TV Show aus der Zuschauerperspektive

Letzten Dienstag war ich als Zuschauer bei der Sat1 Kuschelrock Show dabei.
Am Samstag war nun die Ausstrahlung dieser Sendung.
Ich (wie wahrscheinlich jeder andere anwesende) hat sich mehrfach im Zuschauerraum sitzen sehen, aber ich konnte mich auch nur erkennen ,weil ich genau wußte wo ich hingucken mußte.

Im Prinzip habe ich die Show ,die ich da beim Entstehen gesehen habe , schon wiedererkannt.
Trotzdem fiel mir auf ,das einige Sachen ,selbst mitten in den Interviews der Gäste, perfekt zusammengeschnitten waren.
Ich kann mich noch sehr gut an so manche „ähhhs“ und „Da muß ich erstmal überlegen“ und „Wie war die Frage jetzt gemeint“ erinnern , die nachher zu einem knackigen Gespräch zusammengeschnitten worden ,ohne das man das merkt.
Vor allem fiel mir aber auf ,das man als Zuschauer in dieser Show seine Aufmerksamkeit dahin konzentrieren kann, wo man es für interessant hält.
So kam mir die geschnittene Version dann doch im Vergleich ein bisschen so vor ,als würde ich das alles nur aus einem sehr eingeengten Sichtfeld verfolgen können, wobei eine Geisterhand meinen Kopf nun aber in die Richtung drehen würde, wie sich der Regiseur die Sache gedacht hat.
So hatte, gerade bei den Musikeinlagen, der einstige Konzert-Charakter nun etwas von einem schnell geschnittenen Musik Video.

Der ganze spührbare Arbeitscharakter war ebenfalls weg.
Alles wirkte so (wie es auch wirken soll) als sei alles nur eine große Fete ,bei der alles nur Spaß ist.
Im Grunde aber die Show die ich auch so gesehen habe ..nur eben viel aufgepeppter und durch fest definierte Kameraführung und Schnitt, richtig für den TV Zuschauer vorgekaut.

Live dabei ist eben doch was anderes ,wie das flackern eines Bildschirmes.

WoW Der Gnom solls richten

cebraxus

Und wiedermal ein Neuer im Bunde.
Diesmal ließ es nicht von mir ab , mal die Fähigkeiten eines Hexenmeisters zu probieren.
Und wenn dann schon ein Kleiner ,warum nicht gleich ein Gnom.

Der Kleinaktionär

Rolf arbeitet seit 30 Jahren für eine große deutsche Aktiengesellschaft.
Als guter Mitarbeiter hat er sich Ende der 80er Jahre aus voller Loyalität selsbt Aktien seines Arbeitgebers gekauft.
Klar so verdient er mit drann ,wenn er fleißig am Erfolg mitarbeitet.
Nun wird genau diese Firma ein Großteil seiner Personalkosten senken.
Der Firma gehts nicht schlecht…ganz im Gegenteil..sie macht hohe Gewinne…und die Auftragsbücher sind voller als sie bis zu Rolfs Rente reichen würden.
Dennoch will man sich von vielen der deutschen Arbeitnehmer trennen und will sie durch asiatische Arbeitnehmer ersetzen.
So bekommt Rolf nach über 30 Jahren die Quittung für seine Loyalität ,denn Anfang des neuen Jahres startet sein Sozialplan ,der zum Ziel seine Ausgliederung hat.
Seine Aktie freut das, die hat bei der Nachricht (ganz gegen den derzeitigen Trend) nämlich kräftig zugelegt und somit hat Rolf schon die ersten 50 Euro an seiner Entlassung verdient.

Rolf konnte sich dazu nur noch mit reinem Zynismuß äußern.

Hoffentlich halten die Chinesen ihre Aktien einer deutschen Firma ,wenn diese irgendwann in ein Land abwandert ,wo die Leute weniger für ihre Arbeit verlangen.

Das Maximalgehalt…im Gegenzug zum Mindeslohn

Seit Jahren bricht man sich einen Zacken aus der Krone wenn es um die Definition des Mindestlohn geht.
Die einen sehen bereits in der Hartz4-Grundberechtigung eine Art automatisches „Grundeinkommen“…wenns denn nur so automatisch funktionieren würde.
Genauso wichtig würde ich aber mal eine Diskussion über ein Maximalgehalt finden.
Dabei soll es nicht gehen ,das eine Firma in ihrem Gewinn begrenzt werden soll ,sondern das maximal verdiente Gehalt von Privatpersonen.
Jeder unfreiwillige Hobbymathematiker kann sich selbst ausrechnen ,das sich eine 3-prozentige Gehaltserhöhung eines Managergehalts sich wertmäßig höher verhalten könnte ,als eine 5-prozentige Gehaltserhöhung eines Friseurs.
Da im Prinzip immer die gleiche Menge an Geld vorhanden ist ,ist es doch mathematisch logisch ,das jede Gehaltserhöhung von mehreren 10.000 Euro oder jede Anhäufung von Reichtum irgendwo herkommen muß.

Hätte man ein Maximalgehalt…(will ja nicht knausrig sein) von 20.000 Euro im Monat…so wäre man doch in einer boomenden Firma ,nach allen Investitionsmöglichkeiten sicherlich eher dazu geneigt ,das überschüssige Geld der Belegschaft auszuhändigen ,bevor man es an die Steuer „verliert“.

Ein System ,in dem jeder fast Mittellose auf immer mehr verzichten muß ,damit in der Summe ein großer Berg für die zustande kommt ,die eh schon mehr als genug haben.

Wenn einer allein alles Geld besitzt ,was es gibt…wird es im gleichen Augenblick wertlos!

Der erste Schnee

Wie angekündigt und doch nicht so wie erwartet.
Eine kleine weiße Schicht die auch schonwieder laut knisternd schmelzend vor sich hin taut und tropft.

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Der Spruch des Tages

Gestern irgendwo nebenbei im Fernsehen gehört und bis heute nicht vergessen.

Wenn 4 Leute in einem Raum sind und dann 5 Leute den Raum verlassen…muß einer wieder reingehen ,damit der Raum leer ist.

Die Eigenschaft von Geld

Wiedermal Stunk mit den Ämtern.
Diesmal gibts Unklarheiten mit dem Jugendamt.
Dort braucht man für meine Tochter ,die im Jahr 2008 in die Kita kam , noch einen Gehaltsnachweis von 2004 um die Selbstbeteiligung für die Kosten zu berechnen.
Jedem wird es einleuchten ,das man für eine Kostenbeteiligung, einen aktuellen Gehaltsnachweis braucht….aber nur wenigen wird es einleuchten ,warum man dazu einen Nachweis der letzten 4 Jahre braucht.(Mir auch nicht)

Nun hängt man sich Seitens dieser Behörde an zweistelligen Beträgen auf und auf der anderen Seite werden Hunderte von Milliarden völlig unbürokratisch in sterbende Wirtschaftssysteme gepumpt um damit Fehler von Leuten auszubügeln ,die wahrscheinlich auch heute noch über zukünftige Fehler entscheiden werden.

Geld hat einen sehr geselligen Charakter….da wo welches ist, gesellt sich auch weiteres..da wo wenig ist…fühlt sich Geld sehr schnell einsam und verschwindet einfach.

Ich kann immernoch nicht verstehen , warum eine Bank retten will und den Mittelstand zunehmend den Hals umdreht.

Die Fernsehproduktion

Gestern war ich mit meiner Frau mal zu einer TV-Aufzeichnung einer Sat1 Samstag-Abend-Show.
Um 17 Uhr war Einlaß und um 23.30 Uhr war die Show (Die Kuschelrock-Show) im Kasten.
Ich fand das mal ganz Aufschlußreich.
Zum einen war es für mich als Zuschauer keine Gala in der man sich einfach im Sessel zurücklehnt ,sondern ich fühlte mich schon als Teilnehmer einer Arbeitspoduktion, wenn auch nur als Puzzelteil des ewig klatschenden Hintergrundbildes, das eine Show lebendiger erscheinen lassen soll.
Erstaunlich wie so eine Aufzeichnung einer solchen „Gute Laune“ Show doch abläuft.

Zum einen ist doch erstaunlich ,wie puzzelartig solch eine Show abgedreht wird.
Bestimmte Musikeinlagen werden vorgezogen (richtige Stars haben ja keine Zeit) und dann später eingeschnitten und später bejubelt man die Ankündigung des Interpreten ,der bereits vor Stunden seinen Auftritt hatte.
Auch bekommt man ein ganz anderen Bild ,wenn man bestimmte Leute aus Funk und Fernsehen bei der Arbeit ,ohne Mattscheibe dazwischen über die Schulter schauen kann.

Da gibts die „rein raus und weg Auftritte“ wie Take That,Sarah Connor oder Seal, die dann durch ihren relativ „Fernen“ Auftritt vor ihren Fans dann doch eher unsympathisch wirken.
Auf der anderen Seite gibts dann aber auch Leute wie Uwe Ochsenknecht, Nevio oder Peter Maffay ,die dann schon meher, neben der direkten Aufzeichnung, in Interaktion mit ihrem Publikum stehen.
Vor allem Uwe Ochenknecht und Kai Pflaume selbst ,die dann wärend der Show ihre Rollen spielen und doch in den Pausen Gummibärchen vom Gästetisch an Zuschauer verteilen.
Selbst „Giovanni“ scheint da weder menschliche Berührungsängste noch Allüren zu haben.

Alles in allem sah es mehr sehr nach Arbeit aus und weniger nach der tollen und leichtlebigen Gute-Laune Show ,die man dann fertig geschnitten im TV serviert bekommt.

Von der Wohnzimmercouch sah es bisher immer so aus ,das man hier schnell mal vorbeischaut und einen netten Abend hat..aber auch die B-Promis ,die da 5 Stunden auf einer Couch ausharren müssen…bei dem sie nachher effektiv 15 Minuten Beschäftigung haben..hatten nachher wahrscheinlich ähnlich geschwollenes Sitzfleisch wie die Zuschauer.

Erstaunlich auch ,wie viele Leute immer da rumrennen ,wo die Kamera gerade nicht ihren Fokus hat.

Trotz strickter Koordination dieser Aufzeichnung , kann ich mir nun vorstllen wie stressis und unberechenbar eine Liveshow sein muß.

Meine Frau und ich werden uns das „Stück“ natürlich am Samstag-Abend in Sat1 ansehen…aber auch nur ,weil ich gesehen habe wie es produziert wird und sehen will wie sehr sich das selbst gesehene vom wirklich wahrgenommenen unterscheidet.

Eine Erkenntnis bleibt….so locker und unterhaltsam die Show….es ist harte Arbeit..für alle.

WOW Erste Stufe 80 meines Realms

17.50 Uhr kam die Meldung das es er erste Krieger geschafft hat ,die Stufe 80 zu erreichen.
Donnerstag Nacht erschienen und Sonntag abend schon durchgespielt.

80

Das Fest naht

Die ersten Weihnachtsmärkte werden aufgebaut und die ersten Stände verkaufen bald ihre erste Bäume.Mitten im Herbst.Mitten im November.

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Finanzkrise mal anders gedacht

Wenn ein Unternehmen sich verrechnet ,dann geht es Pleite.
So ist das nunmal.
Für die Außnahmen greift der globale Kapitalsozialismuß.
Das man hier kein System kippen läßt und weltweit Summen zur Rettung des Finanzsystems locker macht , wundert mich auf den ersten Blick nicht.
Auf den zweiten Blick wundert mich es aber schon ,wie locker und unspektakulär Summen bereitgestellt werden ,die man sich kaum vorstellen kann.
Hunderte von Milliarden werden mal schnell zu einem „Rettungspaket“ geschnürt.
Was da als globale Summe zusammenkommt , wenn man alle geplatzten Kredite und Fehlspekulationen mal zusammenrechet…kann sich keiner im Werte vorstellen.
Zu denken gibt es mir nur ,das auf der einen Seite es kein Problem ist mal schnell außerplanmäßig ne halbe Billiarde aus der Achsel zu leihern und auf der anderen Seite fällt es genau diesem System ,was damit gerettet werden soll, Geld für Menschen auszugeben.
Da fehlen Millionen für eine ausreichende Kindertagesbetreuung und andere sollen sich eher von dem Schwarzen unter den Fingernägeln ernähern ,ehe man ihnen Hilfe zusichert.

Hat sich der Zeitungsladen an der Ecke verrechnet ,bekommt er dann auch ein „Rettungspaket“?

Für die Menschen ist kein Geld da …..geht ales dafür drauf ,es zu bezahlen ,das im Prinzip alles genauso bleibt wie es ist.

Meine Meinung!

Ölpreis

Ein Faß Rohöl kostet heute knapp unter 50 US-Dollar.
Das ist weniger als die Hälfte von dem ,als jeder bei den hohen Spritpreisen die Hände über den Kopf zusammen geschlagen hat.
Man kann also sagen ,das Erdöl so „billig“ ist wie seit zwei Jahren nichtmehr.
Also wäre es doch mal Zeit die „Kerosinzuschläge“ der Fluggesellschaften neu zu überdenken, die ja fast mehr ausmachen als der reine Flugticketpreis.
Auch andere Preisansteigerungen ,die mit der Ausrede des hohen Ölpreises gemacht wurden ,sollten doch jetzt zurück genommen werden.
Wenn diese Preissteigerungen überhaupt zurück genommen werden ,so denke ich , wahrscheinlich lange nicht in dem Rahmen ,wie man es erwarten könnte.
Angebot und Nachfrage?
Der Markt regelt alles?

Ich denke , wenn wir schonmal bei der kapitalen Marktwirtschaft sind…..so wird man erst mal an „Gewinnmitnahme“ denken.

Die Rechnung des stark schwankenden Ölpreises geht auf…natürlich nur für die ,die daran verdienen.