Abend

Nach 19 Uhr verliert die Sonne deutlich an Kraft und die Strände leeren sich.
Der lange Strandtag, macht sich nun auch bei mir mit einem kleinen Sonnenbrand bemerkbar.
Trotzdem fühle ich mich nach einem Sonnen- und Meertag wie aufgetankt.
Ausgeglichen und erholt.
Die Abwechslung von Salzwasser und Sonne scheint vor allem die Seele wieder auftanken zu lassen.
So bin ich mit dem ersten Tag hier voll im Urlaub angekommen und schon voll erholt.Somit sind die letzten beiden Wochen als Bonuszeit zu werten.

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Auf dem Dach

Heute ein Ausflug auf den höchsten Berg der Algarve.
In 902 Meter lässt es sich bis zur Südküste und sogar bis zur Westküste Portugals gucken.
Auf einem hohen Berg zu stehen, hat immer was von dem Gefühl, außenstehend zu sein und alles überblicken zu können.Zusammenhänge zu erkennen.

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Unterwegs

Nach den letzten faulen Tagen wollten wir heute mal was unternehmen und reisten bei 30 Grad in nahe gelegene Portimão.
Eine Stadt ohne direkten Touristenverkehr.
Hier fiel mir sofort auf, wie Finanzkriese und Schuldenbremse konkret ausgehen können.
Die sonst so belebte Fußgängerzone ist nahezu verwaist und auffällig viele Geschäfte haben aufgegeben , sind geschlossen und suchen verzweifelt nach Nachmietern.
Was es dafür an jeder Ecke gibt, sind Immobilienangebote jeder Art mit ständig fallenden Preisen.
Wo früher im Hafen viele Ausflugsboote standen um gezielt die Touristen der Umgebung von hier zu Tagestrips mit aufs Meer zu nehmen und auch sonst irgendwie das Leben tobte, herrscht nun gähnende Lehre.
In den vielen Cafés und Restaurants der Stadt sitzt meist nur einer, der Wirt selbst.
In meinen Erinnerungen war das mal ein die nächst größere Stadt am Urlaubsort, heute gibt’s hier nichts mehr zu sehen.

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Nachtleben

Im Urlaub verschieben sich die Tage immer weiter in den späten Abend.
Mit dem Sonnenuntergang werden die Strände leerer und im Ort füllen sich Restaurants, Bars und Gassen mit Leben.
Ein Nachtleben was früher für mich zum Leben dazu gehörte und nun zu einer seltenen Urlaubsatmosphäre geworden ist.
Zu Hause zwingt einen der starre Alltag mit Job und Familie früh ins Bett und morgens früh raus.Im Urlaub ist Vieles anders.

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Tag am Pool

Nachdem ich gestern am Strand des atlantischen Ozeans die Sonne meinen Körper habe bescheinen lassen, muss heute der Pool reichen.
Eine schattige Ecke auf einer Liege am Pool mit einem Buch.
Ab und zu abkühlen im blau schimmernden Wasser.Sommer pur.

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Wieder hier

Bin wieder hier, an genau dem Ort, wo wir vor sieben Jahren unsere Flitterwochen verbrachten.
Ich bin bereits das zweite Mal wieder hier, nach dem magischen Jahr 2006 und hier sitzend kann ich kaum glauben, das mich schon ganze sieben Jahre von dieser Zeit und diesem Erlebnis trennen.

Guten Morgen

Früh am Morgen.Es ist schon hell aber der Tag noch nicht ganz da.
Raus aus dem Bett, Badehose an und direkt in den Pool.
Sofort sind alle Lebensgeister geweckt.
Es ist Sommer und Urlaub.

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Angekommen

Angekommen am Urlaubsort.
Die Gegend hier ist mir schon lange meine zweite Heimat geworden.
Daher fühlt sich diese Fernreise auch immer wie eine kleine Heimkehr an..
Dafür das ich heute morgen noch in Berlin aufgewacht bin, fühlt sich der Tag so an, als wäre ich schon eine Woche hier.
Mittags angekommen, habe ich jetzt schon einen halben Strandtag hinter mir.Sommer, Sonne und das Baden im Atlantik inklusive.

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In Gedanken

Fast vier Stunden Flug und mal Zeit aus dem Fenster in die scheinbare Unendlichkeit zu starren.
Hier oben wirkt der Himmel viel dunkler obwohl das Licht heller ist.
Kein Mensch könnte hier oben überleben, erst die Technik macht es möglich.
Technik, der wir ausgeliefert sind schützt uns in einem künstlichen Gefäß.Das stimmt nachdenklich.

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Frankfurt

Die erste Etappe ist erreicht.Zwischenlandung in Frankfurt.
Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal hier war.Flugzeugwechsel knapp gehalten, keine Zeit zum Nachdenken.

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Tegel

Eine kurze Nacht liegt hinter mir.
Noch etwas müde am Flughafen den ersten Kaffee des Tages sitze ich hier als Urlauber zwischen den Geschäftsreisenden.Flughafen Tegel mitten in der Woche.

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Der letzte Abend

Der letzte Abend vor dem Abflug in den Urlaub.
Irgendwie sitzt man auf gepackten Koffern und wartet nur noch die Zeit ab.

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Der Neue

Nach drei Jahren iPad-Einsatz habe ich mir heute wieder ein stinknormales Notebook für den mobilen Einsatz zugelegt.
Endlich wieder die Vorzüge eines normalen PCs für unterwegs oder Couch.Auch wenn das iPad zum Surfen zwischendurch sehr angenehm ist, kann in meinen Augen das gute alte Notebook noch nicht ersetzten.
Nur mit Windows 8 muss ich mich noch anfreunden.

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Ende Juni

Der letzte Junitag.
In ein paar Stunden wird der Juli beginnen und damit ist die erste Hälfte des Jahres 2013 vorbei.
Hier liegen die Urlaubsvorbereitungen in den letzten Zügen.
So wird der Sommerurlaub wohl definitiv im Sommer stattfinden.
Bin irgendwie froh, fast den ganzen Juli unterwegs zu sein.
Wäre das Jahr eine Uhr, so wäre es jetzt 12 Uhr Mittags.

Katzenurlaub

Jetzt, wo die Urlaubsvorbereitungen so richtig anlaufen, fühle ich mich schon mehr im Urlaub.
Die Katze geht zu Bekannten in den Betreuungsurlaub und die großen Koffer werden aus dem Keller geholt.
Urlaubsgefühl schleicht sich ein…langsam.

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Tour de France 2013

Ab heute ist es wieder da , das größte Radrennen der Welt.
Mich stimmt es etwas nachdenklich, was aus meinem Bezug zu dieser Veranstaltung geworden ist.
Früher war dieses Radrennen ein Jahres-Medien-Event, was ich mir lange vorher im Kalender notiert hatte und dem Start entgegengefiebert habe.
Vom Start bis zur Zieleinfahrt in Paris saß ich immer mal wieder vorm Fernseher und auch sonst war es überall immer mal Gesprächsthema, wer nun gerade vorn war und wer wann seine Stärken ausfahren konnte.
Heute bin ich wahrlich zufällig über den Start der Tour de France gestolpert und stelle fest, das sie aus meiner Wahrnehmung genauso verschwunden ist, wie aus den Liveübertragungen von ARD und ZDF.
Vom Jahreshighlight zu irgendeinem Radrennen auf einem Sportkanal.

Entspannung Stufe 1

Das erste gute Zeichen, das ich schnell in meinen Urlaubsmodus schalten kann, ist die Tatsache das ich wieder Zeit und Zugang finde um in einem Buch zu lesen.

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Urlaub

Nun ist sie da… meine Urlaubszeit.
Nachdem ich die letzten beiden Jahre nur jeweils zwei Wochen am Stück Urlaub nehmen konnte, freue ich mich dieses Jahr auf eine richtig lange Auszeit.
In 23 freien Tagen werde ich nun versuchen alles, was mit meinem beruflichen Leben zu tun hat, hinter mir zu lassen.
So richtig gelingt das ja nie, aber für die nächsten 23 Tage werde ich mal mein Alltagsgedanken zur Ruhe kommen lassen.

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Lohntag

Ende des Monats, das Gehalt wird fällig.
Nach meinem Gespräch mit der Geschäftsführung war mir schon irgendwie klar, das man früher oder später auf meine (total überzogenen) Gehaltsvorstellungen mehr oder weniger eingehen würde, solange meine Zahlen so aussehen wie sie aussehen.
Ich wusste allerdings nicht, wie hoch meine Gehaltserhöhung in der Realität ausfallen würd und zweitens hatte ich den Prozess, bis dieses „durch“ ist viel länger eingeschätzt.
Ein Blick aufs Konto heute überrascht mich also daher umso mehr, als das man hier zu 100 Prozent auf meine Vorstellungen eingegangen ist und das in nur drei Wochen.
Unter Berücksichtigung, das dies nun schon meine zweite Lohnerhöhung für dieses Jahr ist, werte ich Diese mal als Zeichen, das man sehr wohl zu schätzen weiß, das ich mich proportional zu meinen Gehaltsforderungen entwickle.
Für mich ein eindeutiges Zeichen für meine Firma weiterhin vollsten Einsatz zu zeigen, aber nun habe ich erstmal Urlaub.

Urlaub??

Die letzten beiden Tagen vor dem großen Jahresurlaub.
Ein Zeitraum, in dem die Nerven oft blank liegen, wo jede Sekunde in der Firma einfach nur noch belastet und jedes Problem zuviel ist.Die Zeit vorm Urlaub ist die Zeit in der man genervt und überreizt die Stunden bis zum Urlaub runterzählt.
Eigentlich.
Dieses Jahr ist irgendwie alles anders.Ich bin entspannt und fühle mich überhaupt nicht urlaubsreif.
Die Stimmung zu den Kollegen und der Chefetage stimmen genauso in meiner Wellenlänge wie meine derzeitigen Aufgaben.
Keine Ermüdungserscheinungen plagen mich, kein „jetzt reichts aber wieder langsam“ Gefühl.
Ganz im Gegenteil, so wie jetzt würde ich noch ein weiteres Jahr (so ganz ohne Urlaub) durchhalten, was ich aber nun auch nicht tun werde, denn Urlaub ist dann doch …Urlaub.
Trotzdem bemerkenswert, wie wenig ich auf Urlaub eingestimmt bin.
Völlig erholt und entspannt starte ich derzeit in meinen Arbeitstag.
Bleibt zu hoffen, das ich nach meiner dreiwöchigen Arbeitsabstinenz schnell wieder in genau diese ausgeglichene Lebenbalance finde , in der ich mich jetzt befinde.