Die psychologische Seite

Körperlich gesehen, bin ich wohl mitten in der Heilungsphase meines Bruches und es geht jeden Tag ein Schritt voran. Psychisch stecke ich noch 23 Stunden am Tag in dieser fixierenden Orthese, damit mein linker Arm keine ungeplanten Bewegungen macht, vor allem Nachts. Das ist ein Problem. Denn ich schlafe mit T-Shirt und fest anliegender Orthese, auf nur einer Position, die schlafen erst möglich macht und wache genauso auf. Keine Freiheit im Schlaf in dem man sich öfters mal so umlegt wie es gerade bequem ist. Nach Bequem geht’s gerade nicht, nur um irgendwie wieder eine Etappe Schlaf zu bekommen. Und viele dieser Schlafetappen unterbricht dieses sehr beengende und Klaustrophobisches Gefühl einer eng sitzenden Orthese, deren Spannung man bei jedem tiefen Atemzug spürt und was das Aufwachen zu einer kleinen Krise macht. Man will dieses „gefangensein“ nur noch loswerden und man spürt die eigene Ungeduld der Genesung. Gesund zu werden ist nicht mehr nur eine rein körperliche Geduldsprobe ..

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