Weihnachten 2020

Diesmal war Weihnachten wirklich nur in kleiner Familie und trotzdem hatte es den Sinn von Weihnachten erfüllt. Einen Abend lang hatten wir nur uns und konnten die Probleme draussen vergessen und haben uns einen Abend als Familie wahrgenommen. Weihnachten durchgezogen eigentlich wie immer, nur das meine Handy- und Gaming Kids dann Lust hatten auf ein paar Runden Brettspiele hat den Abend in einer lustigen Runde verändert. Sonst ist ja hier jeder ein bisschen in seiner Welt, das zusammengehörige Familienleben findet nur in geplanter Weise statt. Und nun sitzen wir alle analog stundenlang an einem Tisch und essen und unterhalten uns gemeinsam und spielen dann noch eine Weile…Weihnachten hat auch diesmal seinen Hafen gefunden.

Weihnachtsfilme

Bei diesem etwas anderen Weihnachten, warte ich die Zeit ab mit ein paar anderen Weihnachtsfilmen. So laufen erstmal alle Stirb Langsam Filme durch…Dank Netflix. Sonst mit den Vorbereitungen auf die großer Weihnachtsparty beschäftigt fehlt dieser Stress heute mal ganz und es geht an diesem Vormittag noch etwas gemütlich zu. Einfach mal anders als sonst.

Aus der Zeit

Durch den zerrissenen Alltag, auf das Wochenende nur einen Tag arbeiten gewesen zu sein und seit dem in den Weihnachtsferien zu sein, stellt sich mein „Aus der Zeit gefallenes“ Gefühl diesmal sehr schnell ein, was mir immer auch sofort das Gefühl gibt, der Erholungseffekt setzt ein.
Dieses „in den Tag hineinleben“ hat bei mir jetzt schon den Stand erreicht, das ich auf Anhieb nichtmal den aktuellen Wochentag nennen könnte, ohne kurz darüber nachzudenken.
Ein gutes Zeichen dem Trott schnell entkommen zu sein.

Frei

Mein erster freier Tag verlief im Grunde schonmal so, wie ich mir viele kommenden freie Tage so vorstelle, Vom Ausschlafen über eine kleine Runde an der frischen Luft, ein kleines Mittagsschläfchen und mein Spiel am Nachmittag …..genau nach meinem Seelenenspannungs-Rezept.

Am letzten und kürzesten Tag

Heute am kürzesten Tag des Jahres hat man sich in der Firma auf eine sehr kleine Weihnachtsfeier geeinigt, so das die ganze Abteilung in der Mittagspause ein typisches weihnachtliches Entengericht als Mittag heute auf den Tisch bekam. So ist doch ein wenig Weihnachten angekommen und irgendwie fand ich das eine gute Idee, da sonst Weihnachten in diesem Jahre total hinter dem Virus unterzugehen scheint. Weiterhin war das auch gleichzeitig der kürzeste Tag in diesem Winter, heißt also ab heute geht es zumindest theoretisch wieder in Richtung Sommer. Da man zur Zeit auch kaum Gründe hat, sich länger außerhalb der Wohnung aufzuhalten, macht mir dieses Jahr die frühe Dämmerung zur Nacht eigentlich nichts aus. Und am Ende des Tages ist dies auch mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr. Überraschenderweise ist so wenig zu tun, das ich schon einen Tag früher in meinen „Jahresübergangsurlaub“ gehen kann, denn für mich heißt es erst am 11.Januar wieder…früh Aufzustehen und in den Alltag zu starten. Das sind nun fast drei Wochen und irgendwie kommen mir diese drei Wochen „raus“ auch gerade sehr gelegen. Zum einen freue ich mich auf eine schön lange arbeitsfreie und besinnliche Zeit, in der ich mal zur Ruhe kommen kann. Auf der anderen Seite ist mir das anhand der ganzen Corona-Situation, sie sich gerade wieder etwas unberechenbar hochschaukelt, auch ganz gelegen, mich jetzt mal für ein paar Wochen aus dem Alltag zu rauszuziehen, wo man ja trotz Schutz und Abstand nie ganz sicher sein kann, ob es einen nicht doch erwischt oder man gar ein Teil der Verbreitungskette wird. Das wars also für mein Arbeitsjahr 2020 und mir gehts richtig gut wenn ich daran denke. Geniesse den Moment, wenn man die ganze Zeit nun vor sich hat.

Weihnachtsbraten

Eigentlich waren wir heute bei meinen Eltern zum großen „Vor“ Weihnachtsessen eingeladen, haben aber dieses aus Gründen der Vorsicht auf Eis gelegt. Es war der Wunsch meiner Mutter, das wir uns das Essen trotzdem bringen lassen sollten und somit hab’s bei uns heute doch diesen Braten, aber jeweils gut 10 Kilometer voneinander entfernt. Da bei meiner Mutter im Januar die nächste Chemo starten soll, wollen wir einfach jedes Risiko vermeiden, das dieses Virus mit sich bringt. Daher ist dieses Jahr alles etwas anders, sogar die Weihnachtszeit , aber auch damit sind wir nicht allein.

Freitag

Mein letzter Arbeitsfreitag in diesem Jahr und ich hatte schon gegen Mittag Feierabend und konnte mich sogar noch zu einem kleinen Mittagsschläfchen hinlegen, um irgendwie mehr vom Freitag(Abend) zu haben. Und so habe ich nun den Nachmittag erstmal weitere fünf Stunden in meinem Spiel verbracht und gerade wiedermal gestaunt, wie schnell doch die zeit beim Spielen vergeht. Noch zwei Arbeitstage dann gehts in die Betriebsferien und ich hoffe schon jetzt, das ich in diesen knapp drei Wochen so schnell wie möglich abschalten kann.

Spiel

Hatte heute endlich mal Zeit und auch Lust zu spielen und konnte so in den drei Spielstunden endlich Call of Duty Cold War zu Ende spielen und habe dann noch gleich mein endlos scheinendes Dauerspiel Red Dead Rezeption 2 weitergespielt. Drei Stunden am Nachmittag mal mit anderen Gedanken…tat richtig gut.

Heute Morgen

..geht die Sonne nochmal glutrot auf, bevor hier alles wieder in einem Winterschlafähnlichen Zustand des Lockdown2 versinkt. Wann alles wieder normal wird, keiner weiß es.

Im Spiel

Heute nach dem Ausschlafen mich drei Stunden CoD Coldwar gewidmet und schon scheint der Tagesteil mit Licht schon fast vorbei zu sein. Kämpfe mich durch den Rest der Arbeitswochen genauso durch wie durch dieses Spiel.

Freitag

Es ist wiedermal Freitag und dazu noch der vorletzte in meinem Arbeitsjahr 2020. Auf dem Weg zur Arbeit herrscht noch absolute Dunkelheit und wenn man Feierabend hat, sieht es schon wieder fast nach Abend aus, und das obwohl ich einen kurzen Tag habe. Was mir dieses Jahr extrem auffällt, das es nirgends so richtig nach Weihnachten aussieht. Hier und da mal eine Insel von Weihnachtsbaumverkäufern, aber die übliche Weihnachtsdeko, die einem sonst immer in dieser Zeit überall entgegenspringt, ist dieses Jahr kaum irgendwo zu finden. Anstatt so langsam zur Ruhe zu kommen und sich auf die Tage um Weihnachten einzustimmen, geht es immernoch um Infektionszahlen und notwendige Einschnitte des Alltags …wir sind alle immer noch im Kriesenmodus. Immer unter Dauerstrom der Informationen und Sorgen, keine Chance auf das was diese zeit eigentlich so besonders macht.

Mittlerweile 14 Jahre

..In diesen Tagen ist wieder Bloggeburtstag und dieses Mal jährt sich meine kleine Gedankendeponie zum 14. Mal.
Was alles damals aus purer Neugier bei Blog.de anfing, wurde schnell zu meiner eigenen Therapie, Dinge die mir auf der Seele liegen einfach wegzuschieben und das Gefühl zu haben, es einmal ausgesprochen zu haben. Persönliche Gedanken in meinen Blogeinträgen waren dann dort weggeparkt und damit der Kopf nach dem Schreiben wieder frei.
Schon früh wurde mir klar, das ich in erster Linie für mich selbst schreibe und es gar nicht darum geht, ob und wie viele sich das wirklich antun, was ich aus meinen Gedanken lasse.
Trotzdem gehe ich den öffentlichen Weg, da so das Gefühl herrscht, ich würde es dann irgendwie doch der Welt erzählen und vielleicht damit sogar irgendwann irgendwo irgendjemand einen Nutzen bringen. Das Internet und meine Worte darin, werden nichts vergessen und mich wahrscheinlich überleben, was irgendwie das Gefühl vermittelt, alles was ich hier niederschriebe bleibt bestehen und überdauert die Zeit. Der grundlegende Wunsch in uns allen tiefe Fußstapfen der eigenen Existenz zu hinterlassen, die Zeitdokumente sind und vielleicht auch irgendwann einen Nutzen hinterlassen trägt das Ganze und gibt es seinen Sinn.
Nun also seit 14 Jahren mal tiefergehend und mal flach und auf den ersten Blick bedeutungslos ..ist trotzdem jeder Eintrag ein Zeuge eines Moments meines Lebens.

Dunkel und grau

..ist dieser Abstand zwischen den Nächten heute. Schon jetzt zeigt sich das diese Jahreszeit von der düstersten Sorte. Früher gab es bei dieser Wetterlage in dieser Jahreszeit meist den ersten Schnee, aber Schnee wird immer seltener und immer öfter wird diese geblgraue Tagessuppe..noch nicht richtig hell und dann schon wieder fast Nacht. Eigentlich ist der frühe Dezember bei uns die Zeit in der sich die Familiengeburtstage nur so häufen und wir dann nach und nach in Familie feiern und uns neben der Gartensaison auch oft sehen. Dieses Jahr ist verständlicherweise alles ein wenig anders und man gratuliert sich nur einfach schnell am Telefon, im engsten Kreis geht man kurz mal vorbei, große Parties wie sonst, gibt es dieses Jahr einfach nicht. Und schon dieses Tatsache läßt den Dezember anders aussehen , da irgendwie ein Ritual fehlt, was so nach und nach auf die Weihnachtszeit einstimmt.
Das in dieser Zeit jeder der Großfamilie irgendwie „jeder für sich“ ist und irgendwie zu Hause die Zeit abwartet, ist gerade an so einem Tag ohne Tageslicht schwer.
Obwohl ich nicht allein bin, fühle ich mich isoliert.

Spontaner Familienabend

Gestern Abend kam unsere Tochter ins Wohnzimmer und bat darum, sich hier ihre alten Babyvideos ansehen zu dürfen. Da uns das fernsehen langsam zum Hals raushängt, bin ich diesem Wunsch nachgekommen und auf einmal gesellte sich unser Sohn ebenfalls dazu. Ich fand es bemerkenswert, da es normalerweise nicht so einfach von seinen Computerspielen wegzuziehen ist. Aus dieser spontanen Idee wurde dann ein lustiger Familienabend an dem wir uns gemeinsam ein altes Video nach dem andren ansahen.
Was mich daran freut, das es irgendwie so spontan und ungezwungen zu einem Familienabend wurde, der gestern echt ein kleiner Lichtblick in dieser eher düsteren Zeit war.

Winterblues

Dieser Winterblues fällt heftiger aus und er wird noch viel heftiger ausfallen. Das war ja vorauszusehen ds die Situation um uns herum mich spätestens zum Winter hin ganz schön auf den Keks geht.
In meiner derzeitigen Mischung aus Abgeschlagenheit und Corona-Perspektivlosigkeit fühlt sich das Leben irgendwie sehr zäh an. Der seit Monaten gezwungene Wechsel zwischen Arbeitsplatz und heimischer Couch, der kaum was Anderes zuläßt sägt an den Nerven ud an der Stimmung. Konnte man in den Corona-Sommermonaten noch wenigstens viel Zeit draußen verbringen und so tun als wäre alles in Ordnung, so ist das nun bei dieser ganztägigen Nacht, die durch eine kurze Phase von Wintergrau unterbrochen wird, kaum noch möglich.
Das Schlimmste am runtergefahrenen Leben ist eigentlich die Tatsache, das man keinen Lichtblick hat, bis wann das alles noch gehen soll und das eben kaum noch was passiert, was einen Austausch oder Kommunikation bedarf. Man erlebt nichts mehr und auch vielen anderen geht es so. Selbst wenn man sich nun treffen würde, könnte man sich kaum was neues berichten, außer wie sehr uns diese Gesamtsituation ankotzt.
Hab es früher immer belächelt, wenn man Gefängniszellen mit Fernseher und Unterhaltungselektronik gesehen hat. Was dies für eine Strafe der Monotonie ist, verstehe ich jetzt.
Gedanken über das Leben, was es für ein Leben ist, wenn es nur aus Warten besteht…aber vielleicht hat selbst dies einen tieferen Sinn, den wir nur derzeit nicht verstehen.

Kurz raus

Nach drei Tagen Quarantäne ein kleiner Spaziergang gegen den drohenden Hüttenkoller. Ein bisschen raus, wenn das Wetter schon so sonnig einläd. Gleich gemerkt, wie schnell man körperlich abbaut, wenn man in der Wohnung gefangen ist.

Daily Derrick

War schon früher fasziniert von dieser Serie und ihrer ruhigen Erzählweise. Vor zwei Wochen die gesamte Serie bei Prime entdeckt und seitdem gibt es bei mir jeden späten Abend eine Folge. Ich bin eigentlich nicht so der Krimifan, aber Derrick ist irgendwie anders.

Heute wäre ein großer Tag gewesen

Heute wäre es mal wieder soweit, das meine Heimatstadt dem großen Derbysieger verfallen würde. Wir wären jetzt alle im Stadion wenn wir Karten hätten und wenn nicht dann zusammen angespannt in irgendeiner Kneipe.
Die Situation um die Geisterspiele und Kontaktverbote nimmt der ganzen Sache irgendwie den Schwung und die Leidenschaft, die sich sonst heute hochkochen würde.
Nun sitzt irgendwie jeder für sich alleine zu Hause und wird dann später auf den Fernseher starren und ein Mindestmaß an „miteinander“ im Fußballchat ausleben.
Und so versichert wieder ein Stück Lebenszeit in dieser Corona-Krise, in der wir eigentlich was anderes vor hatten.

Corona Direkt

Nachdem meine Frau und ich uns seit dem letzten Wochenende mehr schlecht als recht durch die Woche plagen und nun bei uns beiden Kopfschmerzen und Husten zu der ungewöhnlichen Müdigkeit dazugekommen ist, gingen wir nun den Weg zum Arzt um uns krankschreiben zu lassen. Einmal mit diesen Symptomen beim Arzt angekommen, standen wir auch schon in der Schlange der Leute, die sich heute auf Covid19 testen lassen.
Nach der allbekannten Testprozedur bin ich nun in meinem Bett angekommen und frage mich, ob es mich erwischt hat, oder ich einen der tausenden anderen Wintertypischen Infekte erwischt habe.
Vielleicht schlafe ich die Zeit meines Hausarrestes bis zum Testergebnis einfach durch.

Wochenende

..und wieder ging ein Wochenende im Schnelldurchlauf vorbei und wieder einmal merke ich jetzt auch wie durch ich eigentlich so bin.
Könnte gleich von hier aus in eine Mehrwöchige Auszeit starten.
Halte mich heute an die zwei guten Dinge..Das eine ist, das es nur noch 17 Arbeitstage sind, die es zu schaffen gilt und als zweites, danach habe ich fast drei Wochen frei.
Habe diese Auszeit am Ende des Jahres so richtig nötig und bin auch überhaupt nicht mehr enttäuscht über die Situation ,das in diesem Jahr zwischen den Jahren Pandemiebedingt kaum etwas stattfinden kann. Die Ruhe die mich da erwartet, soll mir herzlichen willkommen sein.