Eltern sein ….ist schwer

Wiedermal eine Nacht hinter mir,die nicht mehr als 2 Stunden Schlaf übrig hatte.

Seit November dieses Jahres geht mein kleiner Sohn in den Kindergarten, was ansich schon eine Herausforderung an sich war.

Seit dem nutzt er die Kindergartenbesuche eher dazu um sich mit allen möglichen Kinderkrankheiten zu infizieren.

Der ganze Kindergarten schnieft und hustet ja schon eine ganze Weile rum und somit stolperte sein kleines unerfahrenes Immunsystem von einer Erkältung in die andere.

Wer selber Kinder hat ,weis wie schlimm es sein kann ,wenn ein Kleinkind eine verstopfte Nase hat und versucht damit einzuschlafen.

Diesmal war es aber kein Schnupfen ,denn gestern Abend war noch alles in Bester Ordnung.

Gestern beim ins Bett bringen fiel uns dann auf ,das es sein könnte das er ein bisschen schlechter hört.

Da er ja nun eine Erkältungskette hinter sich hat ,schoben wir das dadrauf,was ja bei uns auch mal passiert,das schwere Erkältungen sich auf die Ohren schlagen.

Nachts fing er dann aber doch an sich über Ohrenschmerzen zu beklagen.

Zuerst konnten wir ihn noch beruhigen und ablenken,später brachte selbst die leise singende Mutter und das nächtliche Nickelodeon-Kinderfernsehen keine Beruhigung mehr.

Klar wer Schmerzen hat und Hundemüde ist ,will nicht abgelenkt werden.

Kinderschmerzmittel gibt es es ja für jeden Anlaß ,aber bei Ohrenschmerzen steht man als Elternteil da machtlos gegenüber.

Früher konnte ich mir nichmal vorstellen ein eigenes Kind zu haben und nun leide ich mit ihm ,als würde sich jeder seiner Schmerzen multiplizierend auf mich übertragen…wenns ihm was helfen würde, würde ich das auch aushalten,obwohl ich nicht der König im Schmerzenaushalten bin.

Da hat man seinen wimmernden und leidenden Sohn auf dem Arm und kann nichts gegen seinen Schmerz tun.

Sicherlich bleibt immer die Option einer Notfallklinik offen ,aber solange eskein wirklicher Notfall ist ,kostet es dem Kind nur die Reisestrapazen und die unangenehme Vorstellung beim Doktor.

Irgendwann hat vielleicht das Paracetamol Zäpfchen gewirkt oder er war einfach zu übermüdet um den Schmerz weiter ausweinen zu wollen.

Nun steht für meine Frau ein Kinderarztbesuch allererster Stunde an und für mich der gewohnte Weg in den Alltag.

Wer sehr und wie schnell man sich doch an die eigenen Kinder gewöhnt und dessen Wohl als bedeutender als das eigene hinstellt.

Sicherlich war mir bewußt, das sich mein Leben umstellen wird und ich auch Bedürfnisse haben werde viel meiner Person nun meinem Sohn zu widmen, aber das mein eigenes Leben mit Hobbies ,Träumen und Wünschen nun doch so zweitrangig geworden ist ,überascht mich schon.

Da entspringt ein neues Leben und man denkt es wird das eigene bereichern oder komplettieren (was ja auch irgendwie stimmt) aber dann ist es dann doch eher der Fall ,das es zum Lebensmittelpunkt wird und alles andere in die zweite Reihe rückt.

Ich kann die Leute nicht verstehen ,die ihre Elternposition (vornehmlich die des Vaters) nicht ernst nehmen oder garnicht erst haben wollen,wenn das Kind einfach schonmal da ist.

Es gibt eine Muttergefühl genauso wie es ein Vatergefühl gibt.

Wie umgehen die ihre biologische Psychologie?

Mein kleiner ist nun beim Arzt und ich gehe davon aus ,das ihm unsere weit vorangeschrittene Medizin schnell helfen kann.

Wenn dann aus der Belastung Erleichterung wird,das er Arzt sagt :Wird schon wieder und die Schmerzen sind nun weg….dann micht sich auch bald wieder das Gefühl, das wir Glück hatten.

Es läßt sich bei mir nie vermeiden in solchen Situationen an die Schieflage der Welt zu denken.

Irgendwo auf dieser Welt (vermutlich im vergessenen Afrika) hat jetzt in diesem Augenblick ein Paar das gleiche Problem mit ihrem Kind…für die gibts aber keine High Tech Medizin, da heißt es abwarten und hoffen.

Richtig Krank war mein kleiner zwar noch nicht ,aber der Gedanke ,das die Kinder von manchen Vätern sterben müssen ,weil das Geld für ein Medikament nicht da ist….das gleiche Geld,was ich jetzt an Strom verbraucht habe um diesen Blogeintrag zu schreiben…….vielleicht war es ja nicht umsonst.

Spenden bringt nicht viel…das müsen wir langsam gelernt haben…ein Umdenken wäre angesagt…jeder der leidende Kinder in Arfika sieht,muß sich doch dabei an seine eigenen Erinnert sehen.

Schließlich ist es nur einfach reines Glück ,das wir nicht in Arfika sitzen und uns beim Sterben der Kinder filmen lassen müssen..und auch das tun wir nur in der Hoffnung ,das diese Bilder ,in der reichen Welt etwas ändern könnten……

In diesem Sinne…

Soziale Kontakte auf der Wäscheleine

Heute hat mein Schwiegervater Geburtstag.Das allein lohnt ja noch nicht das ich einen Blog drüber schreibe.

Gefeiert wird in 2 Etappen.

Einmal kommen die doch zahlreichen Verwandten und das 2 mal wird dann mit dem Freudeskreis gefeiert.

Was mir nur komisch aufstößt ist ein Gespräch,welchens ist mal mit meinem Schwiegervater hatte.

Damals stand er wieder kurz vor seiner Geburtstagsfeier und beschwerte sich ,das er darauf keine Lust hätte und das es nur gilt,diese unangenehmen Termine mit großer Familie und dann nochmal im Freundeskreis schnell hinter sich zu bringen.

Anscheinend hatte er keine Lust seine Freunde zu sehen, die er in der angespannten beruflichen Situation in der ja jeder irgendwie steckt eh nur selten sieht.

In seinem Falle kommen alle Freunde zu seinem Geburtstag und zu dem seiner Frau und umgekehrt sieht er jeden von denen auch nur zu dessen Geburtstagen.Und das Jahr für Jahr.

Ich fragte ihn mal ,warum er sich das denn antue.

Er meinte darauf hin ,das er ja schließlich von denen auch eingeladen wurde (auch extrem widerwillig) und deswegen müßte er die nun auch alle einladen.

Dabei ist meiner Meinung nach keiner dabei ,auf den er sich mal wirklich freuen würde ,ihn mal wieder zu sehen.

Nun sitzen dann also 10 Erwachsene zusammen.Die einen kommen ,weil es sich so gehört und die anderen machen eine Party ,weil es sich so gehört und jeder würde jetzt lieber was anderes machen.

Ich gehe zu einem Geburtstag ,weil der mich auch eingeladen hat?Und deswegen muß ich zu seinem gehen ,weil er ja zu meinem auch gekommen ist??komischer Teufelskreis.

Und dann sind es noch Personen ohne näheres personelles Interesse.

Nicht das er sie nicht leiden kann ,aber sicherlich waren das alle mal gute Freunde und Bekannte und dann hat man sich eben in den 2 maligen Zwangtreffen im Jahr doch etwas auseinander gelebt.

Zu der Frage warum man diesen Teufelskreis nicht einfach verläßt,denn meiner Meinug nach kann man doch auch auf solche sozialen Kontakte auf einer alten Wäscheleine auch vergessen.

Da sollte man sich lieber gute Freunde suchen ,zu denen man auch regelmäßigen Kontakt haben will und dessen Leben einen auch interessiert und mit denen man auch tiefer kommunizieren kann als…“Hallo..ach ja das Wetter“!

Zu dieser Sache meinte er nur ,das es schon so sein muß ,sonst hat „man“ ja gar keine Kontakte mehr.

Dieses Theaterspiel ala „Wir müssen am Samstag zu Schmitts“…“Ach nein können wir da nicht einen Termin vorspielen“ ….“Nein ,da haben wir schon letztes Jahr gelogen…diesmal müssen wir da durch“ …und auf der anderen Seite heißt es dann ….“Oh shit…Schmitts müssen wir auch einladen“ ….“Oh nein muß das sein…“Ja doch die konnten schon letztes Jahr nicht“…

Dieses Phänomen ist mir schon sehr oft bei der Generation 50Plus aufgefallen.

Warum verfällt man in solche sozialen Gefängnisse?

Ist das Arbeitsleben wirklich so raubend,das man mit zunehmenden Alter immer mehr allein dasteht?

Liegt es daran ,das mit einer Familiengründung sich dann jeder eher um sich selber kümmert?

Oder ein Mix aus beiden?

Jeder hatte doch mal Schulfreunde oder/und dann Freundschaften von der Uni.

Ist da die Generation 50Plus nur eine bei der mir das erstmal Auffält ,oder werde ich auch so?

Es sind ja nicht alle 50Plus`ler so.

Außnahmen kenne ich bisher nur bei den so verteufelten alt 68er,die es aber öfter geschafft haben ,echte soziale Kontakte über die Zeit zu retten.

Oder ist es gar ein Trend der Gesellschaft ,der mit dieser Entdeckung erst seinen grauenvollen Anfang nimmt?

Ein Indiz wäre ja die Tatsache ,das man immer häufiger von Geschichten hört ,das wieder eine Leiche in einer Wohung gefunden wurde,die dort erst bemerkt wurde ,weil die Nachbarn sich über den Gestank im Treppenhaus beschwert haben.

Bemerken wir zunehmend ,das wegbleiben von Menschen erst ,wenn sie anfangen zu stinken???????

Das war nun ein weiterer Müllsack für meine große Gedankendeponie…würde mich aber über jeden Kommentar freuen,wenn einer mal den Sack wieder aufreißt und den Gedanken mit mir teilt…

Musikalisch paßt für mich zu diesem Gedanken….

Wiedermal Massive Attack mit Butterfly Caught

TV Kaugummi fürs Gehirn

Was ist blos aus dem Fernsehen geworden?

Ich kann mich noch ein bisschen zurück erinnern ,als ARD und ZDF ziemlich allein und dominant gegenüber den gerade gestarteten privaten TV Sendern standen,die ihr Programm wohl eher aus einer Garage sendeten…so sah es zumindest aus.

Es gab überschaubares Fernsehen und nicht so viel Müll.

Gut man könnte auch sagen ,das eben Sendervielfalt auch eben ein breit gefächtertes Angebot darstellen.Und ich muß ja nicht einschalten.Klar.

Ich will hier auch nicht über die 10000 Wiederholung einer schon damals schlechten Serie tönen die zwischen der Werbung zu sehen ist, sondern eher über das wie das Fernsehen heute (in erster Linie die Privaten) mit den Zuschauern umgehen.

Da sehe ich Reportagen (jetzt ein bisschen übertrieben) wo Männer vor ihrem verbrannten Haus stehen und die tote Familie in Zingsärgen rausgetragen wird und der Reporter fragt dann :“Wie fühlen sie sich jetzt??“ (Diese Fragestellung in Extremsituationen ist allerdings keine Übertreibung) und der Kameramann fängt dann schön die Tränen und den nervlichen Zusammenbruch des Mannes ein.

Wenns nicht Live wäre könnte man jetzt noch eine Herzzerreißende Musik einspielen um dem Bild noch mehr Dramatik zu verleihen.

Weiterhin sehe ich Quizfragen ,wie „Wo steht der Eifelturm..In Paris oder auf dem Mond „…klar weis hier fast jeder ,das es hier nur um möglichst viele Anrufer geht,die dann teuer durchkommen…aber die Fragestellung finde sooo primitiv , das sie fast schon beleidigend wirkt.

Genauso wie Nachtschows , in denen Fotos von Frauen diverse kleinerer Modelagenturen gezeigt werden mit dem Spruch ,wenn sie Melanie 23 kennen lernen wollen ,dann rufen sie an (für 2-4 Euro die Minute)

Fast jeder weis,das es die 23 jährige bildschöne Melanie nicht allzu schwer haben dürfte Kontakt zu finden und schon gar nicht über so eine Methode.Das allein verraten schon die Preise um da anzurufen.

Ich weis zwar nicht ,ob ich da mit 40-jährigen Billiglöhnern sprechen würde,die so tun als ob…oder ob mich da komplett ein Sprachsystem auffängt und in der Leitung hält.

Schlimm genug des es solch verzweifelte Menschen gibt ,die darin eine Chance sehen einen Partner zu finden..noch schlimmer ,das sie es ernst nehmen.

Viel schlimmer finde ich aber ,das heute mit allem Geld gemacht wird ,aus dem man Geld machen kann..ohne Rücksicht auf Ethik und Menschenwürde.

Auch wenn man in Talkshows irgendwelche absoluten Assis ausgräbt,von denen man genau weis ,man läd sie nur ein ,damit sie sich hier absolut blamieren und damit das Publikum unterhalten.Meiner Meinung nach tragen hier aber die Auslachenden eine Mitschuld,das sich solch ein Medienformat in einem Land der Dichter und Denker etablieren konnte.

Was haben wir vor 15 Jahren über die TV-Dauerwerbesendungen aus den USA gelacht ,die so schlecht synchronisiert waren und dabei so unglaubwürdig gemacht waren….das traf doch überhaupt nicht unseren Verstand…“Seit dem ich dieses tolle Produkt gekauft habe,habe ich in 2 Wochen 160 Kilo abgenommen,obwohl ich noch mehr gegessen habe als zuvor und bin dabei noch 20 Jahre jünger geworden“.

Damals war das eher eine Satire…heute machen QVC und ko Millionen Umsatz…allerdings ohne grauenhafte Synchonisation ,aber das gleiche (damals belächelte) Prinzip.

Wobei QVC für mich nur ein Kanal ist,der unverkäuflichen Schund aus den USA in Europa vertreiben und etablieren will..aber das ist ein anderes Thema.

So mache „Nachrichtensendung“ fängt heute mit den Titten von Britney Spears an,bevor es zu weiter unwichtigen Dingen geht…machmal werden wirklich wichtige Dinge dort kaum noch oder nur im Nebenbei erwähnt.

So war da schon mal ein gefärbtes oder auch nicht gefärbtes Haar von Ex-Kanzler Schröder wichtiger als ein Massensterben in Afrika oder ein Putschversuch in eine Osteuropähischen Land.

Dazu ärgert mich noch ,das Sendungen die ihre journalistische Aufgabe noch ernst nehmen und wirklich Aufklärung betreiben wollen ,selbst in der ARD und ZDF immer weiter zeitlich nach hinten verschoben werden!

Damit es weniger sehen,weil sie alle irgendwann schlafen gehen??

Oder weil es immer weniger sehen wollen und deswegen auf einen unbedeutendenren Sendeplatz verschoben werden??

Immer öfter kommt eben garnichts im TV und immer öfter wird das wirklich informative Angebot immer dünner.

Wenn man sich mal zurück erinnert , was man das letzte Jahr so getan hat,dann fallen einem erstmal die wichtigsten Dinge ein und um so länger man nachdenkt umso mehr Kleinigkeiten fallen einem ein.

Ans Fernsehen kann man sich da schon weinger erinnern.

Wenn man mal überlegt ,wie lange man doh vor der Glotze hängt und wie wenig und vor allem was davon wirklich hängen bleibt.

An einen guten Film ,da kann man sich erinnern…an so manche Reportage aus dem Leben…aber an welche der zig gesehenden Talkshows bleiben hängen und wieviele Fragen von „Wer wird Millionär“ bringen einen wirklich weiter??

Also um so dümmer das gewähltre Programm umso höher der reine Zeitverschwendungsindex.

Wer verschwendet schon freiwillig seine Zeit?

Ein Lob auf Programme die weiterhin einen gewissen Anspruch vermitteln wollen.

Ein Lob auf die neuen Medien…wie Podcast oder Webblogs.

Also wird Fernsehen immer mehr zum Kaugummi fürs Gehirn?

Kauen,kauen,kauen,ausspucken,vergessen…viel gekaut,aber kein Nährwert..Geschmack nur für den Moment.

Stimmungen??

Kann es sein das man das ganze Leben in vorgelegten Phasen durchläuft?

Manchmal habe ich einfach so eine melancholische Stimmung (wie jetzt),obwohl dazu überhaupt kein Grund wäre.

Alles läuft eingentlich prima, es gibt überhaupt keinen Grund und kein Ansatz ,das mir was schwer auf dem Herzen liegt und trotzdem bin ich irgendwie heute langsamer drauf.

Ich merke solche Phasen immer dann ,wenn ich dann zu mehr Musik neige ,die ja immer der emotionale Soundtrack des Lebens ist.

Ich habe irgendwie das Gefühl, das Stimmungsschwankungen im Leben immer inklusive sind und man sich denen in keinster Weise entziehen kann.

Manche haben eben ab und zu mal einen Grund (Schicksaalsschläge oder Trennungen u.s.w.) die einen dann in solche Phasen werfen.

Wenn man denkt man kann diesen Gefühlen durch eine super laufende Beziehung und einer glücklichen Familie entliehen, dann staut sich da nur irgenwo was auf,was dann einfach mal einfach so losbricht…völlig Grundlos.

Als wenn das Leben von Anfang an in Hoch und Tiefs durchgestyled ist und diese Phasen kommen eben…egal wie man sein emotionales Leben ausrichtet.Wie jemand der einen ruhigen Ozean gewöhnt ist sich wundert,das ab und zu mal ganz schöne Wellen kommen.

Kann es vielleicht sogar sein, das wärend man eigentlich glücklich in seinem Leben ist ,nach und nach als schleichender Prozess die Glückshormone augebraucht werden um dann eine Pause zu machen ,damit der Körper diese wieder nachtanken kann??Wäre eine biologische Erklärung?

Oder muß man solche Phasen durchleben (selbst Grundlos) um nicht den Bezug zum normalen Leben zu verlieren und vielleicht gar zu vergessen ,was für ein Geschenk es ist Gesund und glücklich zu sein.

Aus meiner eigen Erfahrung habe ich schon mitbekommen ,das man nur in Kriesenzeiten des Lebens wächst.Ist das vielleicht ein wachsen auf kleinen Raten ,damit es keine emotionale Monotonie gibt?

Obwohl ich mich nicht mit schweren Zeiten meiner Vergangenheit beschäftigen muß (das gibt es auch) sondern einfach nur ein Leergefühl und eine Entschleunigung.

Alles scheint heute viel langsamer zu gehen wie in einem Videoclip der auf den Effekt der Zeitlupe setzt.

Oft habe ich ja sowas nicht ,aber manchmal ist eben so ein „Umsehen“ im Leben drann,als wenn man sonst seine ganze Zeit damit beschäftigt ist ein großes Segel im Wind zu halten und nun erschlaffen die Muskeln,obwohl der Wind gar nicht so doll ,war…aber vielleicht war die Zeit zu lange in der man das Segel voller Kraft straff im wind gehalten hat.

Möglicherweise trifft hier aber auch der Spruch zu::

Wer kann schon beurteilen,wie weit er es nach oben geschafft hat,wenn er nicht ganz unten angefangen hat?

Für mich Musik des Tages:Massive Attack-Safe from Harm

Blogeintrag…der Erste

Oft gehen mir so Gedanken durch den Kopf, die ich jeden ,dem ich sie erzählen würde nur in einer Gewissen Version erzählen könnte.

Jeder,der mit mir emotional irgendwie verbunden ist, fühlt ja quasi mit und so hat man immer Dinge,die man lieber mit dem und andere lieber mit dem bespricht.

Bloggen soll nun eine ungefilterte und direkte Version der Dinge sein ,die mich beschäftigen.

Oft sind es Dinge ,die mir da so durch denk Kopf gehen,wo viele sich fragen würden,warum ich mich damit beschäftige und ob ich keine anderen Probleme habe.

Meist sind es aber doch die kleinen unerklärlichen Dinge die einen beschäftigen und man kann nichtmal erklären warum das so ist.

Somit gehören einige Gedanken auf die Gedankendeponie mit meinen Gefühlen dazu und Meinungen.

Aber gerade Meinungen sind eben zu oft sehr subjektiv und jeder ,dem der eine oder andere Gedanke aus meinem wirren Hirn übel aufstößt und mir sein Kommentar dazu schreibt,bewirkt oft schon ,das sich die erste Meinung relativiert.

Denn eine wahre Situation bekommt man nur durch Denkanstöße von außen.

Ansonsten ist das hier nur eine Deponie,in die ich alles hinkippe was sich sonst nur in meinem Kopf dreht.

Vielleicht auch um es irgendwann mal nachzulesen um so seinen eigenen Gedankenbeschäftigungsprozess zurückverfolgen zu können.