Spiel

Einmal reingeschaut und gleich wieder kleben geblieben.
Auch wenn es bei mir jetzt wohl über ein Jahr her ist, das ich „WoW“ gespielt habe, bin ich erstaunlich schnell wieder im Thema.
Hat man es lange nicht gespielt, macht’s auch wieder Spaß.Vor allem, das man da anfangen kann, wo man vor Monaten aufgehört hat.

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Familienabend

Seit langem mal wieder „gemütlicher Familienabend“.
Was mit einem gemeinsamen Rachlette-Essen anfängt, geht nun in einen gemeinsamen DVD Abend mit den Kids über.
Alles was Disney aus den letzten Jahren auf DVD zu bieten hat, flimmert jetzt über den Schirm und wir genießen auch mal den Moment, eine Familie zu sein.

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Wieder Sport

Vier Wochen krank und die letzte Woche wollte ich nicht überstürzen, was den Gang zum Sport betrifft.
Heute nun, nach fünf Wochen Pause, musste es sein.
Schon seit Tagen diese Trägheit, Müdigkeit und innere Kühle.
So faste ich heute den Entschluss, heute wieder mit dem Sport anzufangen, vielleicht genau deswegen, weil ich heute so gar kein Antrieb hatte.
Heute war mir so danach, das der innere Schweinehund gar nicht groß genug sein konnte, ich werde ihn bezwingen.
Und nun…nach dem Sport..die innere Kälte und die träge Grundstimmung sind weg.
Immer wieder beeindruckend, wie eine Stunde Sport körperliches Befinden und seelische Grundverfassung auf einen Schlag verbessern kann.

Weihnachten kommt

Hier in der Berliner Allee sehe ich jetzt jeden Morgen die ersten Vorläufer auf die Weihnachtssaison.
An den Häuserfassaden wurden schon die ersten „Blinkis“ anmontiert.
Damit wird mir wieder bewusst, das sich auch dieses Jahr langsam dem Ende nähert und wie schnell dieses Jahr vergangen ist.

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Meine sozialistische Firma

Seit Wochen arbeite ich nicht viel.
Eigentlich schon seit meiner Rückkehr an meinen Arbeitsplatz nach meinem Sommerurlaub befinde ich mich im Faullenzerstadium.
Gestern war persönliches Gespräch und man ist in letzter Zeit sehr mit mir zufrieden, sogar zufriedener, als ich noch locker das fünffache geleistet habe.
Meine Erkenntnis ist nun, man ist zufrieden, weil ich den Anschein erwecke, ich hätte viel zu tun.
Keiner, der sich hier für genau diese Zahlen interessiert, die meine absolute Faulheit (ja fast schon Arbeitsverweigerung) belegen können , nur wer beschäftigt aussieht, ist auch beschäftigt.
Momentan lebt es sich hier noch einfacher als in einer Planwirtschaft , denn einen Plan, was ich schaffen sollte, gibt es nicht.
Ob ich hier drei Dinge die Woche schaffe, wo andere dreitausend schaffen…egal.
Ich frage mich nur, wie naiv man sein kann, um die Dinge so unkontrolliert laufen zu lassen wie sie derzeit laufen.
In dieser kleinen chaotischen sozialistischen Insel in mitten eines kapitalistischen Hausfischbeckens widerspricht diese Firma jeden Monat diesen Jahres erneut den Gesetzen der Marktwirtschaft.
Kunden kommen von alleine auf uns zu und wollen umgeworfen die schlechtesten Produkte zum überteuerten Preis.
Leute werden in Abteilungen angestellt, wo sich die Abteilungen selbst jetzt schon langweilen.
Es gibt Lohnerhöhungen auf Wunsch und auf der anderen Seite ein eher abnehmendes Geschäft.
Sollte das Geld mal knapp werden, werden einfach (nur unsere) die Preise erhöht und schon legt auch die Nachfrage wieder zu.
Kopfschütteln..Füße hochlegen und zusehen wie der Markt sich selbst regelt.

Zweite Blüte

Durch die unnatürliche Wärme der letzten Tage, beginnt es hier und dort nochmal zu blühen oder verblüht nur langsam.
Hoffe darauf, das es nicht wieder so ein karibischer Winter wird wie letztes Jahr, als man Ende Oktober noch mit T-Shirt rumlaufen konnte ohne zu frieren.

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Willkommen im November

Heute morgen begrüßt mich der November genau so, wie er sein soll.
Trübe, neblig und lichtarm.
So, das die Sensoren der Straßenbeleuchtung noch am Vormittag zu wenig Licht registrieren und somit die Lampen ein typisches Zwielicht erzeugen.
Die dunkle Jahreszeit drückt die Stimmung mehr zum melancholisch nachdenklichen.
Zu dieser Jahreszeit ist mir beides Willkommen, Novemberwetter und Novemberstimmung.

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Die Elbe

Es wird kalt und die Farben werden rar.

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Schnappschuss

Gibt immer wieder Bilder, deren Wirkung begreift man erst lange nachdem man sie gemacht hat.
So fand ich diesen Bogen interessant genug, um ihn zu fotografieren, aber jetzt im Nachhinein gefällt er mir noch besser.Verträumt.

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Montag

Wieder im Arbeitsalltag angekommen, hängen die Erlebnisse des letzten Wochenendes noch in den Gedankengängen des Tages.
Erstaunlich, wie viel man in zwei Tagen aus seiner Zeit so machen kann, das sie einem im Nachhinein so prägend und magisch erscheint.
Erinnerungen an ein Wahnsinnskonzert, an eine Stadt, die mehr zu bieten hat als gedacht und an die Menschen, die mit mir da waren, mit denen ich dieses Erlebnis teilen darf.

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Grenze

Abfahrt aus Magdeburg.
Bevor es auf den Heimweg ging, ging es erstmal in die entgegengesetzte Richtung, Ziel der ehemalige Grenzübergang Marienborn/Helmstedt.
Passend aber dann doch zufällig, das ja heute der 25.Jahrestag der Grenzöffnung ist.

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Magdeburger Dom

Eigentlich kenne ich ihn nur als hohes Gebäude, das man sogar sehen kann, wenn man auf der Autobahn an Magdeburg vorbeifährt.
Jetzt, wenn ich schonmal hier bin, wollte ich auch einmal davor stehen und wenns geht, das Gebäude auch mal von innen sehen.
Gelegenheit genutzt, um ein paar Fotos zu machen.

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Konzert

Diesmal Fiddlers Green in Magdeburg.
Und wieder war es genau das geniale Konzerterlebnis, was ich erwartete, vielleicht noch mit einer kleinen Steigerung.
Kenne die Band mit ihren Konzerten schon und von daher hatte sich die Anreise schon gelohnt.

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Gut gegessen

Etwas versteckt und dann doch gut gut gefüllt (selbst zum Nachmittag) das tschechische Restaurant „Prager Bierstuben“ hier in Magdeburg.
Wir wollten was essen und dieses hier stand bei Foursquare ganz oben, und als wir von rauskommenden Gästen noch Empfehlungen bekamen, stand fest..hier essen wir auch.
Für mich gabs traditionelles Gulasch mit böhmischen Knödeln.
Lange nicht gegessen und sofort erinnerte mich der Geschmack an die 1980er Jahre, als ich auf Urlaubsreise mit deinen Eltern in Richtung Ungarn immer Station in Tschechien machte um etwas zu essen.
Für diese 12 Stunden Reise auf dem Rücksitz eines Trabbis, was das Knödelessen immer ein Signal, endlich im Ausland zu sein und damit hatte der Urlaub irgendwie schon begonnen.

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Magdeburg

Übers Wochenende hat’s mich nach Magdeburg verschlagen.
Auslöser war ein Konzert, das hier stattfindet und da uns dann Nachts der Rückweg zu weit ist, haben wir ein ganzes kinderloses Wochenende mit Stadterlebnis draus gemacht.
Magdeburg ist sicherlich keine Stadt, die man als Tourist auf der Liste ganz oben hat, aber dennoch bin ich hier von der Stadt und ihren Möglichkeiten positiv überrascht worden.
Als ich das letzte mal vor 10 Jahren hier war, war irgendwie alles Baustelle…nun ist das zumindest alles fertig.

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In Gedanken

Freitagabend, die Woche ist zu Ende und ich bin allein zu Hause.
Zwei Bier und der Weg ist frei für tiefe Gedanken.
Schnell kreisen diese wieder um das zurückliegende Jahr, in dem ich mich von meiner verlorenen Freundschaft mehr entfernt habe als jemals zuvor.
Großes Unverständnis, was ihm so schwerfällt, den Kontakt zu mir zu suchen, Gedanken über die mögliche Blockade, den Kontakt zu mir herstellen zu können und damit über seinen eigenen Schatten springen zu müssen, oder gar die ernüchternde Möglichkeit, das ihm der Kontakt zu mir gar nicht fehlt und all meine Gefühle einseitig sind.
Mein tiefes Grübeln über den Sinn und Zweck des eigenen Stolzes, nicht wieder den ersten Schritt machen zu wollen, bringt mir das Gefühl näher, vielleicht im Laufe des Lebens auf solche egoistischen Gedanken eher zu verzichten.
Vielleicht sollte ich den Kontakt wieder versuchen herzustellen und ihm damit möglicherweise aus seinem sozialen Loch zu befreien, aus dem er alleine nicht rauskommen kann.
Vielleicht sollte ich dem Gefühl folgen, das mit dem Altern alle sozialen Bindungen dünner , brüchiger und wertvoller werden und das man sich an einfach allem festhalten sollte, was man hat?
Ohne ewig zu selektieren und zu werten?
Auch wenn er nicht das darstellt, was man sich als Freund wünscht, sollte ich ihn so akzeptieren, wie er ist?
Ganz nach dem Motto, wenn die Haare dünner werden, sollte man aufhören, sich die unschönen und grauen auszureißen?
Es bleibt das ungute Gefühl auf dem falschen Weg zu sein, alte Freundschaften sozial zu boykottieren, nur weil es nicht mehr die Freundschaft ist, die man heute als Freundschaft sieht.
Dabei hat sich nicht wirklich unsere Freundschaft verändert, sondern nur mein Verständnis von Freundschaft.
Er war demnach immer der Gleiche und somit trifft ihn keine Schuld.

Disco 2000

Nachdem meine Stammdiscothek Ende der 90er Jahre für immer geschlossen hat, zog es mich noch einige Jahre um die Jahrtausendwende hier in diese Großraumdisco am Rande Berlins.
Hier war alles etwas größer und unpersönlicher, aber sonst ganz ok.
Kurz darauf war ich irgendwie „raus“ und dem Discoalter entwachsen.
Heute, zwölf Jahre später, führt es mich zurück an diesen Bau.
Seit mehreren Jahren steht er nun leer und wird wohl nie wieder aktiviert.
Im Bauboom rund um Berlin, wird dieses Gebäude wahrscheinlich bald abgerissen und durch was nützliches ersetzt.
Grund genug, für mich heute hier noch mal hinzufahren und ein paar Bilder zu machen und damit ein Teil meiner Jugend zu erinnern.
Ich erinnere mich an ein Gespräch über die Tatsache, das die Zeiten sich so verändert haben, das ich sie nicht wieder erkenne.
Im Gegensatz zu meiner Zeit, geht man heute nichtmehr in Discotheken.
Die Menschen treffen sich lieber privat oder ganz online.
Die Disco als sozialer Marktplatz der Jugend hat ausgedient, das große Gemeinsame gibt’s irgendwie nur noch virtuell.
Heute trifft man sich zum Zocken oder um mit Freunden einen DVD Abend zu machen und wenn man weggeht, dann gezielt und in kleinere Clubs.
Die Samstagsdisco als Wochenend-Highlight gibt es nicht mehr, denn nicht nur „mein“ Laden hat seine Türen für immer geschlossen, die meisten Anderen, die ich vom Namen kannte ebenfalls.
Ich will nicht werten, ob dieser digitale Trend hier ein sozialer Verlust ist und der Generation nach mir damit viel entgeht, oder ob sich die Zeiten einfach nur ändern, so wie sie sich immer ändern.
Ich bin nur froh, das meine Samstage sich in Discotheken abgespielt haben und auch wenn das heute alles lange her ist, kann ich heute noch erfüllend auf diese Zeit zurückblicken.

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Alexanderplatz

Heute hat es mich mal auf den Alex verschlagen, was ich gleich nutzte, um hier ein paar Fotos zu machen.
Sicherlich nicht das beste Wetter für ein Moment mit perfektem Licht, aber trotzdem konnte ich das einfangen, was ich wollte.
Und wieder war es die Suche nach neuen Motiven, die mich rauszieht und weg von den bekannten Bahnen des Alltags.
Neues fotografieren zu wollen, heißt auch erstmal an die Orte zu gelangen, an denen man diese Motive vermutet.
So wird jede Fototour auch zu einer Entdeckungsreise, die der Seele gut tut.
Wann kommt man als Berliner schonmal auf den Alexanderplatz , der eigentlich nur Touristen und Neuberlinern vorbehalten ist?

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Bahnstreik

Auch wenn mich dieser Streik als Autofahrer nicht trifft und eigentlich total kalt lassen könnte, regt mich das Ganze irgendwie auf.
Diese Maßlosigkeit, mit allen Mitteln die eigenen Forderungen durchzusetzen, egal um welchen Preis.
Hier geht es nicht um eine Einigung zweier Parteien, sondern um eine Erpressung.
Unverständnis macht sich in mir breit, denn würde ich versuchen mit diesen Mitteln meinen Arbeitgeber zu beeindrucken, könnte ich mir einen neuen Job suchen und das Verhältnis zwischen mir als Arbeitnehmer und ihn als mein Arbeitgeber wäre total zerstört.
Bei allen Quengellein, bin ich froh, das ich mit meinem Lohngeber über alles vernünftig sprechen kann.