Strand und Sterne

Der Vorschlag kam von den Kindern. Mann könnte doch einfach sehr früh aufstehen, wenn es noch dunkel ist, dann könnte man den Kometen Neowise sehen und vielleicht dann noch einen Sonnenaufgang miterleben, am besten am Strand.
Mit dem Kometen sehen ist es ohne Hilfsmittel scheinbar nicht so einfach, aber kein Grund nicht doch mal um 4 Uhr aufzustehen und in aller Frühe und Dunkelheit gemeinsam an den Strand zu gehen.
Dort gemeinsam auf einer Decke zu liegen und gemeinsam hochstarren in den dunklen Himmel mit den vielen Sternen. Immerhin war es unten am Strand so dunkel, das man die Milchstrasse ausmachen konnte und das nächtliche Meer bei dem die Lichter der Sterne fast bis runter zum Horizont reichen, hatte schon was.
Hier und da hatten wir sogar das Aufblitzen einer Sternschnuppe ausmachen können.
Mit der Dämmerung die vielen Farben wahrnehmen zu können, die ein hereinbrechender Tag mit sich bringt, war schon ein tolles Erlebnis, für die ganze Familie und dieses war sicherlich wieder einer dieser Momente in Familie in der wir mal „was anderes“ gemacht haben, was uns als gemeinsame Erinnerung erhalten bleiben wird.

Praia da Rocha

Gestern ein kleiner Besuch in Praia da Rocha und da wie hier ergab sich das gleich Bild. Die große Touristensaison hier an der Algarve wird es nicht, weder hier im eher ruhigen Alvor noch im eher massentouristisch ausgelegten Nachbarort. Aber so ganz ruhig ist es nun auch nicht. Mann kann sagen, das immer noch was los ist, aber es ist nur kein Massengedränge mehr. So konnte man auch Abends einfach so in den Ort fahren und hatte freie Wahl in welches Restaurant und wo man dort sitzen möchte. Alles eben auf kleiner Flamme aber in einem Ort, der sonst aus allen Nähten platzt wirken die vielleicht 30 Prozent Auslastung im Vergleich zu unserem Ort schon recht voll. Erinnert man sich zurück an die letzten Jahre ist es aber auch dort deutlich ruhiger.
Eine Runde durch den Ort und wieder mal dort gegessen, wo es für die Kids die leckersten Hamburger gab. Familientradition.

Pooltag

Mal ein paar Stunden an den Pool legen und ab und zu mal einen Moment in die Sonne legen, immer mit dem Hintergedanken, bloß keinen Sonnenbrand zu kassieren.
Leider kommt das Gefühl des „zuviel“ erst wenn alles schon zu spät ist und man sich schon lange wieder im Schatten befindet.
Alle Selbsteinschätzung hat nichts genutzt, der erste Sonnenbrand des Urlaubs ist da…

Monchique

..Gehört eigentlich jedes Mal dazu. Wenn wir hier sind, gehts einmal auf den Berg. Heute ein besonders guter Blick über die Algarve. Altes Ritual am Urlaubsort.

Abends am Strand

Abends nochmal an den Strand, hat so seine ganz eigene Atmosphäre. Menschenleer und das minütlich wechselnde Licht hat schon was beeindruckendes.

Lagos

Obligatorischer Besuch in Lagos. Einmal durch die Stadt gewandert und einmal durch die Marina. Hier hat sich im letzten Jahr nichts verändert und auch in den letzten 10 Jahren hat sich hier kaum was verändert. Lagos ist für mich schon deswegen ein schöner Ort, da man hier nicht alle paar Jahre die Stadt neu erfinden muss und alles umbauen muss. Meine erste Einschätzung Touristisch wäre hier an der Algarve dieses Jahr überhaupt nicht los, hat sich auch ein wenig geändert. Es ist weit von dem entfernt, was hier mal los war, aber „gar nichts“ kann man auch nicht sagen. Zum Abend hin füllen sich schon die Strassen und Restaurants ein wenig und man kann sagen, vielleicht ein Viertel vom Gewusel von dem was man hier sonst so kennt.

Portimão

Ich hatte ja nicht viel erwartet von unserem Ausflug heute ins benachbarte Portimao. Es war schon immer so, das sich hier her nur wenige Touristen verirrten, denn das Strandstädtchen Praia da Rocha bietet ja vor Ort alles, was man als Tourist so braucht.
Ich kann mich noch an meine ersten Male hier in Portugal erinnern und wir dann, vor gut 20 Jahren mal einen Tag nach Portimao sind und hier war in der Stadt irgendwie immer was los, immer Gewusel.
Mit der Finanzkrise 2008, so scheint es mir, ging hier auch vieles Pleite und somit war es heute kein Wunder, das im Corona-Jahr, die Wirte vor Iren leeren Restaurants sitzen und kaum Menschen in der Fußgängerzone unterwegs sind. Ich frage mich, wie es sich hier zukünftig verändern wird, denn ich befürchte das mit der wenigen Laufkundschaft, die sich noch hier her verirrt, es in Zukunft noch trister hier aussehen wird.
Der Besuch hier hat mich heute irgendwie in einen Schwall von Gedanken gerissen, wie änderbar doch Dinge sind und das wieder einmal die Vergangenheit hier irgendwie besser aussah als die Realität heute.

Sugus

Ich bin so alt, ich kenne sogar noch die TV Werbung von Sugus. Früher eher selten gegessen, fiel es mir nichtmal auf, als die Marke bei uns verschwand. Nach all der Zeit fiel es mir aber sehr wohl auf, wenn sie hier auf einmal im Supermarkt vor mir hängt. Warum gibts hier noch Dinge, die es bei uns nicht mehr gibt?

Frühstück

Ein schweres und reichhaltiges englisches Frühstück gehört einfach mit in meine Vorstellung von Urlaub hier. Gleich am Morgen etwas gegessen, was sich irgendwie den ganzen Tag hält, tut einfach gut und schmeckt einfach.

Morgenspaziergang

Ein kleiner Morgenspaziergang zum Strand und eine Runde durch den Ort und schon macht diese Bewegung den Tag schon als Gewinn bevor dieser erst so richtig begonnen hat. Selbst wenn man den Rest des Tages hier faul am Pool liegen würde, bleibt das Gefühl, den Tag heute nicht völlig Tatenlos an sich vorbeiziehen lassen zu haben.

Carvoveiro

Hier waren wir gegen Ende unseres letzten Familienurlaubs und wir hatten uns hier vorgenommen, das wir hier nochmal herkommen. Ein Jahr später gleich am Anfang unseres Familienurlaubes. Lange sah es ja in diesem Jahr nicht danach aus, das wir 2020 überhaupt irgendwo hinkommen und wir dachten schon, das wir unser erstes gemeinsames Essen hier im „Oasis“ vielleicht um ein Jahr verschieben müssen oder Die Welt noch weiter den Bach runtergeht und irgendwie alles ausfällt, auf was man sich gefreut hat.
Nun waren wir heute also hier und haben den Tag sehr genossen und irgendwie ist es auch ein kleines Zeichen, das die verrückte Welt jetzt nach und nach auch wieder wieder zurück in ihren Fugen findet.

Wein

Hab mein ganzes bisheriges Le ein nie Wein getrunken. Ein Grund mehr, neues mal ins Leben zu lassen. Zwischen dem bewussten erleben von gewissen persönlichen Traditionen und neuen Eindrücken. Mein neuer Eindruck heute, eine Flasche Wein am Ende des Tages.

Diese Ecke

Wenn ich zu Hause in meinem Alltag stecke und an den vergangene Zeiten hier am Urlaubsort denke oder mich die Vorfreude auf das nächste Mal hier überkommt, steht kein Bild mehr so für meine Vorstellung an diesen Ort, wie diese Ecke hier.
Sofort wenn ich an diesen Ort denke, sehe ich diese Ecke und diesen Platz vor meinem inneren Auge. Wenn ich nun hier bin und bewußt immer wieder diesen Platz passiere, dann komme ich jedesmal ein Stückchen mehr hier wirklich auch an.
Manche behaupten, wenn man mit dem Flugzeug reist, braucht die Seele länger als der Körper, um am Zielort anzukommen. Heute beginnt sich das Gefühl einzustellen, auch wirklich hier fest angekommen zu sein.

Drohnenflug

Genau dafür habe ich mir dieses Zeit überhaupt erst zugelegt, um an bestimmten Orten mal eine andere Perspektive oder einen anderen Blickwinkel zu bekommen.
Und so Habich mich heute mal getraut, hier über die Anlage einen kleinen Flug zu machen, welcher nicht allzu lange dauern konnte, da die einheimischen Möven mein Fluggerät offenbar als Bedrohung wahrgenommen hatten und das fliegende Subjekt attackierten. Die Bilder, die dann in der Hektik rausgekommen sind, erfüllen mir aber vollkommen den Zweck den ich damit vorhatte…Vogelperspektive, anderer Blickwinkel.

Der etwas andere Urlaubsort

Der erste ganze Tag hier, also stand heute mal der Ort und der Gang zum Meer auf dem Programm.
Das Corona Die Welt verändert hat und das diese Veränderung auch hier nicht halt machen wird, wahr mir klar, daher war es schon irgendwie so wie ich mir das vorgestellt hatte. Eigentlich sogar nicht etwas extremer.
Unten am Strand halten alle schön ihren Abstand ein und wo es früher einen Teil des Strandes gab, der völlig überfüllt war und dann wieder Abschnitte, die völlig leer waren, scheint man sich hier wegen dem Mindesabstand von 3 Metern deutlich auf die ganze Bucht zu verteilen, so das es überall gleichmäßig voll wirkt.
Der Strand scheint voller Portugiesen, deren Urlaubspläne selbst dieses Jahr ins Wasser gefallen sind und wenigstens hier übers Wochenende (oder am Nachmittag) mal zum Strand kommen und danach wieder dem Alltag nachgehen.
So ist der Ort Ansicht, der ansonsten voller englischer Touristen ist, einfach nur leer und verwaist. Hier und da hat noch ein Restaurant offen, in dem die Leute vereinzelt draußen sitzen. Mehr sieht man aber das viele geschlossen haben , einige werden wohl auch nicht wieder öffnen.
So gibt der Ort eigentlich ein trauriges Bild ab, die wenigen Touristen, die hier sind, verteilen sich auch die wenigen Restaurants die noch offen sind und wo man vor einem Jahr schon einen Tag vorher reservieren mußte, sitzt heute das ganze Personal vor der Lokalität und wartet enttäuscht auf Kundschaft.
Es fühlt sich ein wenig an, als wären wir hier die ersten die in einer Vorsaison Urlaub machen würden, wo noch nicht alles so da ist, wie man das gewohnt ist, aber wir sind mitten in der Hauptsaison und eigentlich sollte es hier brummen.
Wie auch für viele anderen rein touristisch ausgelegte Ziele zeigt sich auch hier, die große Blase des immer dicker werdenden Touristengeschäfts ins zerplatzt.

Urlaub für die Seele

Sommer, ein guter Platz und ein gutes Buch. Meine ganz eigene Definition von einer vollkommenen Zufriedenheit.

Pastel Nata

Gehört für mich irgendwie zum Urlaub in Portugal dazu und dadurch auch irgendwie meine persönliche essbare Tradition hier geworden.

Erster Pooltag

Das erste mal hier im Pool und Immernoch in Gedanken, wie sehr uns das Hin und Her ob wir überhaupt fahren können durch Corona die Vorfreude genommen hat. Nun ist alles gut gegangen und nun hat man das Problem, es noch gar nicht fassen zu können, das wir jetzt echt hier sind.

Angekommen

Genau fünf Stunden nach dem Abheben in Tegel sind wir schon in unserem Urlaubsort angekommen.Fünf Stunden für Flug, Koffer und Mietwagen holen Plus Autobahnfahrt.
Hier angekommen merkt man am Ankunftsflughafen schon das es irgendwie ruhiger ist, nicht soviel Ferienbetrieb wie ich das hier sonst kenne.
Die zweite Abweichung ist die andere Ferienwohnung die wir diesmal hier haben. Zwar in der gleichen Ferienanlage aber dennoch eine andere Wohnung und ein anderer Blick vom Balkon. Nicht besser oder schlechter aber dennoch irgendwie wie ein Synonym für dieses Urlaubsjahr, das irgendwie doch fast alles wie gewohnt ist, und gleichzeitig doch diesmal etwas anders.
Immerhin sind wir hier gelandet und nun liegt es un uns, diese Zeit einfach zu geniessen und zu einer besonderen Zeit machen. Vielleicht liegt da gerade in dem Charakter des etwas anderen Urlaubs auch genau die beste Chance, genau die richtige Mischung aus alter Familien.Urlaubs-Tradition und dem neuen Einfluß zu erwischen.

Flughafen Faro

Dafür, das keine richtige Vorfreude aufkommen konnte und wie lange nicht wussten, ob wir dieses Jahr hier her kommen können..sind wir nun doch in Faro gelandet, als wäre alles wie immer.