Eigentlich gilt der Spruch „In der Sekunde, in der man sich an etwas erinnert, erlebt man nichts neues“.
Ich frage mich, ob es wirklich so ist, das man entweder gedanklich in der Vergangenheit ist oder in der Gegenwart.
Schließt sich beides wirklich gegenseitig aus und ist das Schwelgen in Erinnerungen demnach wirklich eine Lebenszeitverschwendung?
Oder erinnern wir uns auch um uns im Leben zu orientieren und um uns über Erlebtes und Erreichtes auch immer wieder neu bewusst zu werden?
Wer sein Leben resümiert prüft wo er herkommt und und welche Richtung es weitergeht.
Selbst wenn Erinnern eine absolute Zeitverschwendung wäre, will ich auf die Emotionen aus der Vergangenheit nicht verzichten, die man sich passend abrufen kann.
Ich bin der Meinung, immer wieder mal tut es sogar richtig gut, wenn das Leben einfach nur auf „Play“ steht anstatt dauernd auf „Record“.