Peenemünde
Wollte ich wenigstens einmal gesehen haben..hab ich…Haken dran..




Gedankenentsorgung
Wollte ich wenigstens einmal gesehen haben..hab ich…Haken dran..




Karls Erdbeerhof…bin immer gerne hier..hat was von Urlaub…gut eingekauft hier heute…


Drei Tage hier und eins haben wir bis jetzt nicht geschafft…ein Gang auf die Seebrücke Heringsdorf. Durch die frühe Morgenstunde aber ein beeindruckender Moment hier. Diese Ruhe, das Meer und die Sonne die sich ihren Weg in den Tag bahnt.





Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir nun unser Hotel in Heringsdorf verlassen und versuchen aus dem Tag mehr zu machen, als ein reiner Rückreisetag.


Nach unserem wirklich sehr langen und kräftezehrenden „Morgenspaziergang“ ist nach einer langen Mittagspause nur noch ein kurzer Gang durch den Ort drin, mit einem Abendessen im Usedomer Brauhaus. Sehr empfehlenswerte Location mit sehr gutem Essen und breiter Getränkekarte, läd man hier mit lockerer Atmosphäre und Livemusik zum Verweilen ein. Wir haben dies selbst als guten Tipp erhalten und wurden echt nicht enttäuscht. Schöner Ausklang eines schönen Tages.


Nach dem Frühstück mit der Bahn nach Swinemünde und dann den ganzen Weg am Strand entlang zurück über Ahlbeck zurück nach Heringsdorf. Hier kann man wunderbar lange Spaziergänge machen, die einfach gut tun. Seeluft und Bewegung…Projekt Kopf frei und mal auf andere Gedanken kommen funktioniert hier am Strand wunderbar.











Es ist Samstag , der 8.Februar und ich habe den ersten „Blüher“ entdeckt.

Es ist immer wieder beeindruckend, wieviel Energie man zurück bekommt, wenn man am Meer ist…wie schnell die Seelenakkus wieder aufgeladen werden.
Angekommen auf der Insel Usedom. Gestern Abend war alles noch eine Idee und nun sind wir hier. Dank eines sehr frühen Feierabends konnten wir schon echt früh los und waren daher schon am Nachmittag hier, was sich so anfühlt, als hätten wir schon fast einen halben Tag hier verbracht. Ein gutes Essen und ein schöner Strandspaziergang war schon drin und trägt bereits zur Erholung bei. Wir wollten raus und den Kopf freikriegen und ich hab das Gefühl, auch wenn wir die Gedanken an die Problematik zu Hause auch hier her mitnehmen, ein bisschen Abstand gelingt sehr wohl. Zwei Tage Ostsee stehen uns bevor und ich bin mir sicher, wir werden erfüllter nach Hause zurück kehren, als wir losgefahren sind. Tapeten und Ortswechsel wirkt Wunder.









Dieser grau in grau Düsterwinter zeigt sich hartnäckig …wenn es morgens um 9 Uhr immer noch so dunkel scheint, das alle Autos noch ihre Scheinwerfer an haben.


Im Laufe dieses Tages überkam mich die Idee, wir könnten mit unserem Sohn nochmal nach Tschechien fahren. So könnte er dort seine Freundin besuchen und ich wollte irgendwie nur mal raus…Tapetenwechsel. Da ich ja bereits in der Silvesterwoche an der Ostsee total krank war und auch Anfang Januar in Tschechien ebenfalls nur krank im Bettchen liegen konnte, war mir einfach nach einer kleinen Reise , in der ich gesund bin und die Ferne Umgebung auch genießen kann. Mit dieser Idee war ich etwas zu kurzfristig..Tschechien klappt leider so kurzfristig nicht. Aber die Idee war da und meine Frau suchte gleich nach Alternativen und fand schnell ein Hotel an der Ostsee, in des wir morgen nach der Arbeit mal ganz spontan fahren wollen. Bin irgendwie froh, nach meiner langen Krankheitsphase mal gesund raus zu kommen…wohin war mir eigentlich egal..
…Manchmal ist es absehbar und wenn es dann soweit ist, kommt es trotzdem sehr plötzlich. Die Mutter des Freundes meiner Tochter, war schon sehr lange Alkoholkrank. Das was wir so durch Erzählungen mitbekommen haben, war sie wohl schon länger in diesem Endstadium, bei dem kaum noch was zu machen ist. Nun platzt uns diese Nachricht in die Woche. Ich hab die Frau nicht gekannt und nie gesehen, aber sie hinterlässt nun ihren Sohn, der seinen Weg im Leben bis heute nicht gefunden hat, weil beide Elternteile unfähig waren, ihm dem auch nur grundlegend zu zeigen.

Obwohl es mir gegen jeder Erwartung wieder etwas schlechter geht als gestern und ich sehr wenig und schlecht geschlafen habe, werde ich morgen den Versuch wagen wieder arbeiten zu gehen. In der Hoffnung, wenn ich hier aus meinem „Krankenzimmer“ auch erstmal raus bin und mich in meinem Alltag wiederfinde, geht psychologisch vielleicht auch was voran mit diesem Tapetenwechsel. Hier fühlt sich das alles nach den Wochen schon alles an wie eine kranke endlose Zeitschleife…ich muss mal raus und probieren…in der Hoffnung, andere Umstände um nicht herum bringen auch Veränderungen bzw. Verbesserungen in mir drin mit sich.
Nun habe ich mich doch dazu durchgerungen meiner Gedankendeponie mal ein neues Gesicht zu verpassen. Ich bin ja da nicht der Fan von neuen Dingen, aber da mein altes Theme nicht mehr unterstützt wird, ist es nun an der Zeit, dieses Blog der Zeit anzupassen und ich habe hier eine Lösung gefunden, die für mich die Richtige Mischung von Neu und Alt darstellt, was man halt machen muss, aber so, das ich mein Blog noch wieder erkenne.
Heute wieder eine Stunde an der frischen Luft…könnte sein, das ich es endlich geschafft habe und auf der Zielgeraden zum Gesundsein bin.
