Neues Buch

..ein neues Buch betritt mein Leben.

Energielos

Jetzt kommt wohl langsam raus, was für Energie das Leben der letzten fünf Monate doch gekostet haben. Das Sterben der Schwiegermutter , was von der ersten Diagnose bis hin zum Tod in uns allen einen unplanbaren Schwebezustand beschert hat, das man nie wußte was der nächste Tag uns bringen wird, man nie so richtig abschalten kann und sich das Thema so im eigenen Leben dreht, das kaum Platz für anderen Dinge ist.
In all der Zeit scheint uns das Leben soviel Energie gekostet zu haben, das nun das große Loch da ist, was wir schon vermutet haben..Wenn dann erstmal Ruhe einkehrt ist man wie leer.
Und genauso leer schreite ich durch meinen Tag und trotte dabei irgendwie nur so vor mich hin. Die Akkus werden sich wieder aufladen und es kommen auch wieder andere Phasen…derzeit ist alles nur wie ein lauwarmes Glas alter Milch.

Ausgelesen

Buch Nr.6 für dieses Jahr..hat mir ganz gut gefallen..gerade der Bezug auf den Klimawandel mit einer realistisch wirkenden Zukunftsvision, wie man dagegen global angehen könnte.

Abschied

Seit Monaten wissen wir, das die Mutter meiner Frau, meine Schwiegermutter, unheilbar krank ist und sterben wird…bald. Seit Wochen zeigt alles immer deutlicher auf Abschied. In den letzten Tagen hat sie mehr gekämpft als man es im Hospitz kannte und nun kam der Anrief, das sie es nun geschafft hat, erlöst wurde…aber auch uns verlassen hat. Gemischte Gefühle, denn man gönnt ihr den Frieden , wollte sich aber generell nicht schon so früh von ihr verabschieden. Durch die Wochen im Hospitz hatte meine Frau alle Gelegenheit sich auf den Abschied von ihrer Mutter vorzubereiten und sie in ruhigem Gewissen gehen zu lassen. Auch wenn der Moment jetzt trotzdem hart ist, so ist es doch wohl ein Gehen in Frieden. Trotzdem fühlt es sich noch alles sehr unreal an.

Tauftag

Es ist nun zwei Jahre her, ich ich mich entschlossen habe, mich taufen zu lassen. Dieser zweite Geburtstag jährt sich nun zum zweiten Mal. Heute kann ich sagen, das ich mit diesem Bekenntnis ein Geschenk bekommen habe, denn von diesen Tag an habe ich ein unerklärliches Grundvertrauen und einen inneren Frieden geschenkt bekommen. So ist mir heute dieser zweite Geburtstag für mich der wichtigste Tag des Jahres , da ich hier an diesem Tag mein spirituelles Lebensziel erreicht habe. Leider geht dieser Tag im momentanen Leben etwas unter, aber so ist das Leben. Trotzdem bleibt der Moment am Abend..Zeit für mich und Zeit für ein Gebet..das ich gefunden habe, was ich suchte.

Neues Spiel

Gleich mal heute noch Indiana Jones geladen und so zusammen heute gut acht Stunden verzockt…war aber mal wieder schön.

Zockingrunde

Ein früher Feierabend ließ mich heute sehr früh vor der PlayStation landen ..um mal wieder zu zocken..Monsterjagd in Minecraft.

Selten geworden

Der Trabbi..die olle Pappe…ist selten geworden und wird wohl immer seltener … Vor 35 Jahren war man froh das sie so langsam aus dem Stadtbild verschwinden und heute ist es ein Hingucker…und ich bin froh wenn ich mal einen sehe…

Spieltag

Mit kleinen Unterbrechungen heute doch den ganzen Tag durchgespielt …ein Nachmittag und Abend in Minecraft .

Lange nicht gemacht

Seit gestern wieder Ortswechsel und wir sind wieder zurück in unserer Stadtwohnung. Hier kam ich nach dem frühen Feierabend mal auf eine Idee, was ich lange nicht gemacht habe. Einfach mal mit einem Bier mich an den Mac zu setzen und bei Musik ein wenig zu bloggen und mit anderen zu kommunizieren. Lange nicht hier am Platz gesessen, aber es funktioniert alles noch.

Warten und Abschied

Ich kann es immer noch nicht richtig fassen, das meine Schwiegermutter noch gesund und fit mit uns den Jahreswechsel verbracht hat. Doch mit Beginn des neuen Jahres ging alles sehr schnell und nun ist sie schon lange im Hospiz und nun scheint sich auch diese Station zu enden. Seit Monaten wissen wir, was auf uns zukommt und das die Sache mit dem Tod in diesem Frühjahr enden wird, aber jetzt, wo sie in diese letzte Phase geht, stehen wir alle trotzdem irgendwie neben uns. Man wartet auf eine Sache auf die man im Ergebnis gar nicht warten möchte, aber dieser Schwebezustand ist ein ständig anhaltender Abschied ein Leiden für alle. Für eine nicht aufhören wollende Traurigkeit und noch gibt es nichts zu verarbeiten oder „hinter sich lassen“, denn noch ist sie da und quält sich mit dem Leben. Auf der einen Seite bleibt Zeit in der man sich ausgiebig verabschieden kann, man kann bei ihr sein ob nun in Gedanken oder wie ihre engste Familie nun Tag und Nacht…um sie nicht in dem Augenblick des Sterbens allein zu lassen.
Selbst wenn es mich bestimmt nicht so angreift, wie ihre eigene kleine Familie …ihren Mann und ihre Tochter, so ist es trotzdem schwer für mich, selbst aus der physischen Distanz heraus.
Ein Leben geht und man hätte es lieber gesehen, wenn sie wirklich als und grau im hohen Alter und zufrieden …vielleicht sogar als Uroma…vorausgegangen wäre, aber so bleibt der Beigeschmack, sie hatte noch nicht richtig fertig gelebt und der Krebs hat seine eigenen Regeln und sein eigenes Tempo.
Für uns ist das ein sehr belastender Schwebezustand und ich weis, das sie genau das nicht wollte…anderen irgendwie Kummer zu bereiten.
Wenn man lange genug neben sich steht, dann weis man irgendwann auch gar nicht mehr richtig wo es lang geht und auch wenn es zum Leben gehört, fühlt man sich in diesem Schwebezustand ausserhalb des Lebens selbst.
Ich hoffe ich kann mit dem Moment, wenn er dann da ist, gut umgehen….was mir wirklich Sorgen bereitet, sind meine Frau und mein Schwiegervater , denn gerade im Angesicht das der Mensch aus dem Leben scheiden wird und es daran ist, bewußt Abschied zu nehmen….wird die Beziehung noch einmal vertiefen und ich möchte mir gar nicht ausmalen, welcher steinige Rucksack einem damit auf den Schultern liegt.

Nächstes Buch

War ich neugierig drauf…Mal sehen, wie es ist ..

Buch ausgelesen

In nur wenigen Tagen habe ich diese spannende Geschichte verschlungen. Wird nicht das letzte Buch dieser Autorin für mich sein…Schöne Geschichte ..tolles Buch ..

Pokalfinale

Jedes Jahr Ende Mai, der Abschluss der Fussballsaison..das Pokalfinale. Auch ohne Teilnahme des Heimatvereins ein Event, den ich mir selten entgehen lasse. Es fester Punkt im Jahr dient auch immer als Orientierung, wo man im Jahr schon wieder steht, durch wiederkehrende Ereignisse an festen zeitlichen Plätzen im Jahr. Und nun sitze ich vor diesem Event vorm TV und bin allein und etwas gedankenverloren und resümiere das bisher laufende Jahr, von dem ein großer Teil auch schon wieder passiert ist und auch wenn viel Leben drin steckte, wir trotzdem in dieser Zeit viel vom Tod oder anstehenden Tod begleitet werden. Die Wahrheit, das sich gerade in diesem Jahr viel ändern wird und einige Wegbegleiter den gemeinsamen Weg verlassen werden und damit viel um uns und auch um mich herum verändern werden…treibt mich in tiefere Gedanken.

Gemütlich Lesen

Der Frühling macht eine Pause und trotzdem sind wir in unserer Sommerresidenz. Irgendwie verbringen wir hier jedes Jahr mehr Zeit, selbst wenn kein „Draußenwetter“ ist. Stelle fest, das uns hier nicht nur der Garten lockt, sondern auch die dörfliche Ruhe und das mit dem öffnen der Fenster kaum Geräusche sondern nur saubere Luft erreicht. So kann man hier auch mal die Tage drinnen verbringen und ich der Stadtwohnung wäre ich auch nur drinnen auf der Couch. Kann ich also auch hier lesen und habe durchs Fenster den Idyllischeren Ausblick.

Action

Diese Kette schiesst hier überall aus dem Boden wie Pilze im Herbst. Es treibt mich schon länger , mal reinzugehen und gucken, was es damit auf sich hat. Heute mal getan und gleich was gefunden..ein Tamagotchi für 1,49 Euro….

Ein Gefühl von schlechtem Gewissen

Wir waren Kollegen und wir waren auch sowas wie Freunde. Verbrachten Arbeitszeit und auch viel private Zeit miteinander. Das ist alles gut zehn Jahre her , aber irgendwann begann sie sich zu verändern und wurde von der guten Freundin personell einfach zu einer Arschlochperson, der man irgendwann nur noch aus dem Weg ging. Nachdem die Freundschaft zu uns zerbrach wurde sie immer intriganter, vulgärer und einfach nur noch nervig….und wir hatten keine Erklärung, bis bei ihr ein Gehirntumor diagnostiziert und operiert wurde. Die Operation hatte sie gut überstanden und trotz leichter Einschränkungen, war sie wieder ein bisschen wie früher, als wir noch gut mit ihr konnten. Aber es war einfach zu viel vorgefallen, das man hier schnell wieder die Freundschaft intensivieren könnte. Ein halbes Jahr nach ihrer OP schien sie wieder zu ihrer schlechten, vulgären und niederträchtigen Art zurück gefunden zu haben und nun haben wir die Tatsache erfahren, das ihr Gehirntumor wieder gewachsen ist und dies wohl eindeutig eine Änderung der Persönlichkeit mit zur Folge hat. Nach dem was wir heute wissen, war sie nie Wirklich das Ekelpaket das sie uns lange gab, sondern selbst ein Opfer ihres mit Krebs versetzen Gehirns. Wahrscheinlich hat sie selbst von ihrem sehr auffälligem Verhalten selbst nie die Dimension mitbekommen, wie abwegig der Norm sie war. Wir und vor allem ich konnte mit diesem Verhalten nichts mehr anfangen und war eher genervt bis gekränkt von dieser Verhaltensweise, die nun gar nicht ihre bewusste Absicht war. Nun plagt mich mein schlechtes Gewissen, auch wenn ich wirklich nichts dafür kann, aber ich hab sie gemieden und verurteilt und war froh, als sie endlich ihre Stelle als meine Kollegin verloren hatte, das ich endlich nicht nur privat Ruhe vor ihr hatte und nun konnte sie wahrscheinlich nie etwas dafür.
Die Diagnose, das trotz Operation, die ihre Schatten in ihr hinterlassen hat, die Sache noch nicht ausgestanden ist, zeigt mir das sie immer noch auf dem Weg nach „unten“ ist…kein halbwegs happy end..es sieht nun danach aus, das die Sache nicht gut enden wird, sondern nur die Frage besteht, wie schnell es wie doll schlechter wird, bis gar nichts mehr geht.
Mir tut das alles sehr leid und ich sitze in dem Gefühl fest, das ich zwar logisch gehandelt habe, aber trotzdem fühlt es sich unfair an, da ich ohne Wissen um die Ursache meine Urteile und Konsequenzen zu diesem Thema gefunden habe. Als müsste man den Raum verlassen, weil man ohne Unterbrechung angeschrien wird, der Schreiende selbst, den Schrei selbst aber nicht ausschalten kann und dann allein mit seinem Schrei zurück bleibt, den er selbst vielleicht gar nicht hört.
Schwere Gedanken an diesen Tagen

Neues Buch

Das fünfte in diesem Jahr…gekauft …aus Papier.

Bild des Tages

Der Mai steht in voller Pracht…

Das Tal hinterm Berg

Von Freitag bis Sonntag stand ich auf Dauerparty. Immer mit Freunden unterwegs, keine Pausen immer was los immer neue Eindrücke..gute Gespräche..durchgehend eine schöne Zeit bei schönstem Wetter. Da wirkt dieser , immernoch verkaterter, Montag wie eine Vollbremsung im Leben. Ruhe..allein sein..Gedanken kreisen bei kühler Bewölkung. Ein melancholischer Tag…noch so halb im Rausch dessen, was hinter mir liegt…halb auf dem Bremsweg in die Ruhe, die grade stattfindet.