Pool

Bin spät dran in diesem Jahr, aber da ich heute mit meiner Genesung einen großen Schritt gemacht habe, dachte ich, ich eröffne mal meine Pool-Saison. Und gleich Urlaubsfeeling.

Gedanken übers Leben

Immer, wenn solche Dinge in mein Leben platzen, wie die, die mich vor zwei Tagen erreichte, kommt man doch irgendwie ins Grübeln. Reflektiert sein eigenes Leben, gerade in Zeiten, in denen man wieder vorgehalten bekommt, wie zerbrechlich und endlich doch alles ist, auf was man sich so Tag für Tag mit einer Selbstverständlichkeit verlässt und alles als Normal nimmt und nicht als Geschenk. Vielleicht sollte ich das jüngste Ausbremsen meiner Normalität zum Anlass nehmen, mich wieder intensiver mit meinem Leben zu beschäftigen und alles bewusster wahr zu nehmen und dankbarer für das Geschenk einer unbeschwerten Zeit sein.

Heißhunger

Manchmal ist es so…ein Gedankenblitz und man hat Appetit auf was ganz bestimmtes. Und der Gedanke lässt einen nicht mehr los, bis man in in die Tat umgesetzt hat.

Dorfspaziergang

Auf dem Weg meiner Genesung bin ich heute eine Stunde mal durch den Ort gewandert. Einfach mal ein bisschen Bewegung um so langsam wieder zu Kräften zu kommen. Erschreckend , wie lange die Genesung von diesem Virus dauert. Immerhin heute ein bisschen was geschafft, was ich schon so lange vor hatte, aber dann oft keine „Zeit“ hatte. Nach fast einem Jahr mal in Ruhe am Grab meiner Mutter gewesen. Nun einfach Zeit draußen mit Luft und Licht verbringen und warten, das ich meine Form wieder erlange.

Ein trauriges Déjà-vu

Es ist nun gut sechs Jahre her, als mich die Nachricht erreichte, das eine Ex-Freundin von mir an Krebs verstorben sei. Auch wenn unsere gemeinsame Zeit schon sehr weit hinter uns lag, hatten wir sie trotzdem und natürlich war sie prägend, das mich ihr früher Tod doch irgendwie sehr mitnahm.
Vor dieser zweijährigen Beziehung, war ich vier Jahre lang mit einem anderen Menschen zusammen. Vier Jahre ist für die erste große Liebe schon eine recht lange und natürlich ebenso prägende Zeit und auch wenn die Beziehung irgendwann scheiterte, so blieb doch immer unsere Gemeinsame Zeit.
Unsere Leben gingen weiter, auch ohne den Anderen, aber das, was unsere Zeit mit uns gemacht hat, blieb in uns…hat und würde uns in diesem Leben immer verbinden. Eine gemeinsame Zeit und viele gemeinsame Erfahrungen, jeder bleibt irgendwie ein Teil im Herzen des Anderen, selbst dann wenn wir schon lange getrennte Wege gehen und seit längerem kein Kontakt mehr haben.

So hätte es auch bleiben können, jeder hat die Zeit in seiner Erinnerung, selbst wenn man nichts mehr miteinander zu tun hat. Doch gestern erreicht mich ein Brief ihres Mannes und schon da wusste ich, das dieser nichts Gutes bedeuten würde. Sie ist an Krebs erkrankt und nach einem Jahr Behandlung „austherapiert“ …und aufgegeben.
Sie ist ein Schatten ihrer selbst, kann nicht mehr gehen, kaum noch sprechen….ein Pflegefall im im letzten Stadion ihres Lebens. Und nun meldet sich also meine Vergangenheit bei mir und stellt mir die Frage..“Gibts noch was zu sagen oder fragen“..und ich weiß momentan noch gar nicht , wie ich diese neue Realität begreifen soll.

Der zweite Mensch , der mir mal sehr stark im Herzen war, verlässt vorzeitig die Bühne des Lebens. Ohne alt zu werden.
Und wieder habe ich das Gefühl, das meine eigenen Erinnerungen leerer werden, da wieder jemand geht, mit dem ich wichtige Erinnerungen teile.
So bleibe ich wieder allein mit gemeinsamen Erinnerungen zurück, was sich energieloser und einfach nur leer anfühlt. Bisher empfinde ich keine Trauer sondern nur das Gefühl, nochmals alleine zurück gelassen worden zu sein.

Am längsten Tag des Jahres

Es ist Sommeranfang und der längste Tag des Jahres. Ganz pessimistisch gesehen, bewegen wir uns ab heute wieder auf die kalte und dunkle Jahreszeit zu. Habe heute mal diesen Tag als Anlass für einen Tapetenwechsel genommen und wir sind vorerst in unsere Sommerresidenz gewechselt. Da ich immer noch in meinem Genesungsprozess bin, ist es ja fast egal, wo ich meine Kräfte sammele und hier habe ich die Möglichkeit einige Zeit auch mal draußen unter freiem Himmel zu verbringen.

Bergauf

Heute, am Tag 18 meiner Sommergrippe, empfinde ich den ersten Tag, von dem ich sagen könnte, ich fühle mich „über den Berg“.
Nimmt man die Schwäche aus, die sich nach zwei Wochen Bettliegen unweigerlich eingestellt hat, habe ich keine Symptome mehr, die auf „krank“ hindeuten. Da ich noch fünf volle Tage vor mir habe, um meinen Kreislauf wieder in Schwung zu kriegen, blicke ich nun optimistisch in die nächsten Tage, mit dem Gefühl, diesen Virus endlich hinter mir lassen zu können.

Eine weitere Woche

..krankgeschrieben. Heute doch nochmal zum Arzt, denn der Virus, der mich erfasst hat, ist noch immer nicht komplett besiegt. Auch wenn’s besser geht, gehts mir noch lange nicht so gut, als das ich irgendwie meinen Alltag bewältigen könnte. Und nun scheint es sich zu bewahrheiten, es wird auch bei mir drei Wochen dauern, bis ich dieses überstanden habe.

Hochzeitskirschen

Auch die sind schon gut..Vor 17 Jahren zur Hochzeit gepflanzt , gibt er uns jedes Jahr ein paar Früchte zur Erinnerung an diesen Tag.

Ernte

Nach 5 Wochen ist es endlich soweit, die Radieschen zu ernten, welche ich hier Mitte Mai als winziges Saatkorn in die Erde gelegt hatte. Schönes Gefühl, mal was selbst gegärtnert zu haben. Schmeckt gleich umso besser.

Unter freiem Himmel

Fühle mich selbst heute immer noch in der Gesesungsphase. Noch immer nicht ganz gut, habe Ich mich heute dazu entschlossen, das Kräfte-Tanken nach draußen zu verlegen, nachdem ich nun fast zwei Wochen versucht habe, mich in der Wohnung zu gesunden. Da ich den aufkommenden Hüttenkoller kaum noch von dem entkräfteten Gefühl der überstandenen Grippe trennen konnte, gehe ich mal davon aus, das mich Luft und Licht heute schneller voranbringen werden.

Zwei Wochen

Heute ist es genau zwei Wochen her, als Schein leichtes Kratzen im Hals verspürte und ich noch darauf hoffte, das mir zu heißes Essen dieses Symptom bescherte und es nichts ist, was sich groß ankündigt. Es stellte sich dann aber doch heraus, das ich eine Art Sommergrippe bekommen sollte inklusive einer Woche hohes Fieber. Jetzt nach genau zwei Wochen kann ich schon sagen, das ich das Schlimmste hinter mir habe und mich auf dem Weg der Besserung befinde, die sich aber dann doch schwerfälliger voranschreitet als erhofft. So könnte ich selbst nach zwei Wochen Infekt noch immer nicht behaupten, wieder völlig gesund und fit zu sein. Daher bin ich froh, noch drei Tage Schonfrist uu haben, bevor ich mich dann wieder in den Alltag stürzen werde.
Muß immer wieder an einige Leute in meinem Freundeskreis denken, die in letzter Zeit ebenfalls erkrankt waren, die dann immer wieder von drei Wochen berichteten, bis wirklich alles wieder gut ist.

Der erste Tag der Besserung

Seit genau einer Woche liege ich mit irgendeinem Virus flach. Eine Woche durchgehend Fieber und einfach nur benommen und krank. Heute ist der erste Tag, seit einer Woche, an dem ich nicht schon morgens mit Fieber aufwache und auch ansonsten ist heute der erste Tag an dem es irgendwie mit mir voran geht. Nur eine Woche fiebernd liegen heißt nun auch das mir noch jede Kraft für mein alltägliches Leben fehlt. Kann mich gar nicht erinnern, ob es schonmal ein Jahr gab, in dem ich so viele Infekte nacheinander hatte, wie in diesem Jahr. Und hört man sich ein bisschen um, stehe ich mit diesem Schicksal nicht allein da.

Immer noch krank

Immer noch krank…Immer noch erhöhte Temperatur und noch immer so schlapp, das Ich noch lieber im Bett aufhalte. Mach das Beste draus, die Zeit irgendwie rum zu kriegen bis ich diesen Mist endlich überstanden habe, um eine ganze Serie burchzubingenn. Lost , Game of Thrones??Nein hab mich spontan für Breaking Bad entschieden.

Fiebernacht

Meine aktuelle Infektion erreichte gestern Abend bis in die Nacht hinein ihren Höhepunkt, als ich mit 39,5 Fieber versuchte auszuschwitzen was auszuschwitzen geht. Komisch, das dies ein Jahr ist, in dem ich in kürzesten Abständen immer wieder krank bin. Ist nach drei Jahren sämtlicher Corona-Vorsichtsmassnahmen das Immunsystem so platt, das einfach alles viel leichter wieder in den Körper dringen kann. Auch in näheren Umfeld mehren sich die Geschichten von ..wieder krank..Immer noch krank. Oder ist es gar immer noch die Corona-Pandemie, die nun doch Variante für Variante über uns kommt, bis unsere Immunabwehr auch darauf genug trainiert ist. Keine Tests mehr, keine Gewissheit..krank ist krank…passiert nur erstaunlich häufig in meiner Wahrnehmung.

Und wieder krank

Es hatte sich eigentlich am Freitag durch ein leichtes Kratzen im Hals angedeutet, aber das tägliche Ibuprofen hat mich einigermaßen gut durch das schöne Wochenende kommen lassen. Kaum waren die Schmerzmittel am Montag weg, brach in mir was aus, was Fieber und Ohrenschmerzen mit sich führte. Gestern und heute sofort nach Feierabend ins Bett gelegt und wirklich viel geschlafen. Ich hoffe nun darauf, diese Plage schnell wieder los zu werden.

Waren an der Müritz

Als ich das letzte Mal hier war, war es mitten im Winter und der Ort wirkte wie ausgestorben. Jetzt im Sommer ist hier natürlich alles gut besucht und ich könnte mir vorstellen, hier auch mal ein Wochenende zu verbringen.

Dorschfilet

Vielleicht nicht das perfekte, wenn man von einem langen Strandtag hungrig das Loch im Magen wieder stopfen will…aber qualitativ sehr gut und lecker.

Warnemünde

Ausflug nach Warnemünde bei bestem Wetter heute. Heute fällt mir auf, das mir dieser Ort in der Nebensaison besser gefällt, wenn es am Strom nicht so voll ist wie heute. Aber durch die Nähe zum Ferienhaus waren wir heute mal wieder hierher gerade in Warnemünde schon so oft gewesen, das dadurch auch schon dieser Ort zu einem magischen Ort geworden ist, mit dem man Erinnerungen verbindet. Heute kam eine dazu.