Pokalfinale

Gedankenentsorgung

Der Frühling macht eine Pause und trotzdem sind wir in unserer Sommerresidenz. Irgendwie verbringen wir hier jedes Jahr mehr Zeit, selbst wenn kein „Draußenwetter“ ist. Stelle fest, das uns hier nicht nur der Garten lockt, sondern auch die dörfliche Ruhe und das mit dem öffnen der Fenster kaum Geräusche sondern nur saubere Luft erreicht. So kann man hier auch mal die Tage drinnen verbringen und ich der Stadtwohnung wäre ich auch nur drinnen auf der Couch. Kann ich also auch hier lesen und habe durchs Fenster den Idyllischeren Ausblick.

Diese Kette schiesst hier überall aus dem Boden wie Pilze im Herbst. Es treibt mich schon länger , mal reinzugehen und gucken, was es damit auf sich hat. Heute mal getan und gleich was gefunden..ein Tamagotchi für 1,49 Euro….


Wir waren Kollegen und wir waren auch sowas wie Freunde. Verbrachten Arbeitszeit und auch viel private Zeit miteinander. Das ist alles gut zehn Jahre her , aber irgendwann begann sie sich zu verändern und wurde von der guten Freundin personell einfach zu einer Arschlochperson, der man irgendwann nur noch aus dem Weg ging. Nachdem die Freundschaft zu uns zerbrach wurde sie immer intriganter, vulgärer und einfach nur noch nervig….und wir hatten keine Erklärung, bis bei ihr ein Gehirntumor diagnostiziert und operiert wurde. Die Operation hatte sie gut überstanden und trotz leichter Einschränkungen, war sie wieder ein bisschen wie früher, als wir noch gut mit ihr konnten. Aber es war einfach zu viel vorgefallen, das man hier schnell wieder die Freundschaft intensivieren könnte. Ein halbes Jahr nach ihrer OP schien sie wieder zu ihrer schlechten, vulgären und niederträchtigen Art zurück gefunden zu haben und nun haben wir die Tatsache erfahren, das ihr Gehirntumor wieder gewachsen ist und dies wohl eindeutig eine Änderung der Persönlichkeit mit zur Folge hat. Nach dem was wir heute wissen, war sie nie Wirklich das Ekelpaket das sie uns lange gab, sondern selbst ein Opfer ihres mit Krebs versetzen Gehirns. Wahrscheinlich hat sie selbst von ihrem sehr auffälligem Verhalten selbst nie die Dimension mitbekommen, wie abwegig der Norm sie war. Wir und vor allem ich konnte mit diesem Verhalten nichts mehr anfangen und war eher genervt bis gekränkt von dieser Verhaltensweise, die nun gar nicht ihre bewusste Absicht war. Nun plagt mich mein schlechtes Gewissen, auch wenn ich wirklich nichts dafür kann, aber ich hab sie gemieden und verurteilt und war froh, als sie endlich ihre Stelle als meine Kollegin verloren hatte, das ich endlich nicht nur privat Ruhe vor ihr hatte und nun konnte sie wahrscheinlich nie etwas dafür.
Die Diagnose, das trotz Operation, die ihre Schatten in ihr hinterlassen hat, die Sache noch nicht ausgestanden ist, zeigt mir das sie immer noch auf dem Weg nach „unten“ ist…kein halbwegs happy end..es sieht nun danach aus, das die Sache nicht gut enden wird, sondern nur die Frage besteht, wie schnell es wie doll schlechter wird, bis gar nichts mehr geht.
Mir tut das alles sehr leid und ich sitze in dem Gefühl fest, das ich zwar logisch gehandelt habe, aber trotzdem fühlt es sich unfair an, da ich ohne Wissen um die Ursache meine Urteile und Konsequenzen zu diesem Thema gefunden habe. Als müsste man den Raum verlassen, weil man ohne Unterbrechung angeschrien wird, der Schreiende selbst, den Schrei selbst aber nicht ausschalten kann und dann allein mit seinem Schrei zurück bleibt, den er selbst vielleicht gar nicht hört.
Schwere Gedanken an diesen Tagen
Das fünfte in diesem Jahr…gekauft …aus Papier.

Der Mai steht in voller Pracht…

Von Freitag bis Sonntag stand ich auf Dauerparty. Immer mit Freunden unterwegs, keine Pausen immer was los immer neue Eindrücke..gute Gespräche..durchgehend eine schöne Zeit bei schönstem Wetter. Da wirkt dieser , immernoch verkaterter, Montag wie eine Vollbremsung im Leben. Ruhe..allein sein..Gedanken kreisen bei kühler Bewölkung. Ein melancholischer Tag…noch so halb im Rausch dessen, was hinter mir liegt…halb auf dem Bremsweg in die Ruhe, die grade stattfindet.
Heute gerade aus Augsburg zurück genieße ich nun den ESC um einen Tag zeitversetzt als Aufzeichnung.

Mit dem größeren Freundeskreis übers Wochenende nach Augsburg. Das letzte Fußballspiel der Saison, Stadt und Gastfreundlichkeit hier genießen ..Schöne Tage mit Freunden und Fremden hier erlebt..ich denke , ich würde wiederkommen.








Nach vielen Jahren habe ich nun meine Apple-watch abgelegt und bin nun wieder zu meinem eigentlichen Wesen „öfter mal ne neue Uhr“ zurückgekehrt..

Wenn mein Chef, etwas perfekt kann..dann mich aushalten und dieses Gericht kochen. Heute gabs wieder eine Lage für die Belegschaft…dankbar…lecker…und wieder zu viel gegessen.

Ja, was suchte ich dies es Spiel zur Zeit..wahrscheinlich packt es mich erst jetzt, da ich jetzt auch erst genau weiß was ich machen soll..um was es eigentlich geht…roten Faden gefunden…herrlich…

Endlich mal wieder schön zum Griechen…herrlich lecker… zu zweit…denn immerhin ist Hochzeitstag…müssen wir feiern…auch wenn jeder Tag ein Geschenk war bisher.

Als Kollegin war sie eine Katastrophe, aber vielleicht lässt sich Freundschaft und Arbeit auch generell sehr schlecht kombinieren, das dann beides irgendwie darunter leidet. Als sie weg war, war ich froh, denn das arbeiten ging ab da wesentlich entspannter vor sich, aber der Grund warum sie ausschied war der denkbar schlechteste. Die Diagnose Gehirntumor ist nun schon 17 Monate her und zwischendurch sah es lange so aus, als würde bei ihr nach der Operation alles besser werden und sie hat einfach mal großes Glück gehabt, aber Krebs bleibt Krebs…leider. Gerade jetzt, wo wir den Eindruck haben, sie hat wieder ganz gut ins Leben gefunden und ihre Problemchen des Lebens sind nicht mehr gesundheitlicher Natur- Am Freitag bekamen wir dann die Nachricht, das die jährliche Untersuchung hinter ihr liegt und der Tumor wieder gewachsen ist und es wieder Behandlungsbedarf besteht…keine einmalige Sache mit regelmäßigen Checks, die dann noch lange sagen…alles ok, alles gut gegangen. Die Angst und die Verzweiflung ist zurück und auch mir geht diese Sache wieder oft durch meine Gedankenwelt. Dabei war sie für mich der Prototyp, der es vielleicht schafft, dieser Krankheit mal den Finger zu zeigen und es zu besiegen..gleich beim ersten Mal. Wie es da nun weitergeht traut mich sich kaum zu fragen…es ist in den Gedanken und eigentlich will ich mir nichtmal ausmahlen , was dies für ein Rückschlag ist…und so trägt mich der Gedanken an diese Sache durch den Tag heute…ohne das ich daran irgendwas ändern kann.
Aus Ende ..Heimsaison gelaufen..den Abend noch ordentlich mit den Freunden gefeiert…Heute daher Katertag im Bett.

Heute Abend Essen gehen mit Freunden. Ein schöner Abend..Tat der Seele gut..neben den ganzen blöden Nachrichten um uns herum..ein Moment der geselligen Wärme.

Meine 90er Brause….selten geworden..doch wieder gefunden…natürlich gleich mitgenommen …schmeckt noch immer so herrlich süß wie früher…

Vier Tage frei…die Welt und das Leben könnte gerade so perfekt sein… wäre da nicht die Schwiegermutter, die in einem Hospiz auf ihre Erlösung wartet. Und wir dadurch alle zwischen Hoffen, das sie bald erlöst wird und dem Hoffen, das nicht noch nicht so bald geht…ein absoluter Widerspruch , der aber genau die innere Zerrissenheit ausdrückt, die in uns gerade herrscht und uns damit lähmt. Da hilft ein wenig ein Spiel das Momente der Entspannung schafft.

Spontaner Besuch in Frankfurt an der und über die Oder…diesmal allein..












….dient der Entspannung
