Nach einer Woche

Gedankenentsorgung

Wie schon die ganze Woche geplant, gehts heute nach der Arbeit einfach mal raus in den Garten…um sich einfach mal in die frühlingshaften Temperaturen zu legen…herrlich.

Auf den Tag nach sieben Jahren führt es mich rein zufällig in diese Gegend, und das obwohl ich in letzter Zeit eh oft an die Ereignisse in meinem Leben vor sieben Jahren denken muss. Vielleicht bewegt sich die Zeit doch in Bahnen unf alle sieben Jahre kommt man noch dichter an der eignen Vergangenheit vorbei als sonst. In Gedanken , wie so oft in letzter Zeit…

Die ersten beiden Tage der Arbeitswoche habe ich hinter mir und ich frage mich, ob vier Arbeitstage und drei freie Tage nicht eher mein optimaler Wechsel von Arbeit und Freizeit wäre.
Mit den Gedanken immer noch im schweren Jahr 2015, was nun auch schon sieben Jahr her ist, was für viele um nicht rum wahrscheinlich schon so weit in der Vergangenheit liegt, das es fast vergessen ist, aber für mich ist diese Zeit dieses Jahr präsenter als die Jahre davor.
Mit den Gedanken oft genau sieben Jahre zurück.
Einfach…alt..und trotzdem so gut… ein Klassiker

..vor sieben Jahren, als mein Leben aus einer sicheren Position in eine Krise gelangte. Heute noch unvergessen, wie ich mich damals fühlte und heute dankbar, das sich dann doch alles noch zum guten wendete und auch im Guten endete. Aber ich werde die Zeit nicht vergessen und was diese Erfahrung aus mir gemacht hat. Heute ist ein Tag an dem ich mich daran erinnere, wie schnell alles auf Kipp stehen kann und wie unsicher doch alles sicher geglaubte im Leben eigentlich ist. Ein Tag der mich immer daran erinnern wird, welches Geschenk die Selbstverständlichkeit im Alltag wirklich ist.
Daher heute etwas in Gedanken.
Was habe ich es als Kind gehasst, wenn man mich mitten am Tage ins Bett zwang, um zu schlafen. Als Kind ist man eh nie müde und dann muss man auch noch ins Bett und die Großen dürfen aufbleiben. Wenn man dann gefühlte 6 Stunden im Bett die Zeiger des Weckers verfolgt hatte, bis man aus der Haft entlassen war, hatte man dieses Umsinne Unterfangen endlich hinter sich.
Heute hingegen bin ich ein großer Fan dieses kleinen Schläfchens zwischen Mittag und Nachmittag. Im Idealfall brauche ich nur 20-25 Minuten um einmal richtig wegzudösen, um dann mit vollen Akkus und total erholt wieder aufzustehen. Eine kleine Pause am Nachmittag, heißt dann für mich auch immer mehr vom Tag, da ich Abends bedeutend länger wach und fit bin, als würde ich ihn weglassen. Da man selbst am Wochenende um die gleiche Zeit wach wird, wie in der Woche, ist der Mittagsschlaf am Wochenende immer ein schöner Tagweiser, bei dem ich nochmal so richtig Schwung für den Abend holen kann.
So können sich die Zeiten ändern..


Auch wenn das Wetter heute etwas durchhängt, so sehe ich die ersten Anzeichen, das es sehr wohl ein Leben nach Corona geben kann. Überall stoße ich auf Events, Konzerthinweise und Ankündigungen. Die Kinos scheinen wieder so langsam den Normalbetrieb zu planen, die Masken im Stadtbild nehmen nach und nach ab wie die Infektionszahlen.
Ich nehme das alles wohlwollend wahr, kann dem Frieden aber noch nicht ganz trauen. Zwei Jahre Vorsicht, Angst und Abstand haben auch in mir ihre Spuren hinterlassen, die mich daran hindern, mich vorschnell in die neu gefühlte Sicherheit zu stürzen.
Aber immerhin ein Zeichen hin zur Normalität, zumindest wenn man mit den Gedanken nicht zu weit die Landesgrenzen verläßt, scheinen sich die Probleme des Alltags zu verringern.
An so einem eher herbstlich stürmischen Tag, hab ich es das erste Mal zur Eisdiele geschafft. Dafür war’s schön leer.

Schön, das sich das Klima auf Arbeit immer weiter zu entspannen scheint. So, das ich ohne Ärgerfalte auf der Stirn jeden Tag irgendwie versuche rum zu kriegen, sondern das nun der Kopf wieder frei ist für andere Gedanken, die mir so spontan einfallen. Ein Ärgernis weniger…sehr angenehm.

Heute ist der zweite April, und dieses Datum ist für mich eigentlich ein Tag, an den ich dachte, als wir noch im tiefsten Winter steckten. Wenn erstmal der April anfängt und gleich am ersten Wochenende in diesem Monat, wird bestes frühlingshaftes Wetter sein und man wird sich draussen aufhalten können. Spürbar längere Tage und der Geruch eines frisch angeworfenen Grills, so habe ich mir diesen ersten Samstag im April die letzten Monate vorgestellt. Erstens kommt es anders…und so bin ich an diesem Wochenende Strohwitwer mit Kindern, die aber schon ihren eigenen Hobbys nachgehen und somit praktisch allein.
Allein auf der Couch, draussen das Wetter hat noch wenig mit dem zu tun, was ich mir für diesen Tag einst vorstellte. Noch dazu kommt, das ich meine Schwiegereltern zwischen Nacht und aller frühe zum Flughafen gefahren habe, was dann meinen Tag im Schlaf-Wach-Zyklus komplett durcheinander gewirbelt hat.
Versuche den Tag trotzdem irgendwie „besonders“ zu machen, denn auch wenn es heute noch nicht nach meinem Frühlingsbild aussieht, so wird dieser Tag auch kommen…nur eben nicht auf Bestellung.





Gestern schon eins gesehen…heute stehen sie überall, die temporären Verkaufsstände für Spargel. in voller Vorfreude auf dieses Gemüse…

Essen heute…

Ein guter Freund hatte gestern Geburtstag…mitten in der Woche, und ich war natürlich auch eingeladen. Nur ist es mit mir derzeit so, das ich gar keine Ambitionen habe, irgendwie raus zu gehen , irgendwas zu unternehmen oder Lust habe auf große Freundesrunden. Hab die ganze Woche mit mir gehadert, aber irgendwie wurde in mir schnell klar, das ich ihn nicht enttäuschen möchte und da ich weis, wie sehr er sich über mein Erscheinen freuen würde, gerade in dieser meiner Phase, bin ich dann doch hin. Und er hat sich so gefreut, wie ich mir das schon gefacht habe, eigentlich noch mehr und ich war irgendwie froh, das ich mich aufgerafft habe, und ihm diese Freude machen konnte, und den Abend mit ihm gemeinsam verbracht zu haben. Ein Schritt in die richtige Richtung.