Amsterdam

Amsterdam stand schon sehr lange auf meiner Besuchsliste. War vorher noch nie hier und somit war es mal überfällig. Mit Ende März hatte ich mir was anderes erhofft, als dieses spätwinterliche kaltwindige Wetter, aber lassen wir uns mal von Wetter nicht beeinflussen.

Innerhalb von zwei Stunden vom Berliner Flughafen bis in die Amsterdamer Innenstadt ist schon ne angenehme Zeit, so das man das Frühstück wegen der frühen Abreise einfach hier her verlegt hat.

Gerade hier und quer Feldein gelaufen und mit einer spontanen Grachtentour hab ich schon einen ersten Eindruck, aber Amsterdam in ein paar Stunden abzulaufen geht wohl nicht. Die Stadt ist größer als ich gedacht habe, aber im Detail dann irgendwie dich genauso wie ich das erwartet habe. Gerade mal Nachmittag und schon im Hotel zu einem Mittagsschlaf, denn das viele Laufen bin ich nicht mehr gewohnt und damit erstmal gut durch.

Flughafen

Wieder Flughafen.Diesmal Schönefeld.Ein Nadelöhr an einem Reisetag. Drei gedachte Kreuze wenn wir in Amsterdam angekommen sind.

Magic Island – Like Water

Manchmal trifft man zufällig auf ganz gute Musik und sucht dann danach….hört es immer wieder und irgendwann kommt der Punkt an dem man einfach weiß, das man etwas besonderes für sich selbst gefunden hat.
Innerhalb von 2 Stunden vom ersten Hören bis dahin, das diese Musik mich heute richtig trifft und mir aus der Seele spielt.

Kein Bock…

Was für ein sonniger und frühlingshafter Tag.
Solch ein Wetter ist reinste Wiederbelebung für Köper und Seele und somit hatte ich heute nach der Arbeit noch keine richtige Lust auf zu Hause und Feierabend-TV.
War früh zu Hause und unterbreitete meiner Tochter, das wir ja heute nochmal zusammen los könnten ..shoppen z.B.
Shoppen finden Mädchen immer gut und gerade vor ein paar Tagen hatten wir das mal als Nebenbei in einem Gespräch und gleich heute wollte ich es intuitiv umsetzen.
Die Begeisterung meiner Tochter nach meinem Angebot hielt sich in Grenzen. Sie hatte dazu heute keine Lust, wollte sich lieber mit ihren Freunden treffen, also das was sie fast jeden Tag nach der Schule tut.
Ok, ich bin nicht ihr Bestimmer und auch mit zehn Jahren muss sie solche Entscheidungen schon selbst treffen, auf was sie Lust hat und ich habe das wohl zu akzeptieren.
Nun fühle ich mich niedergeschlagen, da ich mir den Tag heute schon recht schön ausgemalt hatte, wie wir auch die Einkaufscenter bummeln und hier und da gibts vielleicht mal was aus der Reihe und wir hätten mal wieder einen Nachmittag an dem wir zusammen Zeit verbringen.
Sicherlich kann sie selbst nichts dafür, wenn sie darauf heute keine Lust hat, aber mich trifft es, das sie mir immer mehr in ihr eigenes Leben zu gleiten scheint und Mama und Papa eine immer unbedeutendere Rolle spielen werden und jetzt schon spielen.
Sie ist schon jetzt nicht mehr der kleine Süße Klops, den man einfach überall mit hinnahm, wenn man sich irgendwo hinbewegte.
Ihre Kindheit ist (fast) vorbei und gerade in diesen Momenten spüre ich am deutlichsten, das sich verpasste Zeit nicht wieder zurück holen läßt.Nichts läßt sich zurückspulen und nochmal besser machen oder nochmal verpasste Momente bewußter wahrzunehmen.
Zeit die rum ist ist rum und manchmal bleibt am Ende weniger, als man sich das vorgestellt hatte.
Nun bleibe ich an diesem Tag etwas wehmütig und deprimiert zurück. Bewußt in der Wahrnehmung das für meine Gefühle keiner was kann und trotzdem irgendwie Enttäuscht.

Eine Idee von schwarz und weiss

Jeder Mensch hat in sich zwei Nussschalen, die eine weiss die andere schwarz.
In jede dieser Nussschalen tropft ständig und gleichmäßig Energie. Freunde, Glück und Zufriedenheit und generell alle als positiv empfundenen Gefühle in die weisse und alle negativen, betrübten, depressive oder gar schmerzhafte Empfindungen tropfen gleichmäßig in die schwarze Nussschale.
Fühlen und empfinden können wir die aufgestauten Emotionen nur, wenn eine Schale umkippt oder etwas über den Rand schwappt.

So bin ich der Ansicht, das beide Energien in gleichem Maße vorhanden sind, nur das bei „Glücksmenschen“ die Glücksschale ständig umgestoßen wird und sich die Schale mit der negativen Energie wahrscheinlich in dieser Glücksphase überproportional gefüllt hat.
Ich bin der Überzeugung, das sich im Laufe des Lebens trotzdem beide Schalen die gleiche Menge Energie ausschütten haben.
Vielleicht ist das ständige Verhältnis nicht immer im ausgeglichenen Verhältnis, aber dennoch steht am Ende alles auf Null.
Der eine hat vielleicht das ganze Leben lang Glück und zahlt seine „Rechnung“ im Alter, ein Anderer ist gefühlt immer vom Pech verfolgt und hat dann einen großen Glücksfall, den Andere nicht nachvollziehen können.
Gang Andere stellen sich vermutlich demonstrativ glücklich, sind es aber in Wahrheit nicht, und Anderen fällt scheinbar alles von selbst zu, aber nur auf den ersten Blick, denn meist offenbart sich bei einem Blick hinter die Kulissen oder nur bei einer gesunden Betrachtung der Lage, das sich die beiden Nussschalen doch irgendwie immer ausgleichen und nicht einem mehr zur Verfügung stehen als dem Anderen.

Nun kann ich diese meine Idee oder Theorie genauso wenig beweisen, wie man Glauben generell nicht beweisen kann, aber ich lasse das als Intuition einfach mal so stehen, was sich für mich als weitaus mehr anfühlt wie eine Idee.
Das Leben mit dieser Einstellung lebt sich irgendwie leichter und neidloser…so wie ich es möchte.

Drei mal 4-Tagewoche

Es ist Sonntag, das Wochenende faktisch vorbei und eigentlich macht sich an diese Punkt diese Stimmung breitet, das die neue anstrengende Arbeitswoche schon wieder in den Startlöchern hockt.
Merke in den letzten Tagen immer wieder, das ich mal wieder eine längere arbeitsfreie Periode bräuchte um mich mal wieder so richtig zu entspannen und diese müsste dann länger dauern als ein Wochenende.
Aber trotzdem kommt es nicht ganz so dicke, denn durch den Urlaubstag am Freitag kommen nun drei abgebrochene Arbeitswochen in Folge auf mich zu, denn bereits eine Woche später ist Karfreitag und der Ostermontag klaut der letzten Woche dann auch noch einen wichtigen Tag.
Mit dieser Aussicht, länger in verkürzten Wochen zu arbeiten, treibt den Sonntagsblues nicht ganz so auf die Spitze und am Ende dieser kurzen Wochen sind wir mitten im Frühling und alles geht eh leichter, dessen bin ich mir sicher.

Heimspiel

Zwei Wochenenden zwei Heimspiele. Und wieder füllte das ganze Drumherum den ganzen Tag aus.Beginnend mit einem gemeinsamen Frühstück mit anschließendem Startbier in der Fankneipe vorm Stadion. Mein besonderes Highlight des Tages war wohl, das meine Tochter (das erste Mal) mit dabei war.

Wie nach jedem stark gelebten Tag, kann heute nur die Ruhe folgen.

Ab und zu gleiten die Gedanken noch zu meiner verkomplizierten Freundschaft, dessen letzter Kontakt nun auch schon zwei Wochen her ist.

Woche der Gedanken

Nach einem schlechten emotionalen Start in diese Woche, fühlt sich das Leben nun wieder leichter und bekömmlicher an.
Die Problematik, die ein gebrochener Zeh plus stabilisierten Fuß meines Sohnes mit sich bringt, ist nun schon etwas die Routine gekommen, das mit dem Schulweg und co irgendwie doch alles zu bewerkstelligen ist.
Andere Gedanken bleiben hingegen grübelnd in mir zurück und seit langem betreffen sie mal wieder meine etwas verkomplizierte Freundschaft.
Es sieht wohl aus, als wenn es wieder an der Zeit wäre, das sich unsere Wege für eine Zeit lang trennen würden und wieder eine Phase Einzug hält, in der wir keine Kommunikation haben.
Normalerweise ist ein Streit oder ein streitähnliches Ereignis zwischen uns der Vorläufer für Sol eine Phase, aber diesmal bin ich als Ursache komplett raus, was aber an der Situation nichts ändert.
Diesmal führte keine seiner „Ausraster“ mir gegenüber zu diesem Bruch, das ihm wahrscheinlich im Nachhinein doch alles selbst sehr peinlich vorkommt und sich dann lieber wieder in sein Schneckenhaus verkriecht, um sich der Situation nüchtern nicht stellen zu müssen, sondern diesmal ist es der Freundeskreis, in dem er erst neu Fuß zu fassen schien, in dem er sich hier offenbar wieder einmal selbst abgeschossen hat.
Zwar wieder nicht so, das irgendjemand dies als Grund sehen würde, ihn von nun an zu meiden, aber die gefühlte Barriere in ihm und die Ungewissheit, wie sein Gegenüber wohl nachträglich auf diese Situation reagieren wird, verleitet ihn dann diesmal zu dem Schritt, dieser Erfahrung lieber auszuweichen.
Wir hatten genau dieses Problem schon oft als Gesprächsthema und ich weiß, das er selbst weiß das er manchmal sehr schwierig ist und ich weiß von mir, das ich schon vor langem beschlossen habe, die Menschen um mich herum so zu nehmen wie sie sind und kein Wunschdenken in anderen Menschen zuzulassen , sondern nur das empfangen kann und will, was man mir sendet.

Trotzdem ist dies nach gut einem Jahr, wieder eine „neue“ Situation und dieser Umbruch läßt mich über die Sache ansich genauso grübeln wie früher auch.
Es ist noch frisch, aber jetzt schon ungewohnt, weil ich ihn in den kommenden Unternehmungen fest auf der Rechnung hatte, und beim Gedanken daran immer wieder über den Strick falle, das mir dieser Mensch ja vorerst „nicht zur Verfügung“ steht.
Sicherlich schade, denn auch in dieser Phase läuft unsere Lebenszeit weiter ab.

Stranger Things

Hab mir von Netflix die nächste Serie vorschlagen lassen, und auch diese trifft meinem Geschmack und erfüllt meine Erwartungen.

Mysteriöse Geschehnisse in einer detailgetreuen 80er Jahre Welt.

Sonntagsspiel

Ich hab’s durchgezogen und bin trotz mangelnder Lust und Energie heute zum Heimspiel gegangen und wie erwartet, bereue ich es im Nachhinein nicht.

Auch wenn sich das Spiel heute etwas zog, war es trotzdem einfach mal gut, Zeit mit den Freunden zu verbringen. Das ist es auch, was den Tag heute ausgemacht hat.

Es ist Samstag

Mitten in diesem Wochenende und irgendwie fühlt sich dieser Tag an wie ein gebrauchter.
Das Highlight dieses Wochenendes hatte ich wahrscheinlich gestern schon, denn nach einem frühen Feierabend war noch ein verspätetes Mittagsschläfchen drin und am Abend feierte Schwiegermutter ihren 60sten Geburtstag groß in einer schönen Lokalität.
So wurde diese Feier eine doch sehr schöne, die auch mir eine angenehme Zeit brachte und viel Spass machte und ich gute Gespräche führen konnte.
Nach diesem Abend ist war es ja abzusehen, das ich heute etwas in den Seilen hängen werde und mich heute erholend auf der Couch von dem Abend gestern erstmal erholen muss.
Ein Blick nach draußen sagt auch nur noch, das man heute am besten in der Wohnung bleibt, denn dieses graue Nieselwetter drückt noch zusätzlich auf die inneren Akkus, die neu geladen werden wollen.
Also hätte es ein schöner Couchtag mit der Familie werden können, hätte sich mein Sohn nicht am Vormittag den großen Zeh gebrochen und verbringt nun einen Großteil des Tages mit seiner Mutter in der Notaufnahme eines Krankenhauses.
Meine Tochter hängt ebenfalls schon den ganzen Tag durch und möchte sich nichtmal aus ihrem Bett bewegen und ich will sie nich nerven und gönne ihr die Ruhe, die sie sich heute nimmt.
da morgen wieder ein Besuch im Stadion geplant ist, hoffe ich das sich meine Grundstimmung über Nacht ändert und ich morgen mit neuer Energie erwache.
Weiß ich doch immer, das ich es noch nie bereut habe, mich doch noch zum Stadionbesuch aufgerappelt zu haben, aber momentan liegt mir dieser Sonntag noch sehr weit in der Zukunft.

Neues Buch

Nachdem ich „Amokspiel“ von Fitzek nun ausgelesen habe, werde ich den Autor wechseln, auch wenn es mir sehr gut gefallen hat und sich flüssig lesen ließ.

Nun ist mir trotzdem nach einer kleinen Veränderung..“Trauma“ von Dean Koontz soll es sein.

Wetter

Was für eine diesige Suppe hängt hier heute in den Tag. Immer wieder merke ich, wie solch eine Wolkendecke und so ein lichtarmer Tag, gleich die eigene Stimmung in den Keller gehen lässt. Und schon fühlt sich alles an, wie an einem gebrauchten Tag.

Wieder alte Gegend

Spontanentscheidung, heute mal wieder hier anzuhalten, um kurz die Gedanken in die eigene Vergangenheit zu entlassen. Ein kurzer Moment der Mittagspause und schon gehts weiter mit dem Tag in der Gegenwart.

Usedom letzter Tag

Bevor es wieder nach Hause geht noch einmal von Bansin nach Heringsdorf gewandert und diese unwirklich wirkende Naturerscheinung einer zugefrorenen Ostseeküste genossen. Einmal noch die kalte Meeresluft atmen und die sonderbare Stille mitnehmen , denn das dicke Eis, lässt keine sonst so übliche Brandungsgeräusche zu. Ein Wochenende was sich erfüllt anfühlt wie eine ganze Woche.

Am Strand

Das schönste an einem Wochenende an der Ostsee sind immer die langen Strandspaziergänge. Bewegung tut immer gut, macht aber nur am Strand so richtig Spaß. Eine Therapie für Körper und Geist.Für die Momente, die bleiben.

Bansin

Angekommen an der Ostsee und Ostsee geht immer, sagt man.Selbst bei kräftigsten Minusgraden und einer zufrierenden Küste.Aber so zeigt sich die Ostsee mal von einer Seite, die ich so noch nicht kenne, was dieses Erlebnis Meer wieder zu etwas Besonderem macht. Als ich Anfang Januar das letzte Mal hier an der Ostsee war, freute ich mich schon auf dieses Wochenende. Anfang März könnte man hier bestimmt schon die Ostsee in den ersten Zügen den kommenden Frühlings genießen , so dachte ich.

Swinemünde

Wieder ein Wochenende an der Ostsee, und da wir gut durchgekommen sind, bot es sich an, Swinemünde mal zu besuchen, bevor wir an unseren eigentlichen Ort für dieses Wochenende fahren. Ich war noch nie hier und das reicht als Argument, mal einen neuen Ort zu besuchen. Schade, aber ich hatte mir von diesem Ort irgendwie mehr versprochen. Schöner Strand, aber sobald man ihn verlässt, deutet in diesem Ort nicht darauf hin, das man sich am Meer befindet.Zwischen Neubauhotelklötze am Strand und Plattenbau im Stadtkern, könnte es jede andere polnische Kleinstadt sein.

War interessant und auch wenn es mir hier nicht gefällt, erweitert alles Neue den Horizont, daher wars nicht umsonst.Werde nur wahrscheinlich nicht wieder hier her kommen.

Faszinierende 128 GB

Ein neuer Stick musste her. Einmal alle Daten zusammenfassen und immer dabei haben. Die Größte handelsübliche Version hing heute für 33 Euro im Mediamarkt. Günstig also griff ich zu. Beim kleinen Nachdenken zwischendurch , setzte ich diese, eben erworbenen 128 Gigabyte in mein persönliches Verständnis für Datenmengen. Mein erster PC hatte eine 2 Gigabyte Festplatte, und ich erinnere mich noch , wie stolz ich war, als ich diese durch eine 10 GB Platte ersetzte. Was für ein unvorstellbares Fassungsvermögen, was hier auf einem dickeren Daumennagel vor mir liegt und heute für 33 Euro zu haben ist.