Halle an der Saale

Bin hier zwar schon einmal durchgefahren, aber dennoch kann man sagen, das ich noch nie hier war. Also heute wieder eine neue Stadt kennengelernt. War gut, aber Halle zählt nicht zu den Orten, zu denen ich immer wieder zurück kehren muss.

Angekommen

Angekommen , hier in der Hütte..mitten auf dem Land. Absolute Ruhe..Familie um mich rum…so soll’s sein.

Raus und weg

Weihnachten ist vorbei und das Jahr geht dem Ende zu. Mein Wunsch war es , über den Jahreswechsel den Kietz der Gewohnheit zu verlassen und somit sind wir nun zwischen Halle und Leipzig gelandet , um in familiärer Runde das alte Jahr hinter uns zu lassen und zum Jahresende nochmal ein paar Eindrücke in der Ferne zu sammeln.

Gestern Abend

Die lethargische Ruhe zwischen den Jahren durchbrach gestern der Besuch eines Freundes, der sich spontan ankündigte und aus einem kleinen Spontanbesuch wurde dann ein kurzweiliger Nachmittag bis Mitternachtbesuch.
Ich war mir erst nicht sicher, ob ich gerade an diesen ruhigen Tagen wirklich hier Besuch haben möchte, stimmte dann aber doch zu und es war natürlich wieder die richtige Entscheidung, denn ruhige Tage habe ich derzeit genug um nicht herum und mal ein langes feuchtfröhliches Gespräch mit einem Freund, was ich sehr tief und Sinnsuchend war, tat mir sehr gut und ich bin heute froh, das er die Energie hatte, den Kontakt zu sehen und auch die Energie hatte, zu mir zu kommen. Neben der ganze faulen und erholsamen Zeit auf der Couch hat mir ein bisschen sozialer Kontakt nach Außen sehr gut getan und werde das Zeichen erkennen, und diese Beziehung nicht in einer Einbahnstrasse enden lassen.

Erster Weihnachtsfeiertag

Ein Tag zwischen Ausschlafen, Essen und Couch ..zur absoluten Erholung bestimmt zeigt erste Wirkung. Hab den Tag genutzt für die Dinge, nach denen mir gerade war. Nun Am Abend des dritten Tages in der Urlaubserholung zeigt sich, das mehr als zwei freie Tage am Stück gar nicht in meiner Gewohnheit sind. So verspüre ich nun irgendwie das Gefühl, alles erledigt zu haben und die freie Zeit (die mir sonst im Wochenendrhythmus zur Verfügung steht, so genutzt habe, das ich mit einem dritten Tag erstmal gar nichts anfangen kann. Ein leichtes Gefühl der Unruhe, des unterfordert sein…ja fast der Langeweile umgibt mich nun. Aus Erfahrung weiß ich, das genau in dieser Phase eine ganz besondere Art der Erholung beginnt. Der Arbeitsalltag ist nicht nur kurz ausgesetzt, sondern zunehmend komplett aus dem Denken abgeschnitten. Platz für neue Gedanken.

Heiligabend 2022

Das Weihnachtsfest dieses Jahres liegt nun schon hinter mir und was bleibt ist die Tatsache, das es ein Weihnachten in Familie war, welches mir sehr gut gefallen hat und ich es voll und ganz geniessen konnte. Vielleicht weil die Familie in diesem Jahr seit dem Tod meiner Mutter wieder etwas kleiner geworden ist, rücken alle wieder ein Stück näher zusammen.

Erster freier Tag

Der erste freie und geschneite Tag der Firma, denn auf Urlaub vor Weihnachten und nach dem Jahreswechsel habe ich in diesem Jahr bewußt verzichtet.So kommt mir der geschenkte 23.12. als freier Tag sehr gelegen und schon jetzt fühlt es sich nicht so an wie ein gewöhnlicher Tag am Wochenende. Hab zwar den Tag heute genauso faul dahintreiben lassen, als wäre es ein gewöhnlicher Samstag, aber trotzdem habe ich im Kopf, das es diesmal nicht so ist, das man einen Tag ruhen kann und sich dann aber am Sonntag schon seelisch und moralisch auf den Begin der neuen Woche einstellt. Nun ist das irgendwie anders, denn so weit ich bis zum Tellerrand gucken kann, ist nur frei…lange frei. Das allein erzeugt schon eine tiefere Entspannung als wie ich sie an einem freien Tag an einem Wochenende habe und merke schon am ersten Tag wie meine Tiefenentspannung beginnt. Zum anderen mache ich mir ständig bewußt, das die freie Zeit nun auch im ganzen zwar lang aber dennoch zeitlich begrenzt ist, das man im Gegensatz zu meiner früheren Zeit langer Arbeitslosigkeit nicht in diesem Zustand stagnieren wird. Irgendwann geht es auch wieder weiter, kommt wieder was anderes und das ist auch gut so. Und nur der Alltag macht aus der Freizeit auch irgendwie etwas besonderes.

Weihnachtsfrei

Das war’s mit diesem Arbeitsjahr. Der letzte Arbeitstag ist geschafft und auch wenn mir noch nicht so richtig nach Weihnachten ist , bin ich froh jetzt eine längere Zeit einfach frei zu haben.

Wintersonnenwende

Kurzer Moment in Gedanken , am kürzesten Tag des Jahres.

Tage ohne Tageslicht

Der Tag ist noch gar nicht richtig da…geht er auch schon wieder in die Nacht über.

Garten

Mitte Dezember, 4 Grad unter Null. Eigentlich keine Gelegenheit , sich im Garten auf einer Grillparty zu treffen, aber hier in der Großfamilie Tradition. Kurz vorm Fest, an dem dann jeder eh in seiner kleinen Familie hocken wird, sich einmal in ganzer Runde zu treffen um das Weihnachtsfest irgendwie schonmal einzuläuten. Zwei Stunden mit kalten Temperaturen hatten es zwar in sich , aber auch wenn die Zeit kurz war, habe ich diesen Moment bewusst wahr genommen und in mich aufgenommen. Ein bisschen Weihnachten ist nun da.

Spielchen am Freitag

Die Woche war stressig und verschluckte viel meiner Freizeit und Energie. Daher komme ich erst heute zum Spielen, aber genau das nutze ich heute richtig aus. Mit Freude dabei.

Eiszeit

Altes Spiel

Seit Jahren immer mal wieder hänge ich in diesem Spiel fest. Jetzt sind über zwei Jahre vergangen, seitdem die letzte Spielwut herrschte und seit dem war Ruhe und ich hatte es fast vergessen. Wie von Zauberhand bin ich heute erwacht, mit dem Wunsch, diesem Spiel wieder mal zu installieren und mal rein zu schauen. Es läuft kein Abo mehr und trotzdem macht es einem Blizzard leicht, hier mal als Rückfälliger kurz reinzuschauen und so tat sich das dann auch. Bin gespannt ob ich es bei mir um eine temporäre Laune handelt oder ich wieder am Anfang einer Zeit bin, in der ich wieder viel meiner Freizeit in diesem Spiel verbringe.

Und wieder in Gedanken

..Es ist mal wieder soweit…es herrscht Funkstille zu meiner etwas komplizierten Freundschaft. Absolut nichts neues, diese Funkstille…gabs schon sehr oft und wurde bisher dann doch irgendwann wieder gebrochen. Es kam wie immer. Ich hatte das Gefühl , wenn ich mich nicht bemühe, den Kontakt aufrecht zu erhalten, dann macht es keiner, dann schläft alles ein. Und so war ich irgendwann in diesem Vorweihnachtsstress auch soweit, das mir die Kraft fehlte, mich immer mit langen Texten bei ihm zu melden um auf diese dann sehr knappe Antworten zu bekommen. Ich bin nicht böse oder sonderlich enttäuscht, denn zu oft habe ich das gleiche Schauspiel nun schon durch und es scheint mir so besonders in der dunklen Jahreszeit scheint er eh mental nicht so gut und frei von Depressionen zu sein, das er in dieser Zeit eher „seine Ruhe“ braucht und die soll er auch haben. Trotzdem verursacht so eine totale Kontaktlosigkeit in mir immer mehr Gedanken desto länger diese dauert.

Freitag

Eigentlich wollte ich an an diesem langen Wochenende nichts tun und die Zeit komplett dazu nutzen , mich zu schonen und Kraft zu tanken. So war ich aber am Freitag so gut ausgeschlafen und erholt, das ich doch noch zum Familiengeburtstag bin und habe diese Entscheidung nicht bereut. Zum einen war ich nun doch anwesend und niemand war enttäuscht und zum zweiten führte ich an diesem Abend ein sehr gutes Gespräch, was die Entscheidung, doch hinzugehen gleich zwei mal als richtig bestätigt hat. Glaube sogar neben meinen ganzen Selbstschutz und selbstverordneter Ruhe kam mir ein bisschen „raus“ und „Anstrengung“ ganz gelegen und bewirkte in mir nur Gutes. Freue mich, das ich diese Phase der Schwäche so langsam zu überwinden geschafft habe.

Vier Tage raus

Die ständige Schwäche und Kränklichkeit der letzten Tage haben mich zu dem Entschluss gebracht, mich mal für den Rest der Woche komplett selbst aus dem Alltagsleben zu ziehen. Vier Tage an denen ich wohl bewusst absolut nichts tun werde und mir mal absolute Ruhe zu gönnen.

Angeschlagen

Seit letzten Samstag habe ich das Gefühl, ich würde krank werden. Seit dem schleppe ich mich nur so durch die Woche, immer mit dem Gefühl irgendwas auszubrüten, ohne jedoch wirklich krank zu werden. Um mich herum scheint der Krankenstand so hoch zu sein wie noch nie. In der Schule der Kinder fehlen mehr als die Hälfte und auch auf Arbeit fallen immer mehr Mitarbeiter wegen Krankheit aus. Die Grippe, Corona und Magen-Darm…irgendwie macht gerade wohl alles die große Runde, was uns außer angefacht setzen kann. Ich frage mich nun, ob ich , bei dem großen Krankenstand um mich herum schon wie ein Hypochonder reagiere oder ob ich wirklich mit einer Infektion kämpfe oder dies nur mein gestresstes Immunsystem ist, was mich hier echt geschwächt durch den Tag laufen lässt. Werde alles versuchen um jede Anstrengung zu vermeiden und werde mich schonen, wo es geht ..vielleicht komme ich ja dann durch die Zeit ohne selbst auch noch krank zu werden.

Bloggeburtstag

Heute vor mittlerweile schon 16 Jahren wagte ich meinen ersten Eintrag auf Blog.de. Der Versuch, mir alles von der Seele zu schreiben, gelang und ab da wurde mein Blog wohl mein bester aber stiller Freund. Oft umgezogen versuche ich mein Projekt heute noch am Leben er erhalten, was nicht immer einfach war. Nach 16 Jahren noch aktiv ..heute wie früher..weniger für Leser, mehr als Therapie für den Schreiber.