Wie so oft im Leben, vor einem Jahr war noch alles in Ordnung. Selbst zum Jahreswechsel war noch nicht absehbar, das meine Schwiegermutter schwer erkrankt und wir jetzt schon an ihrem Grab stehen. Heute am Tag ihrer Beisetzung ist der Punkt des Abschiedes gekommen, aber damit schließt sich auch ein Kapitel des Lebens, nachdem dann alles ein wenig anders ist als vorher. Heute hängen wir einfach nur durch und sind danach noch griechisch essen gewesen um diesen Tag wenigstens mit irgendwas zu füllen..
Fünf Tage nachdem sich bei mir Fieber und Grippe breit gemacht haben, bin ich noch zwei weitere Tage krankgeschrieben und verbrachte den Tag heute quasi nur im Schlaf. Wenn sich der Körper soviel Schlaf holt, scheint es nötig zu sein..gut das ich die Entscheidung getroffen habe, mich noch etwas zu schonen.
Es ist der dritte Sommer, den wir hier draußen in unserer Sommerresidenz verbringen und dieses Jahr ist doch alles ein wenig anders. Schwiegermutters Tod hat diesem Jahr viel an Planung und Kraft genommen. So gibt es dieses Jahr keinen großen und langen Sommerurlaub, auf den man sich lange freuen konnte und mal wirklich drei Wochen weg zu sein tut der Seele ja auch gut, das man ganz anders zurück kommt. Und so verbringen wir nun den Sommer erstmal nur im Garten und ich hoffe darauf, das man nach der Beerdigung das ganze durchwachsene Jahr dann auch irgendwie in Frieden hinter uns lassen können. Meine Sommergrippe kam für mich noch als Querschläger oben drauf..Zuviel Zeit für Zuviel Gedanken und so schnell stellt sich eine melancholische Grundstimmung ein. Es fehlt einem an nichts und trotzdem ist man etwas angeschlagen von den einstürzenden Leben um uns herum. Es ist nicht nur der Tod in der Familie sondern auch das viele um uns herum sehr krank geworden sind ..und das trübt einen selbst ein..bringt mich zum nachdenken..wie wahr es doch ist, das wir alle mehr oder weniger stark miteinander verbunden sind.
Mittlerweile gut angekommen In Zelda Brath of the Wild. Wenn man sich erstmal zurechtgefunden hat, echt ein schönes und nun auch packendes Spiel, was ich nur schwer zur Seite tun kann. Heute mal gleich den Nachmittag in dieser Welt verbracht..da ich momentan aber immer noch in meiner Genesungsphase bin…ein erfüllender Zeitvertreib..
Kleine glückliche Insel in dieser chaotischen und kranken Woche…wir haben es heute endlich geschafft unserer Urlaubsidee mal feste amüsiert zu verleihen. Da dieses Jahr Ansicht sehr unplanbar war, waren wir dieses Mal nicht die Frühbucher und „früh drauf Freuer“ wie sonst, aber nun gibts eine feste Buchung und man hat was auf man man sich etwas Urlaubsmässig freuen kann.
Nur einen Tag nach meinem Unfall, kommt die nächste Hiobsbotschaft der Woche, denn ein extrem müder Tag entpuppte sich als Beginn einer Sommergrippe.Für den Rest der Woche raus…und jetzt nach zwei Tagen Fieber geht’s mir schnell besser, das ich denke, am Montag lasse ich diese Woche einfach als Leergeld hinter mir und vertraue auf eine bessere die da jetzt kommt.
Ärgerlich…und unverschuldet…jemand neben mir hatte eine Aufmersamkeitslücke und wechselte die Spur, obwohl ich da gerade fuhr. Es war nur Blechschaden, aber trotzdem ärgerlich….Auto ist relativ neu und nun die Ganze Werkstattprozedur. Der letzte Dienstag war nicht meiner…
Hab mich heute schon den ganzen Tag drauf gefreut, nach meinem Feierabend eine kleine Radrunde zu fahren. War heute auch gleich 10,5 Kilometer in knapp 37 Minuten unterwegs, was ich schon ne angenehme Steigerung finde. Nun geht’s mir gut..
War heute mal spontan ne kleine Runde mit dem Rad unterwegs. Einmal um den Ort in 20 Minuten…wirklich kleine Runde, aber ich freu mich das ich überhaupt war und nicht wieder ne Ausrede vor mir selbst hatte.
Was mich im Winter wieder auf die Sommersaison hoffen ließ , war die Vision irgendwann wieder im Garten zu liegen und ein schönes Buch zu lesen. Draußen sein..Ruhe und ab und zu in den Pool springen..meine Definition von Sommer. Jetzt, wo ich mal genau so ein Hochsommertag habe…sollte ich das mal bewusst genießen , das diese Zeit genau jetzt ist…
Sehr spät in diesem Jahr war ich heute das erste Mal im Pool. Am längsten Tag des Jahres..Habe schon gestern festgestellt , das es selbst um 23 Uhr noch nicht komplett dunkel war, aber jetzt werden die Tage langsam wieder kürzer…
Nach fünf Tagen Rom, bin ich recht froh darüber, nun zwei Tage in Ruhe im Harten zu haben. Erholen und einfach mal nichts tun…an diesem längsten Tag des Jahres.
Vorbei die Zeit in Rom..Schöne Stadt..Schöne Zeit, aber irgendwann ist man auch durch vom vielen Laufen. Und so freue ich mich nun noch auf zwei Tage Ruhe und Entspannung, bevor der Alltag wieder weiter geht.