Spargel
Gestern Abend war es dann auch bei uns soweit, der erste Spargel der Saison stand auf dem Tisch.

Gedankenentsorgung
Gestern Abend war es dann auch bei uns soweit, der erste Spargel der Saison stand auf dem Tisch.

Es war klar, das das letzte Wochenende seine Spuren in mir hinterlässt. So war ich praktisch das ganze Wochenende mit einem Freund unterwegs, der dieses Spiel noch immer mit Begeisterung spielt und genau über diese Begeisterung immer wieder sprach. Nun habe ich mich also wieder anstecken lassen.

Ein sehr langes und erfülltes Wochenende liegt hinter mir. Mit dem Konzert von Kärbholz gestern, war ich den dritten Tag in Folge Abends weg und feiern. Auch wenn das Konzert gestern mich echt positiv überrascht hat und ich dort einen meiner alten Schulfreunde wieder getroffen habe, steckt mir genau dieses heftige Wochenende heute doch sehr in den Knochen.
So habe ich mich heute ganz schön müde durch den Tag geschleppt und war dann echt froh über einen frühen Feierabend. Der Rest des Montags wurde verschlafen und ich hoffe das ich die verausgabte Energie mit einem langen Schlaf wieder auffüllen kann und morgen bereits wieder alles in normalen Bahnen verläuft.

Samstag und zweiter Tag eines Wochenendes ohne große Verschnaufpausen.
Am Nachmittag schnell nach Dresden gefahren und hier im alten Schlachthof Fiedlers Green mit ihrem irischen Folk einfach nur genossen.
Es war wiedermal ein Fest mit diesem Freundeskreis immer wieder auf solche Konzerte zu gehen.
Einmal mehr den Kreis verlassen, an dem man lebt und arbeitet und einmal mehr das Gefühl von „raus“ gehabt.

Es ist Freitag und damit Beginn des Wochenendes, das für mich so vollgepackt sein wird, wie lange nicht mehr.
Daher kein Platz für diese typische Freitagsstimmung in der die Woche langsam ausklingt.
Nach der Arbeit quasi direkt zum Heimspiel, welches diesmal nicht das Highlight des Wochenendes sein wird, sondern gerade mal die Einleitung eines komplett zugeplanten Wochenendes.


Wie vom Leben gewünscht verziehen sich die dunklen Wolken aus meinem Alltag, die mir die letzte Woche nicht ganz schön eingetrübt hatten.
Zwar passiert das ganze nicht ganz von allein ,aber man kann sagen…fast von allein…wie gewünscht.
Die letzte kleine Wolke verzog sich heute, nachdem ich in einem Gespräch mit meinem Chef, mich endlich einer meiner ungeliebten Aufgaben entledigen konnte.
So wie ich mich schon vor ein paar Jahren aus dem ungeliebten Spätdienst rausgeschlichen hatte, so konnte ich heute die Aufgabe der Neukundengewinnung hinter mir lassen, welche mir in den letzten Jahren immer schwerer auf den Schultern lastete.
Ohne Gehaltseinbuße also endlich eine große schwere Aufgabe wieder und damit der Arbeitsalltag ein großes Stück leichter.
Es klärt sich auf…es geht wieder bergauf und mir gehts gut.
Spontan mir heute mal eine Stunde die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, einfach als gezielte Wohltat für die Seele. Gut fürs Gemüt. Nach den schweren letzten Tagen tat dies richtig gut.

Schon die letzte Woche war ja eigentlich einer der schlechteren.Umso besser, das ich mich am Wochenende ein wenig raus nehmen konnte und wirklich abschalten konnte und die ganzen Probleme und Missstimmungen der Woche weit hinter mir lassen konnte.Heute ist Montag und irgendwie fange ich genau da wieder an, wo ich Freitag aufgehört habe. Das Wochenende hat mir zwar eine Auszeit beschert, aber nun bin ich wieder genau in der Spur, als hätte man übers Wochenende nur „Pause“ gedrückt.Gut es kann nicht immer alles gut laufen und Spannungen und Verstimmungen gehören wohl mit zum Leben. Nun hoffe ich das sich die Dinge irgendwie in dieser Woche von selbst auflösen, da ich selbst nicht weis, wie ich die Dinge noch selbst in eine gute Bahn lenken könnte. Nachdenklich und deutlich genervt heute an diesem Montag ,aber voller Hoffnung….das es schon werden wird…von allein.
Jetzt ist es wirklich Frühling.Warm.Sonnig.Grillwetter. Und darauf habe ich mich heute gefreut, aber mehr ,als ein kleines Grillfest, wäre heute auch nicht machbar gewesen.
Ein Bier aus der Flasche, Kartoffelsalat und ein kleiner Plausch mit den Anderen…war heute genau mein Ding.

Nach dieser komplett schlecht laufenden und nervenden Woche, in der es soviel Missverständnisse herrschten, war es für diesen Freitag die Beste Idee, ein altes Missverständnis zwischen einem meiner Freunde und mir endlich zu beenden.
Und so trafen wir uns nach einer langen Pause endlich mal wieder bei uns in der Küche und redeten über die Dinge, die schon lange darauf warteten mal ausgesprochen zu werden.
Nach vielen Monaten der Pause mal wieder an so eine (unsere) Tradition anzuknüpfen und sie wieder aufleben zu lassen….was für ein schönes und erfüllendes Gefühl.
Und da es gerade an dieser Woche so gut gepasst hat und mehr als nötig war, war es auch klar, das ich nichts ablehnte, was meine Gedanken weg aus dieser zurückliegenden Woche lenken würden.
Einfach mal abschalten und zusammen reden und feiern…tat gut..schönes Gefühl Freunde zu haben.
Immer wieder wenn alles ok scheint, drückt sich der nächste kleine Ärger in mein Alltag.
Sicherlich gibt es elementare Probleme als ein Streit mit einem Arbeitskollegen mit dem ich bisher gut klar kam, aber dennoch fühlt es sich einfach nervend an ,wenn wir nun wie zwei Mädchen in der Grundschule uns gekonnt angepisst ignorieren.
Habe heute alle unternommen um die Situation zu normalisieren, aber vielleicht war es dafür einfach zu früh.
Wichtig ist, das ich von meiner Seite aus alles getan habe um mit dem Herrn ins konstruktiv klärende Gespräch zu kommen..wenn alles nichts nützen sollte…tja dann eben nicht Prinzessin.
Kleine gelbe Häuschen verkünden in diesen Frühlingstagen das baldige Erscheinen des Frühjahrsgemüses schlechthin.Bei milden Temperaturen und strahlend blauem Himmel, ist das heute eine Entdeckung, die mich erfreut.Alle Zeichen stehen auf warme Jahreszeit.

Den ganzen Tag vollgepackt mit lebenserfüllenden Eindrücken. Zuerst zum Heimspiel, danach ein gutes und offenes Gespräch zwischen zwei Bier mit meiner komplizierten Freundschaft und am Abend dann noch mit meiner Frau einer Eingebung eines guten Freundes gefolgt, uns den Liveauftritt von Paul Kalkbrenner in der Max-Schmeling-Halle nicht entgehen zu lassen. Und es war ein gutes „Konzert“ und wieder ein Erlebnis an das ich schon große Erwartungen hatte, die dann aber trotzdem noch übertroffen wurden. Diese schönen Erlebnisse mit den liebsten Freunden zu teilen, es tut so gut, sich vom Leben positiv überraschen zu lassen.
Erfüllt von diesem Samstag werde ich ausgeglichen in die neue Woche starten.

Ehrlich gesagt, hatte ich irgendwie schon damit gerechnet. Gerade in letzter Zeit oft dran gedacht, das der letzte Anfall schon sehr lange her ist und, wie bei einer Erdbebenregion, deswegen überfällig.
Heute Nacht um 2:30 Uhr war es dann soweit und mir war schnell klar, was passieren wird, wenn ich um diese Zeit wegen leichter Kopfschmerzen wach werde.
Sofort eine Ibuprofen genommen und die nächsten langen zwei Stunden auf dessen Wirkung gewartet.
Zwei Stunden zwischen totaler Müdigkeit aber Unfähigkeit sich hinzulegen und zu schlafen, Kopfschmerzen, Übelkeit und der Konzentration darauf das die wichtige Schmerztablette nicht wieder Retour kommt, wartend auf das Ende des Anfalls.
Wenn dann nach zwei Stunden in absoluter Ruhe und Dunkelheit die Wirkung der Tablette einsetzt, merke ich weist garnicht den Punkt das ich auf einmal einschlafen kann.
Der Tag heute ist dann auch noch etwas gezeichnet von der Nacht und ich werde ihn nutzen um mich davon zu erholen.
Das Gute daran ist, wenn ich so eine Nacht hinter mir habe, habe ich die Gewissheit, wieder lange Ruhe von diesem Phänomen zu haben.
Obwohl das Wetter heute nicht so nach draussen war, habe ich es heute doch umgesetzt und bin eine gute Stunde spazieren gewesen.Einfach so um draußen zu sein und um sich zu bewegen, nachdem mit das bewegungsreiche Wochenende in Stockholm mir so gut getan hat, wollte ich nicht wieder die ganze Woche im reinen bewegungsarmen Büro/Autoalltag so dahinplempern lassen.
Einfach gemacht…und es tat so gut.

Wir haben Ende März und heute gingen meine Gedanken im Freiflug ganz eigene Wege, undzwar weit weit zurück in meiner eigenen Lebensgeschichte bis tief in die die 90er zurück.
Meine Erinnerungen an den März 1992 verfolgten mich heute den ganzen Tag, und das obwohl ich keine Musik aus der Zeit hörte, was einen ja immer in andere Zeiten zurückwerfen kann.
So stehen mir meine eigenen Lebenseindrücke, die sich zwar gerade wieder jähren, aber dennoch zeitlich so weit entfernt sind, mir heute sehr nahe.
Nachdenklich über die Zeit und die Zeit die inzwischen vergangen ist…
Die ersten blühenden Sträucher melden den baldigen Beginn des Frühlings.

Wenn ich nach der Landung in Tegel die Lichter des Terminals sehe, weiß ich unweigerlich, meine Reise ist vorbei.
Ausgeglichen durch die neuen Eindrücke und irgendwie zufrieden dadurch, das man einfach mal drei Tage komplett raus war.
Immer schön, wenn man nach einer Reise dann vom Flughafen abgeholt wird.

Hier ging das lange Wochenende an und hier hört es logischerweise auch auf. Am Ende einer ganzen Reihe wahnsinnig vieler neuer Eindrücke fühle ich mich nur noch KO, aber so herrlich erfüllt KO…man kann sagen ..einfach nur glücklich.

..und damit letzter Tag.Nach drei vollen Tagen haben wir nun das Gefühl, hier alles mitgenommen zu haben und die Stadt für einen ersten Besuch so gut kennengelernt, das man sagen kann, man kennt sich hier ein wenig aus und es bleibt erstmal nichts offen, was man noch unbedingt hätte machen müssen. Nach drei Tagen von morgens bis Abends auf den Beinen sind diese auch nun müde, aber es ist ein schönes Gefühl, die Zeit hier bis zur letzten Möglichkeit genutzt zu haben. Und wieder verschwindet ein weißer Fleck auf meiner inneren Landkarte, auf dem nun die Eindrücke dieser Stadt sind. So sehr ich dieses Wochenende hier genossen habe und ich den Besuch hier sehr spannend und beeindruckend fand, weiß ich nicht, ob Stockholm zu den Städten gehören wird, wo ich unbedingt noch einmal hin möchte. Aber für einmal Stockholm kennen lernen hat sich das Wochenende gelohnt.







