Eine Reise steht an..und es wir keine leichte sein.
Als ich in den frühen 1990ern uf meine erste große Liebe traf, hatten wir keine Wahl und gingen eine Fernbeziehung ein. Entweder sie bei mir oder dann doch ich viel öfters bei ihr, begann die gemeinsame Zeit, die mich unheimlich geprägt hat und heute noch ein riesiger Meilenstein in meinem Leben ist, wenn ich zurück blicke.Vor genau dreißig Jahren zerbrach diese Beziehung und lies ein großes Stück Liebne zurück, womit wir nichts anfangen konnnten. Weder brachte sie uns wieder zusammen, noch so richtig auseinander…das Leben ging einfach weiter mit diesem Gefühl.
Trotzdem verlies ich nicht nur den Ort, als ich von dort das letzte Mal nach Hause fuhr. Wir blieben sehr lange in einem sehr merkwürdigen Kontakt, von dem Anderen irgendwie alles und doch nichts gönnen, ohne das man selbst dabei eine Rolle spielte. Wir waren das klassische Beispiel, das wir nicht mit aber auch nicht ohne einander konnten.
Die Zeiten und das Leben brachte uns dann doch immer weiter auseinander, bis ich mich irgendwann dazu entschloss, den Kontakt ganz abzubrechen…irgendwie war es an der Zeit.
Bis mich dann ein paar Jahre ein Brief ihres Mannes (mein Nachfolger) erreichte und ich ahnte genau das Schreckliche, was dann auch der Inhalt war. Es war Zeit Abschied zu nehmen, sie lag im Sterben. Ich lies ihr ausrichten, was ich sie als letzten Gruß wissen lassen wollte und ich bekam die Bestätigung, das es ankam, bevor sie starb.
Sie ging einfach und lies mich mit unseren gemeinsamen Erinerungen allein.
SEit langem spiele ich mit dem Gedanken, den Ort, der praktisch auch mal mein Zu Hause war, noch einmal zu besuchen.
Einmal vor diesem Haus stehen und einmal durch diesen Ort gehen in dem irgendwie man ganzes emotional geprägtes Leben angefangen hat in der Hoffnung ich schliesse damit einen Kreis in mir selbst.
Diese Reise steht nun vor der Tür und ich merke in mir, das es keine gewöhniche Reise ist…denn ich bin nervöser als zu dem Zeitpunkt als ich das erste Mal dort hinfuhr….Damals begann alles, vielleicht kommt diese Nervösität in mir von dem Wissen, nun wirklich alles schliessen zu können.