Buchwechsel
..und es hat mir gefallen…so das ich mir gleich den zweiten Teil gekauft habe..


Gedankenentsorgung
..und es hat mir gefallen…so das ich mir gleich den zweiten Teil gekauft habe..


Das Wetter wird langsam wieder besser und sommerlicher, also wechseln wir mal wieder in unsere Sommerresidenz .

Seit Monaten, wenn nicht Jahren überleg ich mir, wieder einen Nintendo Konsole zuzulegen. Einfach wegen der alten Faszination dieser Nintendo Spielewelt. Nun hab ich sie doch…zwar das nun ältere Modell, aber für die Wiederbelebung meiner Nintendo-Nostalgie Gefühle komplett ausreichend.

Meine Tochter wird heute achtzehn Jahre alt und damit sind alle unserer Kinder nun offiziell erwachsen. Einerseits Freude, das wir es geschafft haben sie groß zu ziehen, andererseits sind jetzt die „Kinder-Zeiten“ endgültig vorbei. Man blickt zurück auf die Familienzeit, die nun irgendwie hinter mir liegt..kann man nicht zurück holen..

Heute ganze 12 Stunden vor der PlayStation verbracht… muss auch mal sein.


..ein schöner Abend und die Erkenntnis..was wäre man ohne Freunde…

Bin hier schon so oft vorbei gefahren und jedes Mal sagte ich mir, irgendwann gehst du mal rein. Wenn nicht irgendwann jetzt ist, wird’s nie was. War heute mal drin, schon deswegen um den Wunsch nicht noch länger vor mir her zu schieben. Und ich hab sogar was gefunden zum mitnehmen.

..ein neues Buch betritt mein Leben.

Jetzt kommt wohl langsam raus, was für Energie das Leben der letzten fünf Monate doch gekostet haben. Das Sterben der Schwiegermutter , was von der ersten Diagnose bis hin zum Tod in uns allen einen unplanbaren Schwebezustand beschert hat, das man nie wußte was der nächste Tag uns bringen wird, man nie so richtig abschalten kann und sich das Thema so im eigenen Leben dreht, das kaum Platz für anderen Dinge ist.
In all der Zeit scheint uns das Leben soviel Energie gekostet zu haben, das nun das große Loch da ist, was wir schon vermutet haben..Wenn dann erstmal Ruhe einkehrt ist man wie leer.
Und genauso leer schreite ich durch meinen Tag und trotte dabei irgendwie nur so vor mich hin. Die Akkus werden sich wieder aufladen und es kommen auch wieder andere Phasen…derzeit ist alles nur wie ein lauwarmes Glas alter Milch.
Buch Nr.6 für dieses Jahr..hat mir ganz gut gefallen..gerade der Bezug auf den Klimawandel mit einer realistisch wirkenden Zukunftsvision, wie man dagegen global angehen könnte.

Seit Monaten wissen wir, das die Mutter meiner Frau, meine Schwiegermutter, unheilbar krank ist und sterben wird…bald. Seit Wochen zeigt alles immer deutlicher auf Abschied. In den letzten Tagen hat sie mehr gekämpft als man es im Hospitz kannte und nun kam der Anrief, das sie es nun geschafft hat, erlöst wurde…aber auch uns verlassen hat. Gemischte Gefühle, denn man gönnt ihr den Frieden , wollte sich aber generell nicht schon so früh von ihr verabschieden. Durch die Wochen im Hospitz hatte meine Frau alle Gelegenheit sich auf den Abschied von ihrer Mutter vorzubereiten und sie in ruhigem Gewissen gehen zu lassen. Auch wenn der Moment jetzt trotzdem hart ist, so ist es doch wohl ein Gehen in Frieden. Trotzdem fühlt es sich noch alles sehr unreal an.
Es ist nun zwei Jahre her, ich ich mich entschlossen habe, mich taufen zu lassen. Dieser zweite Geburtstag jährt sich nun zum zweiten Mal. Heute kann ich sagen, das ich mit diesem Bekenntnis ein Geschenk bekommen habe, denn von diesen Tag an habe ich ein unerklärliches Grundvertrauen und einen inneren Frieden geschenkt bekommen. So ist mir heute dieser zweite Geburtstag für mich der wichtigste Tag des Jahres , da ich hier an diesem Tag mein spirituelles Lebensziel erreicht habe. Leider geht dieser Tag im momentanen Leben etwas unter, aber so ist das Leben. Trotzdem bleibt der Moment am Abend..Zeit für mich und Zeit für ein Gebet..das ich gefunden habe, was ich suchte.
Gleich mal heute noch Indiana Jones geladen und so zusammen heute gut acht Stunden verzockt…war aber mal wieder schön.

Ein früher Feierabend ließ mich heute sehr früh vor der PlayStation landen ..um mal wieder zu zocken..Monsterjagd in Minecraft.


Der Trabbi..die olle Pappe…ist selten geworden und wird wohl immer seltener … Vor 35 Jahren war man froh das sie so langsam aus dem Stadtbild verschwinden und heute ist es ein Hingucker…und ich bin froh wenn ich mal einen sehe…

Mit kleinen Unterbrechungen heute doch den ganzen Tag durchgespielt …ein Nachmittag und Abend in Minecraft .


Ich kann es immer noch nicht richtig fassen, das meine Schwiegermutter noch gesund und fit mit uns den Jahreswechsel verbracht hat. Doch mit Beginn des neuen Jahres ging alles sehr schnell und nun ist sie schon lange im Hospiz und nun scheint sich auch diese Station zu enden. Seit Monaten wissen wir, was auf uns zukommt und das die Sache mit dem Tod in diesem Frühjahr enden wird, aber jetzt, wo sie in diese letzte Phase geht, stehen wir alle trotzdem irgendwie neben uns. Man wartet auf eine Sache auf die man im Ergebnis gar nicht warten möchte, aber dieser Schwebezustand ist ein ständig anhaltender Abschied ein Leiden für alle. Für eine nicht aufhören wollende Traurigkeit und noch gibt es nichts zu verarbeiten oder „hinter sich lassen“, denn noch ist sie da und quält sich mit dem Leben. Auf der einen Seite bleibt Zeit in der man sich ausgiebig verabschieden kann, man kann bei ihr sein ob nun in Gedanken oder wie ihre engste Familie nun Tag und Nacht…um sie nicht in dem Augenblick des Sterbens allein zu lassen.
Selbst wenn es mich bestimmt nicht so angreift, wie ihre eigene kleine Familie …ihren Mann und ihre Tochter, so ist es trotzdem schwer für mich, selbst aus der physischen Distanz heraus.
Ein Leben geht und man hätte es lieber gesehen, wenn sie wirklich als und grau im hohen Alter und zufrieden …vielleicht sogar als Uroma…vorausgegangen wäre, aber so bleibt der Beigeschmack, sie hatte noch nicht richtig fertig gelebt und der Krebs hat seine eigenen Regeln und sein eigenes Tempo.
Für uns ist das ein sehr belastender Schwebezustand und ich weis, das sie genau das nicht wollte…anderen irgendwie Kummer zu bereiten.
Wenn man lange genug neben sich steht, dann weis man irgendwann auch gar nicht mehr richtig wo es lang geht und auch wenn es zum Leben gehört, fühlt man sich in diesem Schwebezustand ausserhalb des Lebens selbst.
Ich hoffe ich kann mit dem Moment, wenn er dann da ist, gut umgehen….was mir wirklich Sorgen bereitet, sind meine Frau und mein Schwiegervater , denn gerade im Angesicht das der Mensch aus dem Leben scheiden wird und es daran ist, bewußt Abschied zu nehmen….wird die Beziehung noch einmal vertiefen und ich möchte mir gar nicht ausmalen, welcher steinige Rucksack einem damit auf den Schultern liegt.
War ich neugierig drauf…Mal sehen, wie es ist ..

In nur wenigen Tagen habe ich diese spannende Geschichte verschlungen. Wird nicht das letzte Buch dieser Autorin für mich sein…Schöne Geschichte ..tolles Buch ..
