Disco 2000

Nachdem meine Stammdiscothek Ende der 90er Jahre für immer geschlossen hat, zog es mich noch einige Jahre um die Jahrtausendwende hier in diese Großraumdisco am Rande Berlins.
Hier war alles etwas größer und unpersönlicher, aber sonst ganz ok.
Kurz darauf war ich irgendwie „raus“ und dem Discoalter entwachsen.
Heute, zwölf Jahre später, führt es mich zurück an diesen Bau.
Seit mehreren Jahren steht er nun leer und wird wohl nie wieder aktiviert.
Im Bauboom rund um Berlin, wird dieses Gebäude wahrscheinlich bald abgerissen und durch was nützliches ersetzt.
Grund genug, für mich heute hier noch mal hinzufahren und ein paar Bilder zu machen und damit ein Teil meiner Jugend zu erinnern.
Ich erinnere mich an ein Gespräch über die Tatsache, das die Zeiten sich so verändert haben, das ich sie nicht wieder erkenne.
Im Gegensatz zu meiner Zeit, geht man heute nichtmehr in Discotheken.
Die Menschen treffen sich lieber privat oder ganz online.
Die Disco als sozialer Marktplatz der Jugend hat ausgedient, das große Gemeinsame gibt’s irgendwie nur noch virtuell.
Heute trifft man sich zum Zocken oder um mit Freunden einen DVD Abend zu machen und wenn man weggeht, dann gezielt und in kleinere Clubs.
Die Samstagsdisco als Wochenend-Highlight gibt es nicht mehr, denn nicht nur „mein“ Laden hat seine Türen für immer geschlossen, die meisten Anderen, die ich vom Namen kannte ebenfalls.
Ich will nicht werten, ob dieser digitale Trend hier ein sozialer Verlust ist und der Generation nach mir damit viel entgeht, oder ob sich die Zeiten einfach nur ändern, so wie sie sich immer ändern.
Ich bin nur froh, das meine Samstage sich in Discotheken abgespielt haben und auch wenn das heute alles lange her ist, kann ich heute noch erfüllend auf diese Zeit zurückblicken.

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Alexanderplatz

Heute hat es mich mal auf den Alex verschlagen, was ich gleich nutzte, um hier ein paar Fotos zu machen.
Sicherlich nicht das beste Wetter für ein Moment mit perfektem Licht, aber trotzdem konnte ich das einfangen, was ich wollte.
Und wieder war es die Suche nach neuen Motiven, die mich rauszieht und weg von den bekannten Bahnen des Alltags.
Neues fotografieren zu wollen, heißt auch erstmal an die Orte zu gelangen, an denen man diese Motive vermutet.
So wird jede Fototour auch zu einer Entdeckungsreise, die der Seele gut tut.
Wann kommt man als Berliner schonmal auf den Alexanderplatz , der eigentlich nur Touristen und Neuberlinern vorbehalten ist?

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Bahnstreik

Auch wenn mich dieser Streik als Autofahrer nicht trifft und eigentlich total kalt lassen könnte, regt mich das Ganze irgendwie auf.
Diese Maßlosigkeit, mit allen Mitteln die eigenen Forderungen durchzusetzen, egal um welchen Preis.
Hier geht es nicht um eine Einigung zweier Parteien, sondern um eine Erpressung.
Unverständnis macht sich in mir breit, denn würde ich versuchen mit diesen Mitteln meinen Arbeitgeber zu beeindrucken, könnte ich mir einen neuen Job suchen und das Verhältnis zwischen mir als Arbeitnehmer und ihn als mein Arbeitgeber wäre total zerstört.
Bei allen Quengellein, bin ich froh, das ich mit meinem Lohngeber über alles vernünftig sprechen kann.

Mein Herbst

Der Herbst durch meine Augen.
Vor genau drei Wochen war ich schonmal an diesem Ort, um die Stimmungen des Herbstes einzufangen und stelle fest, wie sehr sich die Natur in nur drei Wochen verändern kann.

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Suppenhuhn

Alles für die Gesundheit..heute nochmal ein Suppenhuhn.

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Gesundheit in Sicht

Es ist nun genau drei Wochen her, als ich am mir bemerkte, das ich krank werde.
Es war keine Erkältung, die plötzlich kommt und genauso schnell wieder verschwindet.
Ganz langsam schlich sich diese Erkältung durch meine Zeit und obwohl ich mich geschont habe und alles getan habe, um sie schnell wieder loszuwerden, blieb sie lange und heftig.
Nach dem Schnupfen kamen die Ohren und dann der Husten.
Jetzt nach drei Wochen spüre ich endlich das Ende auf der Straße der Genesung.
Von Tag zu Tag geht’s mir schon eine Weile, aber auch das immer sehr schleppend.
Jetzt in den letzten Zügen, frage ich mich, warum es diesmal (wieder) so lange gedauert hat, obwohl ich nichts ausgelassen hatte, um sie nicht zu verschleppen.

Der erste Arbeitstag

Durch Krankheit und Urlaub war ich nun fast drei Wochen der Arbeit fern.
Zwar fühle ich mich noch immer nicht zu 100 Prozent wiederhergestellt , selbst nach dieser langen Zeit nicht, aber dennoch merke ich den abnehmenden Charakter meiner langen Erkältung.
So ging heute alles etwas schwer von der Hand und mein üblicher Arbeitsalltag ist so schon eine Belastung, an die ich mich auch erstmal wieder gewöhnen muss.
Aber nach dem schweren Tag heute, fühle ich mich zwar KO aber auch wieder auf dem richtigen Weg hin zur Normalität.
Und so bleiben mir ja eh nur noch 34 Arbeitstage in diesem Jahr.

Sonnentag

Es ist Montag, die Sonne wärmt noch gut und wir haben knapp 20 Grad auf dem Thermometer.
Für Manche ist dies heute ein T-Shirt-Wetter-Tag und nur die kahlen Bäume erinnern daran, das wir bereits tief im Herbst stecken und November schreiben.
Ich hoffe nicht, das sich das Spiel der Jahreszeiten wieder so verschiebt wie letztes Jahr.
Da gab es auch keinen richtigen Sommer und dann auch einen untypischen (zu warmen) Herbst und Winter.
Für mich diesen die Klischeebilder einer Jahreszeit auch als eigene Orientierungshilfe.
Ist es im Sommer kühl und nass und dafür zu Weihnachten warm und sonnig, bringt dies auch irgendwie mein inneres Gleichgewicht durcheinander.
Also hoffe ich auf die letzten Zuckungen und dann auf einen nebligen November und einen kalten und Schneereichen Dezember.

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Sonntagsessen

Wieder zu Hause.
Um heute nicht selbst kochen zu müssen, haben wir uns zum Mittag bei meinen Schwiegereltern eingeladen.
So gab es schonmal die erste Ente der Saison.

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Nachts auf dem Meer

Der letzte Eindruck meiner Reise.
Bei völliger Dunkelheit über die Ostsee zu fahren und draußen nur die Nacht und das Meer wahrzunehmen, ist schon eine beeindruckende Erfahrung.
Unwirklich und tödlich ist alles um das Schiff herum.
Fällt man hier von Board, so landet man nicht nur im Wasser, sondern auch in der Dunkelheit.
Auf dem Meer bei Nacht…unheimlich.

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Nykobing

Die letzten Stunden in Dänemark.

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Vom Ende der Urlaubszeit

Es ist Abreisetag.
Eine Woche Urlaub in Dänemark geht zu Ende , die Sachen werden gepackt.
Emotional stehe ich damit wieder am Ende einer Phase und blicke resümierend auf die letzte Woche zurück, in der dieses Haus hier unser temporäres zu Hause war.
Jetzt, wo die Urlaubswoche hinter mir liegt, kleben die Gedanken noch in genau dieser Woche fest.

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Der letzte Tag

Der letzte Tag hier in Dänemark ist auch der letzte Tag im Oktober.
Auch wenn ich es in der letzten Woche geschafft habe, mich komplett zu erholen und nicht einen Gedanken an meine verlorene Freundschaft zu verlieren, komme ich nun doch am Ende dieser Zeit hier resümierend in Gedanken.

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Am Fährhafen

Heute typisches Herbstwetter und da meine Eltern unser Dänemark-Ferienhaus heute schon in Richtung Heimat verlassen, sind wir spontan die kleine Strecke bis zum Hafen in Gedser mitgefahren.
Das verschlafene dänische Nest mit seinem kleinen zweckmäßigen Fährhafen liegt neblig und kalt in der Landschaft.
Urlaubssaison vorbei..Ruhe.

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Kunst im Ferienhaus

In Ferienhäusern hängt ja immer irgendwelche „Kunst“ an den Wänden.
Im normalen Leben hätte ich von diesem Bild nur eine Sekunde Notiz genommen, wenn man aber eine Woche lang jeden Morgen draufguckt, ändert sich der Blick.
Nun gehört dieses Bild mit in dieses Zimmer und auch irgendwie mit zu diesem Urlaub.
Die Frage bei Kunst ist wahrscheinlich immer, was man persönlich damit in Verbindung bringt.
So kam für mich diese Bedeutung erst im Laufe der Zeit hier.
Jetzt erst wird es ein Sinnbild eines Familienurlaubs.
So oft draufgeschaut, das ich es jetzt irgendwie „mitnehmen“ möchte, als Foto.

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Abends am Strand

Selbst jetzt Ende Oktober wirkt das Meer noch recht spätsommerlich.
Am Strand sitzen und für ein paar Stunden den Blick auf „unendlich“ stellen und den Gedanken freien Lauf lassen.
Ein Tagesausklang mit Sonnenuntergang hat schon was besonderes, wenn die Farben der Natur sich fast minütlich ändern.

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Urlaubszeit

Auch das ist Urlaub.
Einfach mal im Ferienhaus planlos auf der Couch liegen und die Zeit an sich vorbeistreifen lassen.
Nichts getan , aber auch keine Langeweile….auch das kann eine Phase der Erholung sein.

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Kopenhagen

Nach dem halben Tag in Malmö heute, gab es nach den neuen Eindrücken auch was Bekanntes.
Kopenhagen kenne ich schon, und auch wenn es nun elf Jahre her ist, hat sich die Stadt in meinen Augen und verglichen mit meiner Erinnerung nicht verändert.
So gab es hier nicht viel Neues aber auch nichts, was ich unbedingt wiedersehen wollte, sondern rundet ein Gang durch diese Stadt nur das Schweden-Erlebnis heute ab, was wirklich neu für mich war.
Sonst vergleiche ich alte mit neuen Eindrücken, wenn ich nach langer Zeit Orte wieder besuche und schwelge in Erinnerung, die sich beim Anblick der unveränderten Reize in mir auffrischen.
Diesmal nicht.
Kopenhagen ist die gleiche Stadt wie damals, aber es prasseln keine Erinnerungsfetzen des letzten Besuchs auf mich ein.
Untypisch für mich und entweder liegts an der Stadt oder an meiner Stimmung, oder das Neue von heute überstrahlt das Bekannte ein wenig.
Immerhin war Zeit für ein paar Fotos.

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Schweden

War heute das erste Mal in Schweden.
Schnell nach Kopenhagen hoch und dann direkt über die Öresundbrücke nach Malmö.
Hatte von dieser Stadt irgendwie viel weniger erwartet und sie viel kleinstädtischer eingestuft.
Auch Schweden selbst hatte ich irgendwie „anders“ erwartet.
Aber dennoch gefällt es irgendwie und ist auf jeden Fall ein neuer Eindruck, den ich erstmal sacken lassen muss.

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Sternenfoto

Heute endlich mal ein klarer Sternenhimmel, der mich gleich rauslockt, um ein paar Bilder vom Selbigen zu machen.
Hier im ruhigen Dänemark kann der nächtliche Himmel noch ohne viel störendes Kunstlicht strahlen und die Sterne der Nacht in einem deutlichen Kontrast wiedergeben.
Ob’s wirklich gut geworden ist, werde ich leider erst zu Hause in der Nachbearbeitung meiner RAWs sehen.

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