Pizza

Sonntag.Zurück vom verlängerten Wochenende.

Das Angebot des Kühlschranks ist sehr begrenzt, was mich dann dazu brachte eine Pizza zu bestellen.

In diesem Moment die beste und leckerste Entscheidung.

  

Gera

Rückreise, aber nicht ohne noch ein paar Eindrücke einer bisher fremden Stadt mitzunehmen.

Die Wahl fiel auf Gera.

Sicherlich keine touristisch geprägte Stadt wie Weimar oder Erfurt, aber dennoch größer als ich dachte.

Gesehen..abgehakt…ein paar Eindrücke reicher.

   
    
    
   

Über den Tellerrand

Die Welt ist ist groß und doch spielt sich das eigene Leben innerhalb der eigenen kleinen Welt ab.

Zieht man einen Radius von 50 Kilometern (eigentlich noch viel weniger) befindet sich innerhalb dieses Kreises eigentlich fast alles, was mein Leben ausmacht.

Alltag, Freunde, Job…der eigene Horizont ist enger um einen rum als man denkt.

Daher zähle ich die Male, an denen ich genau aus diesem kleinen Kreis meines Lebens ausbreche und die magische Barriere überwinde.

Reisen bildet und das überwinden des eigenen Horizonts erweitert den Horizont im Kopf.

Jedes Mal, wenn ich meinen 50 Kilometerradius meiner eigenen kleinen Welt verlasse, begehe ich mich irgendwie auch auf eine Flucht vor dem ewig Bekannten und auf Gedankenerweiterung gleichermaßen.

Umso öfter ich meinen Teller verlasse, desto besser ist es für mich, für mein Horizont, mein Freidenken.

Jedes Mal ist daher ein wichtiger Moment in meinem Leben, denn jedes Verlassen des alltäglich Bekannten bringt neue Erfahrungen und verschiebt den eigenen Blick auf die Welt.

Dieses Jahr sind es ganze fünfzehn „Ausbrüche“, eine Zahl, auf die ich irgendwie stolz bin, denn sie ist für mich selbst auch sehr hoch, da ich mich sonst auch nur um Job und Familie drehe und die wenigen Urlaubstage nicht so oft Ausbrüche zulassen.

Dieses Jahr war „anders“..anstrengender und fordernder..aber dieses Jahr habe ich so viel dazugelernt und meinen Horizont erweitert, wie lange nicht mehr.

Allein wegen dieser Tatsache, sollte ich dankbar sein, das alles so gekommen ist, wie es ist.

Im nächsten Jahr wird es wieder mehr Alltag geben und die Chancen, temporär von diesem vorherbestimmten Gleis abzuweichen wird begrenzt sein.

Bleibt nur der Wille und Antrieb, das was man schon weiß und was man kennt,  nicht als den letzten Satz einer Wahrheit zu betrachten und weiter bestrebt sein, die Dinge aus weiteren Perspektiven zu betrachten und neue Ideen fremder Menschen in das eigene Denken mit einzubinden.

Massage

Wellnesshotel in Jena und Frau hat eine Massage gleich mitgebucht.

Und so komme ich, seit über einem Jahr, wiedermal in die Situation, das ein Physiotherapeut meinen alten Rücken bearbeitet.

Eine Behandlung, die ich eigentlich öfters über mich ergehen lassen sollte, denn bereits jetzt bemerke ich schon die kleinen Sofortfolgen dieser Behandlung.

Ein angenehm „beweglicheres“ Gefühl im Rücken, gelöster Blockaden, auch wenn sich wahrscheinlich ein kleiner Muskelkater andeutet, war es eine Bahandlung, die mir gut getan hat und irgendwie mein ganzes Körpergefühl verbessert hat.

Erstaunlich, wie gewöhnlich man sich an die schleichende Verspannung des Oberkörpers gewöhnt, welche erst auffällt, wenn diese wieder gelöst wird.

Auch wenn’s weh tat, tat es gut…und nun…geht’s mir so gut, wie lange nicht mehr.

Jena @Night

Klein, aber vorhanden..ein abendliches/nächtliches Kneipenleben direkt hinterm Jentower.

Eine Kneipe neben der anderen und in den Abendstunden doch mehr los,  als ich das erwartet hatte.

Es ist nicht zu übersehen, das Jena eine Studentenstadt ist, die hier auch das kleine Nachtleben prägen, schade nur das die ausgedünnten öffentlichen Verkehrsmitteln sich nicht richtig auf das späte Treiben einstellen.

   
   

Thüringer Klöße

Hotelbuffet am Abend, natürlich hier immer mit den regionalen Highlights echter Thüringer Klöße, die schon kurz nach dem Auftun drohen, in sich zusammen zu sacken.

Keine stabilen „Tennisbälle“, wie man sie sonst aus dem Kochbeutel kennt, sondern das Original.

Und wenn ich schon hier in Thüringen bin, dann bitte auch das Typische hier, bis zum

Abwinken.

Und es schmeckt einfach.

  

Weimar

Heute ein Ausflug von Jena nach Weimar.

Die Stadt ist größer und bietet mehr, als ich erwartet hatte.

Für einen Tag und einmal gesehen gut, muss aber kein zweites Mal her.

Wieder ein Haken mehr auf der „Hab ich gesehen“ Liste.

   
    
    
   

Jena

Zurück in Thüringen.

Heute mal ein freier Tag, den wir gleich nutzen, um das Wochenende einen weiteren Tag in die Länge zu ziehen.

Heute nach Jena, denn wir waren noch nie hier, und gleich auf den traditionellen Weihnachtsmarkt, ehe uns die Chance wieder mangels Zeit verfehlt, so etwas wahrzunehmen.

Ein kleiner Bummel durch Jena und ein reichhaltiges Abendbuffet im Hotel, welches natürlich richtige thüringer Klöße zu bieten hatte, da überlegte ich nicht zwei mal.

   
    
    
 

Ein kleiner Stein

Auf einer aalglatten Bahn des Lebens, auf der ic zur Zeit dahingleite, fallen die kleinsten Unebenheiten eben besonders auf.

Daher heute ein kleiner Aufreger, über den ich mich aufregen oder ärgern könnte.

Aber in Anbetracht dessen, das dieses „Ärgernis“ mich jetzt nur zu einem verärgerten Gefühl verhelfen würde, weil sonst in meinem Leben alles derzeit ohne Grund zum Aufregen ist, lohnt sich die Aufregung wohl nicht.

Die meisten Menschen werden mehr und bedeutendere Probleme haben als ich, wahrscheinlich würde denen , mein kleines Problem im Leben nichtmal als Problem selbst auffallen.

Also verschwende ich keiner Energie in ein schwarzes Loch und konzentriere mich auch die vielen Dinge, die keine Probleme bereiten und das auch dies keine Selbstverständlichkeit ist.

Beim Aufhängen über einsolch keines „Problem“, wäre das Grübeln über das Selbe die eigentliche Einschränkung im Leben ansich.

Also denke ich nicht weiter über die Büroklammer nach, über die ich soeben , auf einer sonst perfekt geteerten Straße , gefahren bin.

Den Kopf in der Vergangenheit

Den ganzen Tag schon, fühlt es sich so an, als hätte ich meinen Kopf durch einen Vorhang gesteckt, hinter dem sich nein ganzes bisheriges Leben versteckt.

Angefangen vom Besuch im Park heute morgen, was mich gleich 18 Jahre zurückriss, fallen mir seit dem immer wieder erlebte Dinge ein, undzwar quer durch die Zeit.

Fühlt sich entspannend an und zeugt davon, das ich in der Gegenwart keine erkennbaren Probleme habe, über die es sich zu grübeln lohnen würde.

Zurück im Park

Hierhin zieht es mich immer wieder mal zurück.

Auf die Spuren alter Zeiten, die nun mittlerweile bald 19 Jahre her sind.

Stelle ebenso fest, das ich noch nie im Winter hier war, tat aber gut nach gut eineinhalb Jahren mal wieder hier zu sein.

  

Dunkelheit

   
 

Sonne frontal

Mitte Dezember, eigentlich kurz vor Weihnachten und es fühlt sich an wie im Frühjahr.
Sonnenreiche zwölf Grad sprechen so rein gar nicht für das Aufkommen der passenden Stimmung zu dieser Jahreszeit.

Heute nehme ich die belebende Wirkung der Sonne noch gerne mit, aber dann kann es wirklich langsam so werden, wie man es sich um diese Jahreszeit wünscht.

Ein durchs ganze Jahr gehender Frühling wäre ja auch irgendwie langweilig.

Würde dieser Winter wieder ein Reinfall werden, kann man sich am Ende gar nicht über den kommenden Frühling freuen…denn gefühlt war er ja nie weg.

  

Currywurst

Lange nicht gegessen, aber dann mit richtig Heißhunger drauf.

Jeder hat sie woh, die eine ultimative Currywurstbude, wo es am allerbesten schmeckt und das Ambiebte stimmt.

Diese eine Bude, habe ich heute mal wieder besucht..der kleine Umweg hat sich gelohnt.

  

Neun Jahre

Wieder ein kleines Jubiläum.

Es ist nun schon neun Jahre her, als ich damit begonnen habe, meine Gedanken ungefiltert aufzuschreiben und sie mir damit von der Seele zu schütteln.

Veröffentlicht in meinem Blog, ist das Schreiben für mich ein wichtiger und fester Bestandteil meines Lebens geworden.

Das Schreiben, mehr als Selbsttheraphie als um gelesen zu werden, ist heute das Ventil für mich überhaupt, bestimmte Dinge in mir zu verarbeiten, zu spiegeln oder mich selbst Ihnen zu stellen.

Neun Jahre sind eine lange Zeit und auch wenn meine „Heimatstadt“ des Schreibens (Blog.de) in diesen Tagen bald geschlossen wird, stimmt es mich traurig, meine altes Blogportal zu verlieren, aber auch mit stolz, dieses Schreiben nun einfach woanders (hier) unabhängig weiterleben zu lassen.

Freiburg

Die Auswärtsfahrt nach Freiburg bricht alle persönlichen Rekorde.

Ausgelassener aber auch anstrengender war diese Reise, die das ganze Wochenende gefüllt hat und nun Momente geschaffen hat, die ich nicht mehr vergessen werde und mich immer mit den Menschen verbinden wird, mit denen ich diese Momente erleben durfte.

Dieses Momente sind die wahren Säulen beim Leben eines Lebens.

   
    
 

Weihnachtskonzert

Jedes Jahr organisiert die Schule der Kids ein Weihnachtskonzert in einer Kirche.

Bisher eigentlich immer Pflichtprogramm, an das man irgendwie einen Haken macht, wenn man es hinter sich hat.

Dieses Jahr konnte ich es irgendwie das erste mal genießen, obwohl das Wetter bisher noch gar nicht weihnachtlich/winterlich daher kommt.

Gerade im Hinbkick auf den Stress den ich persönlich letztes und vorletztes Weihnachten ausgesetzt war, kann ich solche Momente jetzt einfach genießen.

In der Ruhe nach zwei Jahren Sturm.

  

Der Paternoster

Lange nicht hier gewesen im Berliner Rathaus Schöneberg, wo noch ein paar, frei zugängliche Exemplare, der aussterbenden Art, dem Paternoster, in Betrieb sind.

Es ist absehbar, das dieses Aufzugssystem bald der Vergangenheit angehören wird, und deswegen konnte ich heute nicht anders, als mich mein Alltag an diesem Gebäude vorbeigespült hat.

Irgendwie faszinierend diese Dinger und irgendwie schade, das irgendwann der Moment kommen wird, an dem der letzte Paternoster für immer angehalten wird.

Darum nutze ich ihn…wenn ich heute schonmal in der Nähe war.

   
    
   

Alte Wohngegend

Heute führte es mich wieder hier her, wo ich vor vielen Jahren mal gewohnt habe.Ein bisschen bin ich in der Gegend spazieren gewesen und dabei fällt mir wieder auf, das dieses „Damals“ auch schon wieder 16 Jahre her ist.

Damals..am Ende des ausklingenden Jahrtausends, mit dem Gefühl, pünktlich mit dem Jahr 2000 beginnt irgendwie die ferne Zukunft…heute schon wieder ewig lange her.

   
   

Der Rest des Jahres

Die letzten Stunden im November und mit Beginn des letzten Monats, ist das Jahr faktisch auch schon vorüber.Zumindes was das Arbeitsjahr angeht, denn nun wird nach und nach die Fahrt aus dem Alltag genommen, bis das hektische Treiben pünktlich kurz vor Weihnachten ganz zum Erliegen kommt.

So schnell kann ein Jahr rum sein und jetzt, wo es für mich mental in die letzten paar Tage geht, zähle ich erwartungsvoll rückwärts, um dieses Jahr endlich abzuschließen, als würde der Jahreswechsel mehr Zeit zwischen mir und dem gehenden 2015 bringen als nur ein Tag.