Aus rot mach……was auch immer

Ein Freund von mir war/ist wohl der größte noch lebenden Michael Schumacher Fan.
Man kann fast sagen das diese arme Seele sein Leben nach dem Gott Schumacher ausgerichtet hat und Schmumi und seine Erfolge und Mißerfolge enger gesehen hat als Michael Schumacher selbst.

Seine Wohnung war nicht nur tapeziert mit rot und Ferrarisymbolen, er hat auch alles was das Merchendising so zu bieten hat.
Trank man doch selbst als Gast aus einer roten Formel 1 Tasse die beim anheben den Klang des italienischen Wagens abspielte.
Alles aber auch wirklich alles blitz und strahlt mit den Motiven Michael Schumacher oder Ferrari.

Nun hat Michael Schumacher dummerweise die Farbe gewechselt und die arme Sau wird es sich garnicht so schnell leisten könnten sein Leben dem Chameleon anzupassen.
Voller Vorfreude des peinlichen Comeback eines alten Mannes der als Sieger ging und nun nur noch verlieren kann…hat einen Fan sicher…..selbst wenn er alle Rennen wie in einem Auswärtsspiel sehen wird.

Einen kleinen Schmunzler konnte ich mir bei dem Gedanken nicht verkneifen, das dieser Mann nun vor einer großen logistischen Aufgabe steht.

Mach es zu deinem Projekt.

Winter

Wenn schon nicht Weihnachten mit Schnee dann wenigstens einen schneereichen Jahresausklang.

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Hilfe…Das Web kann Hellsehen

Wir haben nicht schlecht gestaunt als eine Freundin uns heute eher zufällig dieses Spiel präsentierte.
Der Akinator.
Eine Web-Anwendung (gibts natürlich auch als iPhone App) das einem zu einer gedachten Person Fragen stellt, die man dann beantwortet und erstaunlicherweise dann auch treffsicher errät.
Denkt man an Prominete im weitesten Sinne hatte ich bisher keinen Fall, das dieses System meine Person nicht mit ein paar Fragen erraten konnte.
Ausprobieren und staunen wie schnell man alle Personen, die wir kennen mit wenigen Fragen rausbekommen kann.

Hier klicken um zum Akinator zu kommen

Wichtigkeit von Meldungen

Um eine wichtige Meldung weniger wichtig erscheinen zu lassen, kann man diese auch in viele unwichtige Meldungen betten, das der Mensch abnehmend in der Lage ist wirklich wichtig von unwichtig zu trennen.

Weihnachten Plus-Minus Null

Es gibt schon verrückte Typen und über einen schüttel ich jedes Jahr aufs Neue mein Kopf.Mitlerweile kann ich auch eher drüber lachen.

Der Herr zieht nach jeder Geschenkeschlacht nach Weihnachten mathematische Bilanz.
Er rechnet auf, was er verschenkt hat und bekommen hat.
Sachgüter werden geschätzt, bevorzugt wird Bares, die man auch besser in die Bilanz einfügen kann.
Ein gutes Weihnachten ist wenn er im Wert mehr bekommen hat als ausgegeben, doch meißt ist es ok und hält sich die Wage.
Er will wohl nicht riskieren hier mehr für Geschenke auszugeben als er dann selbst erhält.
Nicht das ihn jemand so dermaßen übers Ohr haut, und dann noch zu Weihnachten.

Der Herr hat nichtnur jedes „Geben und Nehmen Prinzip“ nicht verstanden, er ist auch noch Single und das seit seiner Geburt an.

Soundtrack des Jahres 2009

Kein Lied steht für dieses Jahr wie dieses.
Manchmal kann man ein ganzes Jahr auf einen Sing runterreduzieren.
Mein Lied des Jahres 2009.

Windows wird immer schlimmer

Ich bin ja schon eniges an Enttäuschungen gewöhnt als ich mir damals einen PC mit Windows Vista zugelegt hatte.
Viele Software lief damals garnicht oder fehlerhaft und für vieles mußte man erstmal auf ein Patch warten und einige Dinge blieben Dauerhaft unkompatibel.

Nun neuer PC mit Windows 7.
Trotz überall vernommenem Lob für Windows7 kann ich diesem System noch weniger abgewinnen als Windows Vista.
Trotz Windows Update und PC-Hersteller Updates laufen viele wichtige Sachen nicht, die es unter Vista noch geschafft hatten.
Krönung des ganzen war wohl das ich mir eine Windows7-Version eines Programmes geladen habe, das dann beim starten meldete das es nicht unter 64Bit laufen könnte.
Bei Vista waren es meist ältere Sachen, die dann eben verloren waren, aber aktuelle Software zu laden, die dann Probleme mit dem Betriebssystem hat ist für den Laienanwender unzumutbar.
Lange habe ich drüber weg gesehen und mich immer wieder vom vorinstallierten Windows leiten lassen es gleich mit zu kaufen.
Nun ist Schluß.

Der nächste PC läuft mit Ubuntu oder es wird gleich ein Apple.
Schnauze voll.Fenster zu.!

Besorgte Weihnachten

Uns war schon so nicht nach Weihnachten zumute.
Zu schnell stand das Fest vor der Tür, arbeiten bist kurz davor, das man keine Zeit im Stress fand sich auf die Tage einzustellen.
Als Krönung empfang meine kleine Tochter den Weihnachtsmann gestern schon mit fast 40 Fieber und fiel danach ins Bett.
Heute früh sah es dann nicht viel besser aus und gegen Nachmittag ging das Fieber wieder hoch und geplagt vom zweiten Fiebertag schien meine Tochter schon sehr geschwächt und aphatisch.
Nun entschlossen wir uns doch heute noch einen Arzt aufzusuchen.
Allzu große Sorgen brauche ich mir nicht zu machen, denn es ist ja nichts richtig auffälliges ungeklärtes bei dem man nicht weis wie man reagieren soll, sondern eben Fieber das bei Kindern ja oft gleich in diese Höhen schnellt.
Nur um das Abzuklären ist meine Frau mit ihr nun zum Arzt.
Nichts allzu neues , irgendwie fühle mich mich jetzt wie an einem ganz normalen Wochenende.
Wenn man mit den Gedanken ums fiebernde Kind kreist, ist an Weihnachten natürlich auch nicht so zu denken.
Ist nunmal so.

Baum steht

Weihnachten ist bisher nur auf dem Kalender.Vielleicht bringt ja der geschmückte Baum ein wenig Weihnachtsstimmung.

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Pechtag

Ich bin überzeugt davon, es gibt regelrechte Pechtage.
Tage an dem man sein persönliches Pensum an Pech geschnürt in einem Paket auf einmal bekommt.

Hat jeder im Monat (z.B. 10 Pecheinheiten) ist es doch eher selten, das ich diese in Form von alle 3 Tage gleich ein Pechfall bekomme sondern eher an 2 Tagen gleich 5 Einheiten oder gar an einem Tag des Monats gleich alle 10 Einheiten auf einmal.

Entziehen kann man sich dem Pech wohl nicht, denn wenn man mal ein halbes Jahr Ruhe hätte würde das heißen das man dann vielleicht gleich mal an einem Tag die Jahresdosis bekommt.

Alles hinter mir

Das war das Arbeitsjahr 2009.
Für mich ist heute der letzte Hammer gefallen und jetzt stehen knappe zwei Wochen „Freizeit“ vor mir.
Pünktlich zu Weihnachten hatte ich heute gleich zwei Briefe mit Zahlungsaufforderungen mit denen wir nicht gerechnet haben im Kasten.
Nun ist das kein Weltuntergang und trifft nun keine Hungernde Familie, aber so eine 700 Euro Klatsche kann schon laut schallen, wenn man nicht mit rechnet.
Ganz zum Überfluß bekam ich heute auch schon meine Lohnabrechnung in die Hände und kann wieder auf das tiefe Tal zwischen Brutto und Netto gucken und mich wiedereinmal auf die Steuer schimpfen lassen.

Trotz allem Ärger zur beginnenden Weihnachtszeit will ich mit meiner Verärgerung mal die Kirche im Dorf lassen.
Zum einen bringt einen ja das „Drüber ärgern“ nicht wirklich weiter sondern kostet nur Zeit und Nerven.
Zum anderen muß ich mir in meinem Ärger oder subjektivem Pechgefühl auch immer vor Augen halten, das es bedeutend schlimmere Schicksalsschläge gibt als eine unerwartete Rechnung.

So will ich mal schnell meine innere Mitte wiederfinden und mich auf das Glück besinnen was ich habe und mich nicht über das ganze Gold meines Weges beschweren wenn es mich anfunkelnd auf die Augen geht.
Schnelles wegwischen eines Bagatell-Ärgers.
Ein paar Minuten das schwerfällige Treiben meines Aquarius beobachten…und schon gehts weiter.
Aber erstmal ist Pause…Bis Anfang Januar passiert erstmal NICHTS.

Touched

Holding Back The Years

Als dieser Song 1989 rauskam, war es in meinen Augen nur ein weiterer Song ohne Pep und noch einer mit einer Loser-Aussage.
Wer „Holding Back The Years“ singt und dazu noch so lahm, der hat wohl das Leben im hier und jetzt verpasst.
Ja früher konnte ich das Stück nicht hören und heute kann ich im Radio nicht wegschalten, wenn er dann mal läuft.
Damals hatte ich keine Ahnung was der Sänger damit meint.
Heute ist das Lieds selbst 20 Jahre als man die Jahre zurück haben wollte.
Ich kann nicht behaupten, das ich n der Vergangenheit lebe aber dieses Lied zeigt mir mal ganz direkt wie schnell 20 Jahre vergehen können, wie schnell die Zeit an einem vorbeirasen kann.
Im Sog dieser Zeit passieren eben dann auchmal Momente in der die Seele für 3 Minuten (wie bei diesem Lied) zur Ruhe kommt und man sich kurz überlegt wie weit alles schon her ist ,was man manchmal gerne zurück holen würde.
Die alte Zeit zurück holen, selbst wenn es nur für 3 Minuten gelingt.

Bekanntes Grau

Irgendwo im Osten Berlins ein altes graues Haus das im Schnee noch grauer aussieht.
Erinnert mich irgendwie an die Winterzeit meiner Kindheit.

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Wieder ein Jahr vorbei

Meine Frau sitzt am PC und schneidet mit den Bildern und Filmchen dieses Jahres eine kleine Zusammenfassung des Jahres zusammen.
Die Höhepunkte des Jahres als Familie mit Kindern in Form von Fotos und kleinen Videosequenzen machen wir schon seit der Geburt unseres Sohnes und ist jedes Jahr , gebrannt auf DVD, ein gutes Geschenk an die Omas und Opas.
Beim flüchtigen Betrachten des „Schneideplatzes“ kommt mir dann nur ein Gedanke.
„Ist es schonwieder soweit“
Wieder ein Jahr rum?

Noch ein Ohrwurm

Manchmal ist es so das ich richtig auf Musik eingestellt bin.
Manchmal tröpfelt Musik auch nur so nebenbei ins Ohr und manchmal will ich was ganz bestimmtes hören und machmal höre ich ein Lied und muß es dann immer wieder hören.
Das ist mir allein in dieser Woche jetzt das dritte mal passiert.
So habe ich auch eine CD im Player auf der nur drei Lieder sind und davon wird dann zur Zeit eines immer wieder wiederholt.
In den letzten zwei Tagen war es dieses.
Obwohl ich garnicht weiß warum.

Irgendwie kann ich beim Hören dieses Liedes sehr gut nachdenken.

Was für ein komisches Gefühl

Als ich gestern meine Kinder in die Kita brachte, sah ich beim rausgehen das viele Eltern (die zur gleichen Zeit ihre Kids abgeben) am schwarzen Brett am Eingang der Kita stehen blieben.

Dort hing ein Brief einer Mutter, den ich dann auch las.

In dem Brief ging es darum, das ihre Tochter hier in unserem Kietz von einem Mann um die 50 angesprochen wurde, der sie eindeutig weglocken wollte.
Er wollte dem Kind kleine Kätzchen zeigen.
Die Mutter sah wohl rechtzeitig das da ihre Tochter mit einem Mann redet und als sie nach dem rechten sehen wollte, ging er zügig weg.
Dem Kind ist also nichts passiert und keiner weiß ob es sich bei dem Mann um einen kinderlieben „Angeber“ handelt oder eher um das was wir hier alle fürchten.

In dem Brief bittet nun die Mutter des Kindes „Eltern, bitte redet mit euren Kindern“

Meine Kids sind noch nicht in dem Alter, ohne unsere Aufsicht im Hof zu spielen…aber im nächsten Sommer…?

Es ist ein komisches Gefühl, wenn das was man sonst nur aus den Medien kennt plötzlich das eigene Umfeld möglicherweise bedroht.

Man fühlt sich nun auch ziemlich machtlos, denn selbst wenn man den Mann kennen würde könnte man erst etwas unternehmen wenn es zu spät ist.

So außerhalb der schlimmen Welt wie man immer dachte ist man doch nicht.
Es stimmt schon, was die Eltern von Opfern immer wieder erzählen.

Es kann überall passieren….zu jeder Zeit.

Nochmal Obama

Ein Friedensnobelpreisträger der von der Notwendigkeit des Krieges spricht erzeugt schon ein komisches Gefühl.
Vielleicht hat man sich da ein wenig davon blenden lassen, das nach dem Kriegstreiber George Dabbelju Bush jeder Präsident wie ein Friedensengel aussieht dem man aus leuter Dankbarkeit gleichmal einen Preis geben will weil die Ära des „Wild West Bush“ vorbei ist.
Obama argumentiert (bisher ist es ja das einzigste was er tut) so wie man sich das , fast als Selbstverständlichkeit, von einem Weltpolitiker erwartet.

Wenn jemand darüber hinaus sich in der Friedenserhaltung oder Friedensschaffung (mit friedlichen Mitteln) dann ist ihm das Hoch anzurechnen.
Den größten dieser pazifistischen Friedensengeln sollte man dann auch den Friedensnobelpreis verleihen.

Aber ein Preis wegen großer Worte zu verleihen?

Hätte man Hitler und Stalin auch solch einen Preis geben sollen, weil sie beschlossen haben sich nicht gegenseitig anzugreifen?

Ein Friedensnobelpreis in den Händen eines überschätzen Mannes, der sich bisher nicht gegen das Verbot von Anti-personen-Minen einsetzt?