Faultiertag

Die übliche Situation an freien Tagen, an denen man nichts weiter vor hat , außer sich an diesem Tag dem hinzugeben, wonach einem spontan ist.
So fängt der Tag schon mal mit einem langen Ausschlafen an und nach dem Frühstück fällt man nur auf die Wohnzimmercouch weiter.
So entspannend und erholend so ein Tag auch sein mag, er macht auch sehr träge und auf einmal fühlt man sich nur noch schläfrig, matt und müde.
Aber das war notwendig, wenn nachdem ich mich die letzten Tage eher müde als topfit durch den Tag geschleppt hatte, wollte ich meinem Körper jede Ruhe gönnen, die machbar ist.

Enttäuscht

Der Hochzeitstag..auch noch der Zehnte und irgendwie bin ich heute Enttäuscht, denn diesen Tag hatte ich mir anders vorgestellt und auch geplant.

Eigentlich wollten wir den Tag frei nehmen und uns dann in Zweisamkeit im Wasser entspannen.

Als erstes machte uns die Arbeit ein Strich durch die Rechnung, wir beide bekamen diesen Tag kurzfristig dich nicht frei, zuviel Arbeit.

Zum Anderen plagt mich seit gestern eine starke Nackenverspannung, die mich irgendwie sehr einschränkt um mich selbst eben nicht gesund anfühlen lässt.

Noch hinzu kommt, das ich die letzten Nächte sehr schlecht geschlafen habe und mich mehr müde als wach durch den Tag kämpfe.

Das nun alles irgendwie anders läuft, als wir das schon vor Monaten geplant haben, ist enttäuschtend.

Schade das dieser Tag einfach nur so vorbeigeht.

Immerhin war ich heute gedanklich oft bei dem Tag vor genau 10 Jahren und für ein gemeinsames spontanes Essen hat’s dann doch gereicht.

Der Rest muss nachgeholt werden…irgendwann im 11. Jahr.

Maigeruch

Wenn das aufblühende Jahr soweit voran geschritten ist, das man manche Blüten richtig riechen kann, ist es Mai.

Mein typischer Geruch des Monats Mai ist der Gruch dieser Pflanze hier, dessen volle Blüte und dessen Geruch mir gerade in den letzten Tagen aufgefallen ist.

Döner

War heute eine Spontanidee.Hatte ich lange nicht, und was man lange nicht gegessen hat, kann man dann ruhig mit Heißhunger verputzen.

Immer dem nachgehen, was einem so irgendwie ins Bewusstsein fällt.

Neue Karte

Heute meine Dauerkarte für die kommende Bundesligasaison geholt.Eine so unscheinbare Karte, mein Eintritt in meine kleine Heimat, mein sozialer Rahmen, mein Ritual, Kneipe mit Sicht auf einen Fußballplatz.

Mein 6.Jahr

Neid

Jede verdeckte und haltlose Kritik an mich, jedes Getuschel oder der Versuch mich irgendwie in ein schlechteres Licht zu rücken, ist nur purer Neid seitens meines Kollegen.

Seine Wünsche, wie ich meine Arbeit zu organisieren habe, widersprechen sich mit dem, was er damit bezwecken will.

Es geht nur ums Nörgeln, wahrscheinlich aus eigener Unzufriedenheit.

Er kreidet mir die gleichen kleinen Schwächen an, die ihm genauso befallen haben.

Zweifellos bin ich in Gehalt, Freiräumen und Vorzügen besser in der Firma aufgestellt, aber es ist nicht meine Schuld, das ich dieses einfachere Leben und arbeiten zugebilligt bekomme und er nicht.

Bielefeld

Die Auswärtsfahrt nach Bielefeld gestern, steckt mir heute noch kräftig in den Knochen.

Auch ein so schöner Tag verbraucht Energie, dessen Fehlen man erst am Folgetag sieht.

Kämpfe mich heute müde, aber besser als ich dachte, durch den Tag.

Was von gestern bleibt, ist eine Erinnerung mit Feunden und neuen Freunden.

Grillen die Zweite

Wieder ein Tag in der Sonne, wieder ein Grillfest am Abend.

Ein schöner sommerlicher Tag, aber trotzdem bin ich jetzt schon wieder in der Wohnung…im Bett.

Zum einen macht soviel „draußen“ irgendwie müde aber dann war auch das Gefühl da…mit Sonne Bier und draußen reicht es erstmal.

So verspüre ich einen guten Sonnenbrand an den Stellen, die ich da so ungeschützt der Sonne entgegenstreckte und zum anderen muss ich morgen wieder früh raus und einen langen Tag überstehen, weswegen ich mich da heute etwas zurücknehme.

Im Garten

Morgens ausschlafen, frühstücken und dann nichts wie raus, diesmal in Schwiegerelterns Garten, denn hier soll heute Abend noch gegrillt werden.

Auf einer Liege in der Sonne und ein Buch in der Hand..Tag genutzt.

Neues Buch

Neben einem neuen Fachbuch, was mich sehr begeistert, ist nun auch wieder für ein neuen Roman gesorgt, den ich vornehmlich Abends lese um vom Tag abzuschalten.

Bin seit langem mal wieder bei Chris Carter gelandet und freue mich auf die Abendteuer, mir schon vertrauter Romanhelden.

Heute vor einem Jahr

Ich kann mich noch genau an den Tag vor einem Jahr  erinnern.

Ein Tag im Tal meines seelischen Tiefgangs im letzten Jahr.

Alle notwendigen Dokumente beim Arbeitsamt eingereicht und damit den Timer gestartet, der mich auf Hartz4 Kurs bringt, wenn die Dinge ganz schlecht laufen.

Was ist schon ein Jahr, welches mich jetzt noch von ganz unten trennt, würde ich nichts neues mehr finden.

An diesem Tag mit Schwiegervater an Orten seiner Kindheit gewesen und dabei immer wieder gemerkt, wie zerbrechlich und zeitlich begrenzt alles im Leben so ist.

Dieser  Tag brachte mir näher, was Gesundheit im Leben bedeutet und was für ein Reichtum es ist, keine Probleme zu haben.

Jetzt, wo ich mich wieder „zurück im Leben“ fühle, denke ich an diesem Tag zurück und will einfach nicht vergessen, was ich damals so schmerzhaft lernen musste.

Grillen

Was passt heute zu diesem wolkenlosen Sonnentag besser als gegrilltes Fleisch und ein kühles Bier.

Einfach herrlich.

Neues Buch

Einmal in der Buchhandlung gewesen und nun habe ich mir doch wieder so einen Fachwälzer gekauft.

Reines Bauchgefühl, da ich beim Gedanken, lesend in der Sonne zu liegen, doch eher an ein Fachbuch denken musste als an einen Roman.

Nun bin ich draußen …in der Sonne..auf einer Liege…das Buch vor mir…und ja, genauso hatte ich mir das vorgestellt.

Vatertag

Ob nun Himmelfahrt, Vatertag oder Herrentag (für Kinderlose)…aber daran hab ich garnicht mehr gedacht.Für mich war’s einfach nur ein freier Tag.Umso überraschter war ich, als meine Tochter mir heute früh ein Vatertagsgeschenk ans Bett brachte.

Die schönsten Überraschungen sind halt die, mit denen man nicht rechnet.

Noah

Lange hatte ich mit dem Buch „Noah“ von Sebastian Fitzek zu lesen, vielleicht war einfach in den letzten Wochen zu wenig Zeit zum Lesen, zumindest für Romane.
Dabei ist dieses Buch, das Beste, was ich in letzter Zeit gelesen habe.
Eine Story, die sich gut und spannend lesen läßt und mich, nun nach Abschluß des Lebens, nachdenklich zurück.
Im Sinne des Autors, lege ich diese Buch nicht beiseite, ohne das es mich in meinem Denken irgendwie verändert hat und mich für ein grundlegendes Problem aufgeschlossen hat.
Nachhaltige Literatur, die Gedanken in mir anregen.
Dafür bin ich dem Autor sogar dankbar.

Angekommen im gefühlten Wochenende

Obwohl ich auch nur morgen frei habe und am Freitag nochmal arbeiten muss, fühlt sich der Tag heute schon wie ein typischer Freitag an.

Alles etwas ruhiger und früh aus der Firma raus.

Das ich Freitag nochmal arbeiten muss, stört mich nicht im Geringsten, denn auch dieser Tag wir wohl wie heute recht ruhig verlaufen und dann liegt das Wochenende immer noch vor mir.

Ein Knoten im Alltag

Ein Kollege..er mag mich nicht und ich mag ihn nicht.
Sicherlich war das mal anders.Wir kamen gut miteinander aus, aber seitdem ich festgestellt habe, das er mir nur das Gesicht zeigt, das ich von ihm sehen soll und eigentlich eine ganz andere Meinung von mir hat, fällt es mir zunehmend schwerer, diese Tatsache wissend zu übergehen.
Immer wieder kam es in den letzten Monaten zu Differenzen und immer bin ich es, der den Schritt nach vorn wagt und ein klärendes Gespräch sucht um einen normalen Umgang zu ermöglichen.Immerhin sollten wir keine besten Freunde werden, sondern nur als Kollegen normal miteinander umgehen.
Ich weiß, das er neidisch auf meine Stellung/Position/Gehalt/Vorzüge in der Firma ist, und ich weiß ebenfalls, das er ablehnend über mich denkt, aber sonst nur gutes zu mir spricht.
Nun klappt nicht einmal das.
Ein Knoten liegt zwischen unserer Kommunikation.
Normalerweise bin ich derjenige, der immer gleich zurückrudert und sich versucht auf ihn einzustellen, dem Getue bin ich nun müde geworden und sehe es auch nicht mehr ein.
So herrscht ein kleiner Bruch ohne Streit zwischen uns.Ohne erkennbaren Auslöser ignoriert man sich, wo man nur kann.
Trotzdem fühlt es sich an, als wäre es eine einzige Linie im Leben, die auf einmal Falten wirft in einem frisch bezogenen Laken.
Ich könnte wieder über den Schatten meiner Selbstachtung springen und diese Falte (bis zum nächsten Einschnappen des Kollegen) entfernen oder einfach lernen damit umzugehen und mich an der Tatsache erfreuen, das ich im Leben scheinbar keine ernsteren Probleme habe, das mich solche Bagatellen überhaupt noch beschäftigen können.
Fokus weg von der Falte, die sich da immer wieder einschleicht…mehr hin zum großen Rest des Lebens, der mehr als aalglatt ist.

Linie 1

Hat mir schon als Kind hinter der Mauer gefallen, das verfilmte Musical „Linie 1“.

Jetzt am 30.Geburtstag der Uraufführung hörte ich im Radio einen Bericht darüber, und bekam spontan Lust darauf, mir das lange nicht gesehene wieder mal vor Augen zu führen.

was macht er da?

Wärend ich so draussen in der Sonne liege, befindet sich meine „komplizierte“ Freundschaft keine 200 Meter entfernt in seiner Wohnung.
Ich habe heute nichtmal im Ansatz daran gedacht, ihn heute wieder einen Besuch abzustatten, weil ich gerade in der Nähe bin.Das mache ich oft genug und vor allem…nur ich mache das.Ich hbae mich an die einseitige Pflege dieser „Freundschaft“ gewöhnt, nehme es einfach so hin, wie es ist.
Aber trotzdem schleicht sich sein Befinden unterschwellig in meine Gedanken.
Wärend ich hier das Wochenende genieße, ist für ihn jeder Tag gleich.Keine großen sozialen Bindungen erlauben ihn, bei diesem Wetter irgendwohin zu flüchten, aber trotzdem hat er ja einen Garten in den er sich ebenfalls in die Sonne legen könnte, so das sich dieser sonnenreiche Sonntag vielleicht doch ein bisschen von dem rest der immer gleichen Wochentage seiner Arbeitslosigkeit abgehbt, aber ..Fehlanzeige.
In gewissem Maße sind ja Abwechslung und Routinen gleich gut, aber wenn sich das Leben so einpendelt, das es zwischen den Tagen eigentlich kein Unterschied mehr auftut, stelle ich mir das sehr deprimierend vor.
Vielleicht beherrschen mich diese Gedanken auch nur, weil ich ins Grübeln komme, weil er seit Tagen das (letzte) Kommunikationsprotal genutzt hat, wo wir uns austauschen und was für ihn das letzte Tor zur Außenwelt darstellen sollte.
Im Gegensatz trage ich mich nicht mehr mit den schweren Gedanken, ob hier eine Freundschaft stirbt und ich muß diese „Freundschaft“ nicht mehr mit funktionierenden Freundschaften vergleichen.Es ist bei ihm so, wie es ist und ich kann weitestgehend damit umhgehen.Verstehen muss ich bestimmte seiner Einstellungen und Handlungen aber trotzdem nicht.
Versuche ich mich analysierend in seine Lage zu verstzen, wirkt diese Isolation auf mich sehr bedrohlich und deprimierend und ich kann es nicht vertsehen, das man in dieser Lage nicht alles versucht um aus dieser Abwärtsspirale herauskommt.

WordPress-Projekt abgeschlossen

Nach anfänglichem Stochern im Nebel, habe ich nun dieses Buch ausgelesen und konnte damit meine wichtigsten Fragen bezüglich WordPress nun selbst beantworten.

Gerade was die Themen Backup und Umzug betrifft, habe ich Antworten gefunden, wo vorher große Fragezeichen waren.

Was mir einst Blog.de an Blogorganisation und Gestaltung abgenommen hat, musste ich mir nun selbst beibringen, da ich meine neue Blogheimat auch in Eigenregie betreibe.

Somit habe ich nun den Entschluss gefasst, das mir das neu erworbene Wissen zu diesem Thema reicht, meine Wünsche umzusetzen und das ich mich nicht (noch) tiefergehend mit diesem Thema beschäfte (beschäftigen muss).

So kann ich eine meiner Lernbaustellen im Leben (nämlich mich umfassender mit der Materie WordPress zu beschäftigen) erfolgreich abschließen.

So kann ich mich neben den reinen Bloginhalten anderen Interessen widmen, oder was auch immer in die nun frei werdende Lücke passt.

Ich kann das Thema erfolgreich abgeschlossen hinter mir lassen und muss damit nicht immer weiter so ins Detail gehen, mit denen ich letztlich eh nicht nutzbar umgehen kann.