Die erste Woche Sport

Bin froh, das ich es heute doch noch zum Sport geschafft habe.

Heute bin ich genau eine Woche (wieder) dabei und so langsam kommt die sportliche Belastung in mir an und so langsam geht’s aufwärts mit der Kondition.

Noch eine Woche und vielleicht ist es dann so, als wäre es nie anders gewesen.

Graal-Müritz

Überschaubarer Ort mit Seebrücke.

Meine Arbeit hier ist getan, Pflicht erfüllt.

Einmal noch Meerblick tanken und dann geht’s nach Hause.

Beim Blick auf den Horizont kommen die Erinnerungen.Ostseeurlaube längst vergangener Zeiten.

Zimmer

Die dunkelste Seite einer Dienstreise.

Nach der Arbeit und der verbleibenden Freizeit endet man doch an seiner, aufs nötigste begrenzte, Schlafstätte.

Allein in der Fremde bleibt nur ein Einzelzimmer in einem Hotel oder Pension, was die schlafende Brücke zwischen den Arbeitstagen schlagen soll.

So ein Zimmer kann eingerichtet sein wie man will, es ist und wird nichts eigenes und nicht mehr als die kleine einsame Insel, weit weg von dem, was im Leben wirklich wichtig ist.

Der Vorteil von allein und weit weg ist, zurück blicken können auf das, was zurück geblieben ist, was im Leben wichtig ist, dann oft nur zu nah ist, um es richtig wahrnehmen zu können.

Zingst

Erster Tag meiner Dienstreise und wieder bin ich hier oben.

Eigentlich dachte ich das letzte Mal, es wäre das letzte Mal gewesen und nun kommt doch wieder alles anders und nun soll dieses Mal…mein letztes Mal hier sein..

Immerhin verlief der erste Tag so gut und gleichzeitig entspannt, das mir soviel Freizeit blieb, einen Abend in Zingst zu verbringen.

Mitlerweile ist es fast drei Jahre her, als ich mit meiner Frau hier ein schönes Wochenende verbrachte.

Und beim endlosen Blick auf die schon sommerlich wirkende Ostsee, kommt wieder die Erkenntnis, allein an schönen Orten zu sein hat einfach keine Kraft, wenn man diesen Moment mit keinem teilen kann.

Wolkenfilm

Zeitrafferprojekt Wolkenfim…geglückt.
Bin zufrieden.

Wieder draussen

Das Wetter genutzt und wieder rausgefahren, in den Garten zu meinen Eltern.So viel unter freiem Hinmel wie in diesem Frühjahr war ich , bisher bekennender Stubenhocker, wohl schon lange nichtmehr.

Den Tag und die Familie genießen.Der letzte Tag, bevor es für mich wieder auf Dienstreise geht.Es sind zwar nur zwei Tage, aber da ich schon letztes Mal davon ausging , es wäre das letzte Mal, fangen mich diese Reisen an zu nerven.Aber versprochen ist versprochen.Ein Grund mehr, heute nochmal Kraft zu tanken.

An einem richtigen Sommertag.

Sport 3

Eigentlich war es ein Faultag am Pool heute, aber die Idee heute Abend noch zum Sport zu gehen, breitete sich schon den ganzen Tag in mir aus.

Vom Sonnenplatz dann doch noch den Weg ins Fitnessstudio gefunden und damit habe ich es wahr gemacht, und es auf drei mal Sport in der ersten Woche gebracht.

Gegen den großen Widerstand, den man erstmal überwinden muss, wenn man den ganzen Tag faul und entspannt im Garten liegt.

Ein Jahr weiter

Genau heute vor einem Jahr, standen wir uns als Gegner in einem Gerichtssaal gegenüber.

Enttäuscht, zerstritten und die Fronten verhärtet.

Ich hätte mir damals nicht vorstellen können, das wir beide diesen Rechtsstreit vorn Arbeitsgericht heute schon fast vergessen haben und uns heute besser verstehen, als die gesamte Zeit davor.

Ich arbeite immernoch (wieder) in dieser Firma und auch wenn es ein tiefer Einschnitt in mein Leben war, besteht heute das Gefühl, das wir beide gestärkt aus der Geschichte hervorgegangen sind.

Strures streiten bis zu einem Punkt, an dem man sich vor Gericht wieder sieht, um sich dann doch in Gesprächen zu einigen und nicht ein Richter über unseren Krieg entscheiden zu lassen.

Um sowas hinzubekommen, müssen sich beide Seiten ändern und beide müssen es als Gewinn sehen.

Heute schleicht sich dieser Jahrestag ganz subtil in meine Gedanken, wahrscheinlich in erster Linie, weil mir meine persönliche Änderung meiner Person und meiner Einstellung  auffällt.

Pandaria

Unverhofft kommt oft.

Heute blieb der Sohn der Schule fern, und ich mit ihm zu Hause.

Wärend er sich gesund schlüpf, widmete ich mich fast den ganzen Tag meinem Charakter auf Word of Warcraft…und ja so einen ganzer Spieltag ist definitiv zu viel.

Aber wenn die alte Sucht wieder zuschlägt, lässt man sich gerne in die hineinziehen, wenn die Zeit und der Zugang dafür da ist.

Exzessives Spielen kann so viel Spaß machen, wenn  man richtig Lust drauf hat, und somit war ich heute das erste Mal im Pada-Level, obwohl das schon seit 2012 ungespielt auf meinem Rechner liegt.

Wieder ein Tag frei und wieder ein Tag, an dem ich meinen spontanen Bedürfnissen nachgehen konnte, auch das hat was von Erholung.

Alles, wobei man nicht an den Arbeitsalltag denkt, ist Erholung…notwendiger Ausgleich.

Spiel

Gestern konnte ich noch kurz reingucken, heute schon hat es mich wieder gepackt.

Wenn man einmal anfängt, führt irgendwie eins zum anderen und schon hat man 6 Stunden und damit den Rest meines freien Tages verzockt.

Als Zeitverschwendung sehe ich das nicht, da ich durchaus Freude am Spiel hatte und den Tag schon genug mit anderen Dingen gefüllt habe.

So habe ich es endlich aus diesem Unterwasserlevel rausgeschafft und mich im Unterirdischen Level durchgekämmt.

Burgerbüro

Und wenn schon frei und sportlich Energien verbraucht,  habe ich meinem Sohn heute mal ein großen Wunsch erfüllt und so gabs heute Mittag im Burgerbüro.

Frei-Tag

Heute habe ich einen spontanen „Überstundentag“, den ich dazu nutzen werde, mein Überstundenkonto etwas abzubauen.

Kommt mir ganz gelegen, denn nun habe ich ein Tag, an dem ich mal frei wirken kann, wie ich will.

Angefangen um mich erstmal auszuschlafen, habe ich gerade mein zweiten Besuch im Fitnessstudio hinter mich gebracht.

Schon jetzt , nachdem ich erst zwei mal Sport in meinem aktuellen Tagesablauf hatte, merke ich bereits, wie wohlwollend sich die Betätigung auf Körpergefühl und geistige Verfassung auswirkt.

Bin KO, aber so herrlich KO.

Werde nun weitergehend versuchen, diesen freien Tag mit Sinn zu füllen und alles tun, wonach mir spontan ist.

Spielewelt

Der Gedanke daran hatte mich schon den ganzen Tag beschäftigt, das ich jetzt nach Feierabend mal wieder dieses Spiel starten musste.

Eigentlich ruht diese Welt den Sommer über, aber kurz mal reingeschaut und eine Stunde später wieder ausgemacht.

Vielleicht weil ich mit den Gedanken war, was so vor einem Jahr war…als es mir nicht gut ging, und ich diesen Spielcharakter schuf.

Sport

Eine Entscheidung die sich gestern schon seit Mittag durch meinen Tag getragen hat.

Der ungünstigste Tag der Woche überhaupt, um wieder mit dem Sport anzufangen und dann wurde der Arbeitstag noch länger als erwartet und die Laune nicht unbedingt besser.

Wahrscheinlich gerade deswegen, um jetzt gleich den größten möglichen Schweinehund zu überwinden, wenn es immer später wird und man eigentlich nur nach Hause will.

Der Siegeszug des eigenen Willen und die Erkenntnis über den Pakt mit mir selbst, wieder zum Sport zu gehen sobald ich wieder genesen bin.

Wann, wenn nicht an einem Tag, an dem es eigentlich nicht passt.

Natürlich habe ich fürs erste Mal übertrieben, was ich dann letzte Nacht auch an meinen Kopfschmerzen bemerkte, aber nun ist alles wieder vergessen…außer die Tatsache, das der bekanntlich erste Schritt nun hinter mir liegt.

Nach einem halben Jahr, war es auch mal wieder überfällig, etwas für Körper und damit auch die Seele zu tun.

Es ist Juni

So schnell geht das…vorbei mit Mai..und damit ja bald schon wieder die erste Jahreshälfte rum.

Der frische Juni präsentiert sich erstmal mit Sommerregen an einem dunklen Tag.

Regen

Nach den hitzigen letzten Nächte, ist mir jeder Regen willkommen, der die Schlaftemperstur etwas runterregelt.

Und wieder draussen

Eigentlich sollte es ein Gammeltag zu Hause werden.Mittagsschlaf, Couch und vielleicht ein bisschen vor den PC zum Zocken, außerdem erzählte der Wetterbericht heute was von Regen und Gewitter.

Nun blickt man doch in einen fast wolkenlosen Himmel und spontan wurede der Entschluss gefasst , und doch auf den 12 Minütigen Weg raus in den Garten meiner Eltern zu machen.

Gammeln und rumliegen könnte man dort auch und „in der Hütte“ sollte man sich für Schlechtwettertage aufheben.

Mein Foto des Tages

Diese Idee wollte ich schon lange mal selbst umsetzen.Den Überflug, in die Ferne strömender Flugzeuge, mit einem Zoom und extremer Vergrößerung so nahe bringen, wie es nur geht.

Down

Wieder draußen im Garten, aber trotzdem heute irgendwie down.

Schlecht und nur wenig geschlafen, müde und ko, das Wetter drückt und scheinbar liegen die Misserfolge der letzten Woche noch schwer auf mir und haben mehr Energie verbraten als angenommen.

Mach das Beste draus, tu wonach dir ist…ausruhen und entspannen..Gedankenversunken in einem  spannendem Roman.

Vor genau einem Jahr

Heute ist ein Tag der Erinnerung.

In Gedanken gehe ich ein Jahr zurück und sehe auf ein Tief in meinem Leben zurück.

Arbeits- und Orientierungslos musste ich einfach raus und verbrachte diesen Tag in Kopenhagen, zusammen mit meiner komplizierten Freundschaft, der sich in dieser Krisenzeit als wahrer Freund erwiesen hat, und mich auf dem Weg der Ablenkung begleitet hat.

Meine Meinung über ihn schwankt immer wieder mal, aber nicht von der Hand zu weisen ist, das er mich in einer schlimmen Zeit nicht allein gelassen hat, sondern diese Zeit mit mir durchlebte.

Auch wenn ich mich jetzt wieder auf der Sonnenseite des Lebens sehe, werde ich diese Zeit und die Menschen um mich herum nicht vergessen.

Symbolisch von diesem Tag bleibt mir das Bild, als wir beide in einer Kneipe im fernen Kopenhagen versuchten die Probleme zu Hause für einen Tag hinter uns zu lassen.