Weihnachtskonzert

Jedes Jahr organisiert die Schule der Kids ein Weihnachtskonzert in einer Kirche.

Bisher eigentlich immer Pflichtprogramm, an das man irgendwie einen Haken macht, wenn man es hinter sich hat.

Dieses Jahr konnte ich es irgendwie das erste mal genießen, obwohl das Wetter bisher noch gar nicht weihnachtlich/winterlich daher kommt.

Gerade im Hinbkick auf den Stress den ich persönlich letztes und vorletztes Weihnachten ausgesetzt war, kann ich solche Momente jetzt einfach genießen.

In der Ruhe nach zwei Jahren Sturm.

  

Der Paternoster

Lange nicht hier gewesen im Berliner Rathaus Schöneberg, wo noch ein paar, frei zugängliche Exemplare, der aussterbenden Art, dem Paternoster, in Betrieb sind.

Es ist absehbar, das dieses Aufzugssystem bald der Vergangenheit angehören wird, und deswegen konnte ich heute nicht anders, als mich mein Alltag an diesem Gebäude vorbeigespült hat.

Irgendwie faszinierend diese Dinger und irgendwie schade, das irgendwann der Moment kommen wird, an dem der letzte Paternoster für immer angehalten wird.

Darum nutze ich ihn…wenn ich heute schonmal in der Nähe war.

   
    
   

Alte Wohngegend

Heute führte es mich wieder hier her, wo ich vor vielen Jahren mal gewohnt habe.Ein bisschen bin ich in der Gegend spazieren gewesen und dabei fällt mir wieder auf, das dieses „Damals“ auch schon wieder 16 Jahre her ist.

Damals..am Ende des ausklingenden Jahrtausends, mit dem Gefühl, pünktlich mit dem Jahr 2000 beginnt irgendwie die ferne Zukunft…heute schon wieder ewig lange her.

   
   

Der Rest des Jahres

Die letzten Stunden im November und mit Beginn des letzten Monats, ist das Jahr faktisch auch schon vorüber.Zumindes was das Arbeitsjahr angeht, denn nun wird nach und nach die Fahrt aus dem Alltag genommen, bis das hektische Treiben pünktlich kurz vor Weihnachten ganz zum Erliegen kommt.

So schnell kann ein Jahr rum sein und jetzt, wo es für mich mental in die letzten paar Tage geht, zähle ich erwartungsvoll rückwärts, um dieses Jahr endlich abzuschließen, als würde der Jahreswechsel mehr Zeit zwischen mir und dem gehenden 2015 bringen als nur ein Tag.

Anstrengung

Eigentlich fühle ich mich wieder ganz gesund.

Vom Gefühl her, diesmal wirklich alles auskuriert und mich geschont, statt mich gleich wieder zu belasten.

War wohl das Richtige, aber man rostet auch ganz schön ein.

Büroalltsg bringt nicht gerade genug Bewegung mit und somit fehlt mir auch irgendwie Energie für den Alltag.

Eine kleine Treppe und ich kam heute schon ins Schwitzen.

Für Sport im Fitnessstudio ist es mir noch etwas zu früh und irgendwie fehlt momentan auch die Zeit, aber eine Stunde schnell spazieren gehen sollte es für den Anfang auch tun.

Und das tat es auch.

Fühle mich jetzt so ausgepowert, als hätte ich eine Sportrunde hinter mir.Von absolut eingerostet auf flottes Spazieren gehen, reichte heute aus, um mich platt zu kriegen.

Das zeigt, wie notwendig die Entscheidung heute war, so langsam mit einer kleinen  Belastung anzufangen.

Große Familienfeier

Immer um den ersten Advent herum trifft sich die Großfamilie meiner Frau zu einem gemeinsamen Essen.

So hat sich diese Tradition heute wieder einmal wiederholt.

Sonst hätte ich dieses Events immer als Pflichtprogramm angesehen, die man irgendwie hinter sich bringen muss, aber dieses Jahr ist das erste Jahr, indem ich die Vorzüge auch dieser sozialen Nähe zu schätzen weiß.

  

Zurück zum Spiel

Hab’s heute seit langem mal wieder einrichten können, das Spiel zu starten und mal kur zu zocken.

So verrückt das klingt, in erster Linie deswegen, um mal etwas anderes zu tun, als was sonst die letzten typischen faulen Wochenenden so vor sich hin gelaufen ist.

Entspannendes Nichtstun, ja wie immer..aber diesmal kein Fernsehen/Lesen/Couch.

  

Kinderzimmer-Upgrade

Mit fast elf Jahren passt einfach nicht mehr alles in das „Kinderzimmer“ meines Sohnes.

Viele Dinge haben einfach ausgedient oder sind nicht mehr seinen Alter entsprechend.

So haben wir heute einen halben Tag bei Ikea verbrecht und die andere Hälfte geht nun wahrscheinlich für den Aufbau der neuen Einrichtung drauf.

Zack, so schnell kann ein großer Teil des Weihnachtsgeldes weg sein, aber wir sind ganz froh, das wir sowas kostenintensives nicht aus den laufenden Kosten bezahlen müssen.

Nun wird aus dem Kind so langsam ein Jugendlicher, zumindest nach seinem neuen Zimmer zu beurteilen.

Wieder ein Schritt weg vom Kindsein und wieder lässt mich die Erkenntnis von einem Tag auf den anderen Altern.

Magischer Ort

Selbst ein langweiliger Mediamarkt kann ein magischer Ort sein, wenn er mich irgendwie seit meiner Jugrnd begleitet hat.

Damals die erste Adresse, die man anfahren musste, um die neusten CDs zu kaufen.

Heute hier…um Weihnachtsgeschenke zu kaufen..

  

Weihnachtsfeier

Die Firmenweihnachtsfeier für dieses Jahr ist nun auch abgehakt.

Für mich wieder ein symbolisches Ereignis, wenn ich mir so überlege, was zwischen der letzten Weihnachtsfeier in dieser in meinem Leben und mit meinem Leben so alles passiert ist.

Ein Gefühl eines Kreises, der sich nun da schließt, wo er einst die Führung verloren hat.

Energie

Ein kleiner Hilfstrunk und schon fällt der weiße Schleier etwas von mir ab, der mich den ganzen Tag schon umgibt.

Da mir heute ein längerer Tag bevorsteht, wollte ich einfach die Müdigkeit loswerden….dich ich nun wahrhaftig weggetrunken habe.

Seit meiner Entdeckung dieser Dose, ist diese für mich schon irgendwie zum Kult geworden.

  

Gedankenfahrt

Dieses Wetter und noch dazu an einem Freitag Läden ein, die Gedanken freien Lauf zu lassen.

Meine typische Freitags-Stimmung….willkommen zurück.

   
 

Wolke

Noch immer gibt der November ein gleichmäßig schwaches graues Licht von sich.

Ich arbeite mich müde durch den Tag und fühle mich ein bisschen so, als wäre ich in Watte gepackt oder in mitten einer Wolke, die mich zufrieden und schläfrig zugleich macht.

Wie in der langen Ruhe nach einem Sturm, und in dieser Ruhe ist nun endlich wieder Platz für meine endlosen Gedankenspiralen meines Ich’s.

  

Gesunder Körper belebt den Geist

Jetzt, wo es mir nach längerer Zeit endlich wieder ganz gut geht, ruft der gesundete Körper nun auch nach einem gesunden Geist.

Endlich habe ich wieder Spaß, Freude und vor allem Zugang zu geistigen Knobelaufgaben und Fremdsprachen und überhaupt Spaß daran, meine grauen Zellen wieder etwas zu fördern.

Ist man körperlich gesundheitlich angeschlagen, fehlt oft leider auch der Zugang zu diesen Herausforderungen.

Nun sind sie wieder da..Körper gesund…Geist zieht nach..willkommener Effekt.

   
   

Ruhiges Grau

Ein grauer Novembertag.Endlich hält sich das Wetter mal an die Klischees.

Bin immer noch irgendwie müde und fahre nur mit halber Kraft, aber mir geht’s gut und die Ruhe der vorweihnachtlichen Zeit, kommt  auch in mir ab, nachdem sie nun  zwei Jahre in Folge nicht in mein Leben passte. 

 

Meine Entscheidung gegen die Apple Watch

Ja, auch mir juckt es irgendwie in den Fingern, denn auch ich möchte dieses Spielzeug haben.

Spielzeug…mehr ist es eigentlich nicht und wahrscheinlich liegt hier der Reiz im „haben wollen“ und hat man es dann, richtet sich das Begehren (400 Euro ärmer) dann auf das nächste.

Normalerweise bin ich es es, der bei sowas immer irgendwann die Nerven verliert und das Erwünschte dann doch irgendwann impulsiv kauft.

Aber trotzdem halten mich zwei eigene Argumente von der AppleWatch zurück.

Zum einen, hab ich eine Uhr, die die Zeit anzeigen kann, mit der ich sehr zufrieden bin und sie nicht Angst haben muss, am Abend noch über genug Energie zu verfügen, das sie mir auch dann noch die Zeit sagen kann.

Zum zweiten, finde ich, das meine  tägliche gesunde Mediennutzungsdauer schon jetzt überzogen ist.

Schon jetzt starte ich oft genug am Tag auf das Display eines Smartphones und muss jetzt schon jedes Nachricht möglichst schnell lesen und beantworten.

Das ganze „always on System“ dann noch immer sichtbar am Handgelenk zu haben, könnte diese Spirale noch anfeuern und diese Sucht noch verstärken und mich letztendlich in die entgegengesetzte Richtung mit dem Umgang mobiler Mediengeräte drängen, als ich das eigentlich für mich beabsichtige.

Ich bin eigentlich derzeit froh, das Handy bimmelnd und summend in der Tasche zu lassen und stattdessen lieber mit Menschen persönlich zu sprechen, das eine weitere Nähe zu solchen Systemen von mir einfach nicht erwünscht ist.

Ich möchte einfach nicht jemand werden, der auch nichtmal eine Minute nur so sein kann, ohne das man in jeder freien Minute sofort diese freie Zeit mit den Inhalten eines Smartphones füllen muss, auf das man praktisch gar keine Freuzeit mehr hat.

Schnee ist da

Die schneefreie Zeit ist vorbei, ab nun muss man jeden Tag mit Schnee und Eis rechnen, was mir aber nun auch zeigt, das wieder ein Jahr vorbei ist und die Weihnachtszeit wieder Einzug hält.

  

Kleine Runde

..an der frischen kühlen Luft, musste heute sein, wenn ich ab morgen wirklich den Versuch unternehmen will, einen Schritt in meinen Alltag zurück zu finden.

  

In Gedanken ein Jahr zurück

Heute jährt sich ein Tag, der für mich vor einem Jahr der erste Tag ins Chaos war.

Jetzt, ein Jahr später, kann ich zurückgelehnt darauf zurückblicken.

Jetzt, wo ich meine Ordnung und meine Ruhe wieder gefunden habe, kann ich aus der Sonnenseite des Lebens zurück in die Schattenzeit schauen, die sicherlich nicht umsonst war, aber nun einfach nur ein Jahr hinter mir liegt und damit immer weiter von mir wegtreibt…

Der Tod im Haus

…ja, der alte Mann, der hier unter uns gewohnt hat, ist verstorben.

Eigentlich kennt man sich nur vom Grüßen im Flur, oder wenn er für alle, die tagsüber arbeiten müssen, die Paketsendungen entgegennimmt, und trotzdem kennt man ihn.

Schon vor einer Woche wurde er ins Krankenhaus eingeliefert, was bei älteren Menschen ja nicht ungewöhnliches ist, aber heute Abend erreichte mich die Nachricht, das der Mann verstorben sei.

Obwohl ich ihn kaum kenne, kann ich nicht behaupten es würde an mir vorbeigehen.