Spargel

Bevor der Kult um den Spargel dieses Jahr komplett an mir vorbei geht, hatte ich heute den Essenswunsch…irgendwas mit Spargel. Bewusst genossen …und damit ist diese Saison für mich auch durch.

Geisterhaft

Kruzer Morgenspaziergang durch die nähere Gegend und ich stelle fest, von einem normalen „Treiben“ an einem typischen Samstag sind wir hier noch sehr weit entfernt.
Geisterhaft die Hotspots der Gegend hier. Die Leute scheinen, wie wir, nur noch rauszugehen um schnell und effektiv das zu besorgen was man braucht. Noch ist kein Verlangen da, nach bummeln und schlendern, hier mal gucken und dort was stöbern, oder sich in ein Café zu setzen oder heute mal essen zu gehen. Geprägt von den letzten Wochen und der Anblick von Gesichtsmasken zeigen deutlich, das wir noch nicht in der alten normalen Zeit angekommen sind und uns deswegen auch nicht so zu verhalten haben.

Freitag

Es ist Freitag und der erste seit langem , der an mein typisches Freitagsgefühl herankommt. Entspannt arbeiten und die Woche gedankenverloren ausklingen lassen..Für mich ein weiterer Schritt zurück zur Normalität.

CoC Spielstand

Ich staune über mich selbst. Seit nun genau vier Jahren hält sich dieses Tamagotchi in meinem Alltag. Obwohl es kaum noch was neues aufzubauen gibt, bin ich jeden Tag einmal kurz im Spiel..wie selbstverständlich .

Neues Buch

Nachdem in dieser Coronazeit soviel Hype um dieses alte Buch gemacht wurde, werde ich es nun selbst mal lesen. Ok eigentlich bin ich schon länger ein Fan von Koontz und hätte als Nächstes eh was von ihm lesen wollen. Daher haben mir die Verschwörungstheoretiker eigentlich nur einen Buchtipp gegeben.

Into the night

Netflix empfiehlt mir diese Serie, also gucke ich mal rein…und Treffer. Sehr spannend von der ersten Minute an…erinnerte mich am Anfang an die Geschichte von den Langoliers , aber trotzdem sehenswert.

Gespräch zwischendurch

Kurz vor Feierabend noch die beruhigte Atmosphäre genutzt, um mit einer Kollegin mit der ich mich eins mal sehr gut verstanden habe, zu der aber in letzter Zeit mehr und mehr abgekühltes Klima herrscht, in ein kleines Gespräch zu kommen. Leichtes Gespräch ohne großen Tiefgang brachte in meinen Augen aber trotzdem ein kleines Bild einer Kommunikation, die ja bekanntlich immer erste Basis einer Übereinstimmung ist. Kommunikation hilft immer, und so glaube ich auch, das diese spontane Gespräch zwischen Tür und Angel dazu beitragen könnte, das dicke Eis der Gleichgültigkeit wieder etwas schmelzen zu lassen und zumindest ein Stück wieder in die Richtung zu kommen, zu dem, was man mal hatte. Wir werden bestimmt nicht die besten Freunde werden, aber ein Stück zurück zurück zur einst so heilen Welt….ein Gefühl einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gegangen zu sein, fühlt sich gut an.

Unser Tag

Heute ist unser Tag …unser Hochzeitstag. Leider geht er dieses Jahr etwas unter den Gegebenheiten des Lebens etwas unter. Blümchen kaufen mit Mundschutz, irgendwo unbesorgt zu zweit ein wenig essen gehen und feiern…derzeit unmöglich. Die Tage sind immer noch damit übersät, so langsam wieder zurück in die Normalität zu finden, da gehen solche Tage in denen man sich einfach nur nur auf sich konzentrieren kann leider etwas unter.
Mir wäre auch ein schöner Abend beim Lieblingsitaliener lieber, aber eine Ehe macht mehr aus, das an diesem einen Tag zusammen zu halten.
Aber oft genug zählt ja die Idee eines Geschenks mehr als das Geschenk selbst.

Die Heilung des Alltags

Zweite Arbeitswoche und an Mangel von Arbeit kann man nicht sprechen. Und schon fallen die Wellen, die mir noch vor einer Woche die Gedanken so schwer gemacht haben, etwas flacher aus und es scheint so als würde der wiederkehrende Arbeitsalltag die Wogen wieder glätten. Die Kollegen haben wieder mit ihrem ganz persönlichen Arbeitsstress zu tun, die Angst vor einer ungewissen Zukunft ist gewichen und der normale Wahnsinn verbraucht alle Energie, die sonst in der letzten Zeit für zwischenmenschliche Differenzen verbraucht wurde. So hat man unter voller Belastung einfach keine Zeit mehr sich mit irgendwelchen Intrigen oder Grüppchenbildung zu beschäftigen. Der pure Einsatz von Arbeitsstress reduziert uns alle endlich wieder auf das was wir sind, ein kleines Rädchen im Getriebe…Und zumindest arbeitstechnisch…eine reine Wohltat.Und daher gehts mir gut.

Neues Hörbuch

Heute eher spontan ein neues Hörbuch angefangen und bin dabei total einfallslos der Audible Empfehlung gefolgt.

Sattes Grün

Ein Montag im Mai und eigentlich hat ja ein Regentag nichts schönes. Dieser Regentag im Mai versetzt das aufkommende Grün in einen noch dunkleren und satteren Farbton. Das satte Grün das mich heute den ganzen Tag umgeben hat, hatte eine ganz besondere Wirkung auf mich. Ein Regentag mit angenehmer typischer Farbgebung, wie es nur im Mai möglich ist. Ein schöner Tag.

Sonntag

Sonntag..Couchtag..an dem mich das Spiel Uncharted mal wieder durch den ganzen Tag bringt.

Ein bisschen draußen

Grillen im Garten und ein bisschen raus heute, gibt dem Tag heute seine Bedeutung. Sich ein bisschen unter freiem Himmel aufzuhalten tut der Seele gut.

Ein spontaner Besuch

Eigentlich diente der gestrige Tag der Erholung vom Abend davor.So wollte ich den Tag nur auf der Couch vor der Serie „Better Call Saul“ verbringen und dann war sie doch da , diese spontane Idee, mal zu meiner immer mal wieder verkomplizierten Freundschaft zu fahren und mal gucken wie es ihm so geht. Aus einem kurzen Besuch wurden dann doch gleich fast drei Stunden und zu meiner postiven Überraschung war mal wieder ein ungewöhnlich tiefes Gespräch möglich. Er zeigte sich sehr tiefgründig und redselig und jede frühere „Schwierigkeit“ im Umgang mit ihm schient weit weg zu sein. Und somit war es gestern ein guter Gedanke, der mich da zu ihm führte und dem Tag gestern doch noch eine besondere Note gegeben hat. Schönes Gefühl so ein Erlebnis, wieder auf gegenseitiges Verständnis gestossen zu sein.

Küche

Am Donnerstag nach der Arbeit war es mal wieder soweit. Nach der ganze Zeit der Isolation und Beschränkungen ein Stück der Lockerung die wir hier auch als persönlichen Schritt zurück zur Normalität feiern wollten. Und so kam uns einer meiner besten Freunde besuchen und wir feierten unsere kleine Küchenparty wieder so, wie wir das früher schon so oft gemacht hatten.Für einen Abend und eine Nacht gab es mal keine Probleme und keine Sorgen.Wie eine Insel der Erholung auf der es die Probleme des großen Meeres um einen herum nicht gibt. Ein kurzes Durchschnaufen bevor es weitergehen kann in einer total veränderten Welt. Auch wenn der Tag darauf etwas gebraucht wirkte, war es das mal wieder wert, auch in Lebenszeit zählt Qualität mehr als Quantität.

Ein Telefonat

In den belastenden Differenzen mit einem meiner Arbeitskollegen habe ich mich noch doch überwinden können, hier den ersten Schritt zu tun. Lange war ich auf dem Posten, das ich mir selbst habe nichts zu schulden kommen lassen und daher auch kein klärendes Gespräch suchen müsse. Vielleicht gerade weil es mich selbst aber so belastet hat, das da irgendwas quer in meinem Tag liegt und mir das demonstrative „aus dem Weg gehen“ einfach zu anstrengend war, suchte ich nun also den Austausch und rief ihn einfach an.
Eine halbe Stunde später scheint diese „Bombe“ etwas entschärft zu sein. zumindest ist für uns das Eis gebrochen, was uns sonst einen gegenseitigen großen Bogen um uns herum verlang.
Ich denke, dieses Gespräch hat nun die Ecken wieder ein wenig begradet und ich muß zugeben, das ich es in erster Linie für meinen eigenen Seelenfrieden guten habe.
Es ging mir nur darum, die bösen Blicke um mich rum zu neutralisieren, nicht um neue Freundschaften zu schliessen, sondern um mich selbst wieder ein wenig freier und unbelasteter zu fühlen. Einfach eine Sorge und Gedankenmagnet weniger zu haben in das ich mich sonst immer wieder mit meinen Grübeleien verstricken würde.
Somit bin ich auch so moralisch zweifelnd, was die Tatsache angeht, warum immer ich diesen ersten Schritt tun muss, da ich von mir weis, das ich dies nur für mich tat.
Ich möchte nicht sagen, das der Typ mir komplett egal ist, sonst würde es mich nicht so ärgern, aber ich denke wir müssen auch keine Freunde werden…aber wir müssen uns auch nicht hassen. Beides kostet Energie, die zumindest ich für ihn nicht aufbringen will.

Uncharted

Nach GTA habe ich nun das nächste Spiel meines Sohnes am Wickel, was von ihm aussortiert wurde.

Im Park

Wenn ich schonmal in meiner alten Gegend bin, war der Park nicht weit. So lange ist es gar nich her, als ich das letzte Mal hier war, aber in diesem Frühjahr hänge ich dieser Zeit irgendwie mehr nach als sonst. Vielleicht haben mich die letzten Wochen sehr zum nachdenken und resümieren gebracht. Auch wenn’s wiedermal weit mit den Gedanken in die Vergangenheit geht, es tut gut, mal wieder andere Dinge in den Gedanken zu haben als die Sorgen der letzten Wochen.

Altes Haus

Mal wieder hier in der Gegend , als ich ganz früher selbst flügge wurde und von zu Hause auszog und in mein eigenes Leben startete. Mal hier und mal da gewohnt, aber die erste eigene Wohnung ist und bleibt was besonderes im Leben. Hat mich heute aus einem spontanen Bauchgefühl hierher geführt…und Bauchgefühle haben immer recht.

Gedanken am Montag

Normalerweise gibts jedes Jahr den Moment, in dem ich das aufkommende Grün des Frühlings gewußt wahrnehmen kann, dieses Jahr ist irgendwie alles anders und nach der langem Isolation nun einfach alles schon lange da.
Immerhin starten diese Woche für mich mit einem ganz normalen Arbeitstag. So wie vor der Krise in der üblichen Zeit arbeiten und heute lebt es sich leichter, konnte ich doch wenigstens ein paar meiner Differenzen mit Kollegen auf der Arbeit beseitigen.
Wenn man nur zu Hause ist, kann man sich auch in Ruhe in alles reinsteigern und somit tut nun der gewöhnliche Alltag ein bisschen gut, das doch irgendwie alles weitergeht und vielleicht die Zeit der Routine die Wellen auch wieder glätten läßt.
Es ist immer noch Krise und kaum Jemand von uns hat in so kurzer Zeit soviel Veränderungen in seinem Umfeld mit ansehen müssen, die einen nur verunsichern und beunruhigen können.
Daher denke ich, wir sind in dieser Krise auch nicht wir selbst und sollten nicht denken, das wir mit der Situation gut umgehen können.
So kann ich nur hoffen, das es mit der Zeit einfach besser und besser wird…in allen Bereichen des Lebens.
Der erste Schritt für mich ist getan, ich bin zurück im Arbeitsleben.