Donnerstags-Spiel

Donnerstagabend, wenn man den nächsten Tag noch arbeiten muß ist nicht mehr meine Zeit, und so überlegte ich diese Woche lange hin und her ob ich zu diesem Spiel gehen werde. Eigentlich war mir schon klar, das ich wahrscheinlich nicht gehen werde, da kam am Donnertag eine Nachricht eines Freundes, das es auch ihm schwerfällt sich heute Abend noch aufzuraffen, aber wir uns ja auch schon lange nicht gesehen haben und es total schön wäre, wenn ich doch auch kommen würde. Ja dieses gab mir dann die nötige Motivation und so kam es wie es immer kommt…es war ein sehr schöner Abend mit viel Freude und guten Freunden um mich herum und eine Wohltat für die Seele. Wie immer geht es nicht nur um das Fußballspiel, sondern darum es gemeinsam zu erleben, die kleinen Gespräche zwischendurch. Das Spiel haben wir gewonnen und irgendein Akku in mir hat sich auch wieder geladen.

Freude am Tag

Es trug mich schon heute sehr gut durch den Tag, das mir beruflich gesehen, der Erfolg heute nur so zuflog. Im Außendienst gibts halt immer gute und schlechte Tage, aber der heute war ein sehr guter. Also deswegen schon beflügelt erreicht mich die Nachricht, das wir nun endlich was gefunden haben, um den Jahreswechsel außerhalb in Familie feiern zu können. Die Idee kam vor ein paar Tagen, auch wenn es dieses Jahr mal nicht mit der Großfamilie nach Dänemark geht, trotzdem in kleiner Familie irgendwo hinzufahren. So freue ich mich, das ich zwischen den Jahren dann doch noch woanders mein Jahr ausklingen lassen kann, was es ja auch dann wieder besonders macht, denn außerhalb der Alltagsgegend hat man doch irgendwie ein ganz anderen Gedankengang, wenn man über das ausklingende Jahr nochmal nachdenkt…räumlicher Abstand schafft da auch einen gewissen gedanklichen Abstand.
Also freue ich mich mal, das dies heute ein Tag war, von dem ich sagen kann…das war ein Tag, den ich so positiv bewerten möchte das dies mein Tag war.

Kurze Erinnerungen

Mein Dienst hat mich heute wieder, nach langer Zeit, in diese mir bekannte Gegend geschlagen. Zeit um für ein paar Minuten mal inne zu halten und sich zu erinnern. Mal gucken was noch genauso ist wie damals und was hat sich wohl verändert. Leider hat sich sehr viel verändert und an diesem Ort muss ich viel von meiner Erinnerung das Gesehene überlagern. Immerhin kann ich mich noch an die Zeit hier erinnern, die diesen Ort für mich besonders macht. Kurze Gedankenpause und dann weiter in meinem Job.

Essen heute

Eine Haxe gezaubert …kross und saftig…gelungen.

Sonntag

Es ist Sonntag in einem wirklich goldenen Oktober und so langsam fallen die Blätter von den Bäumen. Später als sonst, wie ich finde, aber der übertriebene Sommer wollte ja auch ewig nicht gehen. Irgendwie ist mir danach dieses Dauerkrisenjahr einfach nur noch abzuschütteln und mich ganz der Hoffnung eines besseren neuen Jahres hinzugeben, das wieder Ruhe und Ausgeglichenheit und Frieden in sich trägt.

Pizza

Hab den ganzen Tag überlegt, was man heute kochen könnte. Aber die Schwere an einem Freitag-Mittag und die Tatsache, das meine Tochter einiges an Besuch in ihrem Zimmer hatte, als ich nach Hause kam, erschien es mir als das Einfachste…einfach für alle Pizza zu bestellen.

Oktober

Warm..sonnig und trotzdem klar…manchmal wirkt der Oktober sympathischer als der September.

Auf der Couch

Liege auf der Couch..und nicht auf meiner, sondern im Wohnzimmer meines Vaters. Seitdem ich Anfang der 90er hier ausgezogen bin und seit dem immer meine eigene Wohnung mit meiner eigenen Couch hatte, gabs nie wieder ein Grund, sich hier auf die Couch zu legen, wenn ich hier mal zu Besuch war. Und nun liege ich hier seit Ewigkeiten mal wieder und erinnere mich an die Zeit in den frühen 90ern, als (fast) dieser Blick für mich was alltägliches war, als ich noch mit in diesem Haus wohnte. Seit dem ist nun nach meiner Oma auch meine Mutter verstorben, die damals alle mit mir hier wohnten. Nun ist das Haus für meinen Vater allein zu groß und daher bauen wir uns die obere Etage aus, erstmal als Zweitwohnsitz. Der Gedanke bald hier wieder eigene Zimmer zu bewohnen und nicht nur auf Besuch zu sein, trägt gemischte Gefühle mit sich. Zum einen kommt man wieder zu seinen Wurzeln zurück…zum anderen kommt man am Ende wieder zu seinen Wurzeln zurück.

Mediterranes

Ein einfaches Rezept aus dem Internet. Zutaten klein hacken in eine Auflaufform geben und im Ofen garen.. so einfach und so gut..lecker geworden.

Nochmal Pilzpfanne

Direkt und natürlich im Wald gesammelt. Kein Supermarkt keine Zusatzstoffe…Direkt vom Tisch der Natur gratis in die Pfanne..

Oktober

Mit dem Ende des Monats September hat nun wirklich der Herbst begonnen und sogar das Wetter hält sich diesmal pünktlich an den Kalender. Lebkuchen stehen schon in den Supermärkten zum Verkauf und ich merke immer mehr, das „Draußen-Wetter“ ist vorbei. In diesem emotional sehr bewegten Jahr ,mit viel Leid und Tod um mich herum, war es ein Jahr in dem ich einfach zu wenig zu dem gekommen bin, was mir jetzt fehlt und was nun , zumindest für dieses Jahr einfach zu spät ist….einfach draußen im Garten liegen und das draußen genießen. Der Herbst und der Winter stehen vor der Tür, und nicht nur die politische-Dauerkrisen-Situation um mich herum macht irgendwie gar keine Lust auf diese dunkle und kalte Jahreszeit. Einfach vorspulen und gleich wieder mit dem Frühling beginnen, wäre mir momentan das Liebste. Wäre da nicht die wichtige Lebenszeit, die ich einfach mit vorspulen und damit überspringen würde.

Freitagabend

Es war eine spontane Idee , meine alte Freundschaft heute einfach mal zum Essen bei mir einzuladen. Ich habe gekocht und wir haben gegessen und getrunken und uns gut unterhalten. Wir hatten lange nicht diesen Moment und selbst heute habe ich mit meiner „Wochenend-Müdigkeit“ gekämpft, ob ich mich darauf einlassen sollte, diese Einladung auszusprechen. Irgendwie war mir wieder vorher klar, das ich es nicht bereuen würde, und es tat einfach gut. Gerade nach den letzten Wochen, in denen mein soziales Leben ganz schön kurz gekommen ist, war es nun die beste Gelegenheit hier wieder ein bisschen mehr Zufriedenheit in mein Leben zu bekommen.

Urlaubspflanze

Aus dem letzten Sommerurlaub auf Zypern haben wir uns ein paar Palmensamen mitgenommen und zu Hause gleich in kleine Blumentöpfe getan. Was für ein schönes Mitbringsel und Erinnerung an unsere Zeit dort..

Sushi

Da hatte ich heute meinen ganzen langen Spätdienst einen immer größer werdenden Appetit drauf. Gleich nach Feierabend in die Tat umgesetzt und zur Sushi-Bude gefahren und dieses leckere Abendbrot besorgt.

Und noch ein Abschied

Meine zweite Beerdigung dieses Jahr. Erst vor ein paar Wochen habe ich meine Mutter verloren und nun heute wieder auf dem Friedhof, diesmal ein Kumpel , ein Weggefährte ein Freund.
Er war deutlich jünger als ich und seine Zeit war schon abgelaufen. Viel Zeit verging nicht, als wir alle erfuhren das er Krebs hat, bis zu seiner Todesnachricht, die wieder kam, als wir dachten, mir ihm ginge es wieder stetig Bergauf. Mit seiner Familie und meinen anderen Freunden versammelt auf dem Friedhof stehen und diesmal einen aus unserer Mitte zu verabschieden, hinterläßt heute eine lange Spur des Nachdenkens und wieder die Botschaft, wie schnell doch wirklich alles vorbei sein kann. Dabei ist das, was wirklich beängstigt nichtmal die Tatsache, das es für einen selbst früher vorbei sein kann, als gedacht, sondern wie schnell man auch wichtige Menschen um einen herum verlieren kann. Die Mitte des Lebens ist kein Garant für noch unendlich viel Zeit, die man noch vor sich hat und mit anderen hat. Wenn ich mir die Frage über mein Leben stelle, bin ich glücklicherweise der Meinung, wenn ich wüßte das meine Zeit stark begrenz ist, wäre wirklich nicht viel zu ändern. Eigentlich würde ich fast genauso weitermachen wie bisher, was ein gutes Zeichen ist, was mich angeht. Anders sieht es aber aus bei dem Gedanken , das die Zeit anderer Menschen um mich rum auch nicht unendlich ist, und das stimmt nicht schon nachdenklicher. Sollte ich nicht mehr Zeit Zeit mit Freunden verbringen und auch Zeit mit meinen Lieben um nicht tun nicht bewußter genießen? Genau da sehe ich eigentlich Verbesserungsbedarf, das ich in dieser Hinsicht meine Zeit besser nutzen sollte….weniger für mich und mehr auch für andere da zu sein. Ich hoffe ich kann das heute aus dem Tag mitnehmen.

Eine Familientradition

Essen wie bei Muttern, kennen wir alle. Nun , nachdem meine Mutter nicht mehr ist, habe ich nochmals versucht, diese „Familiensoße“ nachzukochen, denn bisher bin ich immer daran gescheitert. Heute habe ich dieses Gericht nun genauso hinbekommen, wie ich das aus meiner Kindheit und Jugend kannte.

Das Ende der ruhigen Kugel

Ich hatte es mal gewagt nach langer Zeit mal zu meinem Chef zu gehen, um im Zuge der steigenden Preise mal nach einer Gehaltserhöhung zu fragen. Bin ich momentan in einer Position , in der ich ein sehr ruhiges und entspanntes Arbeitsleben habe, liegt nun die Tatsache vor mir, das es momentan in dieser unruhigen Zeit nicht möglich ist, die Lohnkosten allgemein steigen zu lassen…es sei denn, ich würde eine neue Aufgabe übernehmen. Ansonsten wären alle Lohnentwicklungen generell eingefroren. Da ich diese Aufgabe bisher eher nach Lust und Laune freiwillig erledigte und deswegen auch jederzeit ablehnen konnte, musste ich über dieses Angebot erstmal nachdenken. Schließlich will ich mich nur zu Dingen verpflichten lassen, die ich auch halten kann. Es gäbe viel mehr Geld, bei gleicher Zeit, aber das Arbeitsleben der ruhigen Kugel wäre vorbei. Ich habe mich bereits für dieses Angebot entschieden, aber eigentlich nur wegen der momentanen politischen und wirtschaftlichen Situation in Europa, bei der es sicherer scheint, eher mehr als weniger zu haben. Bin bisher immer sehr gut mit meinem Einkommen klar gekommen, aber die Angst, den Lebensstandard nicht halten zu können, trübt den Blick und lässt auf Nummer sicher gehen.

Zeitung

Die Schwiegereltern im Urlaub und in dieser Zeit kommt ihre Tageszeitung bei mir in den Kasten. So komme ich nun drei Wochen zu dem Genuss, täglich eine Zeitung in Print zu erhalten. Was für mich vor 20 Jahren noch als sehr wichtig und unverzichtbar vorkam, wirkt auf mich heute wie eine aussterbende Institution . Eine große Papierverschwendung , die schon beim Lesen kaum noch aktuell sein kann, in einer Zeit, in der man Informationen überall aktuell und mobil beziehen kann, frage ich mich echt, wie lange eine Zeitung aus Papier überhaupt noch hat. Was früher zu jedem Morgen dazu gehörte wie der Kaffee, hat keine Zukunft, daher blättere ich jeden Tag, fast wehmütig durch dieses Blatt…solange ich es jetzt hab.