Ins Netz

Mein Zugang ins Internet erfolgte schon im Jahr 1998 und einmal mit dem Datennetz unbegrenzter Informationen verbunden, möchte man diesen Zugang zur Information und Kommunikation nicht mehr missen.
Es vergeht keinen Tag, an dem ich nicht irgendwas im Netz zur Informationsbeschaffung zu Tage bringen muss. Und deswegen finde ich, muss es eines unser primären Zielen sein, alle Menschen dieser Welt den Zugang zum Internet zu ermöglichen.
Ein Blick in die Statistik zeigt, das erst etwas über die Hälfte der Weltbevölkerung Zugang zu diesem Informations- und Kommunikationspool hat.
Ganz im Sinne einer konstruktiven Schwarmintelligenz, frage ich mich, was uns dadurch als wichtiges Potential vielleicht dadurch verloren geht. Menschen die keinen Zugang zum Netz haben, können sich nicht optimal bilden und eben mit dieser Bildung würde vielleicht hier und da eine Lösung auf ein Problem der ganzen Menschheit gefunden werden, was nun einfach und allein daran scheitert, das dieses Potential ungenutzt, weil nicht vernetzt, bleibt.

Eine etwas andere Woche

Für gewöhnlich gehe ich Woche für Woche arbeiten, weil ich das Geld brauche und mir nicht vorstellen kann, das ganze Leben „Wochenende“ zu haben. Der Wechsel zwischen Freizeit und Pflicht macht eben das Lebens aus und erfüllt es.
Normalerweise fahre ich im „Dienst“ meinen eigenen „Fahrplan“ ab und erledige eine meiner Aufgaben nach der Anderen.
Gerade in dieser Woche habe ich mich von einer ganz anderen Seite gezeigt. Hier und da mal zusätzlich was fürs Team machen, ab und zu mal einem Kollegen geholfen und ihm einfach so Arbeit abgenommen, wenn ich gerade ein paar freie Ressourcen hatte. Neben der Erledigung meiner Aufgaben war ich in dieser Woche (eigentlich schon länger aber diese Woche ganz bewusst) mehr der Helfer, ganz nach dem Motto „Nicht nur immer nur an den eigenen Scheiß denken, sondern auch mal übern Tellerrand gucken und auch mal was für Andere tun“.
Eigentlich bin ich schon immer ein eingefleischter Egoist und tue, wenn überhaupt, nur etwas für Andere, wenn ich dadurch selbst eine bessere Position erhoffe oder mir das sonst irgendwie nützt. Der Gedanke, tu mal was für Andere….einfach so….ist mir neu.
Und so bin ich sehr stark überrascht, wie schnell und intensiv dieses wieder auf mich reflektiert wird.
Es sind genau diese Kleinigkeiten, wie ein herzlicheres Hallo am Morgen oder die bewußt stärkere Integration ins Team, die mich trotzdem echt überraschen, wie schnell eine kleiner St.Martin ein spürbar wohlwollendes Umfeld erzeugt.
Es wäre nicht selbstehrlich wenn ich nun behaupten würde, einen neuen Lebensweg gefunden zu haben, dazu bin ich einfach zu springhaft und unplanbar, aber zumindest derzeit gefällt mir dieser Effekt, wie ich mit netten selbstlosen Kleinigkeiten viel um mich rum verändern kann.

Star Trek

Hab die lange Heimreise der Voyager schon früher mal durchgeschaut und mich nun spontan dazu entschieden, diese Serie wieder anzufangen zu gucken.

Besuch am letzten Samstag

Dort hatte ich mich wieder mit meiner eigentlich so „verkomplizierten“ Freundschaft zum Fußballgucken verabredet. Bereits am Mittag war er da und es wurde Abend und Nacht, bis dieses Treffen enden sollte. Er kann immer noch nicht aus seiner Haut und die Spuren eines isolierten Dauersingle in der Kommunikationsstruktur ist immer noch manchmal nervig, was die Sache eigentlich so kompliziert macht. Aber dennoch kann er doch hin und wieder eine gewisse Tiefe des Gesprächs zulassen, in der man sich mal ehrlich austauschen kann, ohne das wieder große Verschwörungen wieder eh an allem Schuld sind und man eigentlich nicht reden braucht, da wir unser Leben nicht selbst bestimmen. So war es diesmal (und das zunehmend) immer weniger kompliziert und er scheint sich von seinen gedanklichen Dämonen immer weiter zu distanzieren, denn sie spielen thematisch kaum noch eine Rolle.
So konnte ich den Abend einfach so geniessen, ohne das Gefühl zu haben, hier mal wieder was eher für ihn gemacht zu haben, weil er ja sonst kaum Jemanden hat und wir uns schon so lange kennen.
Vielleicht der Beginn einer neuen Phase..oder auch nur die Rückkehr zur Basis, denn früher hatten wir uns ja auch schonmal sehr gut verstanden.
Die Tendenz erfreut mich und macht den Tag zu einem Gewinn und schwingt heute, selbst zwei Tage später, noch irgendwie in mir nach.

Ein Freitag

Und schon wieder Freitag und ich frage mich wieder einmal, wie schnell die Zeit noch so an mir vorbeifliegen will. Immerhin ist mir heute wieder ein wenig mehr nach Freitag und ich kann auf den letzten Tag in der Woche nach und nach ein wenig runterschauten. Und dennoch scheinen derzeit die Wochen einfach nur so in dieser Krise zu verennen, als würde darum geht, diese Zeit so schnell wie möglich passieren zu lassen und zu dem Zeitpunkt vorzuspielen, an dem man dann einfach an gewünschter Stelle einfach wieder auf Play/Leben drückt.

Lieblingsessen

Nach Mutters Spezialrezept…beim Essen wieder in meine Kindheit versetzt.

Das erste Grillen

Heute an Schwiegermutters Geburtstag, ein kleines Treffen im Garten und das erste Gegrillte des Jahres auf den Teller. Beim Übergang von Winter zum Frühling haben wir mit dem Wetter heute richtig Glück gehabt. Und so zumindest kurz das Gefühl zu haben, die warme Jahreszeit ist nicht mehr weit.

Neue Runde

Haben eine neue Runde für einen ausgedehnten Morgenspaziergang gefunden. Mal was anderes sehen als hier immer die gleiche Runde. Bewegung bei Sonne und frischer kalter Waldluft….

Der Neue in der Großfamilie

Die Trennung eines Paares ist immer was trauriges, gerade wenn es die angeheiratete Großfamilie um mich herum betrifft. Immerhin hat man sich lange an bestehende Konstellationen gewöhnt und sich darin auch heimisch gefühlt. Nun bahnte sich schon lange diese Trennung dieses Paares an und schon es ist schon eine Weile her, als sie uns von ihrem „Neuen“ berichtete. Der Rest der Familie kannte ihn schon, ich bisher noch nicht…denn Corona macht das gemeinsame Zusammentreffen der Familie auch derzeit unmöglich. Gestern jedoch hatten wir das neue Paar hier bei uns zu Gast und wir haben hier den Abend miteinander verbracht und man konnte sich gegenseitig den ersten Eindruck verschaffen. Für mich ein sympathischer zugänglicher Typ. Es ist zwar noch immer etwas ungewohnt, sie mit einem anderen Mann zu sehen, aber manchmal entwickeln sich die Dinge im Leben nicht so ,wie man sie einst mal geplant hatte. Da beide Ex-Partner beziehungstechnisch wieder auf gutem Wege sind, kann man fast sagen…gut ausgegangen.
Heute haben wir dann gleich von uns aus mal nachgelegt und die beiden in ihrer neuen Wohnung besucht und uns ein Eindruck von der fertigen neun Wohnung zu machen und uns den Start in einen neuen Lebensabschnitt anzusehen.
Zumindest komme nicht nur ich mit ihm gut klar und die Großfamilie scheint ihn auch warm willkommen zu heißen.
So hat diese Begegnung ein bisschen unser soziales Wochenende gerettet, da wir wahrscheinlich sonst auch hier wieder Coronakonform hier die Zeit in Selbstisolation abgesessen hätten.
Irgendwie tut derzeit jeder noch so kleine soziale Kontakt irgendwie der Seele gut, wahrscheinlich weil das alles doch mehr fehlt, als man das bewußt merkt.
In einem kurzen Moment fragte ich mich nur, wie es sich mit ihrem Ex nun bezüglich des familiären Rahmen entwickeln wird. Wird er uns irgendwie trotzdem erhalten bleiben, oder zieht er sich aus der Familie seiner Ex Frau immer mehr zurück? Würde ersteres eintreffen, dann hätte man einen sympathischen Menschen in unserer Runde dazugewonnen, aber ich denke fast, das ich auf genug Lebenserfahrung zurück blicken kann um selbst zu erkennen, das dies wohl eine sehr unwahrscheinliche Möglichkeit ist.

Freitag

Es ist wieder Freitag und am letzten Tag der Woche freue ich mich eigentlich auf meine ganz besondere Freitagsstimmung, die sich bei mir manchmal einstellt, erst recht, wenn ich keinen Spätdienst habe und den Tag so gedankenverloren vor mich Hinplätschern kann. Eine besondere Stimmung habe ich heute zwar, aber keine angenehme. Etwas traurig, angenervt und ein Gefühl von Übervorteilung und gefühlter Benachteiligung und ich kann nichtmal die Laus benennen, die mir heute irgendwann über die Leber gelaufen ist. War auch einmal da, trotz schönstem Sonnenschein, meine kleine Depriphase und ich habe keinen Anhaltspunkt und vor allem keinen Grund für diese Gefühlsregung. Also nehme ich das einfach mal so hin und akzeptiere, das meine Stimmung nicht immer mit an der Oberfläche schwimmen muss, sondern es ab und zu mal hoch und mal runter geht..egal ob ein Grund da ist oder nicht…

Ein Tag im März

Und das Wetter zeigt dich von seiner besten Frühlingsvariante. So langsam erwachen wieder die Lebensgeister und verwandeln sich in Tatendrang. Alles könnte so schön sein, aber immer noch gehen wir mit Atemschutzmaske zur Arbeit und noch immer befindet sich fast alles um uns herum in einem geschlossenen Ausnahmezustand der „wir bleiben zu Hause“ Bestimmungen. Unf dieses erstickt jede frühlingshafte Idee schon im Keim. Es gibt einfach kaum ein Ziel, was man mit dem neu gewonnenen Frühling anfangen könnte. Im Lockdown des Winters ist eben noch nichts so normal und schon gar nicht so optimal, wie es uns das Wetter vorgaukelt.

Neues Hörbuch

Neue Woche..neuer Monat..neues Hörbuch. Diesmal ist es dieses, welches mich durch diese Woche bringen soll.

Erste Blüher

Der Frühling kommt..

Sonntagabend

Sonntagabend..Wochenende gelaufen. Halb schade und halb ist es auch tröstlich das es irgendwie weitergeht. Eine Flasche französischer Wein zu zweit, macht diesen Sonntagabend wieder zu etwas magischem.

Freitag

Es ist Freitag und eine Woche liegt hinter mir, in der ich in mir irgendeinen kleinen Infekt hatte, den ich aber im Laufe der Woche los geworden bin. Leider ist da frühe Frühlingswetter auch schon wieder gegessen, aber im Februar kann man sowas eigentlich auch noch nicht erwarten. Somit geht so eine „so lala“ Woche vorbei, aber es kann ja nicht immer alles optimal laufen und in der nächsten Woche sieht wahrscheinlich alles wieder besser zu sein. Das Wochenende wird eingeläutet mit einem (mittlerweile) traditionellen französischen Wein und ich freue mich auf ein Wochenende, an dem wir mal so rein gar nichts geplant haben und wahrschauen auch nichts großes passieren wird, was diesmal genau nach meinem Geschmack ist.

Hühnchen

Am Ende einer Woche , in der ich mich nicht ganz so fit fühlte, gibt es nun ein klassisches Hühnergericht, um die letzten Selbsheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

Greenland zu Hause

Dies wäre für mich eigentlich ein klassischer Kinofilm gewesen. War er ja auch, nur eben ganz kurz und dann war im letzten Herbst wieder alles zu wegen Corona. Nun habe ich diesen Film, zum frechen Kinopreis (ok die Filmleute müssen auch irgendwie Geld verdienen) zu Hause gesehen. Mit Kopfhörer und im abgedunkeltem Raum. Und dabei fiel mir wieder auf, wie sehr mir doch das Erlebnis Kino fehlt.

Ostern

Ostern ist im Handel angekommen und erzeugt in mir einen schönen Gedanken auf ein baldigen schönen Frühling..mit Ostern draußen feiern, ein kühles Bier und frisch gegrilltes dazu..im Kreise der Familie…

Irgendwas hab ich

Ja, irgendwas hab ich. Seit Sonntag verstärkt sich das kränkliche Gefühl, was nun definitiv keine allergische Erstreaktion ist, für die ich das erst gehalten habe. Seit dem schleppe mich ein wenig durch die Woche. Mal auf Verdacht lieber zu Hause bleiben , ist bei mir derzeit leider nicht möglich, und so nehme ich zufrieden wahr, das es mir heute am vierten Tag ein gutes Stück besser geht. Versuche einfach nur diese Woche so schnell wie möglich hinter mich zu bringen und hoffe einfach auf eine sorgenfreie nächste Woche.

Fraß am Dienstag

Kartoffeln gekocht und in Olivenöl angebraten. Salz und Streukäse drüber und ab für eine Minute in die Mikrowelle. Ketchup drüber…fertig…ich nenn es mal Fraß am Dienstag.