Gasometer

Jeder Berliner, der irgendwie mal rund um Schöneberg gewohnt hat, kennt wohl dieses Gasometer in der Skyline genauso gut wie der fast überall präsente Fernsehturm. Hab selbst mal in der Ecke gewohnt, und dieses runde Gerüst gehörte für mich von der Optik her einfach mit zu Berlin. Dieses Ding wird nun abgebaut…muss Platz machen , für die neuen wichtigen Dinge dieser Stadt, aber damit verschwindet auch ein Stück Berlin und ich finde, das Ding hätte man einfach so stehen lassen können. Man muss nicht alles beseitigen was irgendwie ganz klar zum Stadtbild gehört hat. Ob nun schön oder hässlich, für mich gehörte das Ding einfach zu Berlin.

Lapskaus

Als kleine Erinnerung an unseren Familienurlaub in diesem Herbst…gibts heute mal was nordisches.

Es werde Licht

Immer wieder eine krasse Erfahrung, wie feinfühlig wir doch von unserer Umwelt abhängig sind und beeinflusst werden. Heute wirkt der Tag so, als würde es gar nicht richtig hell werden, und allein dieses Fehlen von Licht legt sich bei vielen sofort aufs Gemüt , so auch bei mir. Tageslicht, aber nicht in voller Stärke und schon wirkt der ganze Tag müde, depressiv und auch sonst sehr trostlos. Gerade beim Gedanken wie stark wir so bei den kleinsten Veränderungen reagieren können, bringt das ganze Klima-Thema in ein ganz anderes Licht, bei dem viele ein paar Grad wärmer nicht so bedenklich finden.

Es liegt hinter mir

Zwei ganze Wochen hatte ich es in mir, dieses Gefühl irgendeinen Infekt mit mir rum zu schleppen. Um mich herum hatte auch die ganze Familie nach und nach ihre Krankheitserscheinungen, die täglichen Corona-selbst-Tests fielen negativ aus. Am Freitag noch die Booster-Impfung, die mich und mein Wohlbefinden gestern noch etwas beschäftigt hat. Nun am Sonntagnachmittag habe ich endlich das erste Mal nach diesen zwei Wochen das Gefühl, ich hab es geschafft. Was auch immer in mir steckte und mir die Kraft nahm ist nun weg und liegt hinter mir. Die eventuell psychische Sorge, mit den steigenden Coronafallzahlen doch wieder einer größeren Gefahr ausgesetzt zu sein, sollte nun durch die frische Impfung sich auch nach und nach relativieren. Dabei gehts mir plötzlich so gut, das ich das allein für mich mit einem kalten Getränk feiern muss. Was für ein schönes Gefühl, sagen zu können….es geht mir gut.

Samstag

Bin etwas angeschlagen heute , am Tag nach der Impfung, aber das hatte ich mit auf der Rechnung. Sollte von Anfang an ein Wochenende auf der Couch werden, da wir alle irgendwie angeschlagen sind und die Umwelt lädt auch nicht gerade zu Aktivitäten draußen in der Masse ein.

Impfung

Der erste Corona-Impfstoff, der für mich Ende Mai greifbar war, war der von Johnson und Johnson. Einmal geimpft und das war’s. Jetzt forderte mich die Corona-Warn-App dazu auf , meinen Impfschutz auffrischen zu lasen. Gestern beim Hausarzt nachgefragt und heute Mittag schon Biontech bekommen. Für mich ideal, dieses auf einen Freitag erledigt zu wissen, wenn an diesem Wochenende nichts weiter ansteht und ich mich hin komplett schonen kann. Sollte ich , wie letztes Mal, doch einige Nebenerscheinungen nach dem Impfen auftreten, dann habe ich nun zwei Tage Zeit, bis die Arbeit wieder losgeht. Angesichts der sich aktuell verschlechternden Coronalage im Land, denke ich, das ich damit das Richtige getan habe.

Indisches Butter-Chicken

Mein zweites selbstgekochtes indisches Gericht. War das erste eher von der fruchtigen Mango-Art , ist dieses nun die scharfe Variante, die ich, dank Chefkoch, genauso hinbekommen habe, wie es beim Inder auch schmeckt. Bin sehr zufrieden .

Grau in Grau

Alles etwas farblos derzeit und wieder einmal scheint sich mein Gemüt dem Bild draußen anzupassen. Nach einem schönen fast sorglosen Sommer kommt nun der Herbst mit alten Problemen zurück und trübt die Stimmung in jedem Lebensbereich deutlich ein, und das nicht nur bei mir. Immerhin ist dieser kleine latente Infekt, den ich nun seit fast zwei Wochen mit mir rumschleppe, nun etwas besser geworden. Die Nachdenklichkeit bleibt.

Die Kraft des Suppenhuhns

In dieser herbstlichen Zeit, in der man oft das Gefühl hat, sich etwas kränklich und angeschlagen zu fühlen , setze ich nun einmal mehr auf die magische Kraft eines Suppenhuhns.

Die Filterblase

Ich habs schon mehrfach in meinem Umfeld durch. Zuerst meine komplizierte Freundschaft, die sich in ihrer sozialen Selbstisolation mit zu viel Zeit, zuviel mit ein und dem selben Thema beschäftigt hat und als Recherche das Internet nutzte. Wahrscheinlich kennt jeder irgendjemand, der irgendwann mal in so einer Filterblase der Internetsuche versunken ist.
Je mehr man nach seiner eigenen Meinung sucht, desto mehr Bestätigung bekommt man auch für genau die Ansicht der eigenen Meinung und kann sich damit immer weiter in diese Richtung verboren. Das Internet hat halt für jeden genau das was er sucht, widerspricht nicht und liefert keine Wahrheiten sondern nur Inhalte, nach denen man sucht. Als Zweiter tappte mein Vater in diese Falle, der für alle seine Wahrheiten irgendwo einen fragwürdigen Link als Quelle findet…aber gemäß seinem Alter habe ich den Kampf verloren, das Jeder im Netz alles behaupten kann, und nichts von dem als Wahr oder bewiesen sein muß, nur so tauglich ist wie jede andere Einzelmeinung auch.
Nun trifft diese Blase einen weiteren meiner Freunde, dem ich das so nicht zugetraut habe, aber durch seine Arbeitslosigkeit hat er einfach zuviel Zeit und zuviel Energie sich 24/7 nun mit dem Nachlesen und nachsenden bestimmter Inhalte aus dem Internet zu beschäftigen und die für Wahr zu empfinden, die seiner Meinung sind, die gemäß der Filterblase immer mehr werden.
So sieht er sich auf dem richtigen Weg und andere Ansätze , an all die Dinge mal logisch und mit Abstand ranzugehen schlagen bei ihm Mime mehr fehl.
Wenn man sich dann nur noch aus der Blase mit Informationen bedient, dann setzt eine sehr traurige Eigendynamik ein, denn nun gehen uns immer weiter die Themen aus, da meine Meinung und meine Sicht auf die Dinge ihn immer weniger überzeugen und erreichen.
Vielleicht sollte an in den Suchmaschinen mal nachgebessert werden, das man belegte und bewiesene Einträge anders behandelt als Behauptungen die als Wahrheiten vertrieben werden.

F60

Bevor es heute wieder nach Hause geht, noch irgendwas hier in der Nähe mitnehmen, um diesen Sonntag nicht nur zu einem Rückreisetag zu machen. So bot es sich an, das Museumsbergwerk hier in der Lausitz zu besuchen, mit einem wirklich beeindruckenden Stahlgerüst eines Tagebaubaggers.

Kegelbahn Backstage

Hab mich schon immer beim bowlen gefragt, wie es wohl hinter der tollen Fassade aussehen mag, so rein technisch. Bowling und Kegeln, so groß werden die Unterschiede nicht sein, und hier hatte ich heute endlich mal die Gelegenheit, selbst einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Kegeln

Ja, bowlen war ich schon öfters, Kegeln mit nur 9 Pins und solchen kleinen Kugeln eher selten. Im Rahmen einer Geburtstagsfeier , die Heute auf einer Kegelanlage gefeiert wird, habe ich festgestellt, das die kleinen unhandlichen Kugeln nichts für mich sind. Ein schöner Abend war’s hier trotzdem.

Senftenberg

Kleiner Stadtrundgang in Senftenberg. Hatte keine Vorstellung was mich hier erwartet, aber dennoch bin ich positiv überrascht. Sicherlich nur ein kleines Städtchen, aber schöner hier als erwartet.

Senftenberg

Angekommen in einer sehr grosszügigen Ferienwohnung in bester Lage. War noch nie hier und werde morgen meinen Tellerrand erweitern.

Wieder unterwegs

Es ist Freitag und wir sind wieder unterwegs mit der Familie ins südlichste Brandenburg. Ein Familiengeburtstag bringt uns hier her und damit wir nicht nach der Party noch 2 Stunden nach Hause fahren müssen, haben wir uns hier fürs ganze Wochenende in einer großen Ferienwohnung eingenistet.

Gelungen

Wieder mal was neues von Chefkoch ausprobiert. Ok es war nicht das Schwerste, aber trotzdem freue ich mich , das es mir so gut gelungen ist .

Tag ohne Licht

Ein Tag an dem es irgendwie gar nicht richtig Tag werden will. So typisch zwar für diese Jahreszeit, aber bereits einen Tag in dieser lichtarmen grauen Suppe, lassen meine Gedanken schon komplett auf den Sommer schauen. Undzwar der, der hinter mir liegt und der, der noch auf mich zukommt.