Der direkte Vergleich

Wie die letzten Jahre auch, gönnen wir uns im Urlaub ein eigenes Haus mit eigenem Aussenbereich und privatem Pool. Auf dem Dach unseres Hauses hat man hier eine schöne Sonnenterrasse mit Weit- und Meerblick eingerichtet. Da wir früher (noch ohne Kinder) fast immer Hotelurlaub gebucht haben, wird uns hier der direkte Vergleich quasi vor Augen geführt, denn wir gucken von dieser Terrasse direkt auf so ein Hotel. Und ich weiß noch genau, wie es war, sich entweder in dem kleinen Hotelzimmer zu befinden, in dem gerade so ein Doppelbett Platz hat, oder auf dem Balkon, der irgendwie Meerblick verspricht, oder aber auch in der gut gefüllten Hotelanlage rund um den Pool. Sicher, Urlaub kann man auf beide Arten machen, aber unsere Erwartungen an diese Zeit sind in den letzten Jahren immer weiter gestiegen, so das man sich heute kaum noch eine Urlaubszeit vorstellen kann, in der man nicht sein „eigenes Reich“ hat. In Zeiten explodierender Reisekosten, frage ich mich allerdings, ob wir uns diese Urlaubsform noch länger leisten können. Also genießen wir immer den Moment, und wie es gerade ist.

Urlaubsblues

Man kann bei mir eigentlich schon drauf warten, bis er kommt, dieser wehmütige Moment am Beginn des Urlaubs. Gerade an absolut fremden Orten kommt schnell das Gefühl , hier einfach nur nicht heimisch zu sein und das zieht eine gewisse Wehmut mit sich. In diesem dreistöckigen Ferienhaus ist das Dach zu einer wundervollen Lounge umgebaut, die einem einen unterbauten breiten Meerblick bietet. Ein Gefühl von Raum und Weite fängt dieses „Hach-Ja“ Gefühl ein wenig ab und dreht es in ein wohliges Zufriedenes .

Eine kleine Runde

Eine ganz kleine Nachmittagsrunde..mehr ist heute am ersten Ferientag nicht machbar. Einmal zum Wasser runter…und dann den ganzen Weg steil zurück. Bei windlosen 36 Grad und einer steil am Himmel stehender Sonne, das Maximale an Belastung und gleich wieder zurück im Haus, gleich wieder in den Pool zu springen. Ich hoffe mal man gewöhnt sich hier noch an die Hitze.

Angekommen

Der Anreisetag liegt hinter uns und das nötigste ist eingekauft. Erster Tag am Urlaubsort. Ein neuer Ort wirkt immer erstmal befremdlich und unheimlich. Nun einfach zur Ruhe kommen und auf das Urlaubsgefühl warten…

Ungewöhnlich

Angekommen hier auf Zypern heißt es erstmal , raus aus dem Flugzeug rein in den Linksverkehr.Und dann noch total Ortsunkundig…

BER

Zweite Urlaubsreise ab BER. Angenehmer Flughafen. Ziel für dieses Jahr : Zypern.

Urlaub

Der letzte Arbeitstag vorm Sommerurlaub und ein wenig packt mich die Urlaubsstimmung heute schon. Sonst geht vor jedem Urlaub eine große Vorfreude voraus, aber wie auch in den letzten Jahren passiert in der Zeit davor einfach zu viel , was einfach Zuviel Bewegung und Unsicherheit gibt, als das man sich lange vorher auf dieses Ereignis hätte drauf freuen können. Immerhin packt es mich diesmal einen Tag vorher ein bisschen.

Hitzetag

Der bisher wärmste Tag des Jahres. Im Sommer sind nunmal auch mit hohen Temperaturen zu rechnen. Temperaturen weit über 30 Grad machen mir aber auch zu schaffen, zumindest im Arbeitsalltag. Gerade der ständige Wechsel zwischen klimatisiertes Auto oder Firma und dann wieder raus in die Hitze. Dieses Hin und her , rauf und runter mit der Umgebungstemperaturen hauen mir sehr auf den Kreislauf . Fazit..Nach Feierabend eine warme Dusche und dann in Ruhe vor dem Ventilator Wasser trinken …so gehts.

Die letzte Woche

Es ist die letzte Arbeitswoche vor dem Sommerurlaub und ich denke so unsichtbar waren die Sommerferien noch nie in meinem Leben. Sonst hatte ich gerade in den ruhigen Wochen vor dem eigenen Urlaub oft den Kipf schon so frei, das ich mich lebendig und täglich auf diesen Tag freuen konnte und sogar die Zeit davor schon etwas geniessen konnte, wenn die Ferienzeit dazu beiträgt das das Arbeitsleben so langsam etwas ausgebremst und dadurch ruhiger wird.
Seit dem Jahr 2020 lösen sich die Krisen nur so ab und es gibt einfach keine Zeit mehr , in der man sic in Ruhe auf irgendwas freuen kann, weil die Zukunft ungewisser ist, als man das gewohnt ist.
Es fehlt die Ruhe, diese planbare Ruhe und das Vertrauen, auch in Monaten noch in der selben Welt aufzuwachen, die man heute vor sich hat. Eine Krise jagt die Nächste, immer neue Umstände bringen immer neue Realitäten und neue Umstände mit sich, fast nichts scheint mehr konstant und verläßlich.
Unruhige Zeiten, die mich irgendwie zu schaffen machen, in denen sie mir die inne Ruhe nehmen.

Begeistert

Nach einer knappen Woche in der ich mein altes Spiel wieder entdeckt habe, frage ich mich nun, warum ich jemals aufgehört hatte es zu spielen.

The Player

Zufälligerweise und glücklicherweise diesen Film gerade in der Waipu Mediathek entdeckt und sofort stand das Programm für heute Abend fest. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Lange nicht gesehen und sonst auch auf keiner Streamingplattform gefunden …gelungener Filmabend heute.

Altes Spiel wiederentdeckt

Hab heute wieder angefangen Forge of Empires zu spielen. Einfach mal die App geladen, doch leider ist mein alter Spielstand mit dem Facebook-Hack nun verloren gegangen, also muss ich von vorne anfangen. Macht aber nichts, muss eh erst mal wieder ins Spiel finden.

Bluna

Zufallsfund bei Lidl…ein alter Geschmack einer fast verschwundenen Marke.

Der Sturm bleibt aus

Gut 48 Stunden nach der Nachricht vom Tode meiner Mutter, kann ich mir nun fast sicher sein, das mich diese Tatsache nicht die Füße emotional unter den Boden wegzieht. Ich stelle nun sogar fest, das mir meine Oma und sogar meine Ex-Freundin offenbar näher standen, da ich ihr Dahinscheiden viel schwerer zu verarbeiten hatte, was wieder untermauert, das das Verhältnis zwischen mir und meinen Eltern nicht das beste war.Ich fühle mich der Geschehnisse derzeit sogar etwas distanzierter und hoffe noch immer, das dies kein emotionaler Trugschluss ist und das dicke Ende eines emotionalen Schocks noch auf mich wartet und ich mich nicht vor dem Sturm in einer „nach dem Sturm“ Sicherheit fühle. Aber mit jeder Stunde die vergeht, bin ich der Ansicht, das unser distanziertes emotionales Verhältnis daran Schuld ist, das ich heute nicht die Trauer empfinden kann, die ich in diesem Fall erwartete. Ich bin mir dessen bewußt, das der Tag der Trauer jeweils immer der Tag der Beisetzung ist, und der steht mir noch bevor, aber vielleicht verursacht diese Tatsache ihres Todes kein Sturm, sondern nur einen längeren Wind der persönlichen Emotionen Verarbeitung der Geschehnisse.

Erwarteter Tod kam überraschend

Seit Mehrren Jahren kämpfte meine Mutter gegen den Krebs und von Anfang an, war dies nur ein Kampf um Zeit zu gewinnen.
In den letzten Monaten und gerade die letzten Wochen ging es allerdings immer schneller bergab, das ich mich in der letzten Zeit doch immer wieder nach und nach darauf vorbereiten konnte, das ich sie nicht mehr allzu lange in meinem Leben haben werde.
Nun erreichte mich gestern Nachmittag die Nachricht, das sie den Kampf verloren hat. In dem Kampf gegen diese Krankheit lebt man in einem ständigen auf und ab. Mal gehts besser und mal schlechter und gerade in einer Phase, in der sie sich aus einem Tief herausrappelte und gerade wieder auf dem Weg hinzu einer besseren Phase war, ist sie einfach eingeschlafen. Ohne langes Leiden ohne einen langen Kampf in Schmerz, so wie sie es wollte.
Da ich zu meinen Eltern leider nicht das innigste Verhältnis habe und mich lange auf diesen Tag vorbereiten konnte, trifft mich diese Tatsache ihres Todes zwar trotzdem, aber der ganz große Schock bleibt bisher aus.
Habe mir trotzdem den heutigen und morgigen Tag frei genommen, da ich diese neuen Umstände für mich auch erst mal in Ruhe setzen und verarbeiten muss und da ich nicht wußte , wie ich reagieren werde, wenn der Tag da ist, ist mir das so auch ganz angenehm, die Ruhe und das Loch nun um mich rum einfach mal zu zu lassen und eine gewisse stille Trauer auch Raum und Zeit zu geben.
Ich bin etwas von mir selbst erschrocken, das ich die Sache (trotz traurigem Gefühl) doch gefasster aufnehme als erwartet und hoffe mal ich bin aus der Phase raus, das ich die Realität der Umstände vollends emotional begriffen habe und ich nicht Gefahr laufe, die stille Trauer jetzt könnte durch einen Schock noch blockiert sein. Und so kann ich mir sicher sein, ich verdränge nichts und mu0 auch mit keinem emotionalen Zusammenbruch rechnen, sondern meine Trauerarbeit verläuft seicht und dafür wahrscheinlich etwas länger.

Nun muß ich mich wieder erstmal neu finden, wenn jemand aus meiner Nähe mein Leben verläßt.

Spieltag

Heute zur kleinen Ablenkung den ganzen Tag kit Zocken verbracht…

Neues Hörbuch

Neuer Begleiter..Zufallsfund…

Halbes Jahr ist rum

Der Juni ist vorbei und damit ist streng genommen die erste Hälfte des Jahres auch schon wieder rum. Kaum zu fassen, das die Zeit so schnell an mir vorbei fliegt, das ein Erlebnis, was ich gefühlt noch im Nacken habe, schon wieder so lange her sein soll.Der Jahreswechsel in Dänemark liegt nun also länger zurück, als das kommende Weihnachtsfest vor uns. Leider habe ich immer noch dieses Gefühl, das Jahr würde nicht sonderlich genutzt an mir vorüber gehen. Mehr habe ich das Gefühl , auch in diesem Jahr kämpfe ich mich nur so durch die Tage, immer noch von Problemen begleitet, die es mir unmöglich machen, völlig frei einfach nur so die Zeit und den Moment zu genießen.