Unterwegs

Ganze 4 Stunden war ich heute unterwegs, was mir nach einer Woche (fast) Bett hüten vorkommt, als hätte ich heute einen 18 Stundentag hinter mir.

Total müde und ko bin ich von dem Bisschen, was eigentlich keine große Anstrengung ist.

Erschreckend, wie schnell man „einrostet“ und die verfügbare Energie zurückgefahren  wird.

Heute war der erste Schritt zurück in den Alltag.

Kuh’Damm

Ein paar Jahre ist es schon her, als ich das letzte Mal hier war.

Eigentlich nur ein Katzensprung entfernt und dann doch irgendwie nie geschafft, bis hier her zu kommen.

Der Ku’Damm den ich besonders in den frühen 90ern oft besucht habe und für mich zu dieser Zeit, das lebhafte Zentrum Berlins war, weil überall sonst nur an der Zukunft gebaut wurde.

Somit gehört diese Ecke auch irgendwie zusammen mit dieser Zeit der frühen 90ern zu meiner ganz eigenen Lebensgeschichte.

Mit dem Ende der 90er war der Kurfürstendamm für mich einfach zu weit weg, geografisch und persönlich.

Mit dem aufblühen der elitären Berliner Mitte verödete der Kuh‘ Damm und verlor damit einen ursprünglichen Charme, der ihn , zumindest für mich, mal ausgemacht hatte…und das für immer.

Sicherlich versucht man nun seit Jahren, diese Gegend wieder etwas aufzuwerten und ihm neues Leben zu geben, aber meiner Meinung nach, in die falsche Richtung, denn stinkteure Boutiquen ziehen nunmal weniger Leute an, wie einfache Gastronomie und kleine originelle Läden, wie es früher mal war.

So muss ich den Fakt akzeptieren, das der pulsierende Fokus der Stadt jetzt eher in der chicken Mitte ist, und der Ku’Damm immer mehr eine Straße des alten Westberlins und damit eine Meile der Erinnerung wird, für die, die sich an diese Zeiten noch erinnern können.

Das, was den Kurfürstendamm mal ausgemacht hat ist verschwunden, von der Zeit gefressen und lebt nur noch in meiner Erinnerung.

   
    
    
    
    
 

Raus

Nach fast einer Woche Stubenhocken und Bettliegen droht mir irgendwie der totale Hüttenkoller und so bin ich heute einfach mal raus.In die Bahn und Ruchtung City.

Eigentlich hatte ich das gestern schon vor und hab’s dann doch wieder verworfen und heute war ich auch am Zweifeln, ob ich mich aufraffen kann oder nicht.Ich habe beschlossen, ich mach’s einfach, auch wenn es nicht leicht fällt, so einfach ohne Ziel aufzubrechen, zumal hier in der Wohngegend ich schon alles kenne und da keine Spaziergänge machen wollte.

Das hätte dann nichts von „raus“ wenn man im Kiez bleibt, selbst wenn man an der frischen Luft ist.

Wetter stimmt..mal sehen, wie weit es mich heute trägt…der Weg ist das Ziel..

  

Power of Hühnersuppe

Bei Erkältung wohl das Geheimrezept…Gekochtes Huhn mit Suppengrün…

  

Blätterregen

Kaum ein Moment vergeht, in dem man nicht ein gelbes Blatt von einem Baum segeln sieht.

Nach und nach wird’s kahl und die Kälte und dunkle Jahreszeit bekommt langsam ihr Gesicht.

   
 

Heizung an

Die Heizperiode hat begonnen..ohne Heizung geht’s nicht mehr.

Jetzt fällt mir auf, wie schnell der Sommer sich in den Herbst verwandelt hat.

  

Erkältung

Die Frage, ob mir eine Erkältung droht oder ich nochmal drum herum komme, die mich seit einer guten Woche beherrscht, ist beantwortet.

Eine kleine Verschlechterung meines Gesundheitszustands zeigt die Richtung offen dar, ich komme nicht um die Rotznase Herbst 2015 herum.

Dabei erinnere ich mich noch ganz genau, was ich vor genau einem Jahr erlebt hatte und auch da war ich erkältet.

Es scheint mich immer wieder zur gleichen Zeit zu erwischen.

Nun durch und dann habe ich es hinter mir.

Kraftlos

Obwohl irgendwie seit Tagen ein kleiner Infekt in mir lauert, ohne komplett ausbrechen zu wollen, bin ich gestern los, endlich mal wieder Stadionluft mit den Freunden.

Habe mich mit dem Bier extra zurück gehalten und trotzdem war es gestern mal nicht das Richtige, gegen die Stimme des Körpers doch loszugehen, als wäre ich nicht angeschlagen.

Heute fühle ich mich so, als wären die Akkus einfach total aufgebraucht.

Seit Tagen oder Wochen schon dieses Gefühl, irgendwie nicht komplett gesund zu sein, aber auch keine sichtbaren Zeichen einer Erkältung zu haben, macht mich irgendwie mürbe.

Wenn der Sommer geht und der kalte Herbst kommt, merken wir es alle irgendwie körperlich…hab ich gestern gehört.

Körpergefühl passt zum Fußballspiel gestern..unterirdisch.

  

Stralsund in der Nachbereitung

Nach der knappen Woche Herbsturlaub in Stralsund bin ich schon heute Abend dazu gekommen, die Bilder von der Kanera zu holen und auszuwerten.

Fotografiere immernoch zuviel unnützes Zeug.

Ich sollte mir angewöhnen, pro Motiv nur ein Bild zu machen.

Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden.

   
    
    
    
 

Bahnfahrt

Drei Stunden Fahrzeit von Stralsund bis Berlin.

Habe die Zeit in der Bahn sinnvoll genutzt, und den ganzen „Spiegel“ durchgelesen.

Überlege mir jetzt, das die Strecke mit dem Auto genauso lange gedauert hätte, nur das ich dort wahrscheinlich mich hätte drei sinnlose Stunden auf den Verkehr konzentrieren müssen oder hätte drei Stunden zeitverschwendent auf die Autobahn vor mir gestarrt.

Wie viel unserer Zeit doch einfach so verloren geht, weil wir sie aktiv nutzen und selbst lenken.

Bahnfahren ist auf jeden Fall nervenschonrnder und der Werbespruch ist wahr, die Reisezeitgehört dir.

Eigentlich schade, wieviel Potential in der Summe auf Autobahnen vergeudet wird.

  

Abreise

Unsere kleine Herbstreise ist zu Ende und irgendwie freut man sich ja doch immer ein bisschen auf zu Hause.

Trotzdem tut es immer wieder gut, einfach mal raus zu kommen und was anderes zu sehen.

   
   

Kino

Hotel Transsilvanien 2..hier in Stralsund..mit den Kindern..

Kino bringt noch ein bisschen Abwechslung in die Erlebnisse hier.

  

Der Blick nach Rügen

Jetzt, wo ich wieder so dicht vor der Insel bin und sie sehen kann, ist sie wieder da, die Magie die mich irgendwie auf diese Insel zieht.

Ein Blick übers Wasser und schon ist die alte Sehnsucht wieder da und irgendwie ist daraus der Wunsch geworden, hier mal wieder über die Brücke auf die Insel zu reisen.

Ein Wunsch, der planende Gedanken mit sich ziehen wird.

Rügen wird immer ein Teil meiner melancholischen und sentimentaler Nachdenkstimmung sein und damit wahrscheinlich auch irgendwie ein Teil von mir selbst.

Es gibt sie, diese magischen Orte, die immer wieder nach einem rufen.

  

Stralsund

Ausflug nach Stralsund.

Eigentlich ist es die Stadt vor der Rügenbrücke, das letzte bisschen Festland vor meiner Trauminsel.

Diesmal bin ich hier und kann nur rübergucken zu „Insel“.

Trotzdem n schönes Städtchen, viel zu schade zum nur durchfahren.

   
   

P.M.

Habe mir seit Jahren mal wieder ein P.M. Heft gegönnt.

Früher hatte ich es mal im Abo, bis irgendwie nichtmehr soviel Zeit fürs Heft in Alltag übrig blieb.

Jetzt, wo ich diese Ausgabe ausgelesen habe, stelle ich wieder fest, das es immernoch das beste Wissensmagazin ist, was ich kenne und das bei keinem anderen Magazin sovielmal gelesene Dinge im Kopf hängen bleiben, wie bei diesem.

Wieder was gelernt und das Gefühl, das neues Wissen meinen Horizont etwas erweitert und damit mich selbst und meine Sicht auf bestimmte Dinge verändert..nachhaltig

  

Tag im Wasser

Seit fast acht Stunden hängen wir jetzt schon im Hansedom fest.Die meiste Zeit davon im Wasser..und das merkt man dann irgendwann.

Fühle mich durch die ganze ständige Bewegung im Wasser gut durch und das ständige reinrutschen, tauchen oder sonst wie Wasser an den Kopf kriegen..macht irgendwie durch und auch leichtes Kopfdrücken.

Eine typische Erscheinug, wenn man etwas übertreibt und es zuviel wird.

Erst jetzt aus dem Wasser raus, mit der Eingebung…Reicht!!!

  

Die letzten 8 Wochen

Wenn diese Urlaubswoche zu Ende geht, stehen mir für dieses Jahr noch acht Arbeitswochen an.

Nur acht Wochen und dann ist dieses Jahr auch schon wieder gegessen.

Sofern man sich daran gewöhnen kann, das die Zeit irgendwie immer schneller durch die Finger rennt, war dieses Jahr wirklich nur ein gefühlter Wimpernschlag.

Ein kurzes chaotisches Jahr, wie eine Achterbahnfahrt ohne Verschnaufpausen.

Ich kann es kaum fassen, das es nur noch acht kurze Wochen des Alltags sind, die verbleiben um dann dieses ganze Jahr schon abzuhaken.

Irgendwie geschockt, wie alles im Überschall an mir vorbeirast und trotzdem weiß ich, das es gut gemeint ist, vom Leben, diese Zeit jetzt, schnell an mir vorbei zu führen.

Angekommen

Angekommen am Urlaubsort für diese Ferien/Urlaubswoche im Hansedom Stralsund.

Obwohl ich diese Woche Urlaub sehr angenehm annehme, ist es für mich doch ein bisschen so, als würde ich vom Sommerurlaub gleich wieder in den Herbsturlaub fallen.

Quasi nahtlos, denn so schnell ist die Zeit vergangen, das mir noch gar nicht richtig nach „wieder“ Urlaub ist.

  

10 Prozent krank

Wieder dieses Gefühl, irgendwie nicht ganz gesund zu sein, aber auch nicht total krank zu sein.

Leicht gereizte Nasennebenhöhlen, ein überdurchschnittliches Schlafbedürfnis und immer dieses leichte frösteln.

Ein bis zwei Wochen trage ich diese „leicht angeschlagene “ Gefühl jetzt mit mir rum, so das ich eigentlich Gewissheit darüber haben dürfte, das sich in mir keine Erkältung ankündigt.

Es scheint auch immer in dieser Jahreszeit zu passieren, wenn das Jahr schnell von Sommer auf Herbst umschlägt.

Es fehlt Wärme von außen, die der Körper noch gewöhnt ist…und schon fühlt es sich unangenehm unterkühlt und kränklich an.

Vielleicht sorgen auch schon die ersten vermehrt auskommenden Viren dazu, die jetzt nach zu befallenden Wirten suchen, was das Immunsystem beschäftigt, was man dann einfach so „merkt“.

Jedes Jahr…bei der Umstellung des Körpers auf die lichtarme und kühle Zeit.