Nebel im Oktober
Heute Morgen zeigte der Herbst sein typisches Gesicht, so wie ich es eigentlich kenne…aber wieder nur kurz..dann kehrte der sonnige Spätsommer zurück..T-Shirt Wetter ..Ende Oktober…sehr untypisch


Gedankenentsorgung
Heute Morgen zeigte der Herbst sein typisches Gesicht, so wie ich es eigentlich kenne…aber wieder nur kurz..dann kehrte der sonnige Spätsommer zurück..T-Shirt Wetter ..Ende Oktober…sehr untypisch


Hab gerade beschlossen, meinen Alltag ab Morgen etwas gesünder zu gestalten. Es fällt einiges in meine Liste der Veränderungen. Zum einen wird mir das Weglassen von diversen Zucker- und Softdrinks mir 700 genommene Kalorien einbringen. des Weiteren möchte ich aus dieser „so wenig wie möglich bewegen“ Zone raus. Ich werde nicht ab morgen wieder mit Sport anfangen, aber die absolute gemütliche Dauerzone möchte ich dann doch hinter mir lassen. Kaffee wird durch Tee ersetzt, denn erstens vertrage ich diesen besser und mit Kaffee habe ich Immer dieses kurze „hoch“ gefolgt von einer noch müderen Phase.
Also ab morgen gehts ein wenig anders zu..und ich freu mich drauf.


Gefühlt nicht so lange her, das man selbst jung war und Abends immer noch lange draußen unterwegs sein wollte. zu Hause war man dann frühestens, wenn man eben zu Hause sein wollte. Da da immer die wartenden Eltern, damals noch ohne Handy wartend bis man, hoffentlich pünktlich, an der Türe schloß. Nun gehören wir zu der Warten-aufs-Kind Generation. Wenn die Tochter hier um 19 mit der Freundin nochmal aufbricht um sich dann bis zur „Deadline“ draussen die kalte Nacht …mit wem sonst auch noch immer…freiwillig um die Ohren schlägt. So geht eine Generation in die Nächste über…das gleiche Ausreizen der Zeit, die man Abends noch raus darf…das gleiche Unverständnis der Alten, die gleichen Ängste und wohl die gleichen Geheimnisse vor den Eltern.
Wir alle wissen jetzt, was schnell steigende Preise bedeuten können. Glücklicherweise bin ich in der Situation, das ich von steigenden Preisen in allen Lagen zwar ständig registriere, aber bisher ist es so das die bestehende Inflation uns noch nicht an die Substanz geht, das man sich irgendwo in auch nur einer Weise einschränken oder umdenken müssen. Trotzdem bleibt da dieses Gefühl, für die täglich geleistete Arbeit immer weniger Kaufkraft als Gegenleistung zu bekommen und somit bin ich vor ein paar Wochen mal seit langem mit einem Anliegen einer Lohnerhöhung zu meinem Chef gegangen.
Was soll ein Chef in diesen Zeiten seinem Angestellten sagen, wenn auch für die Firma selbst die Kosten ebenfalls steigen und in Zeichen einer beginnenden Rezession, man selbst etwas im dunkeln tappt, wo die Reise noch hingeht. Dann die Kosten mit höherem Lohn für alle noch weiter hoch zu schrauben, ist nicht die beste Strategie, egal wie gut ich das verdient hätte. Also ein reiner Inflationsausgleich ist nicht drin. Dann unterbreitete er mir ein Vorschlag, den ich erstmal sacken lassen musste. Eine andere Aufgabe würde zusätzlich in meinen Bereich kommen und für diese Aufgabe werde ich Tageweise von meiner normalen Aufgabe entbunden. Dafür würde es dann sich mehr Gehalt geben. Da ich für diese Aufgabe viel weniger Zeit brauche, ergibt sich nun ein verrücktes aber für mich glückliches Bild, denn ich verdiene nun gut 30 Prozent mehr und gleichzeitig verkürzt sich meine Arbeitszeit um mehr als 20 Prozent.
Ich habe nun den Monat vergehen lassen um die Gehaltsabrechnung abzuwarten, ob das alles wirklich so zutrifft, wie ich das verstanden habe….und nun hab ich es schwarz auf weiss..ich muß viel weniger Arbeiten und bekomme viel mehr Geld…mehr als ich mir das geh ausgerechnet habe. Dafür mache ich nun eine Sache mehr, die der Firma sehr wichtig scheint , aber mir nicht viel mehr Mühe abverlangt. Win-Win..alle zufrieden..ich mit meiner Gehaltsabrechnung , mit meinen Arbeitsstunden und auf der anderen Seite herrscht große Zufriedenheit wie ich meine neue Aufgabe bewerkstellige.
So kanns gehen…obwohl ich das immer noch nicht ganz fassen kann.
Temperaturen weit über 20 Grad sind dann doch sehr befremdlich für diese Jahreszeit. Nutzen konnte ich diesen Sommertag dann leider doch nicht, denn wegen Magen-Darm-Problemen habe ich heute mal sehr früh Feierabend gemacht und klammere mich seitdem an eine geilende Hühnersuppe, in der Hoffnung morgen ist alles wieder gut.





Es trug mich schon heute sehr gut durch den Tag, das mir beruflich gesehen, der Erfolg heute nur so zuflog. Im Außendienst gibts halt immer gute und schlechte Tage, aber der heute war ein sehr guter. Also deswegen schon beflügelt erreicht mich die Nachricht, das wir nun endlich was gefunden haben, um den Jahreswechsel außerhalb in Familie feiern zu können. Die Idee kam vor ein paar Tagen, auch wenn es dieses Jahr mal nicht mit der Großfamilie nach Dänemark geht, trotzdem in kleiner Familie irgendwo hinzufahren. So freue ich mich, das ich zwischen den Jahren dann doch noch woanders mein Jahr ausklingen lassen kann, was es ja auch dann wieder besonders macht, denn außerhalb der Alltagsgegend hat man doch irgendwie ein ganz anderen Gedankengang, wenn man über das ausklingende Jahr nochmal nachdenkt…räumlicher Abstand schafft da auch einen gewissen gedanklichen Abstand.
Also freue ich mich mal, das dies heute ein Tag war, von dem ich sagen kann…das war ein Tag, den ich so positiv bewerten möchte das dies mein Tag war.


Eine Haxe gezaubert …kross und saftig…gelungen.

Skyfall

Es ist Sonntag in einem wirklich goldenen Oktober und so langsam fallen die Blätter von den Bäumen. Später als sonst, wie ich finde, aber der übertriebene Sommer wollte ja auch ewig nicht gehen. Irgendwie ist mir danach dieses Dauerkrisenjahr einfach nur noch abzuschütteln und mich ganz der Hoffnung eines besseren neuen Jahres hinzugeben, das wieder Ruhe und Ausgeglichenheit und Frieden in sich trägt.

Hab den ganzen Tag überlegt, was man heute kochen könnte. Aber die Schwere an einem Freitag-Mittag und die Tatsache, das meine Tochter einiges an Besuch in ihrem Zimmer hatte, als ich nach Hause kam, erschien es mir als das Einfachste…einfach für alle Pizza zu bestellen.

Warm..sonnig und trotzdem klar…manchmal wirkt der Oktober sympathischer als der September.


Liege auf der Couch..und nicht auf meiner, sondern im Wohnzimmer meines Vaters. Seitdem ich Anfang der 90er hier ausgezogen bin und seit dem immer meine eigene Wohnung mit meiner eigenen Couch hatte, gabs nie wieder ein Grund, sich hier auf die Couch zu legen, wenn ich hier mal zu Besuch war. Und nun liege ich hier seit Ewigkeiten mal wieder und erinnere mich an die Zeit in den frühen 90ern, als (fast) dieser Blick für mich was alltägliches war, als ich noch mit in diesem Haus wohnte. Seit dem ist nun nach meiner Oma auch meine Mutter verstorben, die damals alle mit mir hier wohnten. Nun ist das Haus für meinen Vater allein zu groß und daher bauen wir uns die obere Etage aus, erstmal als Zweitwohnsitz. Der Gedanke bald hier wieder eigene Zimmer zu bewohnen und nicht nur auf Besuch zu sein, trägt gemischte Gefühle mit sich. Zum einen kommt man wieder zu seinen Wurzeln zurück…zum anderen kommt man am Ende wieder zu seinen Wurzeln zurück.

Ein einfaches Rezept aus dem Internet. Zutaten klein hacken in eine Auflaufform geben und im Ofen garen.. so einfach und so gut..lecker geworden.

Direkt und natürlich im Wald gesammelt. Kein Supermarkt keine Zusatzstoffe…Direkt vom Tisch der Natur gratis in die Pfanne..

Mit dem Ende des Monats September hat nun wirklich der Herbst begonnen und sogar das Wetter hält sich diesmal pünktlich an den Kalender. Lebkuchen stehen schon in den Supermärkten zum Verkauf und ich merke immer mehr, das „Draußen-Wetter“ ist vorbei. In diesem emotional sehr bewegten Jahr ,mit viel Leid und Tod um mich herum, war es ein Jahr in dem ich einfach zu wenig zu dem gekommen bin, was mir jetzt fehlt und was nun , zumindest für dieses Jahr einfach zu spät ist….einfach draußen im Garten liegen und das draußen genießen. Der Herbst und der Winter stehen vor der Tür, und nicht nur die politische-Dauerkrisen-Situation um mich herum macht irgendwie gar keine Lust auf diese dunkle und kalte Jahreszeit. Einfach vorspulen und gleich wieder mit dem Frühling beginnen, wäre mir momentan das Liebste. Wäre da nicht die wichtige Lebenszeit, die ich einfach mit vorspulen und damit überspringen würde.