Die letzte der Videotheken
Ein Relikt aus den 90ern. Seit Netflix und Prime gibt es keinen logischen Grund mehr, in eine Videothek zu gehen um sich einen Film auszuleihen. Beharrlich hält sich diese Videothek hier …..gefühlt als letzte seiner Art.

Gedankenentsorgung
Ein Relikt aus den 90ern. Seit Netflix und Prime gibt es keinen logischen Grund mehr, in eine Videothek zu gehen um sich einen Film auszuleihen. Beharrlich hält sich diese Videothek hier …..gefühlt als letzte seiner Art.

Hab’s letztes Jahr nicht hier her geschafft, bin ich doch sonst seit 2012 einmal im Jahr hier. Immer im Herbst, immer wenn das Laub schon am Boden liegt und das Jahr langsam dem Ende zu geht. Eine kleine grüne Oase mit wiederkehrendem Charakter, wie ein zeitliches Ritual..kurz sacken zu lassen, was alles passiert ist, seitdem ich das letzte mal hier war. Zehn Minuten Gedanken im Freiflug.

Mittag mal wieder hier…war ich ja ewig nicht.

Einer der wichtigsten Heimspiele der Saison, das Lokalderby gegen Hertha, begann für mich schon um die Mittagszeit als wir uns wieder in den Kneipen rund ums Stadion trafen. Leider ist dieses Spiel von der Atmosphäre etwas entglitten, aber wenn man dieses eine Spiel im Vorfeld dermassen emotional aufbauscht, war der Verlauf irgendwie kein Wunder. Trotzdem gewonnen ist gewonnen und so endetet der Tag genau in der Kneipe in der er begonnen hatte, umgeben von Freunden, die mit dazu beitrugen, das dieser Tag wieder ein ganz großer wurde.

Gestern war es genau drei Jahre her, als ich mit meiner manchmal komplizierten Freundschaft auf dem Konzert von Crystal Castles war. Ich hatte die Tickets schon im Sommer geschossen und hatte seit dem schon irgendwie große Erwartungen und habe mich schon Wochen vorher auf den Tag gefreut. Da wußte ich noch nicht, wie stark mich dieses Konzert nachhaltig beeindrucken wird und selbst meine hohen Erwartungen bei weitem übertreffen wird.
So genial, das es bis heute schon irgendwie eine Einzigartigkeit war ein Erlebnis, was bisher von keinem der folgenden Konzerterlebnisse übertroffen wurde. Wahrscheinlich war dieses Konzerterlebnis mein persönlich bewegendste Konzerterlebnis überhaupt und darüber bin ich heute einfach nur froh, da einfach so aus dem Bauchgefühl gehandelt hatte und die karten gekauft habe. So beeindruckend, das ich mich selbst heute nach drei Jahren noch genau an diesem Tag daran erinnere, als wäre es gestern gewesen.
..und eine blöde Woche geht zu ende.
Der Stress auf Arbeit und die unzufriedenen Gedanken und durch den plötzlichen Temperaturabsturz immer das leicht kränkliche Gefühl, was ich immer um diese Jahreszeit habe.
Der fortschreitende Herbst nagt irgendwie an meiner Stimmung und somit bin ich einfach nur froh, das diese Woche vorbei ist und ich immer noch gesund bin, so das ich morgen wieder in einen guten Tag starten kann, der wieder ein besonderer werden soll.
Früher ging man mit den lustig-gruselig geschminkten Ändern in der Gruppe einmal durch den Kiez, damit die Kleinen ihre Freude haben. Heute ist der Große längst aus diesem Alter raus und die Kleine schminkt sich selbst und geht mit ihrer Freundin selbstständig zu einer Halloweenparty..und trifft dort wahrscheinlich schon auf die Jungs aus ihrer Klasse.
In den letzten Jahren geht dieser Gruseltag einfach so an mir vorbei, obwohl ich mir früher als der Hype neu war, auch gern an diesem Abend irgendwas gruseliges-kultiges im Fernsehen angesehen habe, um ein bisschen von der Stimmung an mich ran zu lassen und um es wenigstens ein bisschen als Tradition zu feiern. Dieses Jahr bin ich spontan wieder dabei und sehe mir dabei meinen Halloween-Kultfilm an, nämlich einen, der mir als Kind die erste Gruselgänsehaut meines Lebens gezaubert hat..
Deswegen heute einfach mal so …aus Kult.

Eine schlechte Neuauflage und ein ganz passabler.


Es ist Mittwoch und seit gestern liegt mir mal wieder ein berufliches Problem auf der Leber. Das Gefühl nicht genügend gewürdigt zu sein, gefühlte Ungerechtigkeit…ich glaube damit bin ich nicht allein und diese Gefühle kennt fast jeder und jeder zweite davon wird es kennen, wie man sich in diese Gedanken reinsteigern kann. Heute am Tag danach hat sich an der Grundsituation natürlich nichts geändert und nun finde ich es als perfekten Ausweg aus diesem Gedankenkarussel, das ich mich verändere.
Ich führe mir wieder einmal bewußt vor Augen, das dieses berufliche Problem, welches ich als bestimmendes Problem empfinde, eigentlich kaum ein Problem für mein Leben bedeutet. Gemessen an wirklichen Problemen, die mich heimsuchen könnten und mich wahrlich in meinem Leben belasten und einschränken könnten, ist dieses „Problem“ eigentlich nichtmal ein feuchter Wind. Ich bin gesund, zufrieden und glücklich mitten in meinem Leben und ich sollte mich mal auf diesen einen Punkt konzentrieren, das es Millionen von Steinen gibt, die uns alle in den Weg rollen, und ich habe mit diesem „Problem“ wahrlich einer der kleinsten Steine erwischt, die es gibt. Da jeder mehr oder weniger, größer oder kleinere Steine in den Weg geworfen bekommt, sollte ich definitiv dankbar darüber sein, das es bei mir nur ein Stein ist und einer der Kleinsten dazu.
Und schon verschwindet dieses Problem in der Bedeutungslosigkeit und ich werde keine weitere Minute meines Lebens damit verschwenden.

Zwei Tage München. Mit Fußball und anschließendem bayrischen Bier auf dem Marienplatz. Diesmal nur eine kleine zwei-Tages-Reise mit den Freunden, aber nach acht Jahren mal wieder zurück in München zu sein, war schon ein gutes Gefühl. Da wir wirklich nur wegen des Fußballspiels hier waren, war leider keine Zeit für die Stadt, die mich bisher so fasziniert hat. Zwei Tage München haben in mir wieder den Wunsch neu entfacht, möglichst schnell in diese schöne Stadt zurück zu kehren. Der Traum „München“ ist nun wieder zum Leben erwacht.





Spontan heute mal mit meinem Sohn im Kino gewesen und gleich am ersten Tag von Terminator Dark Fate den Film schon gesehen. Freu mich irgendwie, das er heute meinem Vorschlag so direkt angenommen hat, was sich in der letzten Zeit nicht so angehört hat, als das Thema Kino aufkam. Unterhaltsamen Film gesehen..Vater/Sohn – Abend.

Nach einem nervenden Spätdienst einen guten Film erwischt.

Einen schlechten und dann einen guten.



Wieder Heimspiel und wieder geht der ganze Tag und die halbe Nacht dafür drauf. Spiel gewonnen, Tag gewonnen. Nach 14 Stunden im Ausnahmezustand ist der Tag heute irgendwie noch der Rest von gestern.

Letzten Donnerstag. Kinder in den Ferien, Zeit für uns. Ein Nachmittag und ein Abend.Entspannung.Reden.Tiefe.Nähe.Geniessen so wie es ist.


Man kann sagen, die Hälfte aller Blätter befindet sich schon auf dem Boden und die Bäume werden zunehmend kahler. Eben noch im Frühling mit beginnenden neuen Leben, wirkt die Natur in dieser Jahreszeit schon wieder sterbend , das Leben der Natur scheint sich zurück zu ziehen oder auf den Winterschlaf vor zu bereiten.

…kurzweilig aber dennoch völlig sinnlos..
