Abgelegt
Fähre fährt los und gibt den schönsten Blick auf Warnemünde frei.

Gedankenentsorgung
Fähre fährt los und gibt den schönsten Blick auf Warnemünde frei.

Nach gut einem Jahr bin ich wieder in Warnemünde. Bei schönstem Wetter nochmal einen Gang durch diesen magischen Ort, bevor es dann weiter geht…über die Ostsee.







Es ist geschafft. Ich befinde mich am Anfang meines Weihnachtsurlaubs, der mich erst am 10. Januar wieder zurück in den Alltag schicken wird. Am letzten Arbeitstag hatte ich auch noch das Glück schon vor dem Mittag Feierabend machen zu können und die gute Voraussicht meine Lebensmitteleinkäufe für die Feiertage bereits schon in den letzten Tagen eingekauft zu haben, denn heute scheint auf diesem Gebiet nur Hektik und Gedränge zu herrschen.
Arbeit und Alltag für dieses Jahr abgehakt und nun freue ich mich auf eine lange Zeit, in der ich meine Seele wieder mit Ruhe und Ausgeglichenheit auftanken kann.

Heute ist der kürzeste Tag des Jahres und mich trennen nur noch zwei Tage von meinem Weihnachtsurlaub. Heute echt Glück gehabt, das mein Arbeitstag schon kurz nach dem Mittag zu Ende war und ich für die letzten beiden Tag auch nicht mehr so viel Arbeit zu erwarten habe. So klingt das Arbeitsjahr so langsam aus. Das Beste heute allerdings war, das ich den Abend mit einem Horrorfilmabend zusammen mit meiner Tochter füllen konnte, was diesen Tag zu einem Gewinn gemacht hat.


Zwischen 9 und 15 Uhr herrscht der Tag, mit mal mehr mal weniger Licht. Sechs Stunden Tag..der Rest in dunkelste Nacht.

..der einfach nicht mein Tag ist. Dunkles und nasses Depriwetter. Vergesse beim Lidl den Pfandbon aus dem Automaten abzuziehen, Wischwasch im Auto muss nachgefüllt werden und dann bricht mir noch ein Stück Zahn beim Essen ab. Der Pfandbong hing echt noch im Automaten, als ich den Laden verließ, wischwasch gekauft und nach Feierabend noch schnell und spontan zum Zahnarzt und Fressleiste reparieren lassen. Gerade zu Hause angekommen und werde mich nun doch gleich ins Bett legen, um dem Tag heute so wenig wie möglich Angriffsfläche zu bieten, noch weitere Dinge gegen mich zu entscheiden. Hoffe mal, der Dienstag wird wieder mein Freund.

Großes Familientreffen vorWeihnachten Im Garten, dick eingemummelt mit Glühwein und Soljanka. Weihnachten wird wohl jede kleine Familie unter sich sein und dies war nun der Rahmen heute, nochmal als große Familie einmal zusammen zu kommen.

Wie durch Zufall gestern wieder bei diesem alten Browsergame hängen geblieben. Ein Spiel, welches zu gleichen Teilen auf einer Webseite und der eigenen Phantasie stattfindet. Werd wohl nebenbei das ganze Wochenende hier weiterklicken.

Die kleine, so leckere, italienische Vorspeise ..einfach mal zu Hause „nachgebaut“. Mitessende Familienmitglieder haben diese als sehr gelungen bewertet.

Mein innerer Wunsch nach mehr Schnee wurde erhöht und über Nacht kam schon eine Ladung Winter runter, so das ich heute morgen durch frisch knackenden Schnee laufen konnte. Auf dem Weg zur Arbeit konnte ich mich an dieser veränderten Umgebung gar nicht satt sehen. Eine Ladung Neuschnee macht aus jeder Autofahrt eine gemütliche Spazierfahrt, aber dieses Bild hat mir heute irgendwie emotional den Tag gerettet.

Der erste Schnee der Saison und schon gibt es die typischen Einschränkungen auf Straße und Schiene. Von mir aus dürfte es sogar noch viel kräftiger und beständiger schneien, denn ist so lange her, das wir mal in einer so richtig dicken weißen Schneeschicht versunken waren.

Vor 20 Jahren mal begeistert jede Woche eine neue Folge gesehen, seit mehr als einem Jahr ungesehen in meiner DVD Sammlung…und heute hatte ich einfach mal Lust drauf…

..und ich zähle bereits die letzten Arbeitstage dieses Jahres runter. Merke jetzt doch, das ich ganz schön durch bin und freue mich jeden Tag mehr über meine Entscheidung an die Betriebsferien zum Jahreswechsel gleich noch eine Woche Urlaub mit drangehangen zu haben.
Morgen ist wieder dieses Datum, der Tag, an dem ich dieses Blog gestartet habe jährt sich nun schon zum 15.mal. Zwar immer wieder mal mit anderem Namen aber seit nun 15 Jahren dienst mir dieses Blog als Seelentröster und immer verfügbaren Zuhörer. Von Anfang an war dieses nicht dafür gedacht, das man mich liest, sondern eher als therapeutischer Zweck für mich, um Dinge einfach so wegzuschreiben. So als würde ich Immer dem gleichen Freund meine innersten Gedanken beichten und mich danach einfach leichter fühlen, da sie nun einmal ausgesprochen (ausgeschrieben) nicht mehr in meinen Gedanken mit mir rumtragen muß. Zum anderen kann ich hier jederzeit nach Bedarf nachlesen und mich so auch immer wieder in mir selbst orientieren, wann ich wie über was gedacht habe. Wann mich was wie beschäftigt hat, um so wichtig zu sein, einen Platz hier in diesem Blog zu finden. !5 Jahre Schreiberei …die damit mein absolut langlebigstes Hobby überhaupt ist…
Seit Jahren hab ich diese App auf dem Handy. Anfangs wie wild damit gespielt und dann war die Begeisterung weg, aber nie ganz. Manchmal liegen Monate oder ein halbes Jahr dazwischen, aber immer mal wieder entfacht sich in mir der Spieltrieb und dann bin ich wieder dabei…nie richtig dabei aber auch nie richtig weg.

Es ist wieder Freitag und ein sehr früher Feierabend läßt mich angenehm früh in das Wochenende starten. So hat es heute sogar noch dazu gereicht, mir mein Lieblingsessen zu kochen und danach ein kleines Mittagsschläfchen abzuhalten.
So fühlt sich das Wochenende bereits am Freitagabend schon gut erholt an.
So richtig auf entspannende Gedanken kam ich heute trotzdem nicht, dazu verquirlt die Corona-Lage wieder zu sehr mein Leben, denn eigentlich wäre ich heute beim Heimspiel im Stadion, was mir allerdings wieder durch die Lage selbst als voll Geimpfter irgendwie derzeit nicht so zusagt.
Zum Anderen verweilen die Gedanken auch wieder öfters bei meiner komplizierten Freundschaft. Noch vor ein paar Wochen haben wir hier einen perfekten Abend verlebt und nun scheint er sich nichtmal dafür aufraffen zu können, wenn ich ihn hier einlade. Schließe daraus, das momentan seine Probleme seiner eigenen Welt momentan auch wieder etwas größer sind, das ihm derzeit einfach nicht nach Geselligkeit ist.
So wird es ein reines Wochenende in Familie, was ja auch irgendwie schön ist und mich freut irgendwie der Gedanke, das es nur noch drei Wochen zu arbeiten sind, bis ich dann in meinen Jahreswechselurlaub starten kann.