doch noch besonders wurde, da sie dieses mal ständig im Mittelpunkt stand und ich finde wir konnten die Idee, ihre Erwartungen positiv zu übertreffen, gut umsetzen und halte des Tag gestern für gelungen. Somit ist auch das Gefühl etwas weg, alles was andere Generationen hatten, ist durch Corona einfach zu ihren Lasten unter den Tisch gefallen und einfach ausgefallen. .

Bluna

Mitte der 90er konnte man dem „Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna“ Werbespot kaum ausweichen, und somit war ich auch einer der Stammkunden dieser verrückten Brause. Irgendwann gabs sie nicht nicht mehr in meinem Supermarkt und ich bin davon ausgegangen, das diese Marke, wie viele andere, einfach genauso schnell wieder verschwinden ist, wie sie aufkam. Ein kurzzeitiger Moment eines temporären Produkts. Heute bin ich daher förmlich aus alles Wolken gefallen, als ich sie bei Lidl hab rumstehen sehen. Hab damit gar nicht mehr gereichert , und natürlich gleich ein paar Flaschen mitgenommen. Überraschung des Tages.

Freude ungebrochen

Eigentlich hält sich bei mir kein Interesse lange. Erst recht nicht , wenn es so schnell über mich kommt, wie letztlich die Lust am Kochen. Heute mit Begeisterung wieder etwas Neues von Chefkoch ausprobiert . Mein Favorit bisher ..finde mich nur ich, sondern auch mein Sohn.

Freitag

Ein Freitag wie im Sommer. Kann es gar nicht fassen , das ich nun doch sehnsüchtigen den Herbst erwarte, obwohl ich immer das Gefühl hatte, den Sommer nicht restlos ausgenutzt zu haben. Und nun freue ich mich, wenn die letzten Tage über 20 Grad nun endlich vorbei sind und ich freue mich auf herbstlich kühle Tage. Jede Jahreszeit hat was und nun ist einfach der Herbst dran.

Sommer …Finale

Heute und morgen nochmal sommerliche Temperaturen, die irgendwie gar nicht mehr in diese Zeit gehören, denn der Sommer ist vorbei und abgehakt. Daran können auch zwei Tage , die komplett aus der Erwartung springen, nichts ändern .

DSL

Ein Angebot meines Providers , meine aktuelle Internetgeschwindigkeit von 100 MBits auf 250 MBits bei gleichem Monatspreis hochzusetzen, nahm ich sofort an. Obwohl ich schon die alte Bandbreite eigentlich nie brauchte, hab ich nun eine fast drei mal so schnelle Bandbreite, die ich noch weniger brauche, und trotzdem muss ich irgendwie immer das schnellstmögliche haben. Erst recht, wenn ich immer wieder den Vergleich mit meinen Anfängen im Internet ziehe, als ich vor mehr als 20 Jahren froh war, wenn ich 16 Megabyte in einer Stunde aus dem Internet ziehen konnte. Dieser technische Fortschritt der Möglichkeiten ist die eigentliche Faszination , die mich zu diesem Schritt bewogen hat. Auch wenn ich nun allein mit einem Fahrrad auf einer 20-spurigen Autobahn unterwegs bin.