Wieder angeschlagen

Und wieder zieht mir irgendeine Infektion die Energie ab.

Kein Wunder, sind doch gerade letzte Woche rund um mich herum wieder Leute mit Erkältungen ausgefallen.

Schon seit Tagen merke ich, das da irgendwas im Anmarsch ist…und jetzt scheint es offensichtlich.

Meine kranke Zeit geht weiter…weit weit in diesen Frühling herein..

Der Fall vor einem Jahr

Heute jährt sich ein Tiefpunkt meines Lebens, undzwar erst das erste Mal.

Heute vor einem Jahr wurde ich entlassen, was für mich völlig unerwartet kam.

Auf einmal war alles weg.Geld, Alltag, Kollegen, eine Aufgabe über den Tag.

Auf einmal wurde ich aus der absoluten Komfortzone des Lebens geschmissen und verstand die Welt nicht mehr.

Alles ein Jahr her und sehr prägend und einschneidend war die Zeit.

Jetzt, wo ich mich wieder in dieser Komfortzone des Lebens befinde, schaue ich auf diese Zeit zurück.

Auf das was sie in mir veränder hat und was sie mir gelehrt hat.

Genau ein Jahr später fühlt man sich wieder am nähesten an diesem Punkt vorbeischrammen.

Amazon Prime

Hatte schon lange mit dem Gedanken gespielt mir Amazon Prime zuzulegen.

Hatte mich bisher beherrschen können, um nicht noch einen Grund zu finden, noch mehr Zeit vorm Fernseher zu verbringen.

Aber nun habe ich nachgegeben, in erster Linie aus technischer Faszination, jederzeit und ganz einfach auf einen so großen Filmpool zugreifen zu können und auch irgendwie um endlich im Streaming-Zeitalter angekommen zu sein.

Ich hoffe, es hilft, wenn man schon vor der Glotze sitzt, das belanglose durchzappen abgelöst wird, vom Ansehen konkreter Inhalte, die nun zweifellos vorhanden sind.

Habe mich heute schon ein wenig durch das Angebot und die Möglichkeiten geblättert, die dieser kleine und unscheinbare Stick mir nun ermöglicht, und ich bin mir sicher, das ist der erste Schritt vom Ende des „Dudel-Sende-Fernsehens“.

Wir werden uns schnell daran gewöhnen, das zu sehen, was wir wollen und wann wir es wollen.

  

Notebook kaputt

Es ist immer das gleiche mit diesen technischen Geräten.
So war klar, das mein Toshiba-Notebook, jetzt nach nur drei Jahren den Geist aufgeben muss.
Die Macke mit dem „fällt immer mal wieder das Display aus“ hat es schon seit letztem Herbst, aber seit dem hatte ich eigentlich, trotz häufiger Benutzung, Glück..bis heute.
Ich ringe nun mit mir, ob ich das Ding nochmal reparieren lasse, immerhin habe ich damals extra mehr Geld ausgegeben um vielleicht ein Gerät zu bekommen, was nicht gleich „billig billig“ und schnell kaputt geht.
Vielleicht habe ich mit meinem Mac nun mehr Glück, den ich mir angeschafft hatte, als das Notebook die ersten Macken zeigte.
Seit dem habe ich mich mit der Macwelt eigentlich kaum beschäftigt, solange das gewohnte Windowsteil doch immer wieder irgendwie angesprungen ist.
Obwohl ich etwas geknickt bin, das das kleine Notebook nun den Geist aufgegeben hat, muss ich mir selbst doch die Frage stellen, was mir nun fehlt.
Immerhin schreibe ich gerade an meinem Mac diesen Text und kann eh keine zwei Computer auf einmal bedienen.
Darüber hinaus war ich mit mir eigentlich im Einklang, das ich meine Technikreichweite und Mediennutzungsdauer mehr reduzieren wollte.Weniger Bildschirm heißt ja auch mehr Leben.

In seiner eigenen Welt

In Gedanken bin ich heute immer wieder bei meiner neu gefundenen Freundschaft, die eigentlich keine mehr ist.

Die Zeit in seiner sozialen Selbstisolstion hat ihn immer mehr verändert und ihn immer mehr von der Realität der (auch meiner Welt) entfernt.

Somit blüht er immer mehr in seiner ganz eigenen Welt auf, die auf uns zunehmend befremdlich wirkt.

Eine Welt voller Verschwörungen und geheimen Absprachen zu seinem Nachteil wirken auf mich immer nervender, da dieses Thema bei ihm immer dominanter wird und kaum noch andere Themen kommunizierbar sind.

Er lebt in einer Welt, in der er systematisch benachteiligt wird, worauf ich nichts zu sagen kann, denn selbst wenn es so wäre, fühle ich mich nicht benachteiligt.Ein Blick in die Welt, sogar eher bevorteilt.

Er sitzt nun an Ansätzen und Bestrebungen, die die bösen Dämonen bändigen sollen, aber an seiner Lage wird auch das nichts ändern.

Schade, das ihn dieser Weitblick nicht mehr erreicht.

Dienstag

Der Dienstag ist und bleibt wohl mein schwester Tag der Woche.

Recht früh mit der Arbeit anfangen und dann bleibt an diesem Tag der ungeliebte und unberechenbare Spätdienst an mir hängen.

Egal, ob der Tag stressig war oder nicht, nach fast zwölf Stunden Arbeit bin ich durch, und der Tag einfach vorbei.

Gefühlt aufgestanden um dann zu arbeiten, bis man nur noch schnell nach Hause eilt um ins Bett zu fallen, ist so typisch für diesen Tag.

Zum Glück ist es nur ein Tag in der Woche so und nebenbei tut so ein Tsg viel gutes für mein Stundenkonto.

Der Dienstag liegt hinter mir und damit irgendwie fast die ganze Woche.

Wie ein Berg, dessen Gipfel man erklungen hat, sind Mittwoch und Donnerstag nur Stationen auf dem lockeren Weg nach unten und der halbe Freitag zählt schon als Zielgerade.

Fazit: Die Woche ist geschafft..

Nun ist sie weg..

Eigentlich wollte meine Tochter nicht auf diese Klassenfahrt, aber dennoch rückte der Termin immer näher und da wir ahnten, das es kompliziert werden könnte, sollte ich sie heute zum Bus bringen. Wahrscheinlich ist die Vater-Tochter-Beziehung nicht ganz so emotional wie die der Tochter zu ihrer Mutter? Vielleicht bin ich aber auch gefasster und könnte dann mit guten Beispiel vorangehen, was sie beim Abschied wieder stärken könnte.
Als ich mit ihr am Treffpunkt der Klasse ankam und wir auf den Bus warteten, der die Klasse zu ihrem Ziel bringen sollte, war bei meiner Tochter nichts mehr zu sehen, von der Unlust und dem Krampf vor dieser Woche, was sie in den letzten Wochen immer wieder geprägt hatte.
Ganz im Gegenteil.
Abgelenkt von ihren Freunden kam die Abfahrt des Busses schneller als gedacht und sie schien mir nicht so, was würde sie die Tatsache der Abfahrt nicht so belasten wie bisher der Gedanke daran.
Nun ist sie weg und ich sitze hier zu Hause mit unserem Sohn und es ist verdächtig ruhig.
Auch wenn sie sonst oft still und leise in ihrem Zimmer spielt, ist es nun doch die Realität, das sie hier diese Woche weg ist..und mir fehlt.
Die Bedeutung eines Menschen für das eigene Leben erkennt man, wenn dieser zeitweise aus dem eigenen Alltag tritt.

Aufgeblüht

Fast über Nacht knacken jetzt die Knospen und es fängt überall an zu blühen.

In den nächsten Wochen wird sich die kahle Landschaft in ein Blütenstaubmeer verwandeln.

Sieht schön und lebendig aus, treibt aber jeden Pollenallergiker in den Wahnsinn.

Aber so ist es, das Jahr erwacht zu neuem Leben.

  

Warten auf die Poolzeit

Noch liegt der Pool in seinem vermeintlichen Winterschlaf, aber die Sommerzeit rollt auf uns zu und erscheint mir heute näher und greifbarer als noch vor ein paar Tagen.

Heute wirkt der Schritt in den Sommer klein und unmittelbar, aber es wird noch ein wenig Zeit vergehen…aber irgendwann ist der Sommertag einfach da.

  

Grillen

Was passt perfekt zu so einem Tag?Frisches vom Grill.Jetzt passt es..Sonne, Wärme, frische Luft, Vogelgezwitscher, Grillen und ein kühles Bier…mehr Frühling kann ich von diesem Tag nicht erwarten.

   
 

Draußen

Das Beste, was ich aus diesem Tag machen konnte.Einfach raus in den Garten meiner Eltern, auf eine Liege in die Sonne gelegt und spüren, wie die eigenen Akkus sich aufladen.

  

Zurück zu analogen Uhr

Seit ein paar Tagen habe ich einfach keine Lust mehr auf meine „Smartwatch“.

Obwohl ich eigentlich ein großer Fan von allen neuen und digitalen Gadgets bin, habe ich mich entschlossen, meine Zeit wieder auf einer richtigen Uhr abzulesen.

Somit verzichte ich auf alle tollen Vorteile, die Welt am Handgelenk zu haben, aber ich fühle mich derzeit so einfach besser.

So sei es denn..

  

Sonne in mir

Habe es heute mal ausgenutzt, und mir letztlich die Sonne gut dreieinhalb Stunden auf mich scheinen lassen.
Jetzt, am Ende des Tages merke ich diese erste Sonnendosis in Form eines kleinen Ziehens im Gesicht.
Die schon wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut sind die eine Sache, die die das Gemüt deutlich erhellen, die andere.

In der Sonne

Es ist soweit.Man kann sich wieder stundenlang im Garten in die Sonne legen und das Sonnenlicht auf Geist und Körper wirken lassen.

Nach dem ausgelassenen Tag gestern, heute Ruhe in der Sonne..genau richtig.

  

Auf St.Pauli

Heute ein Auswärtsspiel, auf das wir alle schon lange hingefiebert haben.

Endlich mal hier, wo man einmal gewesen sein muss..

Das Ergebnis hier wird mit der Zeit unbedeutender, der Tag hier mit Freunden wird als Teil meiner Erinnerung bleiben, als perfekter Tag….hab’s genossen.

   
    
 

Ende März

Kaum zu glauben das der März und damit das erste Viertel des Jahres schon wieder in der Vergangenheit liegen.

So sehr ich es begrüße, das es möglichst schnell richtig Frühling wird, die immer schneller vergehende Zeit erschreckt mich doch immer wieder.

Zeitrafferfahrt Randberlin

Musste meine Fahrt heute einfach wieder in Zeitraffer mit der GoPro aufnehmen.
Wahrscheinlich bin ich immer noch davon fasziniert, das ich heute selbst etwas herstellen kann, von dem ich vor 20 Jahren noch so schwer beindruckt war, wenn ich es irgendwo man im Fernsehen gesehen habe.
Heute also eine Fahrt am Rande Zwei Stunden Fahrt zusammengefasst in 10 Minuten.

Die Quelle ist versiegt

Als Kind war ich oft hier.

Die Woltetsdorfer Liebesquelle war ideal mit dem Fahrrad zu erreichen und immer eine Mission, denn wer von dieser Quelle trinkt, der immer geliebt wird, so die Legende.

Grund genug, um als Jugendlicher bei jedem Schwarm auf „Nummer Sicher“  zu gehen und jeden Aberglauben mitzunehmen, sogar eine Liebesquelle.

Seit mehreren Jahren ist diese Quelle nun schon versiegt.

Trotz mehrmaliger Versuche, die irgendwie wieder zum „Laufen“ zu bekommen, erinnert nur das Gitter drum herum, das hier mal eine Quelle sprudelte.

Wenn es der Berg nicht mehr hergibt, soll es wohl so sein..nach 100 Jahren eine Quelle zum versiegen zu bringen.Einfach so.

War heute da, um nachzusehen, ob sich in den letzten Jahren vielleicht was getan hat…Fehlanzeige…die Quelle schweigt.

   
 

Geburtsort

War heute an dem Ort, wo beide meiner Kinder das Licht der Welt erblickt haben.

Leider ist es nur noch der Ort, denn das alte Krankenhaus, was hier mal stand, wurde abgerissen und durch ein neues ersetzt.

Somit ist dieses Haus und die damit verbundene Zeit nur noch in meiner Erinnerung existent.

Ein weiteres Beispiel, wie die Zeit einfach weitergeht und Erinnerungen an dem Punkt stehenbleiben an dem sie entstanden sind.

Die Umwelt verändert nach und nach sein Gesicht und lässt mich irgendwie in der alten Zeit zurück.

   
   

Ort des Schmerzes

Wenn es in meinem Leben einen Ort gibt, der für Schmerz und Chaos steht, dann dieser.

Nach 16 Monaten bin ich das erste Mal wieder hier.

Jetzt, in der neu gefundenen Ruhe und Stabilität, kann ich auf die Zeit zurück blicken, als mein geordnetes Leben hier völlig auf „Kipp“ stand.

Aus der Ruhe heraus einen Ort besuchen, denn man nur aus dem Sturm kennt.