Hamburg …letzter Tag

Der letzte Tag in Hamburg und wir haben diesen Tag noch einmal genutzt, um Orte der Stadt kennenzulernen , die wir bisher leider immer ausgelassen haben. War schon oft hier, aber dennoch verläuft jeder Hamburg-Besuch nach den gleichen Mustern undzwar dem Abklappern der immer gleichen Orte, die man aus der Erinnerung mit der Stadt verbindet. Daher heute umso schöner, das wir den ganzen Sonntag noch als Bonustag hatten, um einfach mal unser Hamburg Bild zu erweitern.

Pizza

Angebot auf der Tageskarte des italienischen Restaurants hier in Barmbek…Pizza Gorgonzola mit Birnen und Honig. Klingt komisch, aber deswegen habe ich mich dafür entschieden. Die Mischung macht’s ..mal was anderes, aber durchaus lecker.

Hamburg Stadtpark

Auf dem Rückweg ins Hotel mal eine andere Route genommen und diese führte uns durch den Stadtpark. Wusste gar nicht, das es mitten in Hamburg einen so vielseitigen Park gibt. Vom Badesee, Liegewiese bis hin zum dichten Wald…alles hier vereint in einem Park.

Hamburg City

Es ist einfach schön, mal wieder hier zu sein. Hamburg ist sicherlich nicht meine Lieblingsstadt ,aber ich bin positiv überrascht, das ich Hamburg so beeindruckend gar nicht in ,einer Erinnerung habe. So bin ich irgendwie total froh, das der Zufall mich mal wieder hier her geführt hat und ich genieße die Stadt und meine Zeit hier. Altes bekanntes und Neues mit neuen Eindrücken heute verbunden…einfach herrlich.

Hamburg

Nach langer Zeit mal wieder in Hamburg gelandet und gleich übers ganze lange Wochenende. Sind zwar hier ganz im Norden einquartiert, das uns heute einfach nach Arbeitstag und Anreise die Kraft fehlt, nochmal bis in die Innenstadt zu fahren. Haben hier die Gegend erkundet und waren sehr gut essen. Den Tag ausklingen lassen..Stadtleben gibts dann morgen.

Am längsten Tag

So schnell kann ein halbes Jahr vorbeigehen und so schnell kann die Mitte des Jahres auf einmal da sein. Heute ist der längste Tag des Jahres und streng genommen werden heute nicht nur die Tage wieder kürzer, sondern ab heute bewegt man sich so langsam wieder auf den kürzesten Tag im Jahr zu, und das ist dann kurz vor Weihnachten. In dieser ständig anhaltenden Krise der Welt, scheint die Zeit einfach immer schneller gefühlt an mir vorbei zu laufen. Der Jahreswechsel in Dänemark irgendwie gerade erst gewesen und damals hatte ich so den Sommer herbeigewünscht. Nun ist der da und ich stelle fest,das ich mit ihm so richtig viel noch nicht anfangen konnte. Und dann dieser Tag, der mir suggeriert, der Zenith dieses Sommers und dieses Jahres liegt bereits schon hinter mir….ungenutzt bis wenig genutzt hinter mir.

Wetterwechsel

Gestern noch 38 Grad..heute 18. Ein Temperatursturz mit Unwetter…

Meißen

Auf dem Rückweg nach Hause, sind wir heute nochmal ganz kurz nach Meißen gefahren. Nur ganz kurz denn Temperaturen von 38 Grad und das durchgefeierte Wochenende im Nacken machten es heute unmöglich, einen Stadtspaziergang zu genießen. Einen ersten Eindruck von dieser Stadt konnte ich gewinnen und kann nun in Ruhe entscheiden, ob es mich hier her nochmal länger führen sollte.

Party

Ein Wochenende mit der Großfamilie geht zu ende und als Höhepunkt war natürlich die große Geburtstagsfeier gestern in Meißen. Hab wieder einmal den großen Trubel von vielen verschiedenen Menschen um mich herum genossen, auch wenn ich nicht die Hauptperson des Tages war, war es trotzdem angenehm sozial mal wieder in einer so großen Gemeinschaft zu sein.

Am wärmsten Tag

Der wärmste Tag dieses Jahres, zumindest bisher. Von 24 auf 36 Grad innerhalb eines Tages, kein Wunder, das mir dieser Temperaturanstieg auf den Kopf ging.

Wochenende mal raus

Eine große Familienfeier steht an, und dazu haben wir uns hier mit 28 weiteren Grossfamilienmitglieder in dieses alte Gemäuer Nähe Meißen eingemietet. Mal wieder raus, mal den Kietz hinter sich lassen…mal was anderes sehen und neues erleben.

Kopfschmerzwetter

Die Temperaturen gehen rauf und runter und immer wenn sich das Wetter von mäßig auf warm ändern wird, bin ich empfänglich für Migräne-artigen Kopfschmerzen. Die ganze Woche plage ich mich nun schon mit diesen Kopfschmerzen, deren Intensität sich nur daran unterscheidet, ob ihn mir gerade eine Schmerztablette ihr Wirken zeigt oder nicht. Hoffe , das ich nun am Ende dieser Leidensphase bin…

Geburtstag

..wiedermal Geburtstag..nicht meiner, sondern der meiner Tochter.
An den Tagen an denen die Kinder Geburtstag haben, bin ich meist ist Gedenken und von Geburt bis heute läuft ständig ihr Werdegang wie ein Endlosfilm vor mir ab. Leider habe ich bei ihr das Gefühl, das sie schon glücklichere Geburtstage erlebt hat, obwohl der Tag Ansicht für sich schon ein sorgenloser fröhlicher Tag war. Trotzdem leben wir alle mit ihr ein einer Zeit, in der sie es nicht so leicht hat, da ihre Krankheit einfach nicht dauerhaft einfach wegzuschieben ist. In dem ständigen Auf und Ab ist nun mittelfristig schon eine positive Tendenz zu sehen, was aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, das heute noch lange nicht „alles wieder gut“ ist und es auch ungewiss ist, ob das jemals so wieder sein wird, das man sagen kann…nun ist alles wieder gut.
Es scheint oft so, als wenn meine Sorgenfalten größer als ihre selbst sind, nimmt man doch als Elternteil doch alles immer etwas schwerer und darf es sich dann doch nicht anmerken lassen.
So wünsche ich mir zu ihrem Geburtstag ,das sich der positive Trend, den wir gerade alle bemerken, immer weiter fortsetzt, das sie irgendwann doch ihre Zeit als normaler Teenager erleben darf.
Bis dahin kämpfe ich jeden Tag darum, ihr das Gefühl zu geben es wäre alles in bester Ordnung und sie solle sich keine Sorgen machen und versuche alles um möglichst viel Momente in ihr Leben zu legen, die sie einfach nur so ablenken, das sie zumindest ihre Sorgen zeitweise vergessen kann.
Im Vertrauen darauf, das jede Phase im Leben auch irgendwie ihren Sinn und ihre Bestimmung hat…vertraue ich einfach auch auf das Gute, das irgendwann alles wieder gut ist.

Positive und negative Energie

Sehe ich mich in diesen Tagen und Wochen gerade voll erfüllt mit positiver Energie und versuche gerade, wie ich diese nutzen kann, fällt mir gerade ein Mensch aus meiner Umgebung immer extremer auf, der irgendwie derzeit genau das Gegenteil von mir zu sein scheint und nur so voller negativer Energie sprüht. Wir haben fast jeden Tag Kontakt, aber er braucht die ganze Zeit eines Telefonats nur dafür um zu klagen, wie schlecht doch alles läuft und wie schlecht alles ist. Es geht ausschließlich nur um schlechte Nachrichten und Botschaften, auf die er sich konzentriert, als würde er derzeit in einer Sucht leben, alles negative um sich rum hochzuhalten und zu leben, so wie ich es derzeit mit dem positiven bin. Komischerweise kann ich ihn nicht von meiner positiven Energie profitieren lassen , noch gleicht sich das bei uns irgendwie aus, noch kann ich ihn irgendwie halbwegs was positives mit in den Tag geben. So als würde er durchweg nur alles schlechte suchen, um es noch schlechter zu machen um sich gerade zu darin zu baden. Dabei tut es keinem gut, wenn er sich permanent über irgendwas aufregt und noch immer weiter darin tut, sich auch immer weiter und stärker aufzuregen.
Mittlerweile ist es sogar so, das ich den Abstand zu ihm suche, da mich dieses so extrem pessimistisch und unlehrbare Verhalten eher stört als ich noch länger dafür Kraft habe, ihn da wieder auf eine normale Bahn zu bekommen. Und ich habe das Gefühl…das möchte er auch nicht…

Die Bibel und ich

Hätte nie geglaubt, das ich mich mal durch die Bibel arbeite, aber zum Glück gibts ja Hörbücher und somit habe ich mir vor ein paar Jahren einmal das komplette Buch vorlesen lassen. Worin ich mich nun nochmals selbst überrasche, ist das ich dieses Hörbuch nun zum zweiten mal durchhöre, und jetzt wo ich mich seit Wochen mit der Thematik in der Bibel beschäftige, mit den Aussagen in diesem Buch auch besser befassen kann.
Es klingt wahrscheinlich extrem kitschig, aber seit dem ich mich seit nun sechs Wochen intensiv wieder mit dem Thema Gott und Bibel beschäftige, verändert sich mein Leben zum zweiten mal. Schon beim ersten Durchhören des Hörbuches, war ich am Ende des Buches nicht mehr der, der ich davor war, denn irgendwas hatte meinen Horizont erweitert und mich nachhaltig verändert. Nun, nachdem ich mich so intensiv mit dem Thema beschäftige wie noch nie, erfahre ich wieder eine Veränderung mit mir selbst.
Es fühlt sich an, wie eine Reise, bei der man neue Dinge sieht und viele andere Dinge anders sieht, weil man nun über ein neues Sinnesorgan verfügt.
Eine Reise, die sich momentan in meinem Leben sehr gut und zufrieden anfühlt und ich es gar nicht anders beschreiben kann, als das ich das Gefühl habe mit dem Interesse am Thema Gott irgendwas diazugewonnen zu haben und momentan auch noch immer weiter dazu gewinne.
Bisher keine Ahnung ob ich nun den dauerhaften Zugang zu einer neuen eigenen Spiritualität gefunden habe, aber im Moment fühle ich mich auf einem guten Weg und werde mir selbst immer sicherer, auf diesem Weg bleiben zu wollen. So als hätte ich nun etwas gefunden, was für mich ein großer Gewinn ist und was ich nicht mehr missen oder hergeben möchte.
Wie eine Reise die verändert und dabei irgendwie der Seele gut tut.

Der Tod in Venedig

Bin draußen im Garten auf einer Liege und habe mir das schwere Werk von Thomas Mann mal von Audible vorlesen lassen. Muss das Gehörte irgendwie erstmal sacken lassen….1

Die Filterblase

Der Umgang mit sozialen Medien hat irgendwie alles verändert. Vor einiger Zeit sah ich auch noch einen Vorteil darin, das Jeder irgendwie alles sagen kann und auch jeder andere ihm zuhören kann. Leider erfahre ich immer öfter, das Meinungen von erfolgreichen Youtubern die gleiche Glaubwürdigkeit eingeräumt wird, wie Journalisten, die zu jeder Recherche oft ihre Quellen offen legen müssen. So sehe ich oft, das pure Meinungen von Menschen (und diese Meinungen dürfen sie natürlich haben) als Wahrheiten und Realitäten angenommen werden.
Zum anderen, habe ich schon bei mir selbst erlebt, das Internetdienste mir in erster Linie, die Dinge präsentieren wollen, von denen sie der Ansicht sind, dies trifft am besten meine bisherige Wahrnehmung. Ein Dienst, der einen die eigene Meinung mit Kontras beschießt, ist offensichtlich nicht so erfolgreich, wie einer, der einem perfekt nach dem Mund redet und mir damit meine Meinung bestätigt und verfestigt, egal wie richtig oder falsch ich mit dieser in der Realität liege.
Noch viel schlimmer ist, das diese Filterfunktion, die mir immer das präsentieren, von dem geglaubt wird, ich will genau das lesen, zu einer Sucht führen können und jeder Klick und jeder Eintrag bestätigt mich nur auf meinem Weg, egal wo dieser hinführt. Irgendwann begegne ich einer Diskussion mit Jemanden, der offensichtlich in dieser Filterblase gefangen ist, und was für mich jetzt besonders schlimm ist, es gibt keinen Austausch der Gedanken mehr. Ich selbst habe zu fast jedem Thema eine Meinung , bin aber dennoch nicht der Auffassung alles zu wissen und habe auch nie die Gewissheit, das ich damit auf dem richtigen Weg bin. Diskussionen, die meine eigene Meinung erweitern, korrigieren oder anhand total widersprechen, empfinde ich immer als sehr belebend und erweitert einfach den Horizont, denn nur der denkende Mensch ändert hin und wieder seine Meinung. Bei Diskussionspartnern in dieser Filterblase habe ich oft den Eindruck, jede Diskussion ist zwecklos, denn ihre Position ist nicht verhandelbar und alles in ihrer Position ist richtig und alles andere kann daher nur falsch sein und darüber braucht man auch nicht reden.
Klar, wenn sie bei jedem Bemühen der neuen Medien ausschließlich auf Zuspruch ihrer Meinung treffen und somit ausreichend Belege und Fakten an der Hand haben (auch wenn das nur andere Meinungen Anderer sind) die jedes Hinterfragen ihrer Position unmöglich machen.
Ich bin immer noch auf dem Standpunkt, das ich mit Sicherheit nichts mit aller Gewissheit sagen kann und somit auch immer andere Meinungen in meine einfliessen lassen muss, um meinen Kurs meiner Meinung ständig zu überprüfen und ggf. anzupassen. Man lernt ja nie aus.
Es bedrückt mich, das ich immer mehr Menschen um mich habe, die in bestimmten Themengebieten einfach eine feste Meinung haben, die der absoluten Wahrheit entspricht und die auch nicht angreifbar, hinterfragbar oder prüfbar ist. Es ist keine Meinung es sind vermeintliche Tatsachen bei denen als Beweis nur viele andere Meinungen der gleichen Richtung dienen.
Ob jemand in einer Filterblase gefangen ist oder nicht, merkt man schnell am Gespräch, wie weit er auf konträre Argumentation eingehen kann und ich beobachte in meinem Umfeld leider immer mehr, mit denen tiefe und Ergebnisoffene Diskussionen nicht mehr möglich sind.
Entweder ich spreche genau nach ihren Realitäten oder ich liege einfach nur falsch oder bin unwissend. Ich muss Meinungen als Argumente und Fakten, die sich nicht überprüfen lassen, gelten lassen..aber meine Argumente sind alle verblendet und alle meine Fakten sind fälschbar…naja an diesem Punkt kann ich nur denen nach dem Mund reden und allem zustimmen was sie von sich geben um die Kommunikation nicht abbrechen zu lassen.
Schade.

Gedanken über meine Gedanken

Es ist Juni und mir fällt immer öfter auf, wie die Zeit einfach nur so an mir vorbeiläuft. Der Arbeitsalltag und das Wochenende heben sich nur noch schwach von einander ab. In der Woche entspanntes vor sich hin – arbeiten und dann am Wochenende weißt dann die totale Entspannung auf Couch oder einer Liege im Garten.
So richtig aufregendes passiert nicht, aber das ist dann auch gar nicht schlimm, derzeit ist es einfach gut so wie es ist, auch wenn es noch so „flach“ ist.
Die innere Ruhe, die mir diese Zeit beschert, erlaubt mir sogar Ausflüge in gedankliche Regionen zu unternehmen, die bisher für mich kaum und gar nicht von Interesse waren. So bin ich nun seit vierzig Tagen dabei, mich intensiv mit der Bibel zu befassen und mit deren Inhalt auseinander zu setzen. Mit dem intensiven Befassen dieses Themas und der gedankenfreien Zeit, die ich momentan um mich rum erlebe, passt da irgendwie eine neue art Spiritualität in mein Leben. Da ich komplett atheistisch aufgewachsen bin und eher religionsskeptisch erzogen wurde, ist das nun in meinem Leben ein ganz neues Feld, mich selbst zu hinterfragen, ob ich eine Beziehung zu Gott habe. Stelle in den letzten Tagen immer wieder fest, das mich diese Spiritualität immer weiter in mein Leben kommt, aber ich gleichzeitig nicht viel mehr Kapazitäten habe meine Gedanken um andere Dinge zu bewegen und mir seit auch keine schweren Gedanken machen kann, oder über irgendwelche Dinge zu grübeln die ich eh nicht ändern kann. Vielmehr kommt nach und nach ein innerer Frieden in mir, mit dem Verschieben bestimmter Lebensprioritäten.
Und manchmal erschrecke ich dann doch, das es schon Juni in diesem Jahr ist und damit die erste Hälfte des Jahres ja auch schon wieder vorbei ist, und das wo mir der letzte Jahreswechsel zeitlich noch so nah vorkommt. Eins steht fest, es steht nichts still und vergeht einfach so an mir vorbei…ich befinde mich auf einer Reise, die sich momentan nur so ruhig anfühlt…und ich bin mir sicher Richtung und Ziel dieser Reise sind für mich ein Gewinn.

Freitag

Ein früher Feierabend bescherte mir heute einen frühen Start ins Pfingstwochenende und desto früher liege ich hier draußen auf meiner Liege und kann mit der seelischen Entspannung beginnen.

Es ist Juni

…und ein kleiner Moment, der sich schon wie Sommer anfühlt.