Labskaus

Wenn wir hier schonmal im Norden essen gehen, dann möchte ich auch etwas essen, was ich zu Hause ich so einfach bekomme. In einem Bremer Brauhaus kam dann für mich nur Fisch oder Labskaus in Frage. Hab mich dann für Letzteres entschieden…Wahl nicht bereut.

Bremen

Angekommen in unserem eigentlichen Ausflugsziel für heute. Im Gegensatz zu Bremerhaven hat mich die Hansestadt Bremen nun wieder genau da abgeholt, wie Ich das erhofft hatte. Noch nie hier in der Altstadt gewesen und wieder einmal wurden meine Erwartungen übertroffen. Eigentlich hatten wir nach drei Stunden Stadtbummel alles gesehen und der Tag steckte uns in den Gliedern, aber ich hatte das Gefühl, hier noch nicht genug Zeit verbracht zu haben, um mir eben mal alles in Ruhe anzusehen und aufzubauen. Die Stadt hat dazu viel zu viel zu bieten, um hier nur mal schnell einen halben Tag beiläufig durch zu huschen. So kam mir der Besuch heute hier auch sehr „abgebrochen“ vor und Bremen zählt zu den Städten, die ich gerne nochmals bereisen möchte.

Bremerhaven

Eigentlich hieß das Ziel für heute Bremen, aber um dem Wunsch unseres Sohnes, dieses mit einem Besuch in Bremerhaven zu verbinden, sind wir nun als erstes hier in Bremerhaven gelandet. Ich war noch nie hier und bereue es grundsätzlich nicht, neue Gegenden kennenzulernen , denn alles erweitert den Horizont. Trotzdem werde ich wohl hier nicht mehr landen, denn diese Stadt ist in meinen Augen komplett glanzlos und stinklangweilig. Das bisschen Hafen und eine seelenlose Fussgängerzone, in der sich ein Ramschladen an den anderen reiht, ja mehr scheint es hier nicht zu geben. Trostlose Ecke, die mir irgendwie gar nicht gefällt. Aber mir muss ja nicht alles gefallen und es war trotzdem ein Gewinn, hier gewesen zu sein, denn so gibt es wieder einen weißen Fleck weniger auf der inneren Landkarte. Zu meiner Überraschung hat es meinem Sohn hier gefallen….Meinungen gehen oft verschiedene Wege.

Käse

Wenn ich schon mal wieder hier in Holland bin, dann muss ich für mich auch ein Souvenir mitnehmen. Dabei fallen mir nur Holzschuhe oder guter Käse ein, mit dem ich wirklich was anfangen kann. Ok , Holzschuhe hab ich schon…da war der Kauf eines richtig guten niederländischen Käses heute die bessere Wahl. Hab genug davon mitgenommen, und ich werd’s genießen.

Pilsum Leuchtturm

Wir hatten diesen Ort schon auf unserer Wunschliste als der Urlaubsort feststand. Auf der Rückreise aus den Niederlanden bis hier nach Dornumersiel , ist es nur ein kleiner Umweg über Emden. Wir waren noch pünktlich kurz vor Eintritt der Dämmerung da, an Ottos Leuchtturm, bekannt aus dem Film „Otto der Außerfriesische“. Steht man direkt davor wirkt alles , wie immer kleiner und unscheinbarer, als man das aus den Filmen in Erinnerung hat oder sich dann auch immer vorgestellt hat. Nun mal selbst hier gewesen und zurück in der Ferienunterkunft wurde gleich der Film mit diesem Leuchtturm angeworfen.

Fritten

Manege ja nicht in den Niederlanden , bis man hier Fritten mit Soße gegessen hat. Der große Kompromiss mit Kindern und Frau war ein Burgerrestaurant , in dem es auch „handmade“ Fritten gab. Waren wirklich gut…

Holland

Auf besonderen Wunsch meines Sohnes sind wir auf unserem ersten Ausflugstag gleich ins nahe Groningen nach Holland gefahren. Er war noch nie in den Niederlanden und hatte selbst nach einer ausgedehnten Stadtwanderung noch nicht genug gesehen, und daher mussten wir auf der Rücktour durch viele niederländischen Dörfer fahren, anstatt schnell auf der Autobahn zurück zu fahren. Ich selbst war ebenfalls noch nie in Groningen und war positiv überrascht, wie liebenswert dieses kleine Amsterdam doch ist. Der Tag hier hat uns allen gefallen und wieder was neues gesehen und ein weißen Fleck auf der Landkarte weniger.

Lesen

Wenn ich Zeit und Zugang zum Lesen im Urlaub bekomme, ist dies für mich ein sicheres Zeichen der Entspannung. Schon gestern Abend am Anreisetag hatte ich wieder das Buch in den Händen, was ich eigentlich schon als zweites Urlaubsbuch im Sommerurlaub angefangen hatte. Stelle wieder fest, das mich kaum etwas so entspannt wie in Ruhe ein gutes Buch zu lesen.

Angekommen

Der lange Anreisetag mit dem Beziehen des Ferienhauses und dem ersten großen Einkaufsgang ist nun geschafft. Vor uns liegt nun eine Woche hier an der Nordsee. Urlaubsgefühl kann sich einstellen.

Autobahn

Abfahrt in den Norden..Die Anfahrt, wenn auch stressig, gehört mit zum Urlaub schon dazu. Das Gefühl „weg“ zu sein und die Faszination , wenn die Umgebung draußen immer unbekannter wird.

Freitag und Urlaub

Und Urlaub. Mitten an einem typischen Abend vor einer Reise, die übliche gespannte Hektik , die aber bei uns allen ein gutes Gefühl verursacht, das in der bevorstehenden Urlaubswoche wieder andere Eindrücke ins Leben kommen werden, als der Alltag hier. Es wird uns allen mal gut tun, hier mal raus zu kommen, denn der Sommerurlaub liegt gefühlt schon eine Ewigkeit in der Vergangenheit. Verreisen in den Herbstferien kenne ich so bisher noch gar nicht, hoffe aber das ich in der einen Woche trotzdem so „raus“ bin, das ich so ein kleiner Urlaubseffekt einstellt.

Trübe

Das Wetter heute passt auch wiedermal zu meiner Grundstimmung. Derzeit plagen mich wieder Sorgen um die Kinder. Im Grunde gehts nicht um die Kinder sondern „nur“ um die Tochter und ihr Problem, und die begrenzten Möglichkeiten wie man ihr da helfen kann. Auch wenn es helle Momente in diesen Tagen gibt, so ist es doch immer die problemgefüllte Grundstimmung, die sich anfühlt wie dieses Wetter heute.

Nudeln Gorgonzola

Probiere immer noch die Gorgonzola meines Lieblingsrestaurants irgendwie nachzumischen. Die heute kommt dieser schon sehr nahe, aber immer noch kein Treffer, das ich sagen könnte, die ist es.

Dienstag

Wieder selbstgekocht…heute ist mir meine erste selbstgemachte Bolognese gelungen.

Frühstück

Heute mal ein Omelett probiert…mit Tomaten, Zwiebeln und Petersilie…frisch lecker und gelungen…

Skyfall

Für mich der Beste aller Bondfilme…nach langer Zeit heute mal wieder dran.

Spiel am Abend

seit dem späten Vormittag hatte meine Tochter das Spielgerät besetzt und daher kam ich erst am frühen Abend zu meinem Spiel. Muß aber sagen, das aus dem kurzen reingucken mal wieder drei Stunden geworden sind und auch wenn ich die Spielzeit wieder sehr genossen habe, kam der Punkt an dem ich das Gefühl hatte genug gespielt hatte. Heute also mal kein Zocken, bis es gar nicht mehr geht und dann des Nachts nicht mehr abschalten zu können, sondern gerade richtig, so das es gefällt und gut getan hat.

Ein Familienrezept

Es gibt so Dinge, die kennt man nur aus seiner eigenen Kindheit und die sind so speziell, das es irgendwie nur in der Familie selbst bekannt ist. Dazu gehören Rezepte, die aus einer Familientradition her entstammen. So gibt es einige Dinge, die ich als Kind und Jugendlicher immer von meiner Oma serviert bekam und später dann von meiner Mutter. Da ich mich nun selbst fürs Thema Kochen interessiere, bin ich nun da angekommen, das ich wissen wollte wie bestimmte Dinge genau zu kochen sind, um sie selbst zubereiten zu können, und damit selbst in dieser kulinarischen Erinnerung schwelgen zu können, wann immer ich will. Eines davon ist eine ganz spezielle Sosse, die mit Eiern und Kartoffeln gegessen wird.So speziell, das dieses Rezept nicht bei Chefkoch und co so zu finden ist. Habe sie heute das erste mal genau so hinbekommen, das ich sie geschmacklich wieder erkenne und nun behaupten kann, ich beherrsche nun diese Familien-Sosse. Eine Tatsache, die mich irgendwie freut.

Freitag

Es ist wieder Freitag, und dieser hatte nicht ganz diese Ruhe, die sonst ein Freitag in der ausklingenden Woche mit sich bringt. Irgendwie war bis zur letzten Arbeitsminute gut zu tun, so das ich erst nach einem späten Mittagsschlaf ausgeruht in mein Wochenende starten konnte. Am Freitagnachmittag kurz geschlafen dann den Abend zu geniessen hat schon was, denn ansonsten würde ich wohl wie jeden anderen Wochentag frühzeitig müde werden und ins Bett fallen und der Freitag hätte dann eher was alltägliches und nichts vom Wochenende.
Nun habe ich die Zeit und den Zugang mich ein paar Stunden vor den Mac zu setzen und mich um all die digitalen Dinge meines Lebens kümmern, die in der Woche sonst immer liegen bleiben.
Ich freue mich heute, den Umzug meines Blogs auf eine neue Plattform erfolgreich vollzogen zu haben. Die neue digitale Heimat spricht mich irgendwie mehr an und ist zudem noch günstiger und im Allgemeinen bin ich heute mal stolz auf mich selbst, das mir das alles so gut gelungen ist und damit ein großer Punkt von „mußt du dich noch drum kümmern“ heute damit abgeschlossen ist.
So hat die Einsamkeit vorm Rechner auch was meditatives , sich mit sich selbst beschäftigendes, was dennoch irgendwie gut tut.
Die kommende Woche wird dann auch erstmal die Letzte in der Kette sein, denn dann gehts in den Herbsturlaub und freu mich schon darauf, die Kette des Alltags einmal mehr kurz aufreissen lassen zu können.

Umgezogen

Ich habe es schon seit Jahren vor mir hergeschoben, mir für mein kleines Blogprojekt eine neue und günstigere Heimat zu suchen.
Nachdem vor knapp 6 Jahren das Aus für meine Startheimat Blog.de kam, wollte ich alles erstmal auf eigene Beine stellen und bin dann mit meinem Blog fast verlustfrei auf eine eigene WordPress Umgebung bei 1und1 umgezogen, wo ich eh noch eine ganz alte eigene Webseite zu laufen hatte. Hatte neulich mal durchgerechnet, das mich das Paket da im Jahr schon knapp 200 Euro kostet, was mir dann für meine bescheidenen Ansprüche echt zu zuviel war. Um bei 1und! selbst in ein günstigeres Paket umzusteigen, sah ich in dem Wirrwarr da echt nicht durch und als Option wurden mir eigentlich nur noch teurere Optionen angeboten. Also habe ich es heute mal in Angriff genommen und bin dann mit dem ganzen Projekt komplett einmal zu Strato umgezogen. Mit der neuen Domain kann ich sehr gut leben, denn diese erinnert ein wenig an meine allererste für dieses Blog, als ich mich damals Gedankendeponie nannte. Vor ein paar Tagen bekam ich eine Mail von Strato, in der sie alle Kunden und auch Ex-Kunden auf die Tatsache hinwies, das sich Strato nun komplett Klimaneutral gestaltet. Sieht mir eigentlich gar nicht ähnlich, aber dieses Argument brachte mich dazu, auf die Angebote zu klicken und mir dann ein, für mich passendes, Paket auszusuchen und nun hier meine neue Heimat gefunden zu haben.
Hab mit dem Klimaargument irgendwie ein besseres Gewissen und mit der Anpassung der Umgebung an meine Anforderungen bin ich nun auch zufrieden. Für mich mehr als ein Server- und Domainwechsel…hier gehts nun weiter und ich bin unendlich stolz auf mich, das ich das alles allein hinbekommen habe.