Meine pflanzliche Woche

Ich habe es geschafft, und das ganz ohne Zwang und Einschränkungen, meine erste rein vegane Alltagswoche ohne Ausrutscher über die Bühne zu bringen.
Schon oft versucht, ob ich es schaffe, mich rein vegan zu ernähren, hielt bisher nur ein oder zwei Tage, dann reichten die Ideen nichtmehr aus, womit man seinen Appetit und Hunger stillen könnte.
Diese Woche (ab Montag) fand ich aber gar nicht so schwer, wie ich mir das vorgestellt habe, denn gute Supermärkte bieten genug vegane Alternativen an, auch wenn man nicht kochen kann.
Bin irgendwie froh, das ich es wirklich über die ganze Woche bringen konnte und somit auch noch viel länger durchziehen könnte. Tja wären da nicht die ganzen Fleischfresser in der Familie nicht um mich rum, und ständig da die Extrawurst zu machen ist mir dann auch zu blöd. Werd aber den Beweggrund nicht vergessen, warum ich vom Fleischessen und generell tierischen Produkten weg will nicht vergessen, was mir dabei helfen wird, die Sache gut zu mischen und oft auf vegetarisch oder vegan umzustellen, sobald ich eine unkomplizierte Wahl habe.

Freitag

Es ist Freitag und diesmal, wie für alle anderen, kein normaler Freitag, den die Meldungen rund um den Virus Convid-19 beherrschen die Gedanken, die Gesprächsthemen und damit den Tag. An Normalität ist nicht zu denken, sondern eher die Sorge, wo das alles noch wirtschaftlich enden soll, wenn man alle rotierenden Räder zum Stillstand bringt. Wie wird die Welt um mich herum wohl aussehen, wenn der Virus schon wieder Vergangenheit ist, und man die Scherben zählt, die die Panik um ihn herum hier hinterlassen hat?

Corona überall

Man kann der Panik, die dieses Virus verbreitet kaum noch ausweichen. Die Maßnahmen die da getroffen werden, um die ganze Sache einzudämmen, leuchten zwar fast jedem ein, aber deren Umgang säht auch jede Menge Unsicherheit und Angst.
So kann ich verstehen, wenn Menschen sich verunsichert fühlen, wenn die Hiobsbotschaften quasi im Stundentakt über uns hereinbrechen. Keine klare Linie, sondern ein „heute gehts noch“ und „morgen schon abgesagt oder verboten“, wirkt halt so, das man sich so verunsichert fühlt, das man nicht genau weis, wo die Sache endet oder wie ernst es in zwei Tagen oder zwei Wochen ist und somit bleibt jeder Phantasie genug zum reinsteigern und selbst eskalieren.
Wieviel Sorgen nun wirklich angebracht sind, dieses Thema soll sich wohl jeder selbst beantworten, je nach Fassung.
Bin eigentlich auch immer der Paniker der ersten Stunde, der sich aber in der zweiten Stunden schon wieder beruhigt, aber die aktuellen Entwicklungen in ihrer Dynamik lassen mich auch irgendwie nicht zur Ruhe kommen. Ich befürchte fast, dieses war nicht mein letzter niedergeschriebener Gedanken zu diesem Thema.

Die Farbe meiner Erinnerungen

Wie fühlen sich Erinnerungen an?
Stelle in letzter Zeit immer wieder fest, wenn ich mich an vergangene Tage erinnere, wie sich die Farbe in meinen Erinnerungen ändert.
Das, was noch nicht so weit zurück liegt, fühlt sich oft so an als wäre es erst gestern passiert oder auf jeden Fall ist es zeitlich schon viel weiter weg, als es sich fühlt.
Ganz alte Erinnerungen hingegen, strahlen mich einfach nur hell und weiß an und haben eine totale Zeitlosigkeit. Passiert ja, Vergangenheit auch, aber dennoch so weit weg, das sie schon irgendwie außerhalb meines Erinnrungsstrom liegen. Wie vollendete Kapitel in meinem Leben stehen sie nicht da wie Dinge, die ich gerade erst erlebt habe, sondern wie weggeheftet aber dennoch nicht verblasster als eine aktive Erinnerung.
Und die Emotionalität in dieser so strahlenden Erinnerung ist so überwältigend und rein positiv als wäre im Laufe der Zeit alles schlechte von diesem Moment abgefallen und nur die reifen Früchte übriggebliebene sein.
So wirken auf mich diese fernen Momente, die sich weniger als aktive Erinnerung anfühlen, sondern eher wie entfernte Sonnen, die einen auch durch noch so weite Entfernungen trotzdem noch blenden können, fast übersinnlich öder göttlich an. Als wäre der persönlich so wichtige Moment in der Vergangenheit zu reiner Energie zerfallen abzüglich jeder schweren Emotion und ohne Zweifel und Ballast.
Diese Wahrnehmung meiner eigenen (mehr als 20 Jahre entfernten Erfahrungen) ist für mich neu. Habe ich bisher Erinnerungen immer gleich wahrgenommen habe ich nun dafür zwei Qualitätsstufen.

Fantomas

War als Kind schon irgendwie mein gruseligster Lieblingsfilm, und seit dem habe ich ihn mir immer mal wieder angesehen. Gerade festgestellt das das letzte Mal doch schon zu lange her ist. Amazon Prime ..zwei Klicks..keine 30 Sekunden später…

Wieder an deinem Grab

Bin dieses Jahr etwas spät dran, aber einmal im Jahr komme ich hier her. Drei Jahre bist du nun schon nicht mehr hier und jedesmal wenn ich hier bin, scheint mich dein Grab zu mahnen, mein Leben so zu gestalten, als würde auch meine Lebensuhr schneller abgelaufen sein, als ich das in der Erwartung habe. Erinnerungen an die Zeit, die jetzt so weit zurückliegt und gleichzeitig die Reflektion des eigenen Lebens. Lebe ich mein Leben so, das ich nichts unerledigt zurück lasse? Und wieder einmal verändert der Besuch bei dir meinen Tag und begebe mich nachdenklich zurück auf meinen Pfad.

Raus

Montag morgen startete ich schon mit Bauchschmerzen in den Tag , welche sich dann in einen kräftigen Durchfall entluden. Grund genug um nicht selbst für mindestens gestern und heute aus dem Alltag zu ziehen. Allgemein gehts mir in den letzten Tag nicht allzu gut, denn neben kleinem Bauchweh drückt mir dieses graue lichtarme Düsterwetter da draussen kräftig auf die Stimmung. Das Schlimme daran, dieses Wetter soll auch noch die ganze Woche genauso bleiben.
Für den gerade noch so gefeierten Frühlingsanfang ein ganz schön schlechter Start…aber ich bin mir sicher, die hellen und warmen tage werden kommen.

Katzenjammer

Ein trauriger Sonntag, denn es wird uns immer klarer, das unsere Hauskatze immer schneller und stärker altert. Seit achtzehn Jahren bei uns ist der Kater schon in einem sehr hohen Alter. Körperlich eigentlich immer noch fit, verfällt das Tier offenbar immer weiter der typischen Katzen-Demenz, was sich in sehr unruhigen Nächten bemerkbar macht, in dem er einfach keine Ruhe findet und panisch schreibend durch die Wohnung läuft. Seit Wochen schlafen wir Nachts nur in Etappen und versuchen nun diverse Medikamente zur Beruhigung und Tipps aus dem Internet, um ihn des Nachts irgendwie zur Ruhe zu bringen. Ganz egal ob das nun Erfolg hat oder nicht, täuscht leider nichts über die Tatsache hinweg, das sich der Stubentieger im Abbau befindet und auch sonst immer orientierungsloser und unsicher wirkt. Selbst wenn wir es noch vor uns herschieben werden, bleibt klar, das sich sein Leben dem Ende nähert…ob nun kurz oder lang und das schlimmste an der Sache ist, das wahrscheinlich wir selbst diese Entscheidung treffen müssen, ab wann sein Leiden nicht mehr zumutbar ist.

Fleischlos

Heute mal vegetarische kleine Schnitzel mit Kartoffelecken. Hab schon oft mal probiert, mich „Tierlos“ zu ernähren und obwohl ich denke das mir diese Phasen gut getan haben, sind sie doch immer gescheitert. Ich werde einfach kein Vegetarier, das muss ich mir eingestehen. Trotzdem kann ich darauf achten, mein Fleischkonsum da einzuschränken, wenn ich eine Wahl habe, und bin auch gewollt genau dies zu tun. Fleisch ja, aber es sollte in meiner Ernährung deutlich weniger werden.

Freitag

Es ist Freitag. Zwar ist dieser so ruhig und entstammt zum Einläuten des Wochenendes, ich es mag, aber das doofe Wetter macht mir da irgendwie einen Strich durch die Rechnung . Nasses Düstergrau verlangt nach einem frühen Feierabend und der schnelle Weg nach Hause..auf die Couch…Netflix und DAZN.

Ostern ist da

Zumindest das was mir an Ostern am meisten schmeckt…

Kurz vorm Start

Noch ist alles kahl und leer, aber es fühlt sich so an, als wäre der Frühling mit seinen Farben ganz kurz vorm Durchbruch. Ein Regen und zwei warme Tage und Die Welt wäre einen andere.

Paternoster

War schon was besonderes hier, der Paternoster .Etwas altes aus einer längst vergangenen Zeit. Irgendwie auch geheimnisvoll und Abenteuerlich die Reise. War gerade an dem letzten, von mir bekannten, Institution, wo es solche Dinger noch gibt und musste leider feststellen, auch hier ist diese Ära vorbei.

Müggelturm

War früher öfters mal hier, als Ziel für einen großen Spaziergang in den Müggelbergen war es ein schönes Ziel. Eigentlich hatte ich es schon das letzte Jahr vor, hier mal wieder vorbei zu fahren, wenn ich den Turm schon immer aus der Entfernung sehen kann, wenn ich hier vorbeifahre.
Irgendwie hab ich es dann doch nicht geschafft. Kam mir immer was dazwischen und wenn nicht dann meine eigene Faulheit, nach der Arbeit nur noch schnell aufs heimische Sofa zu kommen. So habe ich es heute bei diesem ersten Frühlingstag einfach mal spontan umgesetzt und war mal wieder hier, allein schon wegen dem schönen Gefühl, endlich mal was gemacht zu haben, was ich mir schon lange vornehme und dann doch wieder verschiebe und um mal ganz kurz aus meinem Kreis rauszukommen und für dreißig Minuten irgendwo zu sein, wo ich sonst im Alltag nicht bin.

Willkommen im Frühling

Mit Anfang März hatte ich die Ankunft des Frühlings erwartet. Nach den eher düsteren letzten Tagen, ist es heute umso erfreulicher, das heute mal so ein richtiger erster Frühlingstag ansteht. Hell und freundlich, die Sonne wärmt schon ein bisschen und überall spriessen die ersten Frühblüher aus dem noch grauen Boden. Die Natur erwacht zu Leben…herrlich.

Heute Mittag

..mal seit langem mal wieder was von der Dönerbude…

Der Virus des Todes

Habe in den letzten Tagen und Wochen jeden Tag aufs neue erfahren, das die Welt untergeht und wir alle an einem geheimnisvollem Virus sterben werden. Mich nervt dieses ganze Getue um dieses Coronavirus nur noch ab. Ein paar Weltbürger erkranken an einer Grippe und schon gibts kein Klopapier mehr beim Lidl. Ich frage mich schon die ganze Zeit, was zuerst da war, die Angst oder der Medienhype der auf die Angst reagiert.Fakt ist nur, das sich beides gegenseitig hochstachelt. Panikverhalten als würden die Auswirkungen wie in einem Zombiefilm aus uns zurollen. Hab für dieses Jahr noch einiges geplant und hoffe einfach, das sich die ganze Hysterie samt Virus erledigt hat, sobald es die ersten warmen Frühlingstage gibt. Hab keine Lust darauf, meine ganzen Vorhaben abgesagt zu sehen, nur weil wir hier in einer selbst produzierten Angst ertrinken.

Heimspiel

Und diesmal auf einen Sonntag-Mittag. Heute mal etwas ruhiger, heute mal etwas weniger trinken…die guten Vorsätze waren schnell verflogen. Treff mit meiner komplizierten Freundschaft, die durch diese Fußballgeschichte wieder neu aufzublühen scheint, schon um 10 Uhr und pünktlich zur Mittagsstunde der Anstoß. Auch wenn diesmal alles früher war, hatte ich vom Rest des Tages nicht wirklich viel. So ein Spieltag verschluckt den ganzen Tag, egal wann gespielt wird, mit dem Treffen vorher und dem Bier nach dem Spiel geht der ganze Tag drauf und somit hing ich heute ganz schön in den Seilen. Hab den Tag heute irgendwie über die Runden bekommen und nun verlangt mein Körper nach Ruhe und vor allem Schlaf. Sehe es schon kommen, das ich die halbe Woche brauchen werde um den Sonntag irgendwie kräftemäßig auszugleichen.

Bowling

Und nochmal Bowling. Das zweite Mal in 8 Tagen, aber heute war es eher spontan. Mit der Familie und Freunden schöne zwei Stunden verbracht. Hab mich dazu überreden lassen ..war ne gute Idee.

GoPro Hero 8

Mein neues kleines Spielzeug. Hab beschlossen mich auf Reisen erstmal nicht mehr mit einer schweren Kamera abzuschleppen, sondern auf was Leichtes zu setzen. Da alles „leichte“ bei mir etwas veraltet war, war jetzt der Sprung von GoPro 3+ auf 8 der beste Schritt um meine Vorstellungen und Ansprüche zu erfüllen. Die nächste Reise kann kommen.