Das Internet

Ich komme heute von der Arbeit nach Hause und ich bin kaum drin, werde ich von meinen Kindern informiert, das das Internet nicht funktionieren würde.
Nach einem Neustart des Routers, welches oft als Fehlerquelle infrage kommt, stellt sich doch heraus, dieses Problem liegt diesmal nicht so einfach.
Ein Telefonat mit dem Anbieter und eine Messung der Leitung später kommt nur der Router in als Fehler in Frage und soll nun ausgetauscht werden.
Bis die Post das Ding liefert, haben wir nun kein Internet.Was vor ein paar Jahren ein fast unbemerktes Problem war, heißt heute…kein Internet, kein Fernsehen, keine Musik, keine Alexa, kein AmazonVideo und kein Netflix.
Ok…im Wohnzimmer schlief noch ein herkömmlicher TV Kabelanschluss, der eigentlich seit Jahren treu bezahlt, aber trotzdem faktisch nicht genutzt wird…und somit läuft wenigstens die Glotze.Und mit dem „Kein Datenweg“ nach draußen habe ich auch ein wenig geschummelt, denn mein MacBook gibt sich mit dem LTE meines Handys zufrieden, was reicht, das Netzabhängige Leben hier wenigstens etwas weiter zu führen.
Eigentlich hätte ich diese Tatsache, mal ein oder zwei Tage ohne Internet einfach so als gegeben hinnehmen müssen , allein um mir persönlich klar zu werden, in wie weit das Internet auch in mir steckt, mich steuert und für mich denkt.Wäre sicherlich eine interessante Erfahrung….wäre…aber …tja..nun schreibe ich hier online diesen Eintrag.

Leben vorbei

Heute habe ich mich dann doch mal ganz spontan bei meiner komplizierten Freundschaft gemeldet. Auch wenn von ihm eigentlich nur noch die knappe Beantwortung meiner Fragen kommt, dachte ich, ich meld mich einfach mal.
Als Antwort kam dann das, was zu erwarten war, denn ihm gehts immer noch nicht besser, am letzen Wochenende war es sogar so schlimm, das er es wohl als weiteren Tiefpunkt einer immer weiter abwärts gehenden Spirale ansieht.
Verständlich das er mit seiner Situation unzufrieden ist, aber meine zweite Frage, wie der weitere medizinische Plan aussieht, bekam ich nur eine klare Antwort, welche mich heute den Tag noch nachdenklicher stimmt.Er hat keinen weiteren Gang zu irgendeinem Arzt unternommen und scheint sich der Situation nach und nach selbst zu ergeben. So klang seine Nachricht auch in etwa, das das Leben wohl „erstmal“ vorbei ist.
Soll wohl heißen, das er (so wie es ihm jetzt geht) wohl eher nur in seiner Situation selbst versinkt und keine Anstalten macht, dem irgendwie entgegenzuwirken ,da ja alles sowieso nichts bringt.
Auf mich wirkte das wie die Vorstufe zur totalen Aufgabe des eigenen Lebens, was mich heute sehr beschäftigt hat.
Nun stellt sich mir auch die Frage, wie das weitergehen soll, wenn es sich wirklich „nur“ um eine Depression handelt, denn diese ist ja zumindest behandelbar und ob es in dieser nicht genau das falsche Signal an einen selbst ist, sich der Sache einfach zu ergeben?
Nachdenklich und gleichzeitig Machtlos über die Dinge, die mir heute sehr schwer auf der Seele liegen.

Und wieder Wochenende

Und wieder wird’s eher Eines der ruhigeren Art sein, was ich aber auch bewußt so hinnehme und mir diese Ruhe auch gönne.
Im Trubel der letzten Monate ist es jetzt einfach mal ganz angenehm, Körper und Geist auf Leerlauf zu lassen und bewußt zwei Gänge runter zu schalten.
So bin ich jetzt eigentlich allein mit mir und schon entsteht wieder Raum, die Gedanken frei zu lassen und das Leben mal aus dem Dauerbeschuss neuer Eindrücke zu nehmen.
Die Ruhe zwischen den Stürmen und das kleine Tal zwischen den Bergen…durchaus angenehm und nützlich. Wo Bewegung ist sollte hin und wieder auch Stillstand herrschen.

Dunkelzeit

Auch wenn man es am Wetter nicht merkt, aber an den deutlich kürzeren Tagen merkt man den Fortschritt des Herbstes auf jeden Fall.

Wenn der Bogen der Sonne immer flacher wird und wenn es um 15 Uhr schon nach Dämmerung aussieht.

Im Park

Und wieder gut ein Jahr her, als ich das letzte Mal hier stand um mich bewusst zu erinnern. Nun blicke ich hier schon auf 21 Jahre zurück und merke wieder wieviel Zeit zwischen der Erinnerung und dem Heute liegt.

Doch heute ging ich aus dem Park anders als ich gekommen bin, auch wenn ich nur sehr kurz da war, ist mir diese alte Zeit wieder näher gerückt und zum Teil nehme ich sie heute einfach mal mit mir.

DSL 100.000

Heute war es soweit, denn das lange versprochene Upgrade von DSL 50.000 auf 100.000 wurde hier endlich vollendet.

Auch wenn ich bezweifle, diese große Bandbreite jemand zu benötigen, musste ich das einfach haben, allein aus dem Streben, immer das Bestmögliche zu bekommen.

Dabei sehe ich diese Übertragungsgeschwindigkeit nur im Vergleich, was früher für mich „schnelles“ Internet bedeutete.

Als ich Ende der 90er Jahre mich mit einem neuen 56K Modem reinwählte und eine 16 Megabyte große Datei in einer kompletten Stunde laden konnte.Ab heute rauscht das Gigabyte in 100 Sekunden bis zu mir…Damals…heute…vergleiche den Fortschritt in Gedanken.

Kranker Freund

Und wieder meine immer mehr verkomplizierte Freundschaft.
Es scheint ihm wieder schlechter zu gehen, noch schlechter, als das, was er sonst schon immer als „normal“ bezeichnet. Ein Indiz dafür ist die Tatsache, das er auf meine Anfragen schon seit Tagen nicht mehr regiert. Er liest es hin und wieder antwortet aber seit ein paar Tagen nicht mehr und ich habe das ewige Gefrage nach dem Befinden dann nun auch eingestellt, denn wenn immer die gleiche Frage auf die immer gleiche Antwort kommt, so könnte es auch so sein, das es irgendwann nervt und eh nur immer daran erinnert, das es eben noch nicht besser geworden ist und auch keine Besserung in Sicht ist.
Ich kann es irgendwie verstehen und nehme ihm das keineswegs übel, denn ich denke ich würde in seiner Situation wohl ähnlich reagieren und immer tiefer in meiner eigenen ausweglos erscheinenden Situation versinken.
Ich kenne das ja schon, wie sich eine kleine Krise anfühlt und wie diese einem vom Rest der Welt abnabeln läßt, wie muß es sich dann anfühlen, wenn die Krise irgendwie kein Ende findet sondern sich immer mehr wie Das Ende ansich fühlt?
Man will dann auch nicht mit immer weniger Kraft an den Dingen der anderen Teilnehmen, die dann eben viel Kraft kosten und in mitten derer, die Kraft noch offensichtlich in Hülle und Fülle haben, wirkt man dann irgendwie schwach und das Leben der Anderen erinnert einen immer wieder an das , was eben zur Zeit im eigenen Leben nichtmehr geht und sich dem aussetzen will man dann einfach irgendwann nichtmehr.
So scheint es so, als gäbe es bei ihm eine deutliche Spirale nach unten und nach unten heißt auch weg von mir..bewußte Vereinsamung heißt dann auch ohne mich..und für mich kann das auch heißen…die alten Zeiten sind vorbei und da ich ein Teil dieser alten Zeiten bin, treffen mich allein die Gedanken an ihn.
So bin ich immer damit beschäftigt, mir Gedanken über das Leben zu machen, über unsere alten Zeiten und wie schnell alles ganz anders und vorbei sein kann.
Man kann sagen, das es ihn so getroffen hat und nicht mich, aber dann merke ich, das wir doch alle irgendwie miteinander verbunden sind und sein Weg nach unten ist auch so, das ein Teil in mir ihm dahin folgt.

Warnemünde

..zum Abschluss des Ostseewochenendes nochmal Station in Warnemünde. Zwei ganze Jahre ist es schon wieder her, als ich das letzte mal hier war. Immer eine Anfahrt wert und mittlerweile auch ein magischer Ort.

Kühlungsborn

Ein Tag an der Ostsee, an dem man eigentlich nur das tut, wonach einem gerade so ist. Ausschlafen, Frühstücken, Strandspaziergang…u.s.w.

Zurück am Meer

Freitag nach der Arbeit. Nun besteht mir ein Wochenende an der Ostsee bevor, was ich nun perfekt dazu nutzen kann, wieder Kraft zu tanken und von der bewegenden Auswärtsfahrt, vor zwei Tagen, wieder etwas runter zu kommen. Die Ruhe hier am Meer und der Ortswechsel ist das Beste, was an diesem Wochenende passieren kann, um alles irgendwie zu verdauen.

Dortmund

Nach genau zwei Jahren ging es gestern wieder zum Pokalspiel zum großen BVB.

Wieder Sonderzug, wieder knapp und etwas unglücklich verloren und damit ausgeschieden, aber trotzdem wissend, das es an diesem Rag wieder um mehr gehen würde, als dieses Spiel zu gewinnen. Spiel verloren, Tag gewonnen, denn wieder war es ein perfekter Tag, der wieder irgendwie noch besser wurde, als ich mir das erhofft habe. Ein Tag einfach so genießen und die Eindrücke auf sich einregnen lassen, einfach perfekt. Wieder ein ganz großen Tag erlebt.Ein Tag der von nun an als schönes Erlebnis in meiner Erinnerung weiterleben wird.

Immer öfter wird mir bewusst, die Zeit an die ich mich irgendwann wehmütig erinnern werde, passiert mich jetzt gerade.

Das Austrocknen einer Freundschaft und der Weg des Lebens

Es geht, wie so oft in meinen Gedankengängen, wieder einmal um meine verkomplizierte Freundschaft.
Er klagt ja nun schon seit dem Frühsommer über eine Symptomatik, die eigentlich auf eine seelische Erkrankung hindeutet, was er aber scheinbar nicht wahr haben will.
Schwindel, Kraft- und Antriebslosigkeit müssen nach seiner Meinung einen organischen Ursprung haben, denn schließlich ist er ja nicht irre.
Nun wird er den ratlosen Ärzten auch mehr und mehr müde und scheint sich zunehmend diesem Zustand, der eben auch eine dicke Depression sein kann, einfach so zu ergeben.
Früher kam er noch häufiger, aber gerade in den letzten Wochen merke ich schon immer mehr, das er einfach nicht mehr kann. Früher konnte man sagen, das er immer „Null Bock“ Phasen hatte und sich in diesen auch immer total eingeigelt und abgekapselt hat. Nun, und da bin ich mir sicher, hat er den Willen, diese Phase hinter sich zu lassen, kann es aber kräftemäßig nicht.
Schon bei den Besuchen bei mir merkte ich oft, wie ihm einfach nach ein paar Stunden die Energie ausging.
Die Besuche bei mir rissen dann vor ein paar Wochen komplett ab und damit steigerte ich meine Besuche bei ihm, um dort aber immer das gleiche Bild vorzufinden, es passiert in seinem Leben nichts mehr und daher gibt es auch kaum noch was zu bereden, außer ich halte einen Monolog, was mir so alles an Banalitäten passiert ist.
Wenn man über immer weniger reden kann, wird das Band schon allein deswegen immer dünner. Ich glaube, er will auch nichts von „alten Zeiten“ wissen, denn diese würden ihn nur noch mehr damit konfrontieren, wie sehr sich alles zum schlechteren verändert hat und was früher noch alles ging und heute eben nicht mehr.
Also dünnten die Besuche bei ihm auch aus und ich suchte dann den „wie gehts dir heute“ Weg über Anrufe und WhatsApp.
Aber auch hier war es eigentlich immer die gleiche Antwort auf die gleiche Frage…immer noch unverändert schlecht.
Da kann ich es gut verstehen, das er immer seltener und knapper auf meine Anfragen reagiert….läuft ja eh jede Kommunikation auf das selbe Ergebnis hinaus.
Mittelfristig betrachtet fühlt sich das nun so an, als würde diese Freundschaft immer weiter austrocknen. Er hat kaum andere Menschen, die sich um ihn reihen und daher habe ich das Gefühl, seine Depression nimmt volle Fahrt auf und er versinkt immer weiter in dieser Abwärtsspirale. Die Erkenntnis eines jeden neuen Tages, das es wieder nicht besser ist, heißt dann auch immer mehr, immer weniger daran zu glauben das sich das irgendwann nochmal ändern wird. Ergeben im eigenen Schicksal heißt dann auch immer mehr, man hat mit der Welt da draußen immer weniger zu tun und um so mehr ich mich versuche, mich in seine Lage zu versetzen, desto mehr kann ich seine Abkapselung von jeder Kommunikation verstehen.Man wird einfach irgendwann müde, die 1000ste Frage nach dem „gehts dir heute besser“..wieder mit nein zu beantworten.Egal was ich hier mache und tue im Leben, er hat dazu die Kraft nichtmehr, länger als ein paar Minuten das Haus zu verlassen.

Und so weiß ich einfach nich, wie ich diese Situation noch verändern soll, in der ich nur auf eine austrocknende Freundschaft und ein strandendes Leben gucke.
Immerhin wird mir dadurch wieder einmal bewusst, wie labil, brüchig und endlich im Leben alles ist.
Alles, was man so als Leben bezeichnet kann morgen schon vorbei sein oder sich so schnell so verändern, das es einfach mit dem Leben was man hatte kaum noch was zu tun hat…im negativen Sinne.
Alles ist irgendwie endlich, aber es scheint doch immer hart zu treffen, wenn das Ende von irgendeinem endlichen Teil dann wirklich da ist und man weiß auf einmal von all den Dingen, die nun hinter einem liegen.
Aus dieser Einsicht verschieben sich in mir mal wieder die Prioritäten der wirklich wichtigen Dinge im Leben und ich kann nur verständnislos den Kopf schütteln, wenn ich bedenke, über was ich mich bisher so aufgeregt habe oder mir Sorgen gemacht hat.
Manchmal zeigen einem die Probleme der Anderen, das man selbst gar keine hat.

Game of Thrones

Ich hab es echt geschafft, den Oktober zum „Game of Thrones“- Oktober zu machen, in dem ich diese Serie einmal komplett durchgeguckt habe. Nachdem ich sie im letzten Oktober zum ersten Mal gesehen hatte und seit dem immer vor hatte, sie mir noch einmal anzusehen, passte der Oktober, ein Jahr danach ganz gut, um die 96 Stunden über Könige und Drachen und die ganze Geschichte drum herum nochmal passieren zu lassen.

Richtig Herbst

Heute zeigt sich der Tag so richtig herbstlich. Ein wolkenverhangener Himmel gibt dem Tag ein düsteres Licht und der Wind weht die nassen Blätter von den Bäumen. Trotz diesem Schlafwetter gehts mir erstaunlicherweise gut….richtig gut sogar, was diesen Tag zu einem schönen Tag macht.

Neues Buch

Gerade heute neu erschienen und schon irgendwie darauf hingefiebert, nehme ich dieses neue Buch als Anlass mich wieder in die Welt des Lesens zu begeben.

Kleine Wende

Ab heute ist alles ein wenig anders.
Seit Monaten gehört Cola zu meinem Hauptgetränkt, ab heute wird es wieder stilles Wasser sein.
Das ständige „um mich herumfressen“ ist nun vorbei und das deutliche Übergewicht, das ich in den letzen Monaten aufgebaut habe wird nun durch eine gesundere Ernährungsweise bekämpft.
Gerade in den letzten Wochen merkte ich immer stärker die Auswirkungen meiner ungesunden Lebensweise und heute soll der Tag der Wende sein. Ab heute wird wieder bewußter gegessen und bewußt auch unnötige schädliche Dinge weggelassen, so weit es geht.
Mehr Bewegung und frische Luft ist angesagt und soll schnell für ein besseres Körpergefühl sorgen.
Schon oft genauso gehandhabt, nie so richtig lange durchgehalten, aber dennoch immer schnell einen Effekt bemerkt, an dem der Alltag leichter von der Hand ging…und heute ist mal wieder so ein Tag, an dem alles eine kleine Wende erfährt.

Berlin wird zugebaut

Überall das gleiche Bild. Alles, was mir lange an Brachland oder ungenutzte freie Fläche bekannt war, wird nun nach und nach zugebaut. Berlin braucht Wohnungen und immerhin tut man was in der angespannten Wohnraumsituation in der Stadt. Die Stadt wirkt dadurch immer enger und urbaner. Ganz plötzlich geht doch mein altes Berlin, so wie ich es kenne, und wird durch ein Neues ersetzt. Nichts bleibt wohl auf Dauer, wie es ist.

Crystal

..oder auch Kristin genannt, war mit dabei als es vor fast einer Woche auf eine sehr erfüllende Party nach Dresden ging.Elektronische Tanzmusik und ausgelassen feiern mit Freunden, da war Kristin genau richtig, und gewünscht, hier dem Abend und der Nacht noch die richtige euphorische und energetische Note zu geben.
Sonst ist Kristin eigentlich nicht die Wahl der physischen und psychischen Partyunterstützung, da sie einfach zu präsent ist und dann auch zu lange zugegen ist.
Oft ist dann dann die Party schon lange vorbei, aber Kristin tanzt immer noch, und das kann nerven.
Für ein so langes Event erfüllte sie aber gut ihre Dienste, aber in dieser Woche zeigte Kristin ihren langen Schatten.
Auch wenn ich Kristin weiterhin für eine gute und ausdauernde Partydroge halte (denn mit Kristin hat man kaum noch das Problem ständig nachlegen zu müssen/wollen), erkenne ich nun auch die Schattenseite des Ganzen.
Das Schlimmste ist eigentlich Kristins langer Atem. Sei es in der akuten Wirkdauer, die Abbaugeschwindigkeit und nun die lange Woche, die ich nun brauchte um wieder auf ein Niveau zu kommen, welches man nach dem Gebrach von Amphetamin bereits nach 1 bis 2 Tagen wieder erreicht.
Kristin ist in allen Punkten einfach kompetenter, nach oben und nach unten.
In der Phase des langen Abbaus hatte ich auch diesmal wieder diesen inneren leicht chemischen Geschmack und lange das Gefühl, stark geschädigter Nasenschleimhäute, was keinen Zweifel daran läßt, das diese Substanz alles andere als gesund ist.
Das bisher nie wahrgenommene Abhängigkeitspotential spürte ich auch erst nach diesem Gebracht das erste Mal.
Man darf nicht denken, das nach Abklingen der Wirkung sich am nächsten Tag ein Kokaintypisches..“eigentlich könnte man ja mal wieder“ einstellt, denn das kommt alles erst viel später, denn bei Kristin dauert alles ein wenig länger.
Nun nach einer Woche der inneren Gereiztheit, die die Menschen um einen herum noch viel stärker mitbekommen, als man selbst, kommt jetzt nach einer Woche alles so nach und nach wieder ins Gleichgewicht. Eine Woche braucht es, um die überstrapazierten Nerven wieder genesen und kaum wieder auf einem gesunden Level, ist er da der Gedanke….“Wann könnte man denn wieder“.
Ja die Gefahr besteht nicht im Konsum als solchen, sondern eher an der sinkenden Hemmschwelle und die Illusion der Kontrolle.
Mit genügend Selbstkritik sehe ich ein, das eine Woche als Wiederherstellung der Normalität einfach zu lang ist und damit werden Kristin und ich zukünftig wohl nicht mehr so schnell zueinander finden.

Leben

Leben entsteht aus Materie, quasi aus dem Nichts.
Ist Leben erstmal existent, so verändert es sich ständig, wächst und gedeiht.
Leben explodiert quasi in seiner Vielfalt und in seinem Artenreichtum.
Das Leben finden immer neue Wege und Lebensarten.Bis zu einem bestimmten Punkt.
Von da an, nimmt das Leben in seiner Vielfalt und Breite wieder ab, selbst wenn es noch gleichzeitig an Masse gewinnt.
Nimmt das Leben in seiner Vielfalt und seinen experimentellen Wegen wieder ab, wird aus dem Stamm, der sich zu Ast und Zweig verbreitet , wieder zu zu Ast und dann zu Stamm.
So geht das Leben wieder in die Nichtexistenz zurück aus der es kam. Leben ist nur Spritzwasser, das nach dem Eintauchen des Steins in den See wieder auf die Wasseroberfläche zurückkehrt und damit wieder als Ausnahme nicht weiter existent ist.