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Hatte mich vor ein paar Monaten dagegen entschieden , diesen Film im Kino zu sehen und schon befindet er sich als Kaufoption bei Amazon Prime. Bequem auf dem Sofa..Heimkino genießen …

Gedankenentsorgung
Hatte mich vor ein paar Monaten dagegen entschieden , diesen Film im Kino zu sehen und schon befindet er sich als Kaufoption bei Amazon Prime. Bequem auf dem Sofa..Heimkino genießen …


Eigentlich sollte es nach Ostern wieder losgeht mit Sport. Ich dachte bis dahin, habe ich meine Erkältung hinter mir gelassen und mich komplett erholt. Nun war heute eigentlich der erste Sporttag geplant aber irgendwie fühle ich mich immer noch nicht komplett wieder fit. Im Prinzip gehts mir ja gut, aber ich beobachte an mir immer noch an verstärktes Schlafbedürfnis. So gehen wir jeden Tag zwar sehr früh ins Bett und schlafen dementsprechend auch früh ein und trotzdem werde ich jeden Morgen vom Wecker aus dem Schlaf gerissen, was untypisch für mich ist und nach den Stunden an Schlaf für mich auch nicht normal. Ich könnte dann morgens nach dem Weckerklingeln selbst nach 10-11 Stunden Schlaf sofort weiterschlafen, was mir das Gefühl gibt..Körper braucht Ruhe zur Erholung.
…selbstgemacht. Diesmal nicht penibel nach einem Rezept, sondern ganz nach „frei Schnauze“ gekocht. Fazit..sehr gut gelungen, aber wieder das Sambal Oelek unterschätzt …das nächste Mal wird’s nicht ganz so scharf.

Mitten in der Woche auf einer Liege hier im Garten. Ein sehr früher Feierabend in dieser lauen Ferienwoche macht’s möglich, dem Tag heute doch noch etwas Licht und Luft zu spendieren.

Bin ein so bequemer Autofahrer geworden, das ich gar nicht mehr weiß , wann ich das letzte Mal die Öffentlichen genutzt habe um diese Strecke rauszufahren, die als Straße schon sowas von auswendig kenne.

Es würde erklären, das ich vor zwei Wochen so juckende Haut hatte, bei mir immer ein Indiz eines schlummernden Infektes, den ich mit mir rumtrage. Rückblickend war ich die letzten 14 Tage irgendwie nie so richtig krank aber auch nicht so richtig fit. Ein großes Schlafbedürfnis und öfters einsetzende Müdigkeit spricht irgendwie doch dafür, das ich irgend in mir habe, was mein Immunsystem beschäftigt.
Da das Jucken nach einer Woche von allein aufgehört hatte, kann ich nun auch Probleme mit meiner Allergie ausschliessen, denn das Blühen draussen geht ja erst jetzt so richtig los.
Im Großen und Ganzen liegt eine Zeit hinter mir, in der ich mich nicht so top fit fühle und ich denke das wird mich noch durch die ganze Woche begleiten. Hört man sich so rum, bin ich damit nicht der einzige ..also kann es nur besser werden. ich werd mal für den Rest der Woche noch deutlich kürzer treten …so kurz ich eben kann und auf meine Selbstheilungskräfte vertrauen.

Ostermontag, das Wetter stimmt, das man sich ohne dicke Jacke in den Garten legen kann und das Gesicht in die wärmende Sonne des Frühlings halten kann. In der Hoffnung mit Sonne auf der Haut und frische Luft in der Nase, könnten reichen um meinen Winterblues zu beenden. Das erste mal so richtig draußen in der Sonne..später ..viel Später in diesem Jahr als gedacht.

..ist nicht nur der Ostersonntag, sondern heute jährt sich ein persönlicher Tag großesn Einschnittes zum achten Mal.
Acht Jahre her und bis heute nicht vergessen, wie mein Leben und mein Alltag in eine schwere Krise kippte. Heute nach acht Jahren schaue ich auf diesen Tag zurück, an dem für mich nicht nur eine Krise begann, sondern viel wichtiger ein Lernprozess aus dem ich gestärkt und geläutert wieder hervorkam und mein Leben ab da dahingehend ändern konnte, um heute zufriedener mit mir und meiner Umwelt zu sein.
Damals ein Horror, ist heute Rückblickend eine Zeit gewesen, die sehr wichtig für mich war.
Manchmal ist eben nicht alles schlecht, was einem passiert, manchmal hat es eben auch einen tieferen Sinn, den man (wenn man Glück hat) noch in seinem Zusammenhang mit etwas Zeitabstand versteht.
Vielleicht ist es wirklich so, das so rein gar nichts rein zufällig passiert.

Gedanken über eine Freundschaft, die irgendwie keine mehr ist. Diesmal geht es nicht um meine Komplizierte Freundschaft, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer mal wieder Hochs und Tiefs hatte, nein diese Freundschaft entwickelt sich zur Zeit wieder zu einer sehr engen und stabilen. Mehr Gedanken verlieren ich in den letzten Wochen an eine Freundschaft, die man gut war und seit Monaten immer schwieriger wird. Ein Mensch, der offensichtlich durch die soziale Isolation der Coronazeit einen kräftigen persönlichen Schaden davon getragen hat. Jetzt, wo wir alle wieder unser altes Leben zurückbekommen und uns auch nehmen, scheint dieser in seiner pessimistischen Buben zu bleiben und straft jeden ab, der ihn aus dieser „alles schlecht“ da draussen Blase ziehen möchte. Während wir alle die Zeit geniessen, als wäre es nie anders gewesen, versinkt er in immer weitere Theorien, wie nah wir doch am Abgrund stehen und das hier alles immer schlechter wird und eh schon schlecht ist und bald total zusammenbrechen wird. Ja das Ende ist nah und die Welt ist schlecht und alles ist verloren, die dicken Jahre sind vorbei…Obwohl ich immer wiederhole, wie das Leben wieder blüht und das er doch einfach mal dabei sein sollte, bekomme ich nur schlechte Laune und alles ist schwarz zurück.
Wir telefonieren noch mehrfach die Woche, aber zunehmend bin ich es leid, nach dem „Hallo“ nur noch anzuhören, was und wo es noch weiter den Bach runter geht und wie nah wir wieder am Abgrund sind und das man immer wütender und deprimierter sein sollte. Man kommt mit einer anderen (der eigenen ) Realität schon lange nichtmehr gehen dieses Destruktive an, daher sag ich schon lange ..ja und denk mir meinen Teil, seitdem ich oft feststellen musste das meine andere Sicht auf die Dinge schnell aus dumm und unwissend abgetan wird.
Hab keine Lust mehr darauf, ihm immer wieder seine Buben zu bestätigen, die einfach nicht meine ist.
Auf die Ansage darauf hin, das unsere Welten sich komplett verschoben haben und stark auseinander driften, bekomme ich nur die Weisheit das ich auf der naiven Seite des Lebens stehe und jeder Versuch ihn da rauszuholen, wird als dumm belächelt…so das ich nun feststelle das ich diesbezüglich meine Energie verbraucht habe.
Nun ist also frei..ein langes Wochenende steht bevor, welches ich in alles Zügen genießen werde.

Diese 4 Tage-Woche hat es in sich. Jeden Tag Spätdienst und dazu noch ein recht hohen Arbeitsaufkommen. Morgen ist dann der letzte Tag, und es wird ein eher kurzer sein…wie ein Freitag und dann gibts ein sehr langes Wochenende als Belohnung.
Meine Geschichte für den Monat April.

Er hatte sich dazu entschieden, seinen runden Geburtstag einmal groß zu feiern und so wurde es auch groß. Eine große Location mit vielen Leuten, die ich kannte, viele die ich nicht kannte und einige die ich neu kennenlernen durfte.
Es war nicht nur für meinen Freund ein sehr schöner Abend, die ihn mehrfach Tränen der Rührung in die Augen trieb, es war auch für mich ein sehr schöner Abend, und das nicht nur deswegen, weil ich mich so gefreut habe, das es für ihn ein perfekter Moment im Leben war.
Noch heute zahle ich den Preis für diesen Samstag mit einem immer noch leichten Katergefühl und Müdigkeit…aber sehr gerne für so ein Highlight. Werde diesen Abend noch lange mit mir herumtragen…und nie vergessen …
Hat mich heute in meine alte Wohngegend verschlagen. Fühlt zeitlich gar nicht so weit weg an wie es ist, aber trotzdem sind seit dem fast 20 Jahre vergangen, als diese Bücke mal mein täglicher Weg war, die Kinder in ihrem Kindergarten zu bringen.

Heute hat ein guter Freund Geburtstag und zwar seinen fünfzigsten. Er ist mir altersmäßig immer um ein halbes Jahr voraus, heißt also im Sommer erreiche ich diese magische fünfzig.
Bei dieser Zahl muß ich immer an den fünfzigsten Geburtstag meines Schwiegervaters denken. Ich war damals gerade frisch mit meiner Frau schon zusammen und daher schon zu solchen Geburtstagen eingeladen. Es wurde groß gefeiert und ich daß dann da in mitten vieler älterer Männer , die den Geburtstag eines alten Mannes feierten. Und nun bin ich selbst in diesem Lebensabschnitt. Erstens kommt mir die Zeit zurück bis zu seinem Geburtstag gar nicht so lange vor, auf der anderen Seite habe ich nun selbst erwachsene Kinder, die unsere Freunde und mich selbst wahrscheinlich genauso wahrnehmen wie ich Schwiegervater mit seinen Leuten damals…eine große Ansammlung von alten Leuten..ganz schrecklich alt…50 Jahre ein Alter, was man sich in diesem jungen alter überhaupt nicht vorstellen kann….tja so schnell vergeht die Zeit.
Ein kurzes Gespräch mit einer Kollegin.
Wir haben nicht viel miteinander zu tun und sie arbeitet in einer ganz anderen Abteilung und wenn wir uns mal irgendwo begegnen ist sie eher nervig und auch in letzter Zeit hörte ich von vielen Problem, was ihre Arbeit angeht.
Es ist kein Geheimnis das ihre Familie längst nicht so gut funktioniert, wie es halbwegs normal ist. Fakt war schon immer, die Frau hat es nicht einfach. Problemfall von Mann der zwischen Faulheit und Krankheit irgendwie komplett mitgepflegt wird wie ein Kind. Neben ihren ständigen finanziellen Problemchen und die daraus resultierende Mehrarbeit, die sich sich selbst auferlegt sind nichts neues und schon allein ein Grund dafür, warum dieser Mensch am Ende zu sein scheint.
Was nun noch oben drauf kommt ist die Tatsache, die ich heute erfuhr, das ihr erwachsener Sohn als selbstmordgefährdet in der Psychiatrie sitzt, die ihm selbst mehr und mehr eher zur Last wird als das sie ihm helfen kann, und er diese einfach nur verlassen möchte. Zum Zweiten hat diese Frau beim Gespräch über ihren Sohn von ihrer Tochter erfahren, das sie ebenfalls schön des öfteren soweit war über eine Selbsttötung nachzudenken, aber bisher nie darüber gesprochen hat.
So sehr diese Frau in den letzten Jahren auch immer wieder mit dem kurzen Statement über ihr Leben die anderen genervt hat, hat mich diese Aussage heue schon zum nachdenken gebracht.
Wie schlimm muss es sein, wenn einem die eigenen Kinder in die Depression entgleiten? Und man kann da sicherlich die Schuld auch in der Erziehung suchen, da beide Kinder ja irgendwie mit dem Leben so gar nicht klar kommen, aber allein diese Tatsache hilft dieser Frau nicht weiter aus dieser Situation zu kommen.
Und wie muss es sein, mit solchen Problemen und Sorgen konfrontiert zu werden und dann als Mann und Partner jemanden zu haben, der alles andere als eine Hilfe ist, sondern seine Probleme auch noch über diese Frau kippt.
Jetzt ist es für mich kein Wunder, das immer wieder Klagen von den Kollegen kommen, das diese Kollegin arbeitstechnisch immer weniger belastbar ist und sie im Team immer weniger funktioniert. Man muß halt alles irgendwie im Kontext sehen und Angesichts dieses Gespräches heute, merke ich wieder wie klein und unbedeutend meine eigenen Probleme sind, oder die die ich für solche halte.
Ich will mir garnicht vorstellen, was es für mich bedeuten würde in so einer Dauer-Lebenssituation leben zu müssen.
Das Leben als andauernde Krise…und ein kurzes Gespräch heute und die verheulten Augen eines Menschen, der mit seiner Kraft am Ende ist,……….. was mich einfach nicht losläßt.