Der PC von Morgen

Da wage ich mal eine Vision in die Zukunft die weniger eine wissenschaftliche Basis hat sondern mehr mein persönlichen Entwicklungswunsch darstellt.

Der PC der Zukunft ist nur eine Karte, etwa so groß wie die heutige CompactFlash Karte.

PCs an sich gibts überall ,aber nur als dumme,Betriebssystemlose Hardware-Terminals.

Nun stecke ich meine Karte in den einzig möglichen Einschubschacht und schon wird mein ganzer PC (so wie ich ihn heute kenne) von der Karte in den RAM des Terminals geladen.

Meine Dateien sind da ,wo sie immer sind ,mein Desktop sieht so aus ,wie immer.

Verändere ich nun Daten indem ich was schreibe,lösche oder im Internet surfe (natürlich sind auch immer die Bookmarks dabei) wird das eben nur auf die Karte geschrieben ,was der eigendliche PC ist.

PC nich als Komplettsystem sondern eben nur die nötige Benutzergebundene Software einbebettet in ein selbstlaufendes System.

Karte raus und woanders die Karte rein würde bedeuten ,das ich in meinem offenen Wordtext genau da weiterschreibe wo ich angefangen habe ,weil Word auf meiner Karte immer noch genauso geöffent bleibt ,wie die Internetseite die ich beim rausziehen der Karte offen hatte.

Mal weg vom Fixpunkt persönliche Karte ,könnte ich mir alles das auch als reine Internetanwendung vorstellen.

Ein PC-Terminal ..ein Browser…das ist das ganze Betriebssystem und schon kann ich mich an jedem PC mit Namen und Paßwort (und vielleicht noch einer dritten ID) anmelden und habe Zugriff auf meinen gewohnten Desktop sammt Hintergrundbild der Familie sammt meiner Verzeichnisstruktur und meinen Dateien die man so über die Zeit sammelt sofort da.

Der PC (mit allen seinen Daten) der sich physisch vom Benutzer löst und immer und überall verfügbar ist.

Keine graue Kiste mehr ,sondern nur den Zugangscode und schon hat man alles parat ,was man heute auch hat ,nur eben Webbasiert.

Nur eine Idee….

..in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Hurra..eine zweite Erde

Heute morgen tickerte diese Meldung so ziemlich durch alle Medienkanäle.

Es gibt außerhalb des Sonnensystems ein Erd-Ähnlichen Planeten, wenn ich den mal als Erdähnliche beschreiben kann.

Auf meinen ersten Blick eine interessante Entdeckung.

Auf den zweiten Blick ,wäre er als Urlaubsort oder Erde (in Reserve für schlechte Zeiten) doch ein wenig weit weg.

Selbst wenn man mit Lichtgeschwindigkeit reisen würde (was ja nach Einstein nicht möglich ist) dann würde eine Tour Mindestens 20 Jahre dauern.

Naja und wer will schon die Hälfte seines Lebens auf der Reise sein?

Da man aber (kühnste Visionen) maximal 1 Prozent der Lichtgeschwindigkeit erreichen könnte, wäre man schon bei einer Reisezeit von 2000 Jahren für den Hinweg.

Also alles nur trockene Theorie für die Wissenschaft?

Ich denke nicht.

Schon die Tatsache einen Himmelskörper (außer die Erde selbst) zu entdecken ,der nicht nur aus kalten Staub oder aus einem einfachen Felsbrocken besteht oder der sich nicht in Plasmamanier durchs All schlängelt ist schon eine große Entdeckung.

Das dann ein (möglicher Atmophärischer) Planet dann doch in den Weiten des Alls doch so nah ist ,ist schon ein neuer Denkansatz ,das es vielleicht doch mehr biologisch günstige Planeten gibt.

Sicherlich auch ein neuer Ansatz auf der Suche nach der Entstehung des Lebens allgemein ,denn scheinbar ist die Erde nicht der einmalige Zufallsplanet im All.

Also sind wir nicht allein…zumindest nicht mit einer einziger Atmosphäre in einem All voller Geröll.

Gut zu wisen..

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Upgrade-Gedanken

Irgendwie gefällt mir das Desgin meines Blogs nichtmehr.

Immer wieder lese ich andere Blogs ,bei denen mir das Design viel besser gefällt und ich sehe das sie viel mehr Möglichkeiten haben ihren Auftritt hier zu gestalten.(ok bei den Pro Nutzern)

Vor einer Pro Mitgliedschaft habe ich bisher zurück geschreckt ,weil mir bis dahin die Gestaltung meines Blogs gefallen hat und ich nicht sicher war ,wie lange sich das Bloggen bei mir hält.

Nun bin ich aber schon seit dem 6.Dezember letzten Jahres dabei und das deutet ja nun nichtmehr auf eine Eintagsfliege hin.

Klar kommt es eher auf den Inhalt an aber trotzdem würde ich viel mehr draus machen wollen und werde nun in den Ring mit mir selber steigen und über eine Pro Mitgliedschaft bei Blog.de nachdenken.

….in diesem Sinne…Kein Ratschlag wäre mir hier unwillkommen.

UMTS und Videotelefonie

Nachdem ich mir nun ein neues Handy geleistet hatte bin ich über die Option „Videoanruf“ stutzig geworden.

Nach dem blättern in der Beschreibung des Telefons zeigte sich ,das es sich tatsächlich um ein UMTS Telefon handelt.

Am Sonntag mußte ich aber die Hotline meines Netzanbieters anrufen und beklagen das dieses bei mir nicht funktionierte.

Man klärte mich auf das es sich bei Videotelefonie um einen UMTS Dienst handelt ,den ich freischalten müßte und dann eine UMTS taugliche SIM Karte bekommen würde.

Außer den 60-80 cent pro Minute müßte ich dazu kein teures UMTS Abo auf mich nehmen..(aber 80 cent pro Minute für einen Handyanruf mit Webcamfunktion reicht ja auch schon).

Schon heute bekam ich dann meine neue Sim Karte und siehe da ,alles funktioniert.

Als erster Testkandidat mußte mein Vater herhalten ,da ich bei ihm wußte ,das er ebenfalls ein Telefon hatte ,welches Videotelefonie unterstützt.

Obwohl noch ein bisschen Kostenintensiv finde ich es eine schöne und beeindruckende Spielerei mit einem Mobiltelefon einfach mal so ein Bildtelefonat zu starten bei dem man sich entweder gegenseitig per Video sieht oder eine Live-Szene der Umgebung überträgt.

Im Prinzip muß ich die meisten Leute ,die mich anrufen nicht auch noch sehen ,wie sie ins Handy starren aber bei bestimmten Situationen kann es ein lustiges Spielzeug sein ,wenn denn Oma oder Opa (meine Eltern) mich mal anrufen und in Echtzeit nachsehen wollen ,was ihr kleiner Enkel so macht.

Lustige und faszinierende Sache.

Anbei habe ich gleich eine Broschüre mitbekommen ,was ich mit einem UMTS Abo alles machen könnte.

Aber wer nicht gleich sein Handy als Modem fürs Notebook benutzen will ,wird feststellen das UMTS noch immer nicht die Massenaplikation bereit hat um die Massen ins UMTS Netz zu locken.

Videotelefonie und das versenden einer MMS Nachricht mit einem angehängten Video wird sicherlich seine Fans finden ,aber solange sich die Mehrheit mit der schnöden SMS zufrieden geben ,werden wohl eher wenige 19 Euro im Monat ausgeben um mit dem Handy im Internet zu surfen.

Videotelefonie ist ja ganz lustig (und auch an kein Zusatzbo gebunden) aber beim surfen im Internet auf einem so kleinen Display macht einfach keinen Spaß.

..in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Autounfälle als Nebeneinkunft

Schon ein paar Jahre her ,aber wohl noch immer aktuell und auf jeden Fall einen Beitrag wert.

Ich war mit dem Auto in einem Stadtteil unterwegs den ich nich so häufig befahre.

Ich war wohl mit meinen Gedanken ganz woanders als aus der Vorfahrtsstraße ganz plötzlich eine gleichberechtigste (rechts vor Links) Straße wurde.

Ich denke jeder kennt in seiner Umgebung eine Straßenführung bei der nur als Ortskundiger die Tücken kennt,die sich dem nicht ganz aufmerksamen Erstdurchfahrer nicht sofort offenbaren.

So schoß neben mir auf einmal ein VW Golf raus und fuhr eine Sekunde rechts neben mir auf einer „Parkspur“.

Das ging alles ziemlich schnell denn ich bremste sofort stark ab und noch wärend meines Bremsversuches zog er zu mir rüber so das ich ihm den linken Seitenspiegel abfuhr.(Mehr wars dann wirklich nicht).

Ich fuhr dann vor im rechts ran und er hinter mir wieder auf den Parkstreifen.

Ich stieg aus und wollte mal (scheinheilig) Vorbildlich sein und erkundigte mich um sein befinden.

Es kam mir zwar schon sehr komisch vor,das er sich an seinen Nacken fasste und über Schmerzen in der Nackengegend klagte.

Ein bisschen besorgt und voller Schuldbewußtsein (aber auch bei bisschen aus Provokation ,wegen seiner Nackenschmerzen-Show) sagte ich das ich sofort Polizei und Krankenwagen per Handy holen werde.

Da ging es ihm schon besser und er winkte ab und stieg aus.

Er fragte mich (eher suggestiv) ob wir wegen so einer Bagatelle die Polizei holen müßten.

Ich war froh, ohne Punkte und erhöhter Versicherungsprämien davon zu kommen und wurde nichtmal stutzig ,als er ein Schriftstück aus seinem Auto holte ,auf dem man nur noch den Unfallhergang und den Schaden eintragen mußte und beide unterschreiben mußten.

Aus Freude hier mit einem 100er für einen neuen Spiegel davon zu kommen tat ich alles was er wollte.

Als dann einige Wochen später ein Brief von mir im Briefkasten landete in dem er mir 2500 DM Schaden (inklusive Wertminderung des Autos wegen Unfallwagen) und einen Arbeitsausfall bescheinigte bei dem er nochmal gut 2000 DM haben wollte habe ich nicht schlecht gestaunt.

Der Mann scheint dann doch nochmal mit seinem Nacken Probleme bekommen zu haben und der Unfall war dann doch größer als ich dachte.

Ich rief ihn dann dan und meldete mich mit meinem Namen und dem Namenszusatz ihr Unfallgegener von neulich.

Zu meinem weiteren Erstaunen fragte er mich nach meiner Fallnummer ,die oben im Briefkopf stehen würde.

Nein es war kein Anwaltsbrief ,sondern er hatte mir eine Fallnummer gegeben.

Ich gab dann die Nummer durch die (zu dumm) mit „aus 4/99“ endete.

Er drohte mir am Telefon ,das ich das entweder in Raten bezahlen solle oder wir sehen uns vor Gericht wegen Unfallflucht und Köperverletzung.

Er war wohl trotz seiner Autobumsererfahrung ein schlechter Hobbyjurist.

Ich ging zu einem Freund meines Vaters ,der Rechtsanwalt war.

Dieser riet mir grinsend ,das ich es hier auf einen Prozess ankommen lassen sollte, dann hätte er auch mal was davon.

Aber den Mut und die Zeit und vor allem die Nerven hatte ich nicht und bat ihn um ein klärendes Schreiben.

Er schrieb den Mann an ,das er nun mein Mandat übernommen hatte und wir sein Angebot annehmen würden,die Sache streitig auszutragen.

Weiterhin ist es für uns nicht abzuschätzen ,ob bei ihm hier nicht bleibende Schäden zu erwarten sind und würden deswegen eher auf ein abschließendes Gerichtsurteil setzen ,was nach ärtzlichen Gutachten gefällt wird.

Aufgrund der schwere des Unfalls (was er seiner Forderung entnahm) wird es (zugerechnet mit dem Schmerzensgeld und dem Arbeitsausfall) besser sein ,man würde den Streitwert beiderdeits auf 50.000 DM ansetzen ,womit wir dann uns nicht vor einem Amtsgericht sondern vor einem Landgericht vortragen würden.

Es folgte einiger Schriftverkehr zwischen meinem Anwalt und ihm als Privatperson, wobei mein Anwalt jedes Schreiben von einem seiner Kollegen i.A. unterschrieben ließ.

Als mich dann mein Unfallgegner wieder anrief und sich mit mir verlgeichen wollte ,sagte ich nur (wie aufgetragen) das meine Anwälte es mir untersagt hätten auf irgendwelche Vorschläge ohne ihr Wissen einzugehen.

Er versuchte ein Vergleich bei meinem Anwalt zu erwirken und er meinte das ginge nichtmehr ,da man sich entschlossen hatte Strafantrag gegen ihn zu stellen.

Um den Bogen aber nicht zu überspannen lud man ihn zu einem Arbeitsessen der Kanzlei ein.

Nun saßen wir da.

Mein Unfallgegner,der Anwalt und Freund meines Vaters und 4 seiner Kollegen.

Letzlich einigte man sich darauf ,das ich 189 DM für seinen neuen Spiegel zahle und damit alles gegeneinander aufgehoben wird.

Er willigte ziemlich entnervt und böse guckend ein.

Wenig später hatte ich Geburtstag und bekam von meinem Anwalt ein Geburtstagsschreiben ,das (quasi als Geburtstagsgeschenk) mir sämmtliche Anwaltskosten in diesem Fall erlassen werden.Ich habe schon öfters mal seine Hilfe benötigt ,daher weis ich das hier eine helfende Hand die andere wäscht.

Er berät mich mal da und dafür gucke ich mir ab und zu mal seinen muckenden PC.

Also eben juristen Humor..Anwalt bleibt eben Anwalt.

Das Beste fand ich aber ,das nun mal einer eine nasse Hose bekommen hat ,der sonst für nasse Hosen seiner Opfer sorgt.

Sicherlich wird der Schock eine Weile angehalten haben ,aber heute ist er mit Sicherheit wieder auf Vorfahrtstrecken unterwegs.

….in diesem Sinne..Danke fürs Lesen….

Handbremsentag

Zuerst kam ich heute kaum aus dem Bett.

Schon bei meinem langen täglichen Arbeitsweg merkte ich das heute alles viel träger und langsamer abläuft.

Ein richtiger Tag ,der schon mit einer angezogenen Handbremse beginnt.

Draußen sind es wohl knapp über 20 Grad und ich habe schon Schweißperlen auf der Stirn ,als ich hier langsam die Treppen raufgekrochen bin.

Jeder Order kommt bei mir nur noch mit starker Verzögerung an und wird dann so nach und nach in die Tat umgesetzt sobald ich mich zu meiner neuen Aufgabe aufraffen konnte.

Dabei bin ich nichmal müde ,sondern heute nur besonders träge.

Da hilft nur noch runterfahren und neu starten….oder warten ob ich morgen wieder mit mehr Elan aufstehe.

..in diesem Sinne…

Ein Formular

Soeben waren wir mal unterwegs und haben uns behördlich schonmal die ersten Aktenordner voller Anträge und Informationen für das neue Elterngeld besorgt, schließlich will man ja so wenig wie möglich Behördenkram erledigen ,wenn das Kind erstmal frisch auf der Welt ist.

Beim durchblättern entsteht der Eindruck ,das man erstmal ein Formular ausfüllen muß um einen Antrag zu stellen um ein Formular ausfüllen zu können.

Wenn mich mal irgendwann der Sensenmann besuchen kommt ,hoffe ich das er genug Zeit zum warten mitbringt ,denn bevor ich „gehen“ kann werd ich wohl noch viele Formulare ausfüllen müssen ,das ich auch wirklich am sterben bin.

Wer denkt sich ein solch komplexes System aus in dem schon lange der letzte den absoluten Überblick verloren hat.

..in diesem Sinne..

Dein Freund und Helfer…dann hilf dir lieber selbst

Es ist schon 3-4 Jahre her aber trotzdem eine wahre Geschichte und allemal ein Eintrag wert.

Meine Frau und ich wohnten noch in unserer alten Wohnung mitten in einem reinen Wohngebiet mit Häuser die allesamt mehr als 10 Stockwerke haben, als eines späten Abends es immer wieder bei uns klingelte.

Es schon weit nach 23 Uhr und bei jedem Kontaktversuch mittels der Gegensprechanlage bekam ich keine Antwort.

Wir wohnten nicht gerade in einer schlimmen Gegend aber einfach mal um 23 Uhr runtergehen und nachsehen mußte ja nun auch nicht sein.

Durch die dünne Bauarchitektur der Häuser in der Gegend und die nächtliche Stille konnten wir hören ,das wir nicht die einzigsten waren ,bei denen immer wieder geklingelt wurde.

Nach einer knappen Stunde fanden wir immer noch keinen Schlaf weil es in Abständen von ca 10 Minuten immer wieder laut an der Tür klingelte und es uns auch so beschäftigte ,was da wohl vor sich ging.

Ein Blick aus dem Fenster und ein bisschen Warten und ich konnte ein älteren Mann erkennen ,der sich eben gerade so um die Ecke des Hauses bewegte das ich erkennen konnte ,das er der Übeltäter war.

So ging ich dann doch mal runter ,da der Rest des Hauses tief genug zu schlafen schien oder einfach die Klingel mitlerweile abgestellt hatte.

In einer Hand ein Handy in der anderen ein Hammer wollte ich in dann unten darum bitten seine Klingelstreiche mal ein paar Straßen weiter zu probieren ,da man hier nichtmehr drüber lachen könnte.

Schnell merkte ich aber das ich hier eher das Handy als den Hammer gebrauchen könnte.

Es war ein alter Mann der völlig verzweifelt in unserem Wohngebiet umherirrte und sich einfach verlaufen hatte.

Er war ansprechbar aber schon sehr geistig vom Alter gezeichnet.

Ich fragte ihn wie er hieß..wußte er …wo er wohnt..wußte er nicht.

Er wiederholte nur immer das er nach Hause wollte und wußte aber nicht wo das sein soll und es müßte doch hier sein,aber die hohen Häuser waren ihm unbekannt.

Er konnte nicht still stehen und schwankte zwischen weinerlicher Stimme und agressiven endlich nach Hause wollen.

Da ich scheinbar nachts um 0.30 Uhr der einzigste war ,der von seinem Umherirren wußte ,fragte ich ihn ,ob ich Hilfe holen soll.Ein meinte nur das er nach Hause will.

Also rief ich die 110 an und sagte meinen Namen und erklärte die Situation genau so wie sie war.

Keine 3 Minuten später kam dann ein grünes Duo und fragte mich nach meinem Namen den ich dem Operator am Telefon angegeben habe.

Dann ein wenig Funkverkehr und dann hörten sie sich nochmal die Geschichte an ,warum wir beide hier stehen und ich die Polizei hinzugezogen habe.

Die Polizisten fanden dann bei einer kleinen (freiwilligen) Durchsuchung wohl ein Hinweis ,das dieser Mann Dauergast eines Heims war.

Sie boten ihn an ihn zurück in sein Heim zu fahren ,das ungefähr 10 Km Luftlinie von seinem Irrgarten in unserem Wohngebiet entfernt war.Er willigte ein.

Soweit so gut.

Dann kam einer der beiden Polizisten auf mich zu und belehrte mich ,das ich in diesem Fall kein Notruf absetzen dürfte und das dieses bei solch einem unberechtigten Fall schnell sehr teuer für mich werden könnte.

Bei solcher Dreistigkeit konnte ich nichtmal meine Frage hervorbringen ,wen ich denn hätte sonst um diese Zeit zur Hilfe rufen sollen.

Ein bisschen auch aus Respekt ,er könnte meine Frage als Provokation verstehen und sich es mit der Verwarnung an mich nochmal überlegen.

Ich finde ,eine dreiste Sache ..aber leider genau so geschehen wie beschrieben.

Mein Fazit aus dieser Sache…

Klingelt es wieder ,werde ich einfach mich aus der Sache raushalten…

Dieser Mann hatte Glück, das ich als einzigster runtergekommen bin und meine Verantwortung an (für mich) Zuständige abgegeben habe.

Der nächste arme verwirrte alte Mann..hat einfach mal Pech gehabt…..der muß dann eben auf die telephatischen Fähigkeiten der Polizei vertrauen.

Ich handel mir doch beim Helfen keinen Ärger ein.

Dann lieber Ohren zu,Augen zu,Mund zu…. und schweigen.

in diesen Sinne …Danke fürs Lesen

Amoklauf in Virginia

Na das kennt man ja.

Wenn irgendwas passiert ,was großes öffentliches Interesse weckt ,dann ist man in der Legislative schnell bereit große Worte über große Taten zu spucken.

So auch in den USA.

Da lese ich doch im Ticker von N24 das nach dem schrecklichen Amoklauf an einer Universität in Virginia im Kongress darüber diskutiert wird (nein sogar beschlossen werden soll) das Geisteskranke nun keine Schußwaffen mehr besitzen dürfen.

Weiter brauche ich das gar nicht zu kommentieren…..

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Ein halber Sonntag für mich

Nachdem ich gestern mit meiner kleinen Familie unterwegs war waren wir heute dann bei meinen Schwiegerltern zum Mittag eingeladen.

Da ich mit meiner Frau verabredet habe ,das ich nach dem Essen wieder nach Hause fahre und sie noch mit unserem Sohn bei ihren Eltern bleibt ,hatte ich mal so richtig Zeit mal Dinge zu tun ,zu denen ich sons kaum Zeit finde.

Da wollte ich mal einen guten Freund anrufen ,zu dem der Kontakt wegen des beiderseits fest geplanten Alltags schon etwas dünn geworden ist.

Auß dem „kurz mal Hallo sagen“ wurde dann ein 2 Stunden Telefonat.

Aber es war echt mal gut sich nach einiger Zeit mal wieder richtig lange zu telefonieren ,gerade jetzt wo man kaum noch Möglichkeiten hat sich öfters mal zu besuchen.

So habe ich die mit gegebene freie Zeit nicht unnütz irgendwie vertrödelt sondern gut sozial genutzt um alte Freundschaften wieder etwas aufzupolieren und ein paar Pläne zu schmieden.

Nötig wars auf alle Fälle….

..in diesem Sinne.

Speichergenie : Ein Telefonbuch auf dem Fingernagel

Ich bin immernoch beim durchforsten meines neuen Fotohandys.

Dabei habe ich eine für mich faszinierende Entdeckung gemacht.

Es fällt auf den ersten Blick kaum auf ,aber an der Seite befindet sich ein Karteneinschub für „Memory Stick Micro“ Karten ,wenn man seine Fotos und vielleicht auch Mp3s nicht alle dem internen Telefonspeicher zumuten will.

Bei meinem Handy war eine 512 MB Karte schon dabei.

Beim öffnen des Schachtes und bei der Befreiung der Karte aus ihrem Einsatzort war ich ziemlich überascht ,wie klein dieses Ding doch ist.

An die kleinen SD-Karten hat man sich ja schon als eigentlich CF-Kartenbenutzer schon gewöhnt ,aber dieses kleine Teil in der größe des Fingernagels des kleinsten Fingers ist ja kaum noch ohne Lupe zu handhaben.

Natürlich bin ich gleich mal ins Internet und habe mich schlau gemacht ,wo die theoretischen Speichergrenzen dieses Winzlings sind.

Die zweite Überaschung, denn laut Wikipedia sind schon bis zu 4 GB im Handel erhältlich.

Ein kleiner Chip den jeder wohl ohne Wasser schlucken könnte ,ja den sich sogar der eine oder andere in den holen Zahn stopfen könnte hat eine Speicherkapazität bei den man noch in den 80ern Kleiderschränke hätte füllen können.

Wenn ich mir dann so überlege ,was so theoretisch auf diesen Chip passen würde und wie klein und unscheinbar dieses Ding ist ,ist das schon faszinierend.

Er wirkt auf mich eher wie ein kleines Bauteil in der Mikroelektronik das nur von Fachleuten in staubsicheren Anzügen angefasst werden darf als vom plumpem Endanwender ,dem das Ding (einmal in eine Teppichritze gefallen) für immer abhanden gekommen ist.

Ich bin mir fast sicher ,es wird auch irgendwann ein Speichermedium geben ,bei dem ich dann nur eins brauche.Eins wo alles raufkommt was ich habe..Filme,Fotos Dokumente..alles was so digital speichern kann…

Schöne neue Welt….diesmal ohne Ironie.

…in diesem Sinne …Danke fürs Lesen

Die Sanduhr des restlichen Lebens

Man stelle sich vor, jeder Mensch hätte seine Restlebenszeit als Countdown auf der Stirn.

Ständig wird für einen selbst und auch für alle anderen sofort sichtbar ,wie lange man hier noch in dieser Welt weilt.

Wie würde solch ein Phänomen das Denken und das Handeln aller Menschen im einzelnen und allgemeinen verändern?

Wie würden die bisherigen Werte des Menschen in der Rangliste hinter dieser Uhr des Lebens stehen?

Wie würden wir mit anderen umgehen?

Wie würden wir andere behandeln ,wenn wir sehen würden ,wie lange sie noch zu leben haben?

Wie würde es durch die Änderung des Einzelnen das Denken der ganzen Gesellschaft verändern, wenn die Prioritäten der einzelnen sich verschieben?

Was wäre ,wenn das Geld nichtmehr die erste Rolle im Leben der Menschen spielt ,sondern die knappe Zeit die immer weiter runterzählt ,egal ob man steinreich oder bettelarm ist?

Ich kann meine Frage immer tiefergehender formulieren ,aber wenn du möchtest kannst du dir mal in einer ruhigen Minute selbst vor Augen führen ,was es für dich und damit auch für die meisten anderen bedeuten würde und was sich alles verändern würde.

Ein Gedanke ,der mich schon oft hat grübeln lassen ,wie es wohl ist ,wenn wir die einzig verbleibende Gleichheit unter den Menschen nicht wegwischen und nicht verdrängen könnten.

(Genau heute beginnt der erste Tag ,vom Rest deines Lebens)

..in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Ein Motorola und dazu ein Motorroller

Als ich letztens früh morgens mal wieder den Fernseher zum wach werden angeschaltet habe ,ist mir diese Verkaufsschow der anderen Art wieder aufgefallen ,das ich heute mal drüber schreiben muß.

Verkauft werden Handys (oder eher Handyverträge).

In den letzten 12 Jahren in den ich schon Mobilfunkkunde bin ,habe ich mich schon daran gewöhnt das es zu einem neuen Vertrag immer ein Handy mit zu gibt und ich weis auch ,das einem keiner was schenkt und das die Kosten des Handys mit in den Gebühren verankert sind.

Nun ein Handy zum Vertrag ,daran habe ich mich gewöhnt aber was diese Show bietet ,wirft bei mir die Frage auf ,ob es die Mobilfunkanbieter mitlerweile so schwer haben Kunden für ihr Vertragsmodell zu begeistern.

Da werden gleich 2 Handys (also auch jede Gebühr doppelt) angeboten ,mit ganz schön gefefferten Tarifen.

Natürlich sehen die ,der Werbung folgend sehr günstig aus,aber wenn man nicht dem Werbeschwall folgt dann fragt man sich schon ,was es einem nützt ,wenn man 30 Prozent günstiger als die Konkurrenz ist ,wenn man (pro Handy) jeden Monat ein Minutenpaket von 200 Minuten an der Backe hat.

Dazu reichen dann aber scheinbar nichtmehr die zwei kostenlose Handys um den Kunden zum Vertrag zu bewegen, sondern es wir als Bonus ein Laptop oder ein PC oder ein GPS Gerät oder sogar ein richtiger Motoroller mit draufgelegt.

Guter Gag könnte man meinen ,zu zwei Motorola Handys gibts noch einen richtigen Motoroller oben drauf.

Da aber die Verkaufsagenten im Fernsehen genauso an der ,von der Telefongesellschaft bereitgestellter, Provision verdienen wollen ,wie das ausstrahlenden Sender,frage ich mich ernsthaft wie spektakulär Kunden schon für ein Handyvertrag geködert werden müssen ,damit noch einer zugreift.

Es entsteht ein bisschen der Eindruck als würde man immer mehr auf Flexibilität stehen und auf PrePaid setzen als sich 24 Monate an ein Anbieter binden zu wollen, was sich für die Betreiber natürlich sehr schlecht langfristig kalkulieren läßt.

Kann es sein ,das der Vertragssektor im Mobilfunkmarkt extrem wackelt ,oder hat man hier nur eine weitere Option gefunden unschlüssige Kunden mit Gratis Laptop doch noch zu bekommen.

Ist das Geschäft mit den großen „Geschenken“ (die man ja irgendwann selbst bezahlt) nur eine weitere ergänzende Marktstrategie oder eine Ersatzstrategie um im einbrechenden Vertragssektor doch doch die Nase oben zu behalten?

Würd mich mal interessieren.

Ein bisschen unseriös wirks trotzdem auf mich ,wenn mir einer zu einem tollen Handy und einem tollen Tarif noch ein Auto und ein Haus schenken will…

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Ein neues Handy

Wiedermal ,nach zwei Jahren, habe ich mich an meinem Handy satt gesehen und somit bin ich los und hab mir ein neues gekauft.

Ich muß zu meiner Schande gestehen ,das mein altes weder kaputt war noch Verschleißerscheinungen gezeigt hat, aber wie ist das mit Männern und einem neuen Spielzeug.

Obwohl mein letzter Handykauf erst zwei Jahre her ist ,war ich bis gestern davon überzeugt das ich schon ein Top-Aktuelles Modell habe ,was immernoch ganz vorn bei den technischen Möglichekiten ist.

Aber wiedermal wurde mir bewußt wie schnell die technische Entwicklung auf diesem Sektor selbst bei den kleinen Mobiltelefonen vorangeht.

Statt Fotoschnappschüsse in Daumennagelgröße nun eine Fotocamera ,die schon recht ordentliche Bilder macht,sogar besser als meine (immernoch nicht aktualisierte) Digitalcamera,die aber jetzt schon 5 Jahre auf dem Buckel hat.

Das WAP (was ich schon immer sehr praktisch fand) wurde durch ein richtigen Internetbrowser mit richtigen Internet ersetzt.

Ich kann E-Mails empfangen (und mich nicht wie bei meinem alten mich nur per SMS über E-Mails informieren lassen) und Mail versenden ,Videos versenden und natürlich auch Bilder.

Ein Mp3 Player (was auch immer der in einem Handy zu suchen hat) ist für mich dagegen unnützes Gedöns genau wie das eingebaute Radio.

Gut hingegen das ich endlich ein Handy habe mit Bluetoothunterstützung,somit bin ich nichtmehr ans ranfahren gebunden ,wenn ich mal im Auto ein Gespräch annehmen muß,sondern trage dann ein kleines Ein-Ohr Headset,bei dem ich mir schon ein bisschen psycho vorkomme ,wenn man so ganz ohne Handy einfach so mit dem Anrufer spricht.

An die Hand des gegenübers am Ohr hat man sich je gewöhnt ,aber Leute die aus heiterem Himmel auf einmal losquatschen ,ohne das ein Telefon erkennbar ist,kommen mir noch immer sehr befremdlich vor.

Das erinnert schon sehr an Star Trek.

Alles in allem aber ein schönes neues Spielzeug und ich freu mich (bereue auch nichts) ,obwohl es eigentlich überhaupt nicht notwendig war.

..in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Der Überwachungsstaat

Da kommt man wohl nichtmehr drann vorbei.

Überall hört man von Datenvorratsspeicherung,Bundestrojanern,elektronischen und intelligenten Überwachungssystemen.

Begründet wird es immer anhand von zwei Bedrohungsszenarien.

Einmal der internationale Terrorismuß ,der ja seit Jahren unser Land erschüttert und den deutschen jeden Tag das Leben zu einer Hölle der Angst macht.

Ich denke auch das die Terrorgefahr in Deutschland gestiegen ist ,aber erst seit dem wir mit der „Zielscheibe der Arroganz“ ,der selbsternannten Weltpolizei und Weltjustiz einen neuen Schmusekurs eingegangen sind.

Für mich als Argument einfach unglaubwürdig und was für die Dummen ,die erstmal alles glauben.

Das Zweite Argument ist die Kriminalitätsbekämpfung.

Verbrecher würden nach und nach aufs Internet „Umsattleln“.

Naja klassische Panzerknacker werden mit dem Netz nicht viel anfangen können ,aber ich sehe ein ,das es im Internet neue Möglichkeiten der Kriminalität gibt.

Nur vor allem geht es hier (wenn es um Geld geht und das geht es fast immer) um Betrugsfälle ,was wieder keinen totalen Überwachungsstaat begründet.

Die Verbreitung von illegalen Dingen und die Kommunikation über die neuen Medien sehe ich auch zum Teil ein ,das dort ebenfalls gefahndet werden darf.

Mein Problem dabei ist nur:

Die Verhältnismäßigkeit.

(Man läßt eine ganze Stadt nackt rumlaufen ,weil es zwei illegale Waffen in der Stadt geben soll).

Und

Die nicht vorhandene Transparenz und Demokratie.

Da wollte doch einer der Vorreiter dieser Überwachung einen Trojanisches Pferd auf allen deutschen rechnern sehen ,das dann von Bundesstellen benutzt werden kann um in jeden deutschen Heim- und Firmen PC reinschauen zu können.

Diese Sache wurde von einem Gericht als nicht machbar erklärt.

Der erste Satz von Herrn Schäuble dazu war ,das man hier wohl das Gesetz ändern muß.

(Also wenn der Schlüssel zu einem Haus nicht passt ,dann sollte man das Haus abreißen und ein neues bauen ,wo dann der Schlüssel passt??)

Solche undemokratischen Äußerungen habe ich nichtmal in der DDR gehört ,das man einfach ein Gesetz so verändern muß ,damit man vor Gericht bestehen kann.

Dann können wir das Grundgesetz völlig abschaffen und es durch Allmächtige erstezen ,die dann jedesmal anders und nur nach ihrem Befinden urteilen und nicht auf Grundlage eines Gesetzes.

Sicherlich ärgern sich oft gerade ermittelnde Behörden ,wenn die Kriminalität die neue Digitale Welt zu ihrem Gunsten illegal ausnutzen kann und ihnen dann im

Rahmen der Legalität die Hände bei der Verfolgung gebunden sind.

Sicherlich hat die derzeitige Situation für manche das Bild ,als müßten sich Polizisten bei einer Verfolgungsjagd an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten.

Nur löst man das Problem nicht ,in dem man alle erstmal einsperrt und dann nach und nach die rausläßt ,die sich als unschuldig herausstellen.

Auch das ganze Überwachungsthema ,würde ich mit mehr Vertrauen in die Notwendigkeit sehen ,wenn es nicht alles Entscheidungen so still und heimlich an der Bevölkerung vorbeilaufen würde.

Warum gibt es keine Dabatten über wichtige Themen oder einen Volksentscheid?

Alles scheint so zwischen Golfclub und Yacht abgesprochen zu werden und aus den Medien kann man dann nur die Entscheidungen entnehmen.

Alles hier unter dem Deckmantel des „internationalen Terror“ abzuheften ,das glaubt man mitlerweile nichtmal mehr in den USA.

Wenn es so unumgänglich ist ,dann sollte Herr Schäuble mal die Karten auf den Tisch packen ,was er vorhat und wozu.

Dann kann das Volk entscheiden ,ob sie hier ihr Volksvertreter in ihrem Sinne handelt oder nicht,ob seine Gedanken begründet und nachvollziehbar sind oder nicht.

Ich kann mich doch nich zum Vertreter wählen lassen und dann meine alle meine Wähler unter Generalverdacht stellen.

Etwas ruhiger ist es um die Stasiaufarbeitung der DDR geworden.

Zu schnell könnte man in naher Zukunft vielleicht Vergleiche anstellen.

Er zeigen sich alle erschüttert über die Schnüffelpraktiken der Stasi in der DDR und nach allem meckern ,kommt man selbst auf den Geschmack und übernimmt nach und nach so manche Schnüffelmantalität.

Damals ging es um den Schutz der DDR vor dem bösen von Außen und gegen die ,die uns von außen möglicherweise infiltrieren um dann hier böses zu tun.

Eine Lachnummer.

In Wahrheit ging es um den Feind ,das Volk, das man mit allen Mitteln ruhig halten wollte.

Da sehe ich doch die ersten Gemeinsamkeiten…tolle Welt.

Ich möchte hier keinesfalls die Stasi mit den Zielen und den Machenschaften der deutschen Behörden gleichsetzen ,aber tendenziell sollte man sich in einer Demokratie Sorgen machen und wachsam bleiben ,was quasi unter Außschluß der Öffentlichkeit und dem demokratischen Gedanken alles erst umgangen wird und dann abgeschafft wird.

…in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Die Mauerspechte

Da muß ich jetzt aber mal weit ausholen,denn meine Geschichte aus dem eigenen Leben geht weit zurück ins Jahr 1989.

Die Berliner Mauer hat sich soeben für alle geöffnet und aus der ganzen Welt reisten Menschen an um beim Rückbau der Mauer mittels Hammer zu helfen indem sie mühsam Stückchen für Stückchen aus der immer löchriger werdenden Mauer lösten.

Im Innenstadtbereich war es an der Mauer schon richtig eng geworden ,wollte man noch einen guten Platz zum hämmern erwischen.

Ein paar Freunde und ich wollten uns jedoch auch ein paar Mauerstücke sichern und irgendwie war es nicht nur die Sammelleidenschaft für kleine Betonklötzchen sondern wir wollten unseren Beitrag dazu leisten das diese Mauer immer löchriger und durchlässiger wurde.

Da der Platz auf der Westseite der Mauer aber sehr begrenzt war ,nahmen wir uns einfach ein Stück Mauer gegenüber des Reichstages (heute Dorotheenstr.) vor.

Sehr schnell mußten wir erfahren das die Mauer robuster gebaut war als man dachte und nur sehr zögerlich bröckelten kleine Splitter des Anstriches ab.

Am nächsten Abend rückten wir dann mit Spitzhacke und Vorschlaghammer an und teilten die Arbeit auf ,wie auf einer kleinen Baustelle.

Mit diesem schwereren Gerät kam man doch um einiges effektiver voran als mit den kleinen Hämmerchen ,die man auf der Westseite benutzten.

So hämmerten wir Abend für Abend ein paar Tage an dieser Stelle und schleppten die brauchbaren Stücke der Mauer in Rücksäcken nach Hause.

Immer wenn wir an diese Baustelle kamen ,sahen wir das auch andere die gleiche Idee hatten und unser Loch ,was man ein Durchgang werden sollte, immer weiter vergrößerten.

Kurz vor dem Durchbruch kam uns ein DDR-Volkspolizist besuchen und (wohl noch im alten Trott mit alten Anweisungen) frage er uns ,was wir hier an den Grenzanlagen der DDR zu suchen haben.

Als wir höflich mit „Abreißen“ antworteten beruhigte sich seine Stimmung nicht besonders.

Nach einer langen Diskusion ließ er dann von uns ab ,als einer meiner Freunde den beiläufigen Kommentag stehen ließ ,das er auch bei der Erstürmung der Stasi Zentrale in Ost-Berlin dabei gewesen wäre und er hätte ein paar Akten mitgehen lassen ,auf dem er ihn möglicherweise wiedererkennen könnte.

Nun forderte er uns etwas höflicher auf zu gehen.

Entgültig los wurden wir ihn erst als wir damit drohten die Sache medienreif ins Fernsehen zu bekommen.

Er ging und er kam auch nicht mit Verstärkung wieder ,was wir zuerst angenommen hatten.

Mauer ist Mauer und drüben wird feierlich Löcher in die Mauer gehauen und hier soll man sich nicht zu nahe an ihr aufhalten.

Als sich dann nichmal die Volkspolizei mehr für uns zu interressieren schien ,legten wir dann noch mit mehr Freunden los ,da sich die Sache rumgesprochen hatte.

Ein Freund von mir gelang es auf die Mauer selbst zu klettern um mit einem Vorschlaghammer ein Stück des runden Maueraufsatzes herauszuschlagen…so fürs Wohnzimmer…aber vergeblich.

Da der alte Staatsführer Erich Honecker zu diesem Zeitpunkt stationär in der unweit entfernten Charite behandelt wurde ,hörte er nicht nur den ganzen Tag die Mauerspechte ,die zu tausenden an der Westseite der Mauer ihre Arbeit leisteten sondern die vergeblichen Versuche ein Stück der Rundung zu lösen muß man bis ins heutige Kanzleramt gehört haben.

Zumindest war es so laut um das russische Fernsehen anzulocken ,die dann ein paar Minuten Filmaufnahmen von uns machten.

Nach mehreren Tagen haben wir den Druchbruch so erweitern können ,das ein Mensch hindurch klettern konnte.

Berlin bestand ja aus 2 Mauern und zwischen den Mauern sollte eine Art Pufferzone bestehen.

Nun standen wir also in dem Land zwischen den beiden Mauern.

Sah man nun auf die Westseite hinüber dann sah man die große Mauer mit ihren Löchern ,aus denen helles Licht strahlte und ab un zu ein Schatten vorbeihuschte.

Auf der anderen Seite unsere große Mauer mit nur einen kleinen Lücke.

Die Grenzbeamten haben das Flutlicht zwischen den Mauern schon seit Wochen aus gehabt und da war es mitten in der Stadt auf einmal recht dunkel.

Jenseits der Mauern (ob nun Ost oder West) war es hell und belebt ,aber zwischen den Mauern ehr ruhig und Schallgeschützt und eher dunkel.

Aus Angst vor Minen (die es aber da nichtmehr gab und schon garnicht nahe des Reichstages) kletterten wir dann zurück.

Mit dem Durchbruch versiegte auch die abendliche Motivation ein Ziel zu haben ,ein Loch in die Mauer zu hauen.

Also stellten wir unser Projekt ein.

Die Kisten und Tüten der Mauerstücke sind heute noch Zeuge dieser Aktion.

Echte Mauerstücke.Selbst geschlagen.

Denn wenn man in Berlin nicht selbst sein Mauerstück aus der Mauer gelöst hat und bei einem nahen Basar gekauft hat ,könnte es geauso gut ein Stück Beton von einer Kreuzberger Baustelle sein ,das man einfach mit Grafiti besprüht hat.

Das wird den vielen Händlern einfacher gewesen sein ,als diese Megen die sie da verkauften selbst aus der spröden Mauer zu schlagen.

Mit vereinter Muskelkraft ein Loch in diese Mauer zu hauen ,die uns seit Beginn unseres Denkens als unüberwindbar eingestuft wurde,war schon ein besonderes Erlebnis.

Hinter der Mauer befand sich ja subjektiv nichts mehr ,da man eh nicht hin konnte,war es das Ende der (unserer) Welt.

Diese Grenze mit eigener Kraft zu durchbrechen ist mir heute noch wie ein ,von eigener Hand , erweiterter Horizont.

Heute erinnnern wir uns ab und zu und gerne an diese Zeit und an dieses Erlebnis zurück.

Bereits 2 Monate später wurde das Stück der Mauer an dem wir beschäftigt waren auch von amtswegen entfernt und heute residiert genau an dieser Stelle das Jokob Kaiser Haus.

Stehe ich heute davor kann ich nur ein Regierungsgebäude erkennen und kann nichtmal genau nachvollziehen ,wo genau wir hier unsere ganz private Maueröffnung hatten.

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Kinderbonus

Na so Kinderunfreundlich ist unser Land nun doch nicht.

Nur diesmal handelt es sich nicht um behördliche Quälerein die nun für Eltern erträglicher werden sollen ,sondern eher mal eine alltägliche Sache.

Wenn ich mit meinem Sohn mit Dreirad oder Sitzkinderwagen unterwegs bin gibts fast überall eine helfende Hand ,wenn man mir mal nicht zutraut sammt Kinderwagen in die Straßenbahn einsteigen zu können.

Auch werden fast immer mal Türen aufgehalten und in dem einen oder anderen Einzelhandelsgeschäft gibts immer was für den Kleinen gratis dazu.

Immer mal wieder ein Lolli oder ein Bonbon an der Kasse.

Wo ich auch hinkomme ,kann ich nicht von Kinderfeindlichkeit sprechen.

Die Menschen die uns so auf Spaziergängen oder Wegen des Alltags begegnen sind fast alle hilfsbereit ,wenn man einen Kinderwagen oder ähnliches dabei hat, auch (oder gerade diejenigen) bei denen man in einer normalen Situation als letztes eine Helfende Hand erwartet hätte.

Auch wenn es auf Amtswegen mit der Kinderfreundlichkeit noch sehr weit her ist ,gegen die Einwohner dieses Landes kann man nichts sagen.

Ich finde sogar Kinder haben es in diesem Land noch viel einfacher als ältere Mitbürger, wird schonmal in der Bahn ein Fensterplatz für den Kleinen geräumt ,stehen die älteren immer noch schmerzverzerrt vor den besetzen Behindertensitzen.

Mußte auch mal gesagt werden….

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen.

Juristisches Wild West

Ich war bisher noch nie selbst betroffen (3 mal auf Holz klopf) aber man hört es immer wieder ,das Menschen Opfer von Anwälten und im weiteren Sinne Opfer der Gesetzgebung werden.

Wenn eine 80.000 Einwohnerstadt in Hessen jedes Jahr 3000 neue Juristen durchs Examen schleust ,ist klar ,das sich die breite Anwaltschaft in Deutschland bald um die Erschließung (und Erschaffung) neuer Märkte kümmern muß,wenn sie alle von ihrer Arbeit ernsthaft leben wollen.

Da hört man also immer wieder von Abmahnungen ,die massenweise verschickt werden.

Das nun aber nicht um hier einen Mandanten zu seinem Recht zu verhelfen ,sondern eher um massenweise Anwaltskosten zu verursachen.

Da steht Ebay am Pranger hat man doch 2 Sätze einer Originalbeschreibung zu wenig selbst interpretiert oder eckt sonstwo mit seiner Kreativität an bereits geschütze Inhalte an.

Dabei geht es nicht um Markenrecht ,sondern (gerade wenn ein Anwalt gleich zu 10.000den) Abmahungen in die Landschaft schickt ,nur um Kostenverursachung und Geld.

Ich habe selbst schon mitbekommen ,das Anwälte mich in der Firma anrufen und mich auf Urheberrechtsverletzungen auf Webseiten aufmerksam machen wollen ,wenn jemand mal ein Produktfoto zusehr nach Kopie (obwohl selbst gemacht) aussieht und dann gleich eine Vertretungsvereinbarung mitfaxt.

Hier geht es um Abzocke und um Denunzierung jeder Bagatelle die man gleich mit Anwaltskosten verbinden kann.

Irgendwann wird in jeder Ampel ein Anwalt stehen (bald werden wir die nötigen Kapazitäten haben) und jedem der es nicht bei grün schafft sich auf dem Fußweg zu befinden gleich einen Brief mitgeben in dem man schonmal 150 Euro Plus Unterlassungserklärung aufwenden muß.

Sollte dieser Blogeintrag länger online sein ,dann ist das ein Indiz ,das wir das Anwalt-Bürgerverhälnis von 1:1 noch nicht erreicht haben…oder ich habe mich (leider) juristisch unantastbar ausgedrückt.

..in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Zwischen Mann und Frau

Zwischen Mann und Frau existiert definitiv ein evolutionäres Bindeglied.

Auf den ersten und sogar auf den zweiten und dritten Blick konnte ich diesen Menschen ,den ich heute gesehen habe , in keine der beiden Geschlechtsschubladen stecken.

Nein, kein Transsexuelle(r) denn die wissen genau wo sie hingehören und meist sieht man es ihnen auch an zu welcher Seite sie sich zählen.

Aber dann gibt es noch ES ,keine Frau die zu männlich wirkt und auch kein femininer Mann..einfach etwas dazwischen.

Die blonden Naturhaare in einer nicht vorhanden Frisur irgendwas zwischen männlich kurz und einer weiblichen Kurzhaarfrisur und dazu noch Gesichtszüge die keine spezifische Geschlechtsbestimmung zulassen.

Grobe Schlabberklamotten die wohl extra wegen ihren Unisex-Charakter gewählt wurden.

Beim anstarren der Person wollte mein Blick nicht von Ihr/Ihm weichen ,weil sich damit eine Frage nach der Katalogisierung auftat,die man sonst in Bruchteilen einer Sekunde abgehakt hat.

Hier war ich aber zig Sekunden damit beschäftigt um mit einer Abschätzung meinem Katalogisierungswillen meines Gehirns nachzugeben.

Es sah so aus ,als wandle es nicht freiwillig unsichtbar zwischen den beiden Welten ,sondern ist schon so unisex auf die Welt gekommen.

Offensichtliche Männer in Frauenklamotten oder die stereotype Lesbe hat man schnell geschlechtsspezifisch analysiert ,aber ein Etwas?.

Ich frage mich dabei immer,wenn man schon immer wieder mal mit dem falschen Artikel angesprochen wird (das muß ja passieren) und immer wieder den Ausweis zücken muß ,wenn man mal auf den Damen- oder Herrentoilette will um sich lebst dazu zu legitimieren ,dann muß einem doch die Idee kommen sein Geschlecht irgendwie zu betonen.

Sei es durch eindeutige Kleidung oder irgendwelchem Zubehör oder eben einer (überhaupt einer) Frisur.

ES ..bleibt mir wohl ein Rätsel.

…in diesem Sinne…

Breaking News

….Breaking News….bei deutschen Nachrichtensendern.

Ich frage mich oft ,warum man ständig ein Band mit Laufschrift am unteren Ende des Bildschirms durchlaufen lassen muß,wenn man es zu oft nur für Nachrichten aus der dritten Reihe oder ganz und gar ohne Bedeutung bestückt.

Will man hier durch einen ständigen Text zeitnahe Aktualität suggerieren?

Ganz suspekt ist mir dabei noch der Zusatz „Breaking News“…ein Titel den ich aus den USA nur von Dingen kenne ,die überraschend passieren und so wichtig sind , das man im Normalfall das laufende Programm unterbrechen müßte, was aber durch die Natur eines Nachtichtensenders nicht notwendig ist ,da man in kürze eh umfassend über das informiert wird ,was gerade über den Ticker läuft.

Bei den Breaking News bei ntv und N24 frage ich mich aber immer öfter ,was denn so „breaking“ an dieser Sache ist.

Ich warte nur noch auf die Eilmeldung: „Breaking News…Ariane Sommer hat eine neue Frisur“.

Ich wäre dafür dieses dumme Laufband einfach mal wegzulassen und nur einzublenden ,wenn wirklich etwas wichtiges passiert, das zu aktuell ist um schon den passenden redaktionellen Rahmen zu haben.

Ansonsten lenkt dieses Plauderband nur ab und stört…aber vielleicht kann man bei N24 und co bald auch persönliche Grüße über den Ticker laufen lassen…quasi als „Breaking News Greeting“…

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen