Kopenhagen

Das zweite Mal in diesem Jahr laufe ich durch die Straßen Kopenhagens.

Gerade erst im Mai hier gewesen und genauso fühlt es sich an, gerade eben erst hier gewesen.

Zeitlich und emotional gesehen..gerade erst gestern.

Ich komme wieder…wenn das Erdbeben in meinem Leben nicht nur hinter mir liegt, sondern zusätzlich auch hinterm Horizont und damit aus meiner Sichtlinie der Wahrnehmung verschwunden ist.

   
   

Nykøbing

Wieder hier, und viel belebter als im Herbst vor einem Jahr.

Über den Jahreswechsel scheinen mehrere die Idee zu haben, die Zeit in einem Ferienhaus am Meer zu verbringen.

Nach einem Jahr ist für mich hier natürlich alles wieder zu erkennen und alles komplett so, wie in meiner Erinnerung.

Sogar der Pølserstand auf dem Platz, und einmal Hotdogessen gehört dazu, wenn man schonmal hier ist.

   
    
 

Poker

Hab immer wieder versucht, mir selbst irgendwie die Pokerregeln beizubringen…vergeblich.

Am besten beibringen kann sowas doch ein Freund, der einem das ganze beim Spiel selbst …und bei einem gemeinsamen Bier…in Ruhe erklärt.

Endlich habe ich das System verstanden..

  

Meerblick

An der Südküste Dänemarks richte ich nun in aller Ruhe meinen Blick auf das wechselnde Licht am Horizont.

So viel ist passiert, seit dem ich das letzte Mal hier war und wieder habe ich das Gefühl, eines sich schließenden Kreises.

Jetzt, am Ende scheint alles wieder gut.

Zwischenzeitlich schien alles verloren und habe es dann doch wiedergewonnen.

In der Bilanz gewonnen zusammen mit dem Wissen, was man alles hat, und verlieren kann.

  

Zurück am Meer

Der erste vollständige Tag hier führt uns natürlich direkt ans Meer mit einem langen Strandspaziergang.

   
 

Angekommen

Der erste Abend in Dänemark.

Ein Ferienhaus mit Innenpool, Sauna, Whirlpool und sogar einem Spielzimmer, was wir hier mit der ganzen Familie bezogen haben, drückt den Alltag so schnell hinter uns, das es sich so anfühlt, als wären wir schon viel länger hier.

Es dürfte jetzt 15 Jahre her sein, das ich das letzte Mal Billard gespielt habe, aber wann wenn nicht hier, wenn es sich so hier anbietet.

Hatte das Billardspielen gar nicht mehr so in Erinnerung, das es so viel Spaß macht.

Die Gedanken schlagen hier langsam Wurzeln, ein gutes Zeichen für Erholung.

  

Über die Ostsee

Auf dem Weg nach Dänemark und das große Experiment „Urlaub mit der Großfamilie“ beginnt.

Ein wenig schweifen die Gedanken zurück, denn als ich das letzte diese Überquerung machte, befand ich mich direkt vor dem großen Sturm in meinem Leben.

Jetzt, wieder auf dem Weg, ist ein Jahr vergangen und ich befinde mich in der Ruhe nach dem Sturm, und in der Ruhe man der Ruhe auch schon trauen kann..

   

   

Autobahn

…und wieder trägt es mich weg.

Weg aus dem Ring, aus dem Kreise meiner Welt des täglich Bekanntem.

Raus und weg..über den Jahreswechsel weg, hätte ich schon lange nicht mehr.

  

Weihnachten 2015

..ist gelaufen und abgehakt.

Sicherlich irgendwie festlicher und angenehmer als letztes Jahr, trotz des unpassenden Wetters, aber zumindest gibt es dieses Jahr keine störenden äußerlichen Einflüsse mehr, die solche Stimmungen gar nicht zulassen.

Ansonsten war es wie sonst auch immer, Weihnachten ist dann auf einmal da und obwohl man seit Tagen schimpft, das nichts nach Weihnachten aussieht, kommt das kleine Stückchen Weihnachtsstimmung dann doch von einem Moment auf den anderen.

  

Weihnachtsfrei

Geschafft.

Das verbleibende Jahr ist schneller vergangenen, als ich es im Sommer noch gedacht hatte.

Weihnachten scheint jedes Jahr gleich unerwartet, uvorbereitet und spontan zu kommen.

Nun fühlt sich der beginnende Uraub an, als würden jetzt Wochen der Entspannung vor mir liegen und ich könnte den Rest des Jahres und den Anfang des neuen Jahres einfach so verschlafen.

Doch dabei sind es nur zwei knappe Wochen, die mich nun wieder vom Alltag trennen.

Ich hoffe, ich finde in diese Zeit ein wenig Ruhe und ein bisschen den Weg „raus“ bevor ich wieder zurück ins Gleiche eintauchen muss…kann…darf…alles in einem.

Noch ein Tag

..dann ist dieses „Arbeits“-Jahr endlich gelaufen.

Entgegen aller Erwartungen ist es bis zum letzten Arbeitstag doch noch recht arbeitsintensiv gewesen, das eigentlich keine Zeit bleibt, sich bewusst zu machen, das die Zeit schon wieder kurz vor Weihnachten steht.Alles im Stress des Alltags aufgefressen und weggebendet.

Weihnachten wird, wie immer, auf einmal da sein und im nächsten Augenblick schon wieder Geschichte.

Sehe es als ein Zeichen, das dieses Jahr so schnell aus meinem Leben will.

  

Die längste Nacht

Und der kürzeste Tag.

Heute sollte es soweit sein, das es Morgengrauen und Abenddämmerung fast ineinander übergehen, dazwischen der schmale dunkle Tag.

Wie mitten im Winter fühlt es sich jedoch nicht an, wenn bei herbstlichen Temperaturen die Sonne es immer wieder durch die Wolken schafft.

So wird’s wohl auch keinen gefühlsmäßigen Tiefpunkt in dieser Jahreszeit geben, und keinen echten Wendepunkt, von dem man aus sich sagt, von nun an geht’s wieder Richtung Sommer.

Herbst und Frühling scheinen hier ineinander überzugehen..Schade.

Bild der Nacht

Ein Gefühl..eine Idee..ein Schnappschuss..Moment eingefangen…

  

Geburtstag

Es ist ein runder Geburtstag in der Familie und die Feier ist groß angesetzt.

Familiär gesehen, ein Highlight des Jahres.

Jetzt, wo ich irgendwie die Nähe einer großen Familie zu schätzen weiß, kann ich auch diese Events einfach so genießen.

Früher Pflichtprogramm, an denen ich einfach nur anwesend sein musste um meine Zeit abzusitzen, kann ich heute die Kraft eines intakten Faniliensinns für mich nutzen und die Zeit genießen und Kraft aus dem sozialen Gefüge gewinnen.

In Anbetracht dieser postiven persönlichen Auffassung dieser Tatsache…hat dieses Jahr mit allen seinen Lehren doch etwas gebracht, manche Dinge anders zu sehen.

   
 

Letztes Heimspiel

Das letzte Heimspiel des Jahres ist gelaufen..ein wahres Fest unter Freunden, was diesen Tag wieder unvergesslich macht.

Unter Freunden zu sein, ist das Salz in der Suppe des Lebens.

Man kann fast sagen….ganz nebenbei wurde das Spiel auch noch gewonnen…

  

Weihnachtsbaum

Dieses Jahr schon extrem früh, das hier ein Weihnachtsbaum versucht passende Stimmung zu verbreiten.

Dieses Jahr hätte es klappen können mit der Weihnachtsstimmung, nachdem das Fest für mich nun zwei Jahre in Folge irgendwie hinter anderen Dingen verschwand.

Und nun wäre der mentale Zugang da, aber bei herbstlichen 15 Grad, Regen und einem vollgepackten Terminkalender kommt irgendwie die nötige besinnliche Ruhe nicht an.

Ein paar Tage sind ja noch…Hoffnung besteht noch…

  

Star Wars 7

Überraschung, dachte ich mir, als ich heute Nachmittag noch zwei Kinokarten für meinen Sohn und mich bestellte.

Noch nichtmal einen Tag alt der Film und wir beide schon drin.

Gerade für mein Sohn, der seit Jahren mit Star Wars aufwächst natürlich ein Highlight.

Der Film war für mich „Normalkonsument“ der beste Star Wars Film überhaupt.

Disney hat den Filmcharakter irgendwie breiter gemacht.

Star Wars ist nun nicht nur was für eingeschworene Science Fiction Fans, sondern was für die ganze Familie.

Ob’s den richtigen Star Wars Fans gefällt weiß ich nicht, aber für den Rest ist diese Machart bei weitem kurzweiliger und durchschaubarer.

Uns hat’s gefallen und mein Sohn wird morgen in der Schule in seiner Klasse wohl der Erste sein, der von Star Wars 7 erzählen kann.

  

Neues Buch

Nachdem ich Fitzeks Joshua Profil endlich ausgelesen habe, habe ich jetzt mal den Autor gewechselt.

Obwohl mir das Buch sehr gut gefallen hat , ist nun trotzdem mal etwas Neues dran.

Vielleicht hebe ich mir die verbleibenden Fitzek-Romane auch einfach nur für später auf.

Ich hoffe ich komme jetzt wieder öfters zum Lesen, in den letzten Wochen war es ja knapp mit der Zeit, oder einfach nur falsch eingeteilt.

  

Nordend

Nach 3 Tagen und 8 Stunden Spielzeit habe ich den nördlichen Kontinent erreicht.