Straßenbahn

Im Leben gibt es immer wieder Wiederholungen von Ereignissen.
Sind sie gewollt und geplant, spricht man wohl von Tradition oder einem Ritual.
Wiederholungen kreisen eigentlich um ein Ereignis, das diese Wiederholung ausgelöst hat.Damals als total belanglos empfunden, sind es oft diese unbedeutenden Nebensächlichkeiten des Lebens, die einem so in Erinnerung bleiben.
Kommt die Wiederholung selten und spontan, ist die Flashback-Wirkung auf den Entstehungsmoment noch größer.
Als Autofahrer komme ich nur sehr selten in die Situation öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, erst recht nicht so abgelegene Straßenbahnen in einem Heimatort.
Und nun sitze ich drin und die Erinnerungen prasseln auf mich ein.

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Wenn’s gut geht

Nachdem ich die letzten Wochen gesundheitlich immer was zu meckern hatte, muss ich doch nun mal festhalten, das heute ein Tag ist, an dem es mit so richtig gut ging.

Hochsommer

Es ist heiß draußen , sehr heiß.
Der wärmste Tag des Jahres steht uns in dieser Welle noch bevor.
Die Hitze ist Dauerthema und überall redet man über Abkühlungsmöglichkeiten.
Eigentlich bin ich auch eher der Typ, der sich jenseits der 24 Grad nach meteorologischer Abkühlung sehnt.
Schon allein um Nachts besser schlafen zu können.
Erstaunlicherweise beeindrucken mich diese hohen Temperaturen weniger als gedacht.
Ja irgendwie ist es mir fast egal, ob es nun bald kühler wird oder noch 12 Wochen genau so bleibt.
Vielleicht bin ich durch meinen Sommerurlaub schon mehr an die Wärme gewöhnt als sonst?
Jetzt ist es eben warm, ist halt Hochsommer.

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Diese Woche

Die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub und sie war nicht stressig und ging überraschenderweise sehr schnell vorbei.
Kaum wieder da, schon wieder Freitag und schon ist die Woche rum.

Der Schlüssel in der Hand

Gerade war Schlüsselübergabe für unsere neue Wohnung.
Bisher kaum vorstellbar, das diese leeren und kahlen Räume mal unser Zuhause werden sollen.
Mit dem Schlüssel in der Hand hat nun die nächste Veränderung im Leben definitiv begonnen.
Jetzt haben wir zunächst erstmal zwei Wohnungen und keine von beiden ist unser richtiges Heim.
Zumindest für eine gewisse Zeit.

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Mit einem Bein im Alltag

…und das Andere steht noch immer am Urlaubsort.
So dudelt bisher noch immer meine Urlaubsplaylist vor sich hin und schickt mich in gedankenverlorenen Momenten zurück in die Urlaubszeit, die erst kürzlich endete.
Welche Intensität diese drei Wochen hatten kann ich jetzt schon erahnen, richtig erfassen aber immer erst mit einem weitaus größerem Zeitabstand.
So hält mich die Musik der letzten drei Wochen noch gefangen und verhindert, das ich hier zu 100 Prozent wieder in meinem Arbeitsalltag ankomme.

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Das Alter

Mit fast 40 scheine ich ein Alter erreicht zu haben, in dem der Körper nicht mehr ganz so jugendlich vital ist.
Immer öfter plagen mich kleinere „Wehwechen“, die ich früher nur von den Erzählungen der „Alten“ kannte.
So hatte ich es erst im Rücken dann im Knie und heute leichtes Magendrücken.
Irgendwie immer was Anderes und es scheinen sich die verschiedensten Gebrechen aneinander zu Reihen wie an einer Perlenkette.
Wird das eine besser, kommt das nächste Problemchen.
Ich werd wohl alt oder besser gesagt, ich bin alt.
Zukünftig werde ich jeden Tag feiern, an dem ich so rein gar nichts habe, was mir weh tut oder Probleme macht.

Sommer satt

Erst dachte ich, es wird ein lauer Sommer und ich kann froh sein, wenigstens drei Wochen an einem Urlaubsort mit „Sommergarantie“ zu sein um den in sich verwaschenen Jahreszeiten hier zu entfliehen.
Und nun komme ich aus dem Sommer in den Sommer.
Überall Sommerlaune, warme Temperaturen und ein steht’s wolkenloser blauer Himmel.
Ein Blick auf die Wettervorhersage sagt mir, das es so bis mindestens in den August rein so bleiben soll.
Geht also doch mit Sommer und nach den herbstlichen Sommer letztes Jahr, ist es doch auch mal ganz angenehm zu sehen, wie die Jahreszeiten sich gegeneinander abgrenzen.

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Erster Arbeitstag

Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub läuft genau so entspannt an, wie mir das gerade passt.
Noch muss ich mich an das frühe Aufstehen gewöhnen und da kommt es mir gelegen, wenn ich hier nicht gleich unter dem größten Stress stehe, sondern alles erstmal ruhig angehen kann.
Ein Gespräch mit den Kollegen, das ordnen meiner Aufgaben und das Kategorisieren meiner Mails, mehr wird man von mir heute nicht erwarten und allzu lange werd ich heute auch nicht mehr hier sein.
Am ersten Tag sollte man nichts überstürzen.Erstmal ankommen.

Der letzte Sonntag

Der letzte Sonntag im Urlaub.
Eine lange Zeit liegt hinter mir, in der ich mich doch schon sehr erholt habe.
Sicherlich geht die liebe Urlaubszeit immer zu schnell vorbei und ist immer zu kurz geraten, aber eigentlich fühle ich mich wieder ganz fit für den Alltag.
Heute nochmal ein Tag um die ganze dreckige Wäsche der Reise zu waschen und nochmal gedankenverloren zu faullenzen, bis es dann morgen wieder richtig los geht.
Der Sommerurlaub ist vorbei uns somit auch der Sommer fast schon unerwünscht.
Ab jetzt gehts Richtung Weihnachten.

Wieder zu Hause

Das wars, der Sommerurlaub 2013 ist vorbei.
Hier hatte alles vor knapp drei Wochen angefangen und hier endet es nun , am Flughafen.
Abends zu Hause ankommen hat schon einen Vorteil, denn die Stadt ist nichtmehr ganz so belebt und die Strassen frei.
Der erste Schritt nach drei Wochen in die Wohnung läßt diese so komisch vertraut und fremd zugleich vorkommen.
Nach zehn Minuten kommt es einem vor, als wäre man nur kurz weg gewesen..
Urlaub ist zu Ende, ab jetzt bleibt nur noch ein stinknormal Sonntag, der mich von der wiederkehrender Alltagsrealität trennt.

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Faro

Nach dem traurigen Abschied aus dem Urlaubsort nun die letzte Station Urlaub…der einstige Zielflughafen.

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Abschiedsessen

Gestern nach dem packen der Koffer nochmal richtig essen gehen.
Fisch essen und den Blick auf den Atlantik.
Genau hier waren wir essen als wir ankamen.
Somit schließt sich irgendwie der Kreis und der Urlaub wird hier beendet.

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Stimmung

Da ist sie, meine sentimentale Melancholie.In weniger als 24 Stunden werde ich im Flugzeug auf dem Weg nach Hause sitzen und diese Urlaubsreise hinter mir sein.
Eine Reise auf die wir uns schon Monate freuen und drauf hin gefiebert haben neigt sich nun dem Ende zu.
Eine kleine gedankenverlorene Traurigkeit macht sich breit.
Als Trost bleibt nur das Wissen, hier eine sehr schöne Zeit verlebt zu haben, von der ich noch lange positive Energie ziehen werde.
Es ist schwer, hohe Erwartungen zu erfüllen, daher weis ich was es bedeutet, wenn sie dazu noch übertroffen werden.

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Der letzte Tag

Mit einem Picknick am Strand haben wir hier dem Urlaub seinen beeindruckendsten Höhepunkt gegeben.
Die ganze Familie versammelt am Strand und bei Sardinen und Wein den Sonnenuntergang beobachten.
Wir haben gelacht und gesehen, wie die untergehende Sonne Wasser und Strand minütlich in anderes Licht taucht.
Heute bin ich vom letzten Abend (eher vom Alkohol) etwas gezeichnet aber dieser perfekte Abend wars wert.

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Praia

Und heute doch nochmal Strand.
Der Urlaub nähert sich dem Ende und vor lauter Unternehmungen schleicht sich nun die Panik ein, den Strand und das Meer nicht genug in den drei Wochen genossen und seelisch aufgesaugt zu haben.
Immerhin herrschte immer die Meinung, wir wären ja lange genug hier und faule Strandtage könnten wir immer noch machen, sobald wir das ganze Sightseeing-Programm hinter uns haben.
Nun vergingen diese Wochen schneller als gedacht und man will nicht abreisen mit einem gefühlten Defizit an Meer und Strand.

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Lovers Beach

Der Strand der Liebenden wird er genannt.Wahrscheinlich weil viele Felsen den langen Strand in kleine Abteile teilen.Meerblick in privater Atmosphäre inklusive.

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Abendessen zu Zweit

Wieder ein Abendessen zu Zweit..das Letzte in diesem Urlaub und wieder an gleicher Stelle wie letztes Mal.
Tradition, die uns Glück gebracht hat.
Wenn man nach drei Jahren wieder am Ende des Urlaubs wieder in gleiche Lokal einkehrt, kommen die Gedanken über die Zeit die zwischen diesen zwei Essen liegt.

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Die Neue

Nach vier Jahren ist es mal wieder Zeit für mich für eine neue Uhr..
Für mich als Uhr-Mensch eine sehr lange Zeit, die ich meine letzte Armbanduhr mitgeschleppt habe.
Nun also eine „Neue“ die gleich als Andenken an diesen Urlaub funktioniert.

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Strandtag

Irgendwas kam zu kurz in diesem Urlaub und wird jetzt exzessiv nachgeholt.Der gewöhnliche Strandtag.
Gedankenverloren aufs Meer starren…immer mal wieder in die Wellen springen…das Salz und die Sonne auf der Haut spüren.
Heute wird den ganzen Tag über nichts anderes passieren.

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