Kleines Fingertraining
Zurück an meiner Switch, geht es darum meine Hand wieder zu trainieren und in der Welt von Mario mal überhaupt weiter zu kommen als das zweite Level .

Gedankenentsorgung
Zurück an meiner Switch, geht es darum meine Hand wieder zu trainieren und in der Welt von Mario mal überhaupt weiter zu kommen als das zweite Level .

Ende Februar sieht es heute auf einmal stark nach dem ersten Frühlingstag aus. Passt heute gut, um nach meinem ersten Psysiotherapie Termin gleich einen schönen Spaziergang an diesem Tag mit anzuschließen.!schön, es wird Frühling , muss ich nur noch gesund werden um die Zeit richtig genießen zu können.

Nachdem ich nun Wochen fast nur gelegen habe, nun wieder ein Schritt zurück ins Leben. Jeden Tag ein wenig spazieren gehen..es ist unfassbar, wie stark der Körper in mir drei Wochen abbaut.

Nach drei Wochen mal wieder im Spiel. Meine Hand endlich auf dem Weg der Besserung ..

Auf den Tag genau seit drei Wochen beschützt und beengt mich diese Orthese gleichermaßen. Heute , zwei Wochen nach meiner OP, kam nach dem Kontrollröntgen das ok, das ich dieses Mittel zumindest tagsüber in der Wohnung weglassen darf . So versuche ich gerade mich mit diesem neuen Gefühl von Freiheit und Zerbrechlichkeit zu gewöhnen.
Es hilft nicht nur bei Erkältung, hoffe ich..

Zufalls-Trigger und schon bin ich wieder mitten in den 90ern, einen ganzen Nachmittag lang.

Schöne Idee zum Abendbrot ..

Weiß gar nicht mehr , wann ich das letzte Mal das Karnevals-Treiben zu Hause vor dem heimischen Fernseher verfolgen konnte…

Körperlich gesehen, bin ich wohl mitten in der Heilungsphase meines Bruches und es geht jeden Tag ein Schritt voran. Psychisch stecke ich noch 23 Stunden am Tag in dieser fixierenden Orthese, damit mein linker Arm keine ungeplanten Bewegungen macht, vor allem Nachts. Das ist ein Problem. Denn ich schlafe mit T-Shirt und fest anliegender Orthese, auf nur einer Position, die schlafen erst möglich macht und wache genauso auf. Keine Freiheit im Schlaf in dem man sich öfters mal so umlegt wie es gerade bequem ist. Nach Bequem geht’s gerade nicht, nur um irgendwie wieder eine Etappe Schlaf zu bekommen. Und viele dieser Schlafetappen unterbricht dieses sehr beengende und Klaustrophobisches Gefühl einer eng sitzenden Orthese, deren Spannung man bei jedem tiefen Atemzug spürt und was das Aufwachen zu einer kleinen Krise macht. Man will dieses „gefangensein“ nur noch loswerden und man spürt die eigene Ungeduld der Genesung. Gesund zu werden ist nicht mehr nur eine rein körperliche Geduldsprobe ..
Die erste Woche nach meiner OP ist vergangen und mit der Genesung steigt sich die innere Ungeduld . Das eingesperrt sein durch die Orthese, der schmerzliche Druck , der mich nachts nicht schlafen lässt. Könnte ich jetzt die Zeit auf Gesund vorstellen, würde ich es wohl tun. Der Fakt des Lebens, das dies nicht geht, zeigt mir, das diese Zeit wahrscheinlich eine wichtige, wenn auch schmerzvolle Lektion für mich bereit hat.
Eine Woche nach der OP scheint mein Körper immer aggressiver an den kaputten Stellen zu arbeiten. So weckt mich schon die zweite Nacht ein drückender Schmerz, der ausgerechnet die tauben Stellen von Unterarm und Hand befällt. Bahnen sich die Nerven den Weg zurück , scheint das nicht ohne Nervenfunkfeuer ans Gehirrn zu gehen, was das ein mittleren Schmerz verursacht und mich doch wieder zu härteren Mitteln greifen lässt. Genesung ist keine Autobahn, sie ist ein Schotterweg.


Eine Mischung aus Schutz und Gefängnis, so fühlt es sich an mit diesem Zusatz an meinem Körper.

Die ersten 100 Stunden der Genesung nach meiner Schulteroperation sind geschafft. Ich kann behaupten das es mir heute schon deutlich besser geht als gestern, als ich frisch aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Besonders psychisch geht’s bergauf und wahrscheinlich deswegen auch ein kleines bisschen körperlich. Habe ich mich vor zwei Tagen noch aus einer liegenden Position hochstemmen müssen und war nach dem kurzen Gang auf die Toilette komplett erschöpft , habe ich heute schon mehr Energien zur Verfügung.
Nach 81 Stunden Krankenhausaufenthalt habe ich wieder die eigenen vier Wände erreicht. Schulter operiert und nun heisst es ..Geduld
Ich bin hier..leider..aber nicht zu ändern. Aber ich bin hier um den ersten Schritt zu machen, wieder völlig zu genesen. Der Bruch wird heilen und der Aufenthalt hier wird irgendwann eine abgeschlossene Erfahrung sein. Aber so geht es mir , und ich muss nicht weit sehen um zu erleben das ein Krankenhaus auch wie eine klebrige Falle des Lebens sein kann, der man nur schwer wieder entkommen kann, für manch einen sogar die letzte Station des Lebens. Rund um meinen Aufbruchswillen in eine wieder gesunde Zeit, muss ich nicht weit gucken um wieder die Endlichkeit des Leben zu sehen. Und dieses reflektiert automatisch meine eigene Vergänglichkeit. Vielleicht liege ich hier als letzte Station des Lebens oder in ein paar Monaten? Und wieder einmal werden meine gerade noch großen gesundheitlichen aber reversiblen Probleme ganz Klein und der Gedanke streift mich, das ich in dieser Phase, in der ich mich gerade befinde, mir genau diese Gedanken machen soll.

Dieses wird wohl mein Krankenhaus-Hörbuch. Hier habe ich Zeit dafür mich in eine Geschichte entführen zu lassen.

.. nachdem ich mir auf den glatten Gehwegen Berlins den Arm ausgekugelt, die Gelenkpfanne gebrochen und diverse Dinge zerrissen habe, ist der Schaden nun operiert und bisher fühlt es sich an, wie der beste Tag dieser Woche. Zwar Aufenthalt im Krankenhaus aber von hier an startet meine Genesung.

Es wird ernst. Den ganzen Tag im Krankenhaus verbracht und diverse Untersuchungen und Gespräche über meine bevorstehende Operation passieren lassen. Nun will ich es einfach nur hinter mich bringen, damit es endlich besser werden kann.
