Das persönliche Limit
Gestern nach der Arbeit gleich zum Sport und heute gleich wieder.
Gestern schon Rekordprogramm und heute dazu noch eine Schütte drauf.
Man soll trainieren, wenn man Lust drauf hat und so tat ich das auch.
Nun habe ich das Gefühl einer total entladenen Batterie in mir.Müde und KO …das Limit der eigenen Leistung erreicht.So fühlt es sich an.
Freitag
Es ist Freitag und wieder kein typischer.
Zu schnell und kompakt der Arbeitstag, der dann sehr früh zu Ende, sodass ich es mit einem Freund sehr früh zum Sport geschafft habe, und heute mal richtig lange trainieren konnte.
Jetzt frisch aus der Wanne entstiegen, stellt sich diese angenehme körperliche Erschöpfung ein.
Das Nachbrennen der strapazierten Muskeln und das Gefühl, der völlig entladenen Energieakkus.
Der Sport hinter mir und ein ereignisreiches Wochenende vor mir, samt fast sommerlichen Temperaturen lassen kein Platz für meine nachdenkliche melancholische Freitagsstimmung.
Nicht schade drum, ich nehme was kommt.
Der Schwarm
Wieder Powerhuhn
Gekochtes Hühnchen mit Reiss gehört nun schon seit Wochen zu meinem Essen, was einmal in der Woche auf den Tisch muss.
Vielleicht weil ich es selbst leicht zubereiten kann, vielleicht auch der Glaube an die magische Kraft, dieses Essens.
Egal, noch hab ich davon nicht genug..noch schmeckt es ..jede Woche aufs neue.
Kleine Wellen
Nach den Turbulenzen des Lebens in den letzten Monaten komme ich immer mehr auf der ruhigen Seite des Lebens an.
In dieser Ruhe eines Sees stören mich auch nichtmehr die kleineren Rückschläge im Alltag.
Hier Geld verloren oder da mal Ärger auf der Arbeit, alles wirkt zwar auch mich, aber nur so wie die Wellen eines Sees, die zwar ein Boot schaukeln lassen können, deren Kraft und Größe aber begrenz ist.
Keine Unwetter auf dem offenen Ozean mehr, wo die unberechenbare See keine Prognose für die nächsten Minuten geschweige denn fürs weitere Überleben erlaubt.
Wenn dieser Sturm in meinem Leben etwas Gutes hatte, dann das, das ich nun die kleinen Probleme auch klein und gelassen betrachten kann.
Wenn’s weiter nichts ist.
Das Lieblingsessen
Eier und Kartoffeln und dazu „Mutters Spezialsosse“, welche regelmäßig extra für mich angefertigt wird und dann tiefgefroren hier eintrifft, um dann bei Bedarf von mir zubereitet und gegessen zu werden.
Heute war es wieder soweit, ein Gericht, das ich aus meiner frühesten Kindheit kenne..bis heute bewahrt.
Sportheilung
Seit Tagen schlummert irgendwas in mir, was mich irgendwie träge und müde macht.
Obwohl es mir heute früh schon deutlich besser ging, kann ich nicht sagen, das ich mich schon Top fit und gesund gefühlt habe.
So war es für mich heute den ganzen Tag offen, ob ich mich heute zu einem Schonprogramm zum Sport schleppe, oder mich heute noch schone.
Ich war beim Sport und von Schongang keine Spur.
Und nun fühle ich mich geheilt, fit und gesund.
Anstrengung und Schweiß waren die beste Kombination, den letzten kleinen Rest, dieses eh gehenden Infektes hinauszutreiben.
Ausgelesen
Hab wieder ein Buch ausgelesen, aber diesmal ein besonderes..ein symbolisches.
Zum Lesen braucht man Ruhe und den geistigen Zugang zum Lesen.
Als ich mir dieses Buch im letzten Herbst kaufte, ging kurz danach mein Leben auf Achterbahnfahrt und ein Leben zwischen zwei Frauen ließen lange keine innere Ruhe zu, sodass ich das Lesen dieses Buches abgebrochen habe.
Jetzt, wo es ruhiger wird, kam die Begeisterung und die innere Ruhe wieder, die man zum Lesen braucht und somit ist der Abschluss dieses, einst angebrochenen, Buches ein symbolischer Akt.
Ein bisschen was, von ankommen in der inneren Ruhe.
Ende Februar
Das Beste
Warnemünde
Wieder hier, eine Nacht.
Fast genau ein Jahr ist es her, als wir das letzte Mal hier waren.
Das zweite Mal Ostsee in diesem Monat.
Etwas beeinträchtigt durch meine leichte Angeschlagenheit, die ich seit gestern verspüre.
So als wären die Batterien leer und der Körper sehnt sich nach Ruhe, Wärme und Schlaf.
Trotzdem konnte ich den Tag hier genießen und Ruhe finden.
Beim Anblick des Leuchturms kreisten meine Gedanken um meine verlorene und wiederentdeckte Freundschaft.
Erinnere mich noch genau daran, wie es war, als alles verworren schien und ich mich an die Zeit erinnerte, als die Freundschaft noch galt.
Gegen den Strich
Ich habe (mal wieder) Ärger im Job.
Das Gefühl, nicht richtig verstanden worden zu sein und falsch bewertet zu werden.
Leute , auf der Leiter nach unten, die mich nochmal richtig anschwärzen und sich somit einen kleinen Vorteil Versprechen.
Ärger über Druck und Streit, aber auch über eine falsche Wahrnehmung meiner Person.
Ärger über die Notwendigkeit sich rechtfertigen zu müssen und die Tatsache in meiner Faulheit und Trickserei erwischt worden zu sein.
Kein Zugpferd mehr, war der Vorwurf, noch nachlassen und hinter den Erwartungen zurückbleiben war die Rede.
Aber momentan hab ich ganz andere (private) Probleme und nicht die Muße, Zeit und Energie mich , über das Nötigste hinaus, mit dem Arbeitsblödsinn zu beschäftigen.
Gar kein Zugang, so sehr nimmt mich mein emotionales Leben Immernoch ein und zuviel liegt noch im argen, in der Verbesserung oder einfach nur Wandlung.
So gebe ich den Dingen in meinem Leben derzeit die höchste Priorität und da muss die Firma zurückstecken.
Fragt sich nur, ob ich nun komplett gegen den Strom der Erwartungen schwimme, oder das minimalste tue, um zumindest ausreichend beschäftigt auszusehen.
Und ja, ich denke ich würde mit beiden Trotzreaktionen durchkommen.
Halb 6 abends
Abends 17.30 Uhr und der Tag ist immernoch da.Noch ist es hell und mit jedem Tag rückt der Frühling dichter an mich ran und damit der Winter immer weiter weg.
Ich werde die Geschehnisse des letzten Winters wohl nie vergessen, trotzdem tut es gut, alles hinter sich zu lassen und dabei ist mir jede symbolische Veränderung, die eine neue Zeit verspricht willkommen.
Müder Tag
Irgendwie steckt mir der ausgelassen schöne Tag gestern noch in den Knochen.
Trotz Koffein schleppe ich mich müde und kraftlos durch den Tag.
Heute gibt’s nur ein Ziel…Feierabend/Bett.
Die Grippe
Ich kann hinsehen, wo ich will, rund um mich rum fegt die Grippe meine Mitmenschen aus dem Alltag.
Überall hört man von hohen Krankenständen und überall Schnupfnasen und Dauerhuster.
Eigentlich bin ich bei sowas immer ganz vorn dabei, aber gerade in diesen Tage erfreue ich mich bester Gesundheit.
Vielleicht hätte ich das jetzt nicht beschreien sollen, aber immerhin konnte ich mich bis jetzt dieser Welle widersetzen.
Freitag
Es ist Freitag, um diesmal kein typischer.
Vollgepackt mit Aufgaben und Terminen, blieb heute kein Raum für diese besondere Stimmung der ruhiger werdenden Woche.
Nach der Arbeit zum Sport und in Gedanken schon bei den Unternehmungen des kommenden Wochenendes lassen keine Ruhe zu.
Zu schnell durch die Zeit gerannt, das es kein Blick zur Seite oder zurück geben konnte.
Vielleicht ist mein Leben aber derzeit auch einfach mehr „Aufnahme“ als auf „Wiedergabe“.
Da ich den Punkt im Leben kenne, an dem ich wehmütig auf die Zeiten zurückblicke, werd ich mir lieber bewusst, das ich mich jetzt in dieser tollen Zeit befinde, zu der ich später zurückblicken werde und sie jetzt einfach genießen.
Egal wieviel Energie es jetzt kostet.
Sport am Limit
Heute wieder zum Sport und nun komme ich nicht nur an meine alten Leistungen heran, sondern überbiete sie sogar.
Das durchbrechen der eigenen Limits ist ein berauschendes Gefühl.
So schnell kann ein Leben vorbei sein
Lange nichts von ihr gehört, doch jetzt hatten wir doch wieder Kontakt.
Wir haben uns geliebt und gehasst, je nach Phase…meine liebe Ex-Freundin und ich.
Aber es ist alles zu lange her, um alte verheilte Wunden wieder aufzureißen.
Na den ersten Fragen nach dem werten Befinden, dann der Schock, sie ist krank..sie hat Krebs.
Auf einmal ist sie nichtmehr die Ex, sondern ein Mensch, dem ich mal sehr nahe stand und dessen Lebensschicksal mir nicht egal ist.
Seit dieser Nachricht, geht sie mir mit ihrem Schicksalsschlag immer wieder durch den Kopf.
Irgendwie hat sich das in mir alles auf das rein menschliche reduziert, bei dem ich nicht möchte das es ihr schlecht geht.
Und schon drehen sich die Gedanken ums eigene Leben und mit Bewunderung schaue ich auf Ihre Art jetzt ihr eigenes Leben zu erleben.Bewußter und intensiver.
Mit geht einer ihrer Sätze nicht aus dem Kopf : „So schnell kann ein Leben vorbei sein“…nachdenklich über die Wahrnehmung des eigenen Lebens.
Hätte nie gedacht, das ich sowas wichtiges von ihr nochmal lernen würde, wie man das Leben sehen sollte….jeder Tag ist ein Geschenk.
Wochenende in Göhren
Ein Wochenende an der Ostsee, mitten im Winter, auf Rügen.
Ein ruhiges Wellnesswochenende, das im Prinzip entspannend war, schön und geglückt, aber dennoch leider meinen schweren emotionalen Rucksack bei hatte.
Zwischen Entspannung, schöner Zweisamkeit und schwermütiger Last.
Irgendwann wird nur noch das schöne Erlebnis in der Erinnerung sein.
















