Freitag

Es ist Freitag und dazu noch einer der ruhigen Sorte. Sonne die auf den Schnee fällt hebt eh schon die Stimmung und somit bin ich wieder in meiner ganz eigenen Stimmung das Wochenende einzuläuten. Hab es heute sogar geschafft, mal seit langem wieder auf den Trümmerberg zu steigen. Der Aufstieg war mein bisher schwerster, was an meiner kleinen Erkältung die letzten Tage liegen könnte aber wahrscheinlicher wird es sein, das dieses das Resultat von dem ist, was die Coronazeit mit mir in den letzten Wochen gemacht hat. Schön aber sich mal wieder mit Freude draussen zu bewegen. Hab ganz schön lange auf diese so typische Freitagsstimmung verzichten müssen, irgendwie gab es in letzter Zeit immer irgendwas, was die Gedanken nicht ganz losgelassen hat. Umso schöner endlich mal genau diese Stimmung mal geniessen zu können…lange nicht so intensiv wahrgenommen….heute kann mich nichts mehr eintrüben…herrlich.

Huhn

Hab ich doch seit Sonntag das Gefühl, irgendeinen kleinen Infekt in mir zu haben, hab ich diesen nun durch die ganze Woche mitgetragen. Immer mal wieder die Nase etwas zu und die Nasennebenhöhlen gereizt. Von gestern auf heute viel und mehr aus ausrechend geschlafen, viel Wasser und Vitamine haben nun vier Tage später für ein viel gesünderes Körpergefühl gesorgt. Ja ich fühle mich wieder (fast) topfit und daher kommt als Abschluss meiner Selbsttherapie heute noch ein klassisches Hühnergericht um diesem Zwerg einer Erkältung heute damit den Rest zu geben.

Sonne und Schnee

Was für eine schöne Mischung. Auf der einen Seite, die Landschaft noch winterlich im Schnee versunken auf der anderen Seite schon die Sonne, die schon eine Wärmende Intensität hat. Die Helligkeit des Tages hebt die Stimmung. Vom Winter aus voller Erwartung in den bald anbrechenden Frühling.

Eule

War immer ein großer Fan des WDR Computerclub, dessen Format heute in der Fernsehlandschaft irgendwie fehlt. Habe den weiteren Weg der Beiden immer weiter auf YouTube verfolgt und nun wo eigentlich nichts mehr von diesem alten Kult übrig geblieben ist, habe ich mir das Maskottchen Bitty im (noch aktiven) Shop bestellt, um wenigstens ein ein ein kleines Mitbringsel aus dieser Zeit zu haben.

Winterblick

Heimweg und es hat nochmal geschneit. Wie sehr dieses weiß die Landschaft doch verändern kann. Alles ist mit einer kleinen Schneedecke..heller, ruhiger und langsamer.

Winter

Der erste Arbeitstag nach meinem Urlaub ist immer der schwerste, aber auch wenn dieser Wintereinbruch natürlich verkehrstechnisch ein wenig stressig ist, so ist es doch irgendwie ein schönes Bild, was mir heute echt den Tag aufwertet.

Die Dampfnudel

Auf einem Volksfest zwischen Mannheim und Kaiserslautern im Sommer 1993 habe ich diese „Dampfnudel“ zum essen bekommen und sie so gut in Erinnerung behalten, das ich bis heute daran erinnern kann. Dank Internet und Repeptapps findet man doch heute einfach alles, um irgendwie alles nachzukommen und somit brauchte es nur noch drei Wochen Überzeugungsarbeit, bis meine Frau mir heute diese Dampfnudel mal nach Rezept nachbereitete. Und nun stelle ich fest, obwohl sich der Geschmack ja alle seinen Jahre ändern soll, schmeckt sie mir immer immer noch ..bzw konnte mich gleich an den Geschmack von damals erinnern.

Neues Hörbuch

Euer Monat, neues Hörbuch…welches ich mir ab Montag gönnen werde.

Freitag

Letzter Urlaubstag und absolut Kochfaul. Daher gibts nur Ofenfisch mit Offenchips.

Neues Buch

Es ist schon mehr als 12 Jahre her, als ich mal auf einem Seminar war, auf dem über Kommunikation gesprochen wurde. Der Dozent griff dabei immer wieder auf dieses Buch zurück und wollte uns das immer wieder als Lesestoff ans Herz legen. Seit dem ging mit der Titel des Buches nicht mehr aus dem Kopf, was wahrscheinlich auch daran lag, das der Typ ganz sympathisch und überzeugend rüberkam. Da es bei Amazon als Digitalversion vorliegt, habe ich nun beschlossen, das dieses Sachbuch mein nächster Wälzer werden soll. Wenn mir schon etwas so lange im Kopf bleibt…

Angeschlagen

Es kam gestern Abend und dann über Nacht, das Gefühl, gesundheitlich irgendwie leicht angeschlagen zu sein.
Ich bin seit einer Woche im Urlaub und hatte eigentlich nur wenig Kontakte bei denen ich mir etwas eingefangen haben könnte und trotzdem war es da, das kleine Gefühl, irgendwas ist nicht so wie immer.
Da auch einige meiner Allergiegenossen um nicht herum auch jetzt schon wieder über die ersten Belastungen durch Pollen reden, könnte es auch sein, das dies meine erste Reaktion des Jahres ist. Grund genug, heute mal viel entspannter angehen zu lassen und zu Hause auf der Couch bzw im Bett zu bleiben. Hatte den Tag heute zwar anders geplant, aber der Vorteil an meiner Urlaubswoche ist, das ich tun kann, wonach mir ist….und heute war mir nach…Schontag.

Am BER

Seit ein paar Monaten hat dieser Chaosflughafen nun tatsächlich geöffnet und ich habe es bis heute nicht geschafft, mir mal persönlich ein Bild zu machen. Naja irgendwie waren die letzten Monate auch nicht die ruhigen an denen man sich in Gedanken schon mit der nächsten Urlaubsreise beschäftigt. Also war ich heute mal gucken und kann mir nun ein Bild machen. Irgendwie ist er genau so wie ich das erwartet hatte. Ein großkotziger funktionaler Klotz ohne Seele. Kein Tegel-Charme, sondern ein Beton und Glasbahnhof zum schnell weg oder schnell heim, aber er wird seine Bestimmung emotionslos erfüllen.

Dessau

Wenn schon einmal in Dessau, einer Stadt in der ich noch nie zuvor in meinem Leben war, wollte ich einmal auch in das eigentliche Herz der Stadt. Bin irgendwie positiv überrascht, aber leider auch hier das Bild einer leergefegten Stadt in der Pandemie, aber ich habs mal gesehen und derzeit ist alles eine Bereicherung für die Seele, wenn man mal rauskommt.

Bauhaus Dessau

Und wieder ein Tag in meinem Urlaub, den ich nicht einfach so ungenutzt verstreichen lassen wollte. Diesmal habe ich ein Vorhaben in die Tat umgesetzt, welches mir schon seit zwei Jahren vorschwebt..eine Reise zum Bauhaus in Dessau. Der Weg dahin ist schon etwas länger und daher hatte ich diese Ausflugsoption bisher immer wieder verworfen. Gut, zu Coronazeiten kommt man leider nicht in die Gebäude rein, aber dennoch hat sich mein Ausflug hierhin gelohnt. Nun stand ich selbst mal vor diesem Haus und konnte es mit eigenen Augen sehen. Eine ganze Strasse hast man hier dem Bauhaus-Stil gewidmet und somit gab es viel zu sehen, von der Architektur, die in mir eine kaum beschreibbare Emotion auslöst. So war ich auch einfach mal wieder raus, was in diesen Zeiten mal sehr gut tat, in der das Leben nur noch aus Arbeiten und Wohnzimmer besteht…mal was anders zu sehen.

Citytour

Zweiter Urlaubstag und heute mal aktiv genutzt. Mit den Kindern mal raus. Einfach in die Stadt gefahren und in Mitte spazieren gewesen. Auch hier ist alles zu und es wirkt alles sehr ausgestorben, aber es gab eben mal was anderes zu sehen als wenn man wieder nur hier im Kietz spazieren gewesen wären. So war man mal draussen und hat mal ein paar andere Dinge zu Gesicht bekommen und dieses gibt das Gefühl, aus dem Tag irgendwie was gemacht zu haben.

12 Jahre im gleichen Job

Total ungewöhnlich für mich, aber heute feiere ich ein ungewohntes Jubiläum. Heute bin ich genau seit 12 Jahren in meiner aktuellen Anstellung tätig.
Das ist für mich schon lange ein Rekordarbeitsverhältnis, denn eigentlich verlief mein Leben bis daher immer sehr sprunghaft, das ich es nie länger als 2 Jahre irgendwo ausgehalten habe. Meistens hat man es aber auch nicht länger mit mir ausgehalten.
Also sollte ich mich an diesem Tag nicht selbst beglückwünschen, sondern eher meinen Chefs und Kollegen, das es es schon so lange mit mir ausgehalten haben.
Passende Gedanken zum Arbeitsleben am ersten Tage meines Winterurlaubes.

Ein trauriges und ruhiges Wochenende

Da wir am Samstag unser Fellkneul leider einschläfern lassen mußten, trug sich dieses Ende eines Familienmitgliedes natürlich durch das ganze Wochenende. Jeder hing irgendwie durch und war mit den Gedanken wohl immer wieder bei seinen ganz eigenen Erlebnissen mit dem Stubentiger.
Hatte der Kleine sonst sein Leben ein bisschen parallel zu unserem Alltag, denn Katzen schlafen ja viel und stehen oft erst auf wenn man selbst zur Ruhe kommen will, ist er nun durch ein Fehlen uns umso präsenter. Da jeder seine eigenen Momente mit dem Tier hatte, hängt nun jeder stumm seinen eigenen Erinnerungen hinterher.
Jedes Leben ist Endich und jedes Leben endet irgendwann mit dem Tod und gerade die letzten zwei Tage seines Lebens haben uns allen immer deutlicher gezeigt…manchmal ist der Tod auch eine Erlösung. Die Katze, die wir in den ganzen Jahren in unser Herz geschlossen haben, war irgendwie immer weniger da. Aus Lebensfreude eines Haustieres wurde immer mehr aus einem Leben ein Leidensweg, den wir ihm nicht zumuten wollten.
Trotzdem bleibt das Bild des sterbenden Tieres in unserem Kreise, aber auch die Gewissheit, das er bis zum Schluß im vertrauten Kreise seiner eigenen Umgebung und seiner Familie war.
Und trotzdem fehlt er und jeder von uns muss sich nun auf seine ganz eigene Weise an diese neue Situation gewöhnen.

Abschied auf Raten

Mit fast 19 Jahren war unsere Familienkatze schon lange in einem Alter, bei dem wir schon lange wußten, das er nicht mehr lange bei uns sein kann. Die Alterserscheinungen wurden immer schneller immer deutlicher und gerade die letzten zwei Wochen, in der er komplett taub und fast blind wurde, nahmen dem Tier offensichtlich jede Lebensfreude. Die Demenz, die schon lange an ihm nagte schien in der Nacht auf Freitag nochmal einen großen Schub zu nehmen, denn er trottete in einer ständigen Umruhe nur noch im Kreis und da wußten wir, es ist auf jeden Fall an der Zeit ein Tierarzt hinzuzuziehen und uns war eigentlich klar, das in diesem Stadium keine Heilung mehr geben kann. Wer weis, was da noch für gesundheitliche Fallen und Schmerzen auf ihn unmittelbar gewartet hätten oder wie sehr das Tier schon jetzt gelitten hat, entschieden wir uns gestern dazu, das Tier zu erlösen, was auch der einzigste Rat des Tierarztes war. Da wir den Tierarzt hier hatten, konnte er praktisch zu Hause umrundet von uns aus dem Leben treten und wir mußten ihm nicht den Stress antun, mit ihm in eine Tierarztpraxis zu fahren. Auch wenn es „nur“ eine Katze war, so war es doch sehr lange ein Mitglied der Familie und nach fast 19 Jahren auch unser erstes „Kind“. Die Kinder kennen bisher nur ein Leben mit ihm und somit sind wir an diesem Wochenende in tiefer Trauer um den Stubentieger, was wohl nur nachvollziehen kann, wer selbst lange ein Haustier in der Familie hatte. Obwohl wir uns absolut sicher sind, den richtigen Zeitpunkt abgepasst zu haben um ihm weiteres Leid und diese absolute Orientierungslosigkeit zu ersparen, bleibt der bittere Beigeschmack ihn ja trotzdem irgendwie bewußt aus seinem Leben geworfen zu haben, aber ich denke, wer sich ein Haustier anschafft, trägt auch die Verantwortung für ihn und alles andere wäre kurz aufschiebend und leidend gewesen. So kreisen heute unsere Gedanken ständig um ein Tier, und nun kommen auf einmal die ganzen Momente wieder, in denen er mir immer wieder aufgefallen ist oder was man so mit ihm erlebt hat. Bei diesen Gedanken bemerke ich nun , wieviel Weg meines Lebens wir auch zusammen verbracht haben. Da es sich schon lange anbahnte, hatte man sich irgendwie schon mit den Gedanken abgefunden, das es irgendwann demnächst zu Ende gehen wird, aber wenn dann der Moment da ist, ist doch alles ganz plötzlich. Auch wenn es wohl die richtige Entscheidung war, so starren wir alle seit dem auf die Lücke, die er hinterlassen hat.

Freitag

Freitag..letzter Tag der Woche und nun steht mir wieder eine freie Woche in mein Leben. Eine Woche in den Winterferien, schon lange beantragt und nun hätte ich ihn wegen Corona stornieren können, aber die Aussicht auf eine freie Woche..ne ich lass das jetzt so.