Neues Hörbuch

Bin gerade so drin im Medium Hörbuch und habe dadurch heute direkt mit dem Nächsten angefangen.

Zweite Unterwasserwelt

Wahrscheinlich braucht meine Frau in diesen eingeschränkten Zeiten immer wieder ein neues Projekt, dem man sich widmen kann, denn neben unserem ersten „Lockdown-Aquarium“ haben wir nun noch, passend zum zweiten Lockdown, ein zweites (Nano) Becken bekommen, was das Wohnzimmer wieder in ein neues Licht taucht.

Dream Dance

Der Dream Dance Sampler kam für mich das erste mal in seinem Geburtsjahr 1996 in mein Leben und prägte seit dem bis zu den 2000ern meinen Soundtrack meines Lebens. Alle drei Monate gab zwei neue CDs, die ich dann auch gleich haben mußte und dann so lange hörte, bis die nächste Ausgabe rauskam. Schon fast vergessen stolperte ich gestern über die Werbung, das nun die 90ste Version digital verfügbar ist und ich habe einfach mal sofort aus reiner Nostalgie zugeschlagen. Auch wenn diese Musikrichtung heute nichtmehr zu meinem Musikgeschmack gehört, bin ich aber doch positiv überrascht, das man bei Dream Dance den Musikstil, selbst nach 25 Jahren, fast unverändert bei behält. So erinnert mich sogar die Version 90 an meine Zeit damals, als diese Serie ein fester und wichtiger Bestandteil meines musikalischen Lebens war.

Corona und wertloses Geld

Im ständigen Wechsel zwischen Arbeitsalltag und dem Wochenende auf der Couch, Corona läßt nicht viel zu. Man soll zu Hause bleiben und auf Kontakte verzichten.
Mit dieser Situation wird auch bei uns das Geld, was wir verdienen …ja wertlos.
Da wir mehr verdienen, als wir an Lebensmittel essen können und wir zu den Glücklichen gehören, deren Job auch in Pandemie-Zeiten einfach weiterläuft als wäre nichts passiert, stauen sich die Einnahmen.
Da alles zu hat, gibts keine Möglichkeiten, das Geld auszugeben. Man kann nicht shoppen gehen (um sich wieder irgendwas sinnloses zuzulegen), man kann weder reisen noch Essen gehen.Keine Events, keine Kneipen…und mittlerweile wird auch weniger bei uns bestellt, denn was braucht man schon wenn man eh nicht raus kann und eh nur auf der Couch hängt und vorm Fernseher die Zeit abwartet?
Entweder ist man arbeiten oder verbringt seine Freizeit in der es kein kommerzielles Angebot gibt, irgendwo Geld zu lassen.
Somit hat Corona bei uns den Effekt, das jeden Monat Gehalt auf dem Konto landet und wir nicht mehr wissen, was wir damit anfangen soll, was , nach Abzug der Lebensmittelkäufe, das verdiente Geld einfach wertlos macht.
Da es gerade vielen genauso gehen wird, frage ich mich, in welcher Welt wir alle nach Corona aufwachen, die ja sonst nur funktioniert hat, wenn wir alle fleißig und sinnlos ständig konsumieren.

Dschungel

Ja schade, denn normalerweise trudelt das Dschungelcamp als erstes TV Event des Jahres in meine entspannte Abendunterhaltung. Irgendwas zwischen kleiner Tradition und Kult, aber diesmal macht Corona hier auch wieder einen dicken Strich durch die Pläne. Statt Australien gibts nur eine Studioversion, aber lieber so als würde man es ganz ausfallen lassen. Die immer wiederkehrenden TV Events des Jahres geben mir irgendwie eine Orientierung im Jahr, so als wenn alles seinen Platz hat..haben sollte. Ist dies der Fall, gibt das ein beruhigendes Gefühl…aber in dieser Krise ist alles anders…machen wir das Beste draus.

Große Runde

Zwei Stunden Winterspaziergang wirken Wunder auf Geist und Seele. Jetzt zwar ganz schön KO aber zufrieden.

Immer noch Corona

Habe ich das letzte Jahr schon für das gehalten, deren Ruhe komplett von der Hektik um das Thema Corona aufgefressen wird, so stelle ich nun wieder fest, das dieses Thema mit seinen ganzen beunruhigenden Charakter auch in diesem Jahr weitergeht, und sich sogar noch zu dramatisieren scheint.
Lebt man schon lange in diesem „alles wird gut Lockdown“ zeigt sich nun, das es wahrscheinlich noch weiter geht und sogar dieser noch verschärft wird. Die Einschränkungen werden mehr und man fragt sich schon, was nun noch alles kommen soll, viele Möglichkeiten sind da ja nicht mehr.
Umso stärker der Einschränkungen uns wirkungslos beherrschen , desto Unruhe wird man, da man den Glauben an deren Wirksamkeit so langsam verliert.
Hier und da bricht eine böse Mutation durch die Nachrichtenwelt und schürt gemeinsam mit immer knapper werdenden Impfstoff die Ängste, alles könnte noch länger dauern und noch schlimmer kommen, als man es sich jetzt schon ausmalt.
Die sich ständig überschlagenen Neuigkeiten über diese Pandemie läßt keine Corona-Müdigkeit zu, obwohl man eigentlich schon lange müde ist.
Die Sehnsucht nach gesunder Normalität wird immer größer und die Bedenken, das alles irgendwann wieder so wird wie früher wird immer kleiner.
Sicherlich wird es irgendwann ein „Nach-Corona“ geben, aber das alles wieder so wiederkommt, wie man es vorher kannte, ist wohl eine Illusion.

Freitag

Fahre durch die Stadt und stelle fest wie leer und ausgestorben wieder alles wirkt. Hier am Halleschen Tor war das multikulturelle Leben eigentlich rund um die Uhr am pulsieren und heute starrt man nur auf geschlossene Geschäfte und menschenleere Straßen. Das lichtarme grau in grau gibt dem Tag den depressiven Rest.

Hörbuch

Hab es diese Woche mal wieder geschafft ein Hörbuch anzufangen. Hab mich gleich so von der Geschichte mitnehmen lassen, das ich noch diese Woche beenden werde. Wenn man erstmal drin ist, kann es richtig Spaß machen, einfach nur zuzuhören.

Erster Tag

Zumindest der erste Arbeitstag. Bin wieder in der Spur und im Alltag des neuen Jahres angekommen. Nach der langen Zeit zu Hause, fühlt es sich erfüllend an, mal wieder einen anderen Tagesablauf zu haben.Nachdem man ja sonst nur guckt, wann man wo wie lange frei bekommen kann, ist das andere Bild im Leben, was ein Job zeigt, auch nicht zu unterschätzen.

Gegen die Regel

Seit fast einem Jahr beherrschen uns alle die Einschränkungen der Anti-Corona-Maßnahmen. Im Grunde halten wir uns daran und haben eigentlich großes Verständnis dafür, das man nirgends so weitermachen kann wie bisher und sind da vorsichtig wo es nur geht und ich vermeide eigentlich jedes unnütze Risiko.
Nun kam gestern die Einladung eines Freundes, bei ihm mal vorbei zu schauen und ich wußte was mich da erwartete. So sassen wir gestern in einer langen und fröhlichen Runde mit zehn Leuten und haben den Abend einfach mal so genossen, als würde es die weltweite Lage, in der wir uns befinden, gar nicht geben.
Sicherlich im Grunde war dieses auf den ersten Blick sehr unvernünftig, aber menschlich gesehen tat es einfach mal gut, nach der ganzen Zeit der Selbstisolation mal für einen Abend das Leben wieder zurück zu lassen.
Gerade gestern fiel es mir auf, wie sehr mir diese Runden im großen Freundeskreis die letzten Monate gefehlt haben, was mir so im Leben am meisten gefehlt hat.
Auch wenn es ein schöner und mal wirklich seelisch gesehen wichtiger Abend war, bin ich mir über das Risiko solcher spontanen Ideen dennoch bewußt und werde dies nicht einreißen lassen dieses in diesen Zeiten all zu schnell wiederholen.
Ich hoffe mal einfach, das unsere Zusammenkunft am gestrigen feucht fröhlichen Abend kein gesundheitliches Nachspiel hat und nehme das als Wohltat für die Seele einfach mal so mit und versuchen daraus neue Kraft zu schöpfen, diese Zeit der sozialen Isolation zu überstehen.

Der letzte Urlaubstag

Heute ist mein letzter Tag von meinem doch sehr langen Urlaub. Zusammen mit den Betriebsferien hatte ich nun über den Jahreswechsel fast drei Wochen frei und nun trennt mich nur noch ein normales Wochenende vom Beginn des Alltags.
Wie schon nach drei Wochen Sommerurlaub ist es nun nach drei Wochen ebenfalls so, das ich sagen kann…..es reicht..jetzt kann auch wieder was anderes kommen.
Für mich ist das der Moment der Erkenntnis, mich in dieser Zeit maximal erholt zu haben und genau am Zeitfenster zwischen schön langem Urlaub und langsam einrosten zu stehen.
So sehr ich mich auf diese lange freie Zeit gefreut habe und so sehr ich sie auch genossen habe, bin ich nun echt froh, einen Job zu haben, der mir ab Montag wieder ein anderes Leben bietet. Noch länger weiter machen wie bisher, und vielleicht dann auch mit einer unendlichen Option, ist eine sehr beunruhigende Vorstellung.
Auch wenn mir die sozial eingefrorene Coronasituation um mich rum immer mehr nervt und ich auch immer mehr gesellige Abende in meinem großen Freundeskreis vermisse, konnte ich diese ruhige Zeit hier um den Jahreswechsel doch sehr gut nutzen um mal komplett runter zu kommen und mit mir selbst ins Reine zu kommen.
Gerade der Besuch bei meiner verkomplizierten Freundschaft vor zwei Tagen, hat mir wieder deutlich vor Augen gefühlt, wie froh ich sein kann das sich mein Alltag ab Montag wieder ändert.
Ich meine, er kann tun was er will und zwischen uns ist seine Dauerarbeitslosigkeit nie ein Thema und hat für mich keinerlei Relevanz, aber wenn ich das so auf mich übertrage und mir vorstelle, das dieser „Urlaubsstatus“ den ich jetzt habe ohne zeitliche Begrenzung weitergehen soll, so ist das schon ein schauerlicher Gedanke.
Was Kann ich also besseres von mir behaupten, als das ich mich am Ende eines langen und erholsamen Urlaubes wieder auf den Arbeitsalltag freue?

Zu Besuch

Da ich noch Urlaub habe aber heute echt mal raus musste, hatte ich die Idee doch mal meine verkomplizierte Freundschaft besuchen zu fahren. Vielleicht auch gerade, weil unsere letzte Kommunikation nicht so klärend war.
Es kam dann so, wie ich mir das schon gedacht hatte. Als ich erstmal da war, freute er sich das ich ihn mal besuchen kam und schon in den ersten Gesprächsminuten stellte sich heraus, wie sehr ihn dieses Coronathema mit seinen ganzen Einschränkungen launisch macht und belastet.
Ein kleiner Besuch und schon war für uns beiden damit heute wahrscheinlich der Tag gerettet, denn auch mir fällt hier so langsam die Decke auf den Kopf. Urlaub und frei haben ist ja was schönes, wenn man viele Optionen hat, mit denen man die Zeit füllen kann. Einfach nur abzuwarten und eigentlich kaum noch raus zu dürfen, da sehe dem Ende meines Urlaubes gelassen entgegen.
Für uns beiden war dies heute ein Gewinn, ein kleines Zeichen von Zusammenhalt in einer Zeit in der man noch gar nicht weiß, was gerade alles auseinanderbricht.

Frühstück

Ein guter Tag beginnt mit einem starken Frühstück..

Titanic

Immer wiedermal…Titanic ist irgendwie Kult. Schon so oft gesehen, aber nicht in den letzten Jahren. Heute ist es dann mal wieder soweit.

1991

Wie durch eine innere Eingebung habe ich heute morgen meine Playlist mit meinen Hits von damals gestartet. Irgendwann zog es mich so rein, das ich mir gleich ein paar Fotos aus der Zeit rausgesucht habe. Mich an diese meine Zeit erinnert und dann wieder einmal festgestellt, das sich dieser Teil meiner Erinnerungen in diesem Sommer bereits 30 Jahre in der Vergangenheit befinden werden.
So richtig scheine ich mich nicht daran gewöhnen zu können, wie subjektiv falsch man ein zeitliches Erlebnis weit weg schätzt. Und wieder fällt mir auf, das die ersten 10 Jahre nach dieser zeit so viele Veränderungen für mich hatten und daher von heute aus, viel länger wirken als die letzten 10 Jahre. Fazit : die Zeit vergeht im Leben mit zunehmenden Erfahrungsalter immer schneller. Aber in mir ist keine Angst und kein Gefühl, irgendwas verpasst zu haben. Ich kann mit absoluter Zufriedenheit sogar dreißig Jahre zurück blicken und mich warmherzig an diese magische Zeit erinnern ohne das Gefühl zu haben, es wäre schon zu viel Zeit vergangen und ich hätte irgendwo irgendwas ausgelassen. Ein schönes Gefühl, sich so weit erinnern zu können ohne richtigen Wehmut und Dankbar zu sein, diese Zeit so unbefangen und tief erlebt haben zu dürfen.

Geburtstag

Nicht mal meiner, sondern viel bedeutender, der meines Sohnes. Sein Geburtstag fällt dieses Jahr leider etwas unspektakulärer aus, ohne große Familienfeier, Coronabedingt..aber das geht ja so ziemlich allen so. Da ich diese Woche noch Urlaub habe, habe ich versucht den nun Sechzehnjährigen zu irgendwas zu bewegen was man machen könnte, aber schon beim Überlegen festgestellt das die Virussituation dort draussen kaum irgendwas als spontane Aktion zulässt, was den Tag dann doch irgendwie besonders machen könnte. Also bleibe ich hier heute mit meinen Gedanken zurück und lasse ihn an seinem PC spielen. Beim Geburtstag der Kinder denkt man immer zwangsläufig an genau den Tag der Geburt zurück. Wie war es damals genau, als ich alles durch die Ankunft eines neuen Menschen, der von nun an für immer in deinem Leben steht , verändert. Ich denke gern an diese Zeit zurück, erschrecke aber immer wieder wie lange das schon alles her sein soll. Noch mickerige zwei Jahre dann ist er volljährig…kaum zu glauben, wie alt man sich mit einem Gedanken fühlen kann. Als kleine Tradition gibts die Geburtstagstorte immer im Mottodesign…gerade so, was gerade so beim Geburtstagskind angesagt ist. Angekommen in dem Alter, in dem Bargeld das beste Geschenk ist, um sich seine Wünsche selbst zu erfüllen, gab es einen „Mainboard-Kuchen“ da die meiste der beschenkten Kohle für die Elektronik draufgehen wird. Gerade an solchen Tagen tut mir das heruntergefahrene Leben der Pandemiesituation besonders weh. Alle Einschränkungen die man so hinnehmen muß, man selbst kann sie eigentlich ganz gut wegstecken und aushalten….das Gefühl den eigenen Kindern aber einen Teil der Jugend zu nehmen, ist sehr schmerzhaft.

Ein seltenes Bild

Es hat geschneit….und taut nicht sofort weg. Werde das Gefühl meiner Erinnerung nicht los, das es früher öfter und mehr Schnee gab. Trotzdem heute mal ein schönes winterliches Bild.

Neujahr

Ein neues Jahr beginnt oder beginnt letztlich nur ein neuer Tag? Wie streng mal auch die Symbolik nimmt, der Jahreswechsel hat immer etwas von zurückblicken und vornehmen. ich stelle fest, das ich an diesem Jahreswechsel weder das eine noch das andere über mich ergehen lassen mußte und ich bin sonst eigentlich schon der nachdenkliche Typ, der öfter mal resümiert oder für die Zukunft plant. Ich denke ich habe momentan einen so zufriedenen Stand erreicht, das ich mich mit dem was mich umgibt eigentlich zufrieden sein kann und jeder Lage und jeder Phase im Leben irgendwie etwas nützliches abgewinnen kann. Daher schaue ich nicht im Groll auf dieses Coronajahr zurück, denn für mich hatte das Ausbremsen des sozialen Lebens auch durchaus seine Vorteile um mal zur Ruhe gezwungen zu sein um sich selbst neu zu orientieren. Wer dann selbst in diesem Jahr viel Gutes erkennt, für den kann es doch garnicht schlecht werden, und daher blicke ich optimistisch ins neue Jahr.